An die "Triebschwein"-Besitzer.....
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Fräuleinwolle -
3. November 2011 um 09:10
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Bei Kravall gibt es ein Herausnehmen aus der Situation, oder in Ausnahmefällen auch Gegenkravall von meiner Seite.
Clicker nur für erwünschtes Verhalten. Da ist es schon anspruchsvoll genug ein durchgehend gutes Timing zu erreichen. - Vor einem Moment
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Hi,
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JEDER Radfahrer, Jogger, Spaziergänger, Inliner, Mutter mit Kind, ect. waren Übungsmöglichkeiten, sind heute noch Überprüfung des gewünschten Verhaltens.
Viele Besucher sind noch immer eine Herausforderung an unser Durchsetzungsvermögen und für IHRE Beherrschung.Schafe, auf der Weide. (Blue ist mehrmals in den Viehzaun geraten)
Trainingsmethode: Zeigen und Benennen (mit Erfolg)Radfahrprüfung der 4.Klässler.
20 Kinder auf Fahrrädern auf UNSERER Straße...
mal einzeln, mal als Gruppe... IDEAL!!
Mit Leckerchen und Clicker ausgerüstet, sind wir die Strecke abgelaufen.
C&B bei neutralem Verhalten.
Ok, ich verliere grad langsam den Überblick...

Auch da nochmal drauf antworten.... Ok, also Du übst das dann in den entsprechenden Situationen. Übst Du aber nun das "Zurücknehmen" und "nachdenken" auch in anderen alltäglichen Situationen? ...
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Gegenkravall ist gut gesagt

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Zitat
Hm. Lernt der Hund nicht, dass Krawall gewünscht ist? Hat Männe früher unbewusst mit Henry gemacht ( Ja, zeigs ihm, du toller Hecht!) Was dazu führte, dass er alles angehen wollte (und auch tat, wenn er die Gelegenheit dazu hatte), was nach Hund aussah.
Der Klicker ist doch das zeichen: Ja, das ist gut so.

Nein, das liegt aber nicht unbedingt am Clicker. Man muss dafür aber erstmal wissen, warum Hund Karawall macht. Wenn er Krawall macht, weil er Unsicher ist, kann man damit wunderbar steuern. Denn ein Hund, der Krwall macht, tut das meist nicht denkend, er ist also gerade geistig abwesend. Wenn man denen ein Leckerlie hinhält, dann können die das nicht nehmen.
Und durch den Clicker holt man so sozusagen wieder in unsere Welt, aber mit positivem Beigeschmack. Das könnte man auch mit ner Rappeldose machen, aber das ist negativ belegt, weil es unangenehm ist.
Wenn Hund aber geclickt wird und weiß, click = belohnung, dann wird das durchdringen und der Hund wird sich vom Hund abwenden und die Belohnung haben wollen.
Und es funktioniert, mittlerweile guckt mein Hund schon automatisch zum Hund und dann zu mir, weil er das Leckerlie will. Nur bevor der Hund sich überhaupt vom Reiz abwenden kann, muss er den Reiz als nicht mehr so bedrohlich einstufen, dass er zu sehr damit beschäftigt ist.
Denn er verknüpft dann ja auf Dauer auch den Fremdhund mit --> bei Fraule gibt es Kekse.
Mit Rappeldose verknüpft er --> bei Fremdhundsichtung rappelt's.Wie das Ganze bei Hunden, die über ein gutes Selbstbewusstsein verfügen und quasi durch Hundehalter zum Pöbeln animiert werden funktioniert weiß ich auch nicht. Wobei es beim Clickern auch Hunde gibt, die dann irgendwann das Pöbeln als Trick zeigen, weil es ja belohnt wurde. Das kann man aber vom out.of.head-Pöbeln gut unterscheiden, und da kann man dann auch nen anderes Kommango zwischenwerfen und es wird aufgehört.
Aber wenn der Hund das als Trick zeigen kann, hat man etwas wichtiges erreicht: Der Hund bleibt geistig bei einem und nimmt den Reiz wahr, aber nicht mehr als ultimative Bedrohung, was ihn zu dem Verhalten Pöbeln zwingt.
Denn kaum ein Hund hängt pöbelnd in der Leine, weil er das will, sondern weil er sonst nicht weiß, was er stattdessen tun soll.
Bei Hunden, die an sich normal sind und nur prollen reicht sicherlich auch einfach ein Schau als Alternativverhalten abzufragen, aber bei Hunden, die dann eben "weg" sind geht das nicht. -
Zitat
Ich mag das Wort "triebig" nicht sonderlich. Meist wird es von den üblichen Verdächtigen als Superlative den ach so krassen Hund zu beschreiben genutzt.
Triebe hat erstmal jedes Lebewesen, sie leiten und steuern uns. Hunde zeigen aufgrund der Selektion durch den Menschen verschiedene Triebe isoliert voneinander in teils sehr ausgeprägter Form. Und wenn der gemeine Hundehalter diverse Probleme mit seinem Hund nicht unter Kontrolle bekommt wird das gerne auf den extremen Trieb geschoben...
Was genau soll ein Triebschwein sein?
Nun, ich habe es ja extra in """ gesetzt.... Im Grunde geht es eben um die Eigenschaften, die bei dem jeweiligen Hund besonders hervorstechen, die schwierig unter Kontrolle zu halten sind. Ob jetzt erlernt oder erblich bedingt sei mal dahingestellt. Wie sieht die Arbeit, das Training, das Werkzeug, der Alltag, das Handling, das Management bei einem solchen Hund aus?...
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Übst Du aber nun das "Zurücknehmen" und "nachdenken" auch in anderen alltäglichen Situationen? ...
... In allen sich bietenden, sofern es iwie passt.
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Night natuerlich lernt Pan jetzt schon mit Frust umzugehen. Das lernt mMn aber jeder Hund. Ausser natuerlich wenn der Hund immer alles bekommt, was er will..
Juri kam nicht als Welpe und auch bei dem klappt das alles schon recht gut

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Wie gesagt ich Koppel auch die Sichtung eines Reizes an ein sehr positive belegtes Geräusch, den Kontaktlaut.
Aber wenn ein Hund gelernt hat: Click= Super mach weiter! und der sich den Allerwertesten aufreist um den Click zu bekommen, der wird sicher nicht aufhören mit Krawall
Was aversive Reize angeht, so kommt es auch da auf das Timing an, wenn das stimmt verknüpft der Hund das nicht mit dem Reiz sondern dem nicht befolgen von Komandos/ Fehlverhalten.

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Ich habe bei Eloy z.B. das Problem, dass er sich auf dem Weg zum Platz "anschaltet". Jetzt meine ich nicht im Auto, sondern auf dem Weg vom Auto aufs Gelände, zum Eingang des eigentlichen Übungsplatzes. Da ist es auch egal, ob es um SD oder UO geht. Bislang habe ich ihn immer an der Leine zum Eingang geführt, musste aber auf dem Weg ständig korrigieren (umdrehen, stehen bleiben, blocken), weil Herr Hund der Meinung war, das geht alles nicht schnell genug.

Ich gehe es jetzt neuerdings so an, das ich über "try and error" da rangehe. Also, Klappe vom Auto auf, Hund muss warten. (Soweit alles noch gut, das kennt er) Bislang durfte er auf "okay" raus aus dem Auto, wurde angeleint und es ging los.
Jetzt mache ich es so, Klappe auf, Kommando "Fuß" und laufe los. (Gesicht von Eloy sprach beim ersten Mal Bände: "Jetzt tickt die Alte nicht mehr recht"). Bleibt er bei mir im Fuß gehts weiter und das sehr langsam, Schritt für Schritt. (Wohlgemerkt alles ohne Leine) Prellt er weit vor, oder saust sogar zum Eingang, dreh ich mich kommentarlos um und schicke ihn per Handzeig wieder ins Auto. Ich rede dabei nicht mit dem Hund, sondern lobe nur leise verbal, wenn er es richtig macht. Mittlerweile kriegt er es hin, bei Fuss bis zum Eingang zu laufen. Zwar unter Spannung, aber er bleibt im Fuss. Auf dem Platz gibts dann großes Lob in Form von Spiel.
Das alles bisher ohne Reiz auf dem Platz, sprich es hat sich niemand dort befunden, weder Mensch noch Hund. Gestern stand dann jemand auf dem Platz, da war es um einiges schwieriger und ich bin mehrfach umgedreht und habe den Hund wieder ins Auto geschickt. Habe dann erstmal die halbe Strecke gelobt, solang er bei mir blieb und dann mit Spieli das Ganze beendet. Wir werden jetzt also weiter dran arbeiten, mit erhöhtem Reiz auf dem Platz. Eloy hat aber verstanden, was ich von ihm möchte.
Weiß jetzt nicht, ob du sowas auch meinstest, @FräuleinWolle

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@Liekedaaler: Ja, sowas meinte ich... mehr davon...
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