Kleiner Vorfall... abwarten?

  • warum hätte er angst haben sollen?
    Er saß oder lag auf dem Teppich und kaute an den Franzen, meine Mutter saß an ihrem Schreibtisch, daraufhin hat er ein NEIN bekommen, das hat er wohl mit nem Knurren quittiert und daraufhin ist meine Mutter eben energisch geworden.
    Und danach war ja auch wieder alles normal.

  • Zitat

    Es schien wohl so gewesen zu sein, das Mozart auf dem Schlafzimmerteppich gelegen hat und an den Fransen gekaut hat. Meine Mutter wollte ihn mit einem AUS davon abbringen, woraufhin er nicht gehört hat. Dann ist sie auf ihn zu gegangen, da scheint er geknurrt zu haben. Dann wollte sie ihn mit der Hand vom Teppich schubsen (mööööp ich weiß, falsch!!) daraufhin hat er nach ihr geschnappt, aber sie nicht erwischt (wobei ich nicht glaube, das er sie ernsthaft erwischen wollte.) Daraufhin hat sie ihn geschnappt und aus dem Zimmer raus, natürlich unter lautem Schimpfen. Seitdem ist auch nichts weiter vorgefallen, er ist lieb und kuschelfreudig wie immer, auch meiner Mutter gegenüber.

    Das steht aber hier ganz anders ;)

  • Zitat

    So ganz versteh ich jetzt nicht, was an der ganzen Sache dramatisch war: Junghund hat mal angefragt, was denn so geht in diesem Haushalt, jetzt weiß er's vermutlich - und gut.

    Wenn das mein eigener, seit Babybeinen bei mir lebender Hund gewesen wäre, hatte ich den nach einem ignorierten "Nein" auch zügig und etwas nachdrücklicher vom Tatort entfernt und ihm notfalls auch verbal unmißverständlich erläutert, was ich von Geknurre und/oder Geschnappe in so einer Situation halte.

    Tauschgeschäfte hätte es da nur unter einer Voraussetzung gegeben: daß er als Reaktion auf mein "Nein" aufhört - das hätte ich bestimmt mordsmäßig gelobt, belohnt und ihn dann abgelenkt. Für meinen kleinen Dauerkauer hatte ich am Anfang ständig irgendwas in der Tasche, aber das gab's eben nur auf Reagieren - und mit fünf Monaten sollte ein normaler Junghund ein Auskommando eigentlich kennen.

    Zieht der Youngster es vor, mich zu ignorieren oder gar mit einem hündischen "Verp*** dich!" zu antworten, bekommt er schon prompt und deutlich zu spüren, daß das so nicht geht - und dann ist auch alles wieder gut und der Käse gegessen. No hard feelings.

    :ja: Jupp!

  • Zitat

    Bist du dir sicher, dass du es gelesen hast?


    Wenn Du das Buch dieser Autorinnen meinst, Petra Krivy und Angelika Lanzerath, dann habe ich es allerdings gelesen.

    Muß ich erwähnen, daß ich deine Frage anmaßend finde?

    Zitat

    Meine Mutter wollte ihn mit einem AUS davon abbringen, woraufhin er nicht gehört hat. Dann ist sie auf ihn zu gegangen, da scheint er geknurrt zu haben. Dann wollte sie ihn mit der Hand vom Teppich schubsen (mööööp ich weiß, falsch!!) daraufhin hat er nach ihr geschnappt, aber sie nicht erwischt (wobei ich nicht glaube, das er sie ernsthaft erwischen wollte.) Daraufhin hat sie ihn geschnappt und aus dem Zimmer raus, natürlich unter lautem Schimpfen.

    Egal ob der Junghund "austesten" wollte oder ob des drohend auf ihn Zugehens aus Angst geknurrt hat, ich lasse es beim 21 Wochen alten Hund gar nicht zu solchen Situationen kommen. Vielleicht bin ich ja zu unerfahren im Umgang mit Hunden, aber in dem Alter erwarte ich noch keinen absoluten Gehorsam.

    Wenn auf ein "Nein oder Aus" noch nicht reagiert wird, wird abgelenkt. Nichts ist leichter als einen verspielten Junghund ohne Konflikte aus unerwünschtem Verhalten zu holen. Dabei bleibe ich und bin immer gut gefahren.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs


    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

  • Zitat

    Das steht aber hier ganz anders ;)

    Mit dem "danach" meine ich auch nach dem schnappen... sorry, sitze auf arbeit ;)
    "Absoluten Gehorsam" verlange ich nicht. Aber ein NEIN hat zu sitzen, meiner Meinung nach. Und zwar ohne "Bestechung". Natürlich wird er gelobt, wenn er tatsächlich aufhört. Aber bestochen wird er in solchen Situationen sicher nicht.

  • Klar hat ein nein zu sitzen bei einem Hund in einem gewissen Alter und dann auch in allen Lebenslagen und mit allen und jedem generalisiert. Aber das gewissen Alter ist mit Garantie keine 21 Wochen.
    Und zwischen Bestechen und mit einer besseren Beute abrufen und vielleicht noch Sitzen zu lassen ist ein recht großer Unterschied. Zumal man dort auch noch direkt zwei andere Dinge üben kann.

  • Also ich würde genauso reagieren wie deine Mutter. Der Hund hat ein nicht erwünschtes Verhalten gezeigt und wurde ermahnt. Er wollte es drauf ankommen lassen und hat diese ermahnung ignoriert und seinerseits versucht seinen Willen durchzusetzen..er hat dafür eine deutliche Ansage kassiert und weiß in Zukunft das ihr das, was ihr sagt auch so meint und fertig ist die Sache. Für mich ist weder der Vorfall an sich noch die Reaktion eurer seits irgendwie dramatisch oder bedenklich.

    Tauschen ist eine Sache die viele hier hoch loben. Würde ich aber niemals tun wenn der Hund mir gegenüber agressiv wird. Weil es für mich (viele werden das vielleicht anders sehen und das ist auch okay) 1. kein Hundetypisches verhalten ist...kein Hund wird eine Wurst anschleppen wenn er das Futter/ Spielzeug/etc eines anderen Hundes für sich beansprucht, warum sollte ich das also tun? und 2. Möchte ich Agression mir gegenüber in keinster Weise belohnen. Für mich muss der Hund wissen das er mir gegenüber nichts verteidigen darf und da helfen klar Ansagen und Regeln. Ihr habt den Hund ja nicht körperlich attakiert oder ihm weh getan was natürlich niemals das Mittel der Wahl sein darf aber mal deutlicher/lauter werden oder wegdrängen ist völlig okay mMn
    Ich bin immer gut damit gefahren bislang aber jeder muss selber wissen was er macht

  • Zitat

    Tauschen ist eine Sache die viele hier hoch loben. Würde ich aber niemals tun wenn der Hund mir gegenüber agressiv wird. Weil es für mich (viele werden das vielleicht anders sehen und das ist auch okay) 1. kein Hundetypisches verhalten ist...kein Hund wird eine Wurst anschleppen wenn er das Futter/ Spielzeug/etc eines anderen Hundes für sich beansprucht, warum sollte ich das also tun? und 2. Möchte ich Agression mir gegenüber in keinster Weise belohnen. Für mich muss der Hund wissen das er mir gegenüber nichts verteidigen darf und da helfen klar Ansagen und Regeln. Ihr habt den Hund ja nicht körperlich attakiert oder ihm weh getan was natürlich niemals das Mittel der Wahl sein darf aber mal deutlicher/lauter werden oder wegdrängen ist völlig okay mMn
    Ich bin immer gut damit gefahren bislang aber jeder muss selber wissen was er macht

    zu 1. Ich bin kein Hund, darum werde ich auch nicht wie einer agieren. Oder bellst Du, wenn Du deinem Hund Hörzeichen gibst?

    2. Der Junghund wird abgelenkt, bevor er einen Grund hat, aggressiv zu werden.

    Und nochmal, hier ist das Thema ein 21 Wochen alter Hund.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

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