Kleiner Vorfall... abwarten?
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Bluemeleinchen -
17. Oktober 2011 um 16:38
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Zitat
Mich würde die Antwort wirklich interessieren, da ich auf diese Frage keine Antwort parat hätte, sondern in der Situation "spontan" entscheiden würde, weil mein 30Kg-Hund sich sowas noch nie erlaubt hat und ich mir über sowas noch nie gedanken machen musste.
Gruß
sarahGenau das ist es anscheinend.
Die meisten kennen diese Art von "Probleme" nicht, weil alles "richtig funktioniert". Man handelt irgendwie instinktiv richtig.
Bisher habe ich mir auch keine Gedanken machen müssen. Ich habe auch immer spontan "irgendwie" reagiert, und die Hunde haben das "erwünschte Ergebnis" gezeigt, ohne, daß ich von ihnen "bedroht" wurde.Aber ich biete meinen Hunden, gerade am Anfang, auch meist ein Alternativverhalten an.
Kann ja nicht schaden, will man die Einrichtung "retten". Dann könnte der Hund ja auf dem Teppich liegen bleiben, ohne weiteren Schaden anzurichten.Ich weiß nicht, wie "Bluemeleinchen" mit Mozart trainiert hat. Aber ich gehe mal einfach davon aus, daß das, was bei ihr inzwischen leicht und locker "funktioniert", eben auch mit der Mutter von Anfang an mit Mozart "trainiert" werden muß

Und ich könnte mir vorstellen, daß die Vertrauensbasis zwischen Hund und Halter, bzw. das "besondere Verhältnis" zueinander, auch eine ganz große Rolle spielt. Ist das vorhanden, kann man sich als Halter mehr "erlauben".
Andere Personen, egal wie gut der Hund die kennt und auch mag, ist halt eine "andere Situation", und das erfordert wohl Fingerspitzengefühl.Schöne Grüße noch
SheltiePower - Vor einem Moment
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Hallo,
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Huaa...
es ist ja nicht eskaliert... bitte nicht falsch verstehen... er hat wohl nur einmal geschnappt, dann hat meine Mutter wohl auch schon durchgegriffen.Wie das Knurren nun genau gemeint war, kann ich ja nicht sagen, da ich selbst nicht dabei war. Ich könnte mir eben vorstellen, das er ihr sagen wollte, das sie ihn die Flusen weiterkauen lassen sollte... aber vll hat er auch die störrischen Flusen angeknurrt... Ich weiß es nicht!
Das er überhaupt geschnappt hat fand ich eben im ersten Moment erschreckend, aber solange das nicht öfter vorkommt, hacke ich das erstmal ab. -
Zitat
Das er überhaupt geschnappt hat fand ich eben im ersten Moment erschreckend, aber solange das nicht öfter vorkommt, hacke ich das erstmal ab.Ich glaube,
ob nun so etwas öfters vorkommen wird, oder nicht, hängt am Ende von Euch, der Situation selbst, und was Mozart im Allgemeinen daraus gelernt hat, ab.Schöne Grüße noch
SheltiePower -
Naja und dazu muss ich es ja erstmal beobachten und abwarten

Also bei mir hat er sowas noch nie gemacht, auch kein sonstiges Dominanzverhalten. Wenn ich sage es ist SCHLUSS, ist es SCHLUSS... ab und an eben erst nach dem zweiten Mal.

Wie schon gesagt, meine Mutter hat nicht so DEN Bezug zu ihm. das ist ein ganz anderes verhältnis! -
Zitat
rein interessehalber

Leo, wie hättest du denn bei einen knurrenden Rottweiler, Gr. Schweizer, Bernhardiner oder Neufundländer im Alter von ca. 12 Monaten reagiert wenn dieser eben kein "nein" kennt ?
ihn das Mobiliar zerkauen lassen und denken "blöd wenn der Hund kein "Nein" kennt" ?Mich würde die Antwort wirklich interessieren, da ich auf diese Frage keine Antwort parat hätte, sondern in der Situation "spontan" entscheiden würde, weil mein 30Kg-Hund sich sowas noch nie erlaubt hat und ich mir über sowas noch nie gedanken machen musste.
Da fängt das "Problem schon an, er kennt kein "nein".
Ich beziehe meine jetzige Meinung nicht auf die TS, schon gar nicht auf die Mutter.
Aber:
"Nein" oder ein anderes Abbruchkommando ist das wichtigste am Anfang, aber die meisten Welpen lernen es nicht richtig, weil andere Sachen bevorzugt beigebracht werden (Sitz, Platz..).
Hinzu kommt, dass ein "Nein", ohne, dass es richtig und immer wieder konditioniert wird, den jungen Hund quasi den ganzen Tag begleitet (die meisten Welpen heißen nicht Bello, sondern Bellonein
)
Fazit, der Hund weiß nicht, wenn es ernst gemeint ist, dass er das, was er gerade macht, unterlassen soll.
Wie in diesem Fall eben auch, das "Nein" oder "Aus" zeigte keine Wirkung.
Nein, meinen Teppich lasse ich mir auch nicht zerkauen, keine Frage.
Und meine Hunde haben mich auch in 9 und 10 Jahren noch nicht angeknurrt, von daher kann ich nicht sagen, was ich gemacht hätte.
Mit Sicherheit aber nicht von Teppich geschubst, wenn der Hund schon knurrt.
Meine wogen in dem Alter einmal knapp 30kg, der Andere über 40kg - nein, es wäre mir zu riskant, einen knurrenden Hund zu schubsen (auch, wenn man es bei einem Mozart schaffen würde).
Ich hätte ihn abgerufen, der Mensch ist intelligenter, und wenn ich mit 'nem Scheineohr gewunken hätte.
Meine hätten dafür den Teppich liegen lassen, wären für das Schweineohr auf Abruf gekommen, Tür zu, fertig.
Nein, das Knurren hätte ich mit der Aktion nicht belohnt, sondern das Kommen.
So habe ich jeden Junghund aus unerwünschten Möbelkauaktionen herausgeholt.
Muss ja nicht immer ein Schweineohr sein, ein Spielzeug oder sich selber interessant machen, geht eigentlich auch.
Meine Gegenfrage bezüglich großer, kräftiger Rassen war provokativ, denn, auch wenn nun einige das Gegenteil behaupten, glaube ich nicht, dass Menschen (die eigentlich nicht einmal einen Bezug zum Hund haben) sich wirklich trauen, einen der oben genannten Rassen, wenn der schon droht, vom Teppich zu schubsen.
Es besteht immer die Möglichkeit der Eskalation (ok, bei Mozart ging es gut aus).
Also überlege ich mir eine, für mich, günstige Strategie, damit ich nicht mit dem Hund raufen müsste.Gruß
Leo -
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Zitat
Wie schubse ich denn einen knurrenden Rottweiler, Gr. Schweizer, Bernhardiner oder Neufundländer im Alter von ca. 12 Monaten vom Teppich?
Warum reagiert der Hund nicht auf "nein"?
Warum lässt sich der Hund durch nichts aus der Situation rufen?
Warum reagiert er nicht auf "aus"?
Warum hat der Hund es überhaupt nötig, zu knurren?Denkt ein Hund: "Die "Mutti" teste ich mal, indem ich sie anknurre?"
erstmal: @ elathaia : ich hatte mich auch gar nicht auf Dich bezogen

So. Natürlich testet ein Hund in dem Alter aus. Mein Hund meinte auch schon er müsste mein Bett besetzen und mich durch anknurren aussperren. So schnell wie der runtergeflogen ist konnte der gar nicht "Piep" sagen.
Und natürlich hätte das eskalieren können indem er zugepackt hätte, aber dann wäre grundsätzlich in unserer Beziehung irgendwas schief gelaufen. Jetzt reicht ein kurzes "geh weg" und er trollt sich. Oder er dreht sich auf den Rücken und will den Bauch gekrault haben
.Die Mutter ist hier für mich auch keine "andere" (fremde) Person. Sie lebt schließlich im Haushalt.
Sorry aber bei falschem Benehmen kann ich keine Rücksicht auf Befindlichkeiten nehmen. Wer sich nicht benimmt, der fliegt raus. Punkt. Sogar meine Neffen wissen das und kommen trotzdem immer wieder.
Wo ich natürlich behutsamer vorgehen würde ist bei traumatisierten Hunden mit "Vorgeschichte" Aber hier wächst der Hund beim Halter auf und sollte schon wissen wie Frauchen "tickt"
Wenn ich vorher überlegen müsste was das jetzt bei meinem (wohl behüteten) Hund anrichtet wenn er gemassregelt wird, habe ich jegliche Chance verpasst.
Was ich verabscheue sind allerdings Leute die ihren Hund in so einer Situation verprügeln würden.
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Hm, ich finde die Mutter hat schon ganz "richtig" reagiert. Junghunde probieren ganz natürlich mal aus was sie so mit Gesten, Stimme etc. erreichen können. Er wollte eben weiter am Teppich kauen und hat ausprobiert ob deine Mutter sich beeindrucken lässt, dafür hat er dann einen Anpfiff bekommen. Habe ich ehrlich gesagt mit Lilly auch nicht viel anders gemacht als sie in dem Alter war und auch sie hat mal probiert ob Frauchen vielleicht beeindruckt ist wenn man kräftig knurrt und auch mal in die Luft schnappt.
Ich denke auch nicht das du da jetzt groß was "trainieren" musst, außer eben das du schaust das ihr relativ reibungslos und konsequent durch die Pubertät kommt. Vielleicht kannst du mal mit deiner Mutter besprechen was sie denn nun tun soll wenn klein Mozart sich daneben benimmt und seinen Kopf durchsetzen will.
@dieSchweizer
Wenn dich in 10 Jahren noch nie einer deiner Hunde angeknurrt hat dann liegt das vermutlich am Charakter deiner Hunde. Für meinen Terrier ist knurren und brummen ein ganz normales Kommunikationsmittel und bedeutet noch lange nicht das der Hund mich auffressen will. Hätte ich in einer Jugendlichen Dickkopfsituation mit einem Schweineöhrchen gewunken hätte mein Hund ganz schnell gelernt das er nur am Teppich kauen muss damit die Alte das gute Futter raus holt. Für ein nicht befolgtes Abbruchkommando gibt einen entsprechenden Anschiss, das weiß mein Hund genau. -
:) Ich danke euch erstmal für die ganzen Antworten.
das NEIN kennt Mozart sehr gut und hört auch darauf.
Das Problem dürfte eher bei meiner Mutter liegen. Aber bevor ich da noch viel weiter drüber rede, werd ich erstmal abwarten.
Im Normalfall kann ich eigentlich sagen, das er sehr gut erzogen ist und auch freundlich zu Mensch und Tier...
z.B. gestern waren wir mit ein paar Kindern Ball spielen, und er hat sich den Ball ohne Probleme wegnehmen lassen... Oder wenn er einer Katze nach will, und ich nein sage, dann steht er zwar wedelnd da, bewegt sich aber nicht weiter.
Muttern hat bereits Instruktionen erhalten
'Sie schludert halt öfter mal... z.B. hab ich ihr gesagt, es gibt unterm Tag keine Leckerlie.... und Hundekind darf nicht vom Tisch essen.... *sfz* ihr könnt es euch sicher denken...
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Ja, ich kenne das gut
Bei uns sind auch nicht alle Familienmitglieder gleich konsequent und das merkt man auch individuell am Hund. Trotzdem sind bisher alle Finger dran und alle Möbel ganz geblieben. Aber ich wünsche dir viel Geduld für die kommende Zeit, Hundchen wird sicher auch mal bei Frauchen probieren wie weit er gehen kann. -
Zitat
Junghunde probieren ganz natürlich mal aus was sie so mit Gesten, Stimme etc. erreichen können.
Hmm, komisch, dass noch keiner meiner Hunde mit solchen Gesten, Stimmen etc. hier etwas erreichen wollte.
ZitatEr wollte eben weiter am Teppich kauen
Wenn es sich tatsächlich um ein warnendes Knurren und kein Spielknurren gehandelt hat, dann hat er seine Beute verteidigt.
Zitatund hat ausprobiert ob deine Mutter sich beeindrucken lässt
Nein, er hat instinktiv verteidigt und keinen Gedanken darum gehegt, ob die Mutter sich beeindrucken lässt oder nicht.
Kein Hund denkt darüber nach und erstellt einen Verhaltensplan, "was wäre wenn"...
Klar, manche Hunde kann man mit Widerstand beeindrucken, manche leider nicht, die gehen dann nach vorne..
Muss jeder wissen, wie er bei seinem Hund am besten vorgeht.
Aber dieses Ganze "der will testen, dominieren, spekulieren und Reaktionen ausprobieren", kann ich nichts mit anfangen.
Instinktives Handeln eines Hundes. - Vor einem Moment
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