• Zitat

    @ bordy :

    Wer sagt das? Gibt es dazu Untersuchungen b.z.w. Beweise?
    Ich habe das bei meiner jetztigen und auch vergangenen Hündinnen nie feststellen können und finde diese Behauptung deshalb auch sehr gewagt - lasse mich aber gerne eines besseren belehren (man lernt ja nie aus... ;) ).


    L.G., Claudia.


    Hallo,

    ich habe in der Schule gelernt, dass die Scheinträchtigkeit im Wolfsrudel auftritt um die Welpen der Leitwölfin mit zu säugen und das die Scheinträchtigkeit beim Hund somit als "normal" anzusehen ist... - von daher finde ich die Aussage oben gar nicht so verkehrt?

    Gestehe aber, dass sich bei mir ein Männlein tummelt und bisher alle Weiber schon kastriert zu mir kamen - mit Erfahrungswerten kann ich daher nicht aufwarten...

    LG

  • Hi,
    ich kann Dir von den Folgen der Kastration meiner Amy, die ja in einer ähnlichen Gewichtsklasse wie Deine Zookie ist, erzählen. Kastriert wurde sie mit 1,5 Jahren, weil sie nach ihren Läufigkeiten nicht nur extrem scheinschwanger war, sondern selbst danach noch richtig böse Hormonschwankungen hatte, die sie sehr belasteten. Die Kastration wurde mit einem minimalen Bauchschnitt (2 Stiche waren zum Verschliessen notwendig) unter einer normalen Vollnarkose (keine Inhalation) gemacht. Von der OP selbst erholte sie sich blitzschnell, nach den angesagten 10 Tagen war wirklich alles verheilt und sie tobte wieder herum wie eh und je. Zugenommen hat sie seitdem nur miniminimal, was allerdings nicht so verkehrt war, da sie eher zur Fraktion "Hungerhaken" gehörte. Das Fell hat sich in der Struktur nicht geändert, allerdings ist es deutlich dichter geworden und wächst auch länger. Charakterlich hat sie sich insofern verändert, als das sie eher aufgeschlossener wurde. Ihr Aktivitätslevel ist in keiner Form anders als vor der OP, sie war als intakte Hündin sehr agil und bei jedem Hundespaß dabei, das ist auch heute noch so. Auch an ihrem Bezug zu mir (und auch zu ihrem "Herrchen", was aber eh die 2.Geige spielt) gab es keine Veränderung.
    Ich bereue es in keiner Sekunde, mich zu dieser Operation entschlossen zu haben, Amy hat sie nur gut getan.
    LG von Julie

  • ina: Danke für Deine Erfahrungen mit Galastop.

    Moehri: denke, dass alle Hündinnen scheinschwanger werden (im Sinne, dass Hündinnen eben dem Zyklus unterliegen), aber in der Ausprägung ist es halt verschieden. Es stresst nicht jede Hündin wie meine.

    julie: vielen Dank für Deinen Bericht. :smile: Das klingt ja wirklich gut - an die minimalinvasive OP hatte ich, wenn wir es machen würden, dann auch gedacht. Wie alt ist denn Amy jetzt? Kannst Du irgendwas wegen Inkontinenz feststellen?

    Hat bei der Inkontinenz nicht auch - wie bei den Menschen - die Beckenbodenmuskulatur da was damit zu tun? Sprich: wenn die Hündin durchtrainiert ist, ist die Gefahr der Inkontinenz geringer? Oder kann man das nicht vom Menschen her übertragen?

    Gerne mehr Erfahrungen! :smile:

  • Hi Falbala,
    Amy ist jetzt gerade acht Jahre alt geworden und hat überhaupt keine Probleme bezüglich Harninkontinenz. Sie hält dicht wie ein Flaschenkorken. ;)
    Ich glaube, das Problem betrifft grundsätzlich mehr deutlich größere Hündinnen, aber dazu solltest Du vielleicht lieber den TA noch einmal fragen.
    LG von Julie

  • Hallo,

    Zookie wird jetzt mittlerweile alle 4 Monate läufig, dazwischen hat sie die latente und leicht "heraufzuholende" Scheinschwangerschaft. Sprich: sobald irgendein zu bemutternder Gegenstand in Sicht ist, oder es ihr wieder mal zu gut geht, fängt sie an.

    Wir haben viel überlegt, mit TA gesprochen und haben uns nun entschieden, dass es einfach zu viel Stress ist für das Mäuschen.

    Sie wird im März kastriert.

    Ich brauche bitte Eure Hilfe: sie wird keine minimalinvasive OP haben, obwohl ich das eigentlich wollte, aber ich möchte, dass unser TA das macht und der hat diese endoskopischen Geräte nicht. Nun sagt er, er wolle die OP so machen, dass er mit einem sehr kleinen Schnitt die Eierstöcke rausnimmt, die Gebärmutter währenddessen anschaut, und, wenn sie auffällig ist, diese auch entfernt, indem er dann den Schnitt verlängert.

    Meine Frage: da sie ja dieses extrem hormongesteuerte Verhalten zeigt. Wird dieses erfahrungsgemäss auch verschwinden, wenn die Gebärmutter drin bleibt und nur die Eierstöcke entfernt werden? Ich frage das den TA auch noch mal, aber Eure Erfahrungen/Wissen würden mir sehr helfen.

    :hilfe:

    LG und schon mal danke für Eure Hilfe
    Falbala

  • Zitat


    Meine Frage: da sie ja dieses extrem hormongesteuerte Verhalten zeigt. Wird dieses erfahrungsgemäss auch verschwinden, wenn die Gebärmutter drin bleibt und nur die Eierstöcke entfernt werden? Ich frage das den TA auch noch mal, aber Eure Erfahrungen/Wissen würden mir sehr helfen.
    :hilfe:


    Die Hormone werden in den Eierstöcken gebildet und wenn diese raus sind,
    auch die hormonellen Erscheinungen verschwinden.
    Aber auch der Zeitpunkt der OP ist wichtig.
    Der sollte zwischen zwei Läufigkeiten sein, wenn die Hündin sich auf einem neutral hormonellen Level befindet.

  • Ja, genau. :smile: Mich klärt bitte auch auf - ich würde es gerne wirklich genau wissen! :smile:

    Ist es nicht so, dass auch von Gebärmutter bzw. vom Gehirn, wenn die Gebärmutter noch drinne ist, Hormone freigesetzt werden?

  • Ja, es wird auch im Hirn "gebildet".

    Es ist aber nicht direkt Östrogen, sondern ein Umwandlungsprodukt von Androgenen. Dies geschieht im Hypothalmus. Die Theorie dazu basiert allerdings auf einer embryonalen Forschung anhand männliche Föten. Inwieweit das nun für einen ausgewachsenen Organismus (dazu noch Hund) gilt kann ich nicht sagen.

    Mir ging es bei der Frage eher um das Risiko einer Gebärmuttervereiterung. Wenn schon Kastra, dann hätte ich (rein gefühlsmäßig) gesagt, dass alles raus soll.

    LG

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