Alpha-Junghund greift sein Rudel an..
-
-
ich beschreibe hier mal das Problem einer Freundin: es geht um einen knapp einjährigen Alpha-Junghund (er war der einzige Rüde im Wurf), der seinen Vater, den jetzigen Rudelführer, immer wieder angreift.. der Vater ist selbst eher ein zurückhaltender Rüde (also kein Alphatier, in freier Natur wäre er wahrscheinlich nie der "Leithund" geworden)..
der Junghund geht hier ziemlich aggressiv vor, z.B. beißt er seinem Vater plötzlich und ohne Grund in den Nacken. auf Anraten der Hundetrainerin wurde der Jungrüde jetzt erstmal von dem Rudel isoliert..
auch wenn es sehr wahrscheinlich ist, dass der Junghund jetzt die leitende Position im Rudel übernehmen würde, frage ich mich, ob ein späteres Zusammenleben untereinander überhaupt möglich sein wird.. also ob er seinen Vater überhaupt noch im Rudel akzeptiert oder ob er irgendwann versuchen wird, ihn zu töten?? oder ob sich das ganze nach der Pubertät wohl etwas legt??zudem muss ich auch noch sagen, dass dieser Hund schon als Welpe mehrfach seine Mutter und Schwester, die auch dort leben, angegriffen hat und es auch mit dem Respekt vor Frauchen nicht weit her ist.. (schnappen, knurren, usw kommen öfter vor, meine Freundin hat mittlerweile auch etwas Angst vor ihm).. auf fremde Menschen oder Hunde reagiert er auch aggressiv und versucht zu beißen..
gibt es noch eine Chance, ihn zu sozialisieren oder wäre hier die Abgabe als Einzelhund an hundeerfahrene Menschen die einzige Möglichkeit?
-
30. Oktober 2011 um 11:03
schau mal hier:
Alpha-Junghund greift sein Rudel an.. - Vor einem Moment
- Anzeige
Übrigens.... es ist wirklich wichtig, auch an das passende Hundefutter zu denken.
Ich habe für unseren Buddy unglaublich lange nach einer Sorte gesucht, die wirklich zu ihm passt. Immer wieder habe ich etwas Neues ausprobiert und war nie ganz zufrieden. Durch Zufall bin ich hier im Forum auf den kostenlosen Futtercheck gestoßen. Dort konnte ich sehen, welches Futter andere Hundehalter mit derselben Rasse bevorzugen und gute Erfahrungen gemacht haben.
Und was soll ich sagen, Buddy liebt sein neues Futter. Die ganze Suche hat sich absolut gelohnt.
Falls ihr ihn noch nicht getestet habt, hier geht’s direkt zum Futtercheck! Das dauert weniger als eine Minute.
Und am Ende könnt ihr euch sogar kostenlose Futterproben von bis zu 20 verschiedenen Herstellern sichern.
👉 Hier nochmal der Link zum Futtercheck!
LG Steffi mit Buddy
-
-
Hallo,
Wenn er auch seine Besitzerin beißt, würde ich sagen allerhöchste Eisenbahn was zu ändern. Ich würde mir an Stelle der Besitzerin sehr gut überlegen wie es weitergeht. Vlt. zieht ihr euch einen erfahrenen Profi zu der euch versucht die Rangordnung im Fall Hund-Mensch klarzustellen. -
eine Trainerin ist schon engagiert und jetzt soll erstmal mit Maulkorb an seinem Dominanzproblem gearbeitet werden.. er soll als allererstes lernen, sich meiner Freundin wieder unterzuordnen und dann ganz langsam wieder an die anderen Hunde angenähert werden..
aber die Frage, ob es wegen der anderen Hunde im Haushalt zu gefährlich ist, ihn überhaupt zu behalten, bleibt trotzdem.. -
rangordnung, alpha, dominanz, rudelführer, töten, beissen.......
da gehts jetzt aber schon um moderne haushundehaltung ????
deine freundin züchtet? welche rasse?? wie alt ist denn der jungrocker?* war das der erste wurf deiner freundin?
edit sagt, ich brauch ne brille: ein jahr isser alt, der jungrocker...sollte er denn von vorneherein bei deiner freundin bleiben?
-
Für mich klingt es schlicht so, als wurden dem Kerl von Anfang an keine klaren Grenzen gesetzt und nun wächst seine Rüpelhaftigkeit den Besitzern halt über den Kopf.
Leute, die anscheinend so wenig Ahnung von Hunden an sich und Mehrhundehaltung haben, sollten einfach keine Hunde züchten. Meine Meinung.
Viele Grüße
Doris
-
-
Hallo,
Aggressionen gegenüber Menschen, dann noch gegen den eigenen Halter und im Haushalt lebende Hunde, hat kaum etwas mit Dominanz und Alphastatus zu zun.
Hunde haben, im Gegensatz zu uns Menschen, meist einen Grund, sich aggressiv zu verhalten.
"Grundlos" ist es aus Sicht der Menschen, eher selten aus Sicht des Hundes.
Wurde schon ein Komplett-Check beim Tierarzt durchgeführt?
Und es muss herausgefunden bzw. genau beobachtet werden, wann, warum und in welchen Situationen er es macht!Mit Maulkorb wird mit einer Trainerin am "Dominanzproblem" gearbeitet?!
Wie sieht das aus?
Darunter kann ich mir nichts vorstellen.Gruß
Leo -
es war ihr erster (und einziger) Wurf, weitere sollen auch nicht folgen - die Hündin wurde anschließend kastriert.. es sind Schäferhund-Bulldoggen-Mixe.. (ich weiss, hier stehen nicht alle einem "Hobbywurf" positiv gegenüber, aber lassen wir das mal aussen vor, die Welpen sind zumindest sehr gut geraten..)
ja, meine Freundin wollte ihn und seine Schwester von Anfang an behalten.. manchmal denke ich aber auch, es wäre besser gewesen, den kleinen Kerl schon früh in Einzelhaltung abzugeben, weil er sich auch schon recht früh als problematisch erwiesen hat (Beißereien schon als Welpe).. mittlerweile ist er knapp ein Jahr alt, also mitten in der Pubertät :-)
-
mit Maulkorb arbeiten, heisst, der Hund muss einen Maulkorb tragen, wenn sie da ist, da er sie sonst auch angreifen würde ( hat er wohl neulich schon versucht ).. er soll nun auch lernen, Befehle auszuführen, ohne dann eben als Antwort darauf zu knurren oder ähnliches.. Begegnungen mit anderen Hunden sollen auch erstmal nur mit Maulkorb stattfinden (wer weiss, was sonst passieren würde)..
-
Zitat
oder ob sich das ganze nach der Pubertät wohl etwas legt??
Wenn der kleine Jungrüpel schon jetzt von niemandem seine Grenzen gezeigt bekommt und Regeln lernt (also weder vom Althund und auch nicht von seinen Menschen), dann wird er JETZT lernen, das sein Verhalten total supi ist und er damit durchkommt. Warum sollte er das dann später anders machen? Ob die beiden jemals entspannt zusammenleben können, hängt auch davon ab, wie klaglos sich der Althund unterwirft (falls der wirklich keinen Bock auf Leithund hat), den höheren Rang des anderen anerkennt und dessen Individualabstand respektiert (kann schwer werden, wenn z. B. die Wohnung zu klein ist) UND ob der kleine Rüpel an sich klar im Kopf ist. Hunde sind Rudeltiere und leben in "freier Natur" in großen gemischten Gruppen zusammen. Da fressen oder töten sie sich auch nicht gegenseitig...
Das der kleine schon als Welpe "gebissen" hat, bedeutet nur, dass ihn schon damals niemand beigebracht hat, WANN er zuweit geht. Warum muss der kleine in Einzelhaltung? Der braucht einfach nur Menschen oder andere Hunde, die ihm das geben, was so ein Rüpel braucht: Liebevolle Erziehung, die eben auch beinhaltet, dass man Regeln aufstellt und Grenzen setzt.
LG
das Krümelmonster -
das Problem sehe ich auch darin, dass ihn bisher kein anderer Hund wirklich in seine Schranken gewiesen hat.. normalerweise erledigen das im Rudel Mutter und Vater, aber ich glaube, dass diese auch irgendwann mit ihm überfordert waren, bzw. zu gutmütig..
- Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!