Alpha-Junghund greift sein Rudel an..

  • Zitat

    da hast du recht.. es ist schon eine explosive Mischung.. wobei die Hündinnen aus dem Wurf nicht problematisch sind, eher im Gegenteil..

    Ich bin gerade über diese Aussage von Dir gestolpert:

    Zitat

    wobei ich schonmal die Situation hatte, dass Lilly und ihre Schwester sich ineinander verbissen hatten (mit ca. 5 Monaten).. glaube, die hätten sich nicht durch Tritte davon abhalten lassen.. da haben wir den Hunden mit beiden Händen das Maul geöffnet, was kräftemäßig schon echt schwierig war.. aber ob man das bei einem erwachsenen Hund, der gerade zubeißt, auch noch schafft?..

    Wobei ich keine Ahnung von 5 Monate alten Hunden habe und von daher nicht weiß, wie "normal" so ein Verhalten ist.

  • für mich klingt das auch nach antiautoritärer erziehung...kann bei den anderen gutgegangen sein,bei dem rocker eben nicht..dass ein trainer kommen soll,find ich schon mal gut.wenn allerdings die familie so überfordert mit dem jungrüden ist,wäre hier eine abgabe in kompetente hände auch nicht verkehrt.und ein alpha-rüde wird übrigens nicht als derselbige geboren.der einzige junge im wurf zu sein,macht noch keinen anführer aus ihm;-)

  • seufzer...wieso hab ich das alles geahnt?

    nun denn, das kind ist im brunnen - immerhin liest hier vielleicht der eine oder andere "einmal-welpen-haben-will" mit und überlegt sich die sache nochmal...

    1. die mischung IST problematisch.

    2. so wies ausschaut wurde unglaublich viel versäumt bei der erziehung des jungrockers, keine frage

    3. wenn die freundin das nicht kann, auch nicht mir hilfe eines kompetenten trainiers (maulkorb schön und gut als temporäres management - aber wie gedenkt der/die trainer/in denn die ganzen defizite in den griff zu bekommen, die die HH hat??) dann solle - auch wenn ich das nicht oft gutheisse - über eine abgabe nachgedacht werden.

    wobei ich da schon bauchweh hab - denn schliesslich "darf"' sich dann jemand anderes mit den hausgemachten problemen rumschlagen....unter umständen ist das dann auch nicht grade fair....kann man auch bloss hoffen, dass der dann in kompetente, liebevolle aber konsequente hände kommt...

    4. mein persönlicher tipp (und nein, ich bin kein trainer - nur "einfacher" hh): weg von diesem ganzen "rudelalphagedöns" und ran an die erziehungsarbeit - und zwar schläunigst. mit hilfe eines gescheiten trainers und vorallem unter einbeziehung der freundin, die wohl noch vieles zu lernen hat. (z.b. dass konsequente regeln wenig mit unterwerfung zu tun haben, und dass ein nicht erlernen dürfen von regeln nix mit alpha zu tun hat - denn regeln lernen kann auch ein sog. "alpha" ..)

  • wir wissen bis heute nicht genau, wieso es dazu gekommen ist.. aber vermutlich hat auch Eifersucht eine Rolle gespielt, da meine Freundin ihre Hündin gerufen hat, aber dann beide zu ihr kamen..
    komischerweise sind diese Aggressionen ja meist nur zwischen den Junghunden aufgetreten, gegenüber den Eltern waren die Mädels nie aggressiv.. und mit anderen Hunden sind beide Hündinnen bis auf wenige Ausnahmen (v.a. kleine, schon von weitem kläffende Hündinnen) gut verträglich..

  • Von wem kommen diese ganzen Aussagen über Rudelführer, Dominanz, Alpha, etc. pp. ... ist das dein Stand bezüglich Hundehaltung? Es hört sich zumindest so an, als wäre es deine Einstellung.

    Wenn das also nicht von der Trainerin kommt und sie momentan dabei ist mit Hilfe eines Maulkorbes ein wenig Erziehung in den unerzogenen Jungspund zu bringen, dann würde ich mich an die Trainerin wenden, denn die ist die erste Ansprechpartnerin, denn sie kennt die Verhaltensprobleme vor Ort, sie kennt die Hunde, das Frauchen, den Umgang ... sie hat das alles live und in Farbe gesehen und wird es besser beurteilen können, als Forenuser aus der Entfernung.

    Sollten diese Alphatheorien von ihr stammen, dann würde ich mich nach einer anderen Trainerin umschauen, welche auf dem aktuellen Stand der Verhaltensforschung ist.

    Es gibt Themen die in einem Forum gut aufgehoben sind, wie z.B. Stubenreinheit, Fütterungsprobleme oder banale Erziehungsprobleme aber bei so einer Problemstellung kann ich nur von Ratschlägen aus einem Forum abraten, denn hier kann nur urteilen, wer die Situation vor Ort gesehen hat, da es sich für den Hundehalter rein subjektiv immer anders darstellt, als wie dem Trainer, d.h. das was hier wiedergegeben wird muss nicht zwingend dem Status Quo entsprechen.

  • Zitat

    .. und mit anderen Hunden sind beide Hündinnen bis auf wenige Ausnahmen (v.a. kleine, schon von weitem kläffende Hündinnen) gut verträglich..

    Da sie noch lange nicht erwachsen sind, kann sich das durchaus noch ändern.

    Also würde ich auch hier der Freundin einen guten Trainer empfehlen, der auch auf die Hündin ein Auge hat und die komplette Mensch-Hund-Gruppe die nächsten Monate begleitet.

  • Lieschen: so sehe ich es auch..
    mit den anderen Hunden hatte das Zusammenleben auch ohne strenge Erziehung immer gut funktioniert.. nur der Kleine ist jetzt eben ein anderes Kaliber..

    ich hoffe jedenfalls auch, dass die Arbeit mit der Trainerin jetzt wenigstens ansatzweise Erfolge bringt..

  • Zitat

    Taaaadddaaaaaaa! :respect:

    Ich kanns einfach nicht verstehen!!!!
    Und man kann es bei dem Thema NICHT aussen vor lassen. Warum nicht? Weils typisch ist.
    Wieder jemand der nen lieben Hund hat und einmal Babys möchte. Jemand der denkt diese ganzen Züchterseminare und Fortbildungen braucht er nicht. Jemand der wieder denkt er kennt sich aus und alles ist so easy. Und jetzt MÖÖÖÖÖÖÖP kommen die Probleme und man hat keine Ahnung wieso und warum. :headbash:

    Warum der kleine Rüpel im einzelnen so reagiert weiss ich nicht. Aaaaber deine Freundin scheint wenig Hundeverstand und Hundewissen zu haben, sonst hätte sie sich diese Suppe so nicht eingebrockt und es wäre nicht so weit gekommen.
    Sie sollte sich schleunigst ist kompetente Hände begeben.
    Hab ich das richtig Verstanden das jetzt dort Vater, Mutter zusammen mit zwei Welpen (bruder und schwester) in einem Haushalt leben?


    :gut: Danke für diesen Text.....

    Also; auch ich bin der Meinung: TRAINER drauf schauen lassen; bei sovielen Anhaltspunkten die verbessert werden müssten... ich glaub da solt man sich dann doch mal Hilfe holen, wenns man schon bis zu diesem Punkt hat kommen lassen..bzw so wie ich es lese die Erziehung hat schleifen lassen (wenn man denn überhaupt erzogen & diszipliniert hat)
    Vllt gibst du deiner Freundin mal nen Tipp zur Anmeldung in diverse Foren etc damit sie sisch evt auch mal "schlau"machen kann. Ich würd gern wissen WARUM sie Bruder und Schwester behalten hat!?
    Und nur noch nebenbei bemerkt: Kastration ist keine Erziehungsmethode; und wenn der Rüpel "nur" kastriert werden soll weil man ja beider Geschlechts daheim hat....... *räusper*

  • Trainer würd auch empfehlen, allerdings keinen, der "nen Maulkorb drauf packt um die Dominanz zu regeln"!

    *brrrrr*schüttel*

    Ich denke bei deiner Freundin fehlen Strukturen und der Bub hat ziemlich viel Stress, weil er sich in einer Rolle wiederfindet, die er garnicht ausfüllen soll und kann!
    Damit stresst er den Rest des Rudels und euch.

    Deine Freundin muss einige Grundlegende Dinge ändern und dort Ruhe und Ordnung rein bringen, indem sie die INitiative ergreift, die Hunde in Schranken und Bahnen schiebt und ihnen klar macht, das allein sie hier für die Strukturen zuständig ist!

    Es scheint dort einiges im Argen zu liegen und deine Freundin braucht einen Trainer, der an ihr arbeitet, n ihrem verhalten, ihrem Auftreten und dann erst an dem der Hunde!

    Mit einem veränderten Verhalten der Menschen ist oft sehr viel zu erreichen!

    Viel Erfolg und alles Gute für die Hunde! aussiemausi!

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