Pro/Kontra Tauschgeschäfte bei Futteraggression
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MIR persönlich wäre das zu heikel -wer kann mir denn versichern, dass mein Hund nicht irgendwann "deutlicher" wird, wenn man "ihre Grenzen" überschreitet? Aber das ist nur meine Einstellung...
Meine Hunde DÜRFEN ihr Futter anderen Hunden gegenüber verteidigen -solang es "human" abläuft. Das zeigt mir nur, dass ich es richtig gemacht habe für meine Bedürfnisse: Sie lassen sich keineswegs alles gefallen, räumen aber Menschen andere Rechte ein als Artgenossen.
Natürlich geht man auch nicht bei jedem Hund gleich vor. Immerhin macht es auch einen riesigen Unterschied, ob der Hund eher dominant oder unterwürfig (ängstlich) handelt. Bei beiden kann eine Beuteaggression vorhanden sein. Bestes Beispiel war Laila. Sie kam ja aus einer SEHR schlechten Haltung und bekam nie genug zu Fressen. Sie hatte Angst vor Hunden und Menschen und reagierte am Napf schnell aggressiv. Als sie vertrauen zu uns gefasst hatte und merkte, dass es immer genug zu Fressen gibt, hat sich das von ganz alleine gelegt!
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Zitat
MIR persönlich wäre das zu heikel -wer kann mir denn versichern, dass mein Hund nicht irgendwann "deutlicher" wird, wenn man "ihre Grenzen" überschreitet? Aber das ist nur meine Einstellung...
Meine Hunde DÜRFEN ihr Futter anderen Hunden gegenüber verteidigen -solang es "human" abläuft. Das zeigt mir nur, dass ich es richtig gemacht habe für meine Bedürfnisse: Sie lassen sich keineswegs alles gefallen, räumen aber Menschen andere Rechte ein als Artgenossen.
Natürlich geht man auch nicht bei jedem Hund gleich vor. Immerhin macht es auch einen riesigen Unterschied, ob der Hund eher dominant oder unterwürfig (ängstlich) handelt. Bei beiden kann eine Beuteaggression vorhanden sein. Bestes Beispiel war Laila. Sie kam ja aus einer SEHR schlechten Haltung und bekam nie genug zu Fressen. Sie hatte Angst vor Hunden und Menschen und reagierte am Napf schnell aggressiv. Als sie vertrauen zu uns gefasst hatte und merkte, dass es immer genug zu Fressen gibt, hat sich das von ganz alleine gelegt!
Eigentlich hast Du Dir selbst schon die Antwort gegeben.
Das Vertrauen ist Deine Versicherung.Und das Beste dabei: Vertrauen bleibt in allen unvorhersehbaren Situationen bestehen - eine im und für den Einzelfall gesetzte und durchgesetzte Grenze nicht unbedingt.
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Zitat
Als sie vertrauen zu uns gefasst hatte und merkte, dass es immer genug zu Fressen gibt, hat sich das von ganz alleine gelegt!
So lief es auch zum Grossteil bei all meinen Pflegehunden ab, nur bei einem geringen Prozentsatz von Hunden musste man aktiv daran arbeiten bis das Futter nicht mehr ohne Provokation verteidigt wurde und alle Hunde in einem Raum zusammen fressen konnten.
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Zitat
Eigentlich hast Du Dir selbst schon die Antwort gegeben.
Das Vertrauen ist Deine Versicherung.Und das Beste dabei: Vertrauen bleibt in allen unvorhersehbaren Situationen bestehen - eine im und für den Einzelfall gesetzte und durchgesetzte Grenze nicht unbedingt.
Ja, das stimmt, das Vertrauen bleibt so lang, bis man es zu sehr missbraucht (Hunde verzeihen ja bekanntlich recht viel)
Aber es gibt auch Hunde, die trotz Vertrauen Beuteaggressiv reagieren -entweder weil es in ihren Genen ist -oder weil dieses verhalten zu gefestigt ist. Und dann muss man mMn trotzdem daran arbeiten. Aber auch dieses Arbeiten setzt Vertrauen voraus. -
.... wenn man denn das Verhalten des eigenen Hundes als Baustelle sieht, und auch da gehen die Meinungen auseinander.
Was für den einen der absolute Weltuntergang ist, findet der andere gar nicht dramatisch.
Sag mal ehrlich, wie oft hast Du schon über einen Hund gehört: "Der ist so ein gutmütiger Lapp, der lässt sich alles wegnehmen und wegfressen, seine Schüssel leeren und guckt nur doof zu."
Hab ich schon von einigen gehört, aber nicht wirklich mit Stolz, sondern eher in der Betonung, was ihr Hund für ein Weichei sei................................... und da soll man es als Hund richtig machen, gar nicht so einfach.....
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Zitat
.... wenn man denn das Verhalten des eigenen Hundes als Baustelle sieht, und auch da gehen die Meinungen auseinander.
Was meinst Du damit?
Ich dürfte mit Sicherheit meinen Hunden alles wegnehmen, selber fressen oder sonst was -und die würden wohl sehr blöd aus der Wäsche schauen! Aber das habe ich bisher nie gemacht...
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Ich meine damit:
Wer ne demente Oma im Haus hat oder wuselige Kids, der findet es wichtig, dass der Hund seinen Napf oder Kauknochen nicht verteidigt, für den ist das Thema eine wichtige Baustelle.Wer vielleicht als Paar zusammenlebt und den Hund draußen im Wintergarten füttert, weil der da seine gewünschte Ruhe beim Fressen hat und niemand in der Zeit vorbei muss, für den ist das Thema eher unwichtig.
Wurde hier in etwa so beschrieben. Je leichter kontrollierbar die häusliche Situation ist, desto weniger Handlungsbedarf, je unkontrollierbarer, desto größer.
Wenn Du ehrlich bist, wird gerade bei der Tierschutzvermittlung im Endeffekt auf dieses Thema eingegangen. Was heißt denn "wird nur in einen Haushalt mit größeren oder keinen Kindern vermittelt??" Es ist doch nicht so, dass diese Hunde alle Kinder richtig sch**** finden, sondern man gesteht den zukünftigen Besitzern zu, dass es schwierig bis unmöglich ist bestimmte Konstellationen dauerhaft zu kontrollieren und beugt vor.
Zumal es ja nicht nur um den Fressnapf geht, sondern auch um Beute - und das kann alles sein, was der Hund als eine ansieht: selbst wenn es das runtergefallene Kuscheltier ist oder der Supergau: das Kind selbst.......
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Ja, da hast Du recht. Eigentlich hättest Du das garnicht erklären müssen, wenn ich mich nicht "verlesen" hätte! Hab statt Verhalten -Vertrauen gelesen also "...wenn man denn das Vertrauen des Hundes als Baustelle sieht...

Natürlich sieht der jeder Beuteaggressivität anders -für den einen ist es schlimm, für den anderen nicht...
Natürlich wurden auch die von mir "geheilten" beuteaggressiven Hunde im TH nicht in Familien mit kleinen Kindern gegeben. Wobei -stimmt nicht ganz- es kam immer darauf an, ob der Hund das Verhalten aus Angst gezeigt hat oder nicht... Aber das ist ein anderes Thema.
Aber mir ist noch was eingefallen -ich habe meinen Hunden doch schonmal die Näpfe weggenommen und ausgeleert! Und ja, sie haben sehr blöd geschaut (und es hat ihnen auch sicher nicht gefallen)
Meine zukünftige SchwiMu war hier und sie hat gefragt, ob sie die Katze füttern dürfe. Kein Thema. Ich hab schnell den Müll rausgebracht und als ich wieder reinkam, musste ich feststellen, dass meine Hunde Katzenfutter in ihren Näpfen hatten! Ich weiss aber, dass sie darauf Durchfall bekommen, also habe ich es ihnen wegenommen, bin dann in den Keller und hab ne Dose für die beiden geholt -HUNDEFUTTER!- und es ihnen gegeben. Es war zwar keine Fütterungszeit, aber ich wollte sie in dieser Situation nicht leer ausgehen lassen und da sie Nassfutter lieben -und es nicht regelmäßig bekommen- war es ein gern gesehener Ersatz.
Natürlich hab ich dann die SchwiMu zur Sau gemacht. Sie wusste eigentlich, dass sie mich fragen soll, bevor sie den beiden IRGENDETWAS gibt! Sie hat selbst nen Hund und der bekommt ständig was vom Tisch -morgens sogar ein eigens für ihn gemachtes Butterbrot. (Und ja, er ist zu dick)
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