Gassi-Problem
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Hallo liebe Hundefreunde,
unsere Schäferhündin Amy, knapp eineinhalb Jahre alt, dominant und recht verspielt, hat da ein kleines Problem beim Gassi gehen. Genauer gesagt ich. Da sie eigentlich schon ausgewachsen sein müsste, ist sie dementsprechend sehr kräftig. Jedes Mal, wenn wir unterwegs sind und uns kommt ein anderer Gassi-Geher entgegen, sehe ich schon wie Amy ganz nervös wird. Sind wir kurz davor, rastet sie regelrecht aus. Ich muss all meine Kräfte aufwenden, damit sie mir nicht davonprescht. Und ich denke es sieht dann auch immer sehr grob aus, wenn sie versucht in die Luft zu hüpfen.
Sie will eigentlich nur spielen mit dem Hund, aber man weiß ja nie wie sich die Hunde verstehen und außerdem haben auch manche Hundebesitzer einfach Angst vor so einem riesigen Hund. Nun ja, da ich eine schmächtige Person bin, habe ich mir angewöhnt von nun an stehen zu bleiben, sie fest am Geschirr zu halten (wickel mir vorher immer noch die Leine ums Handgelenk) und versuche sie zu beruhigen, meistens hab ich sie so zwischen die Beine "geklemmt".
Mich gucken zwar dann immer die Vorbeigeher ganz seltsam an, als wäre ich nicht ganz dicht, aber was soll ich denn tun? Gibt es irgendeine Erziehungsmethode, um diesen Trieb versuchen zu unterbinden? Nicht nur speziell dieses Problem, sondern wäre auch dankbar über Antworten generell über Hilfestellungen beim ausgeprägten Jagd- und Spieltrieb.
Ich danke euch schon mal

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15. Oktober 2011 um 09:52
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Gassi-Problem - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Hallo,
wir hatten wir auch früher mal - allerdings kurzfristig - ähnliche Probleme.ZitatNun ja, da ich eine schmächtige Person bin, habe ich mir angewöhnt von nun an stehen zu bleiben, sie fest am Geschirr zu halten (wickel mir vorher immer noch die Leine ums Handgelenk) und versuche sie zu beruhigen, meistens hab ich sie so zwischen die Beine "geklemmt".
Das hatte ich auch mal kurze Zeit so ähnlich versucht, aber dann sehr schnell festgestellt, dass es absolut kontraproduktiv war. Dein Hund will sich bewegen, zerrt und will vorwärts (ob jetzt zum Spielen oder zum Angreifen oder was auch immer) und wird stattdessen "zwangsruhiggestellt", also zum Stehenbleiben gezwungen und dann noch zwischen Frauchens Beinen eingeklemmt. Wo soll sie hin mit der ganzen Energie, die sich da gerade anstaut? Bei uns hat weitergehen, in Bewegung zu bleiben, geholfen. Falls Du sie nicht halten kannst, müsstest Du mehr Abstand zwischen ihr und den anderen Hunden halten, soviel, dass sie nicht so aufdreht. Den kann man dann im Verlauf je besser es wird wieder kleiner machen. Wenn sie Spielzeug mag, könntest Du versuchen, sie mit einem Kauseil oder sowas von dem anderen Hund abzulenken, also mit ihr im Weitergehen zergeln. Hier im Forum wird oft "Zeigen&Benennen" empfohlen, aber damit habe ich selbst keine Erfahrung.ZitatNicht nur speziell dieses Problem, sondern wäre auch dankbar über Antworten generell über Hilfestellungen beim ausgeprägten Jagd- und Spieltrieb.
Wieviel Kontakt hat sie denn mit anderen Hunden? Kann sie auch mal mit (bekannten) Hunden rennen und interagieren? Was bei uns das Hundebegegnunsproblem letztendlich sehr schnell gelöst hat, war ihm sehr viele kontrollierte, positive Hundekontakte zu verschaffen. Mein Hund ist jetzt einfach nicht mehr so aufgeregt, wenn er andere Hunde trifft, weil er oft genug mit anderen Hunden rennen und interagieren kann und nicht mehr unbedingt zu jedem neuen Hund hinmuss. Das ist aber sicher bei jedem Hund anders, auch je nach Motivation, warum er so auf die anderen reagiert.Ich hoffe, das hier hat ein bisschen geholfen, viel Glück weiterhin.
Gruss, jente -
Such Dir einen Trainer der sich Dein Problem anschaut und mit Dir Passgenaue Lösungen erarbeitet, damit Du nicht Wochen oder Monate damit verschwendest irgendwelche Internettipps auszuprobieren. Ist gar nicht böse gemeint aber hier sieht niemand die Problematik und Tipps werden rein subjektiv gegeben, aufgrund dessen was du schreibst. Vor Ort stellen sich solche Problem oft als ganz anders begründet heraus. Deswegen gönne euch einen Trainer. Eventuell kann man dir hier Tipps geben,wenn du sagst, wo du genau wohnst, dann dürftest du nach ein paar Trainingseinheiten durch sein mit dem Thema.
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Zitat
Such Dir einen Trainer der sich Dein Problem anschaut und mit Dir Passgenaue Lösungen erarbeitet, damit Du nicht Wochen oder Monate damit verschwendest irgendwelche Internettipps auszuprobieren. Ist gar nicht böse gemeint aber hier sieht niemand die Problematik und Tipps werden rein subjektiv gegeben, aufgrund dessen was du schreibst. Vor Ort stellen sich solche Problem oft als ganz anders begründet heraus. Deswegen gönne euch einen Trainer. Eventuell kann man dir hier Tipps geben,wenn du sagst, wo du genau wohnst, dann dürftest du nach ein paar Trainingseinheiten durch sein mit dem Thema.
Sehe ich genau so. Ich kann dir noch raten bei der Suche nach einem Trainer oder Trainerin darauf zu achten, daß die Person eine fundierte Ausbildung hat, wie z.B ein/e Tierpsychologe/in oder ähnliches und niemand der sich quasi selbst zum Trainer/in ernannt hat.Viel Erfolg und viel Spaß bei Arbeiten und weiterhin viel Freude mit deinem Hund
LG Franziska mit Till
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Danke euch!
An Jente: Eigentlich hat sie viel Kontakt mit anderen Hunden und ich dachte das sie gerade deswegen immer denkt, dass sie mit den fremden Hunden spielen darf. Vor kurzem haben wir aber leider festgestellt, dass ihre "beste Hundefreundin" und sie sich nicht mehr verstehen und mussten leider Abstand halten, was sehr schade ist, da dieser Hund direkt in der Nachbarschaft wohnt und eine riesige Wiese an die Grundstücke angrenzt...
An Fantasmita und Maus1970: Also wir wohnen in Südthüringen in Hildburghausen. Ich glaube, der nächste Hundetrainer liegt im angrenzenden Bayern (Coburg o.ä.). Also nicht allzu weit, aber doch weit genug um eventuell jeden Tag dorthin fahren zu müssen. Wie muss man sich das denn so vorstellen? Sind das meistens Gruppen oder nur der Tiertrainer? Habe mich mit diesem Thema noch nicht so beschäftigt um ehrlich zu sein

Liebe Grüße
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Und wieder die Trainerempfehlung...
Mensch, wisst ihr eigentlich, was son Typ kostet?Sowas bekommt man doch auch allein in den Griff, das ist doch ein völlig normales Verhalten eines noch jungen Hundes, der einfach den Kontakt zu Artgenossen sucht!
Und darum gehts: Schaff deinem Hundi Gelegenheiten, sich mit anderen ordentlich auszutoben (ggf. über Annoncen, wenn es bei euch keine Wege gibt, auf denen du Hunde triffst) - ich bin sicher, dann wird sich das binnen kurzem geben.
Und dazwischen: Nimm Leckerli mit und wenn dein Hund wieder mal austickt, zwing ihn (am besten bringst ihm schon in der Whg "sitz" o.ä. bei, wenn er das noch nicht kann), sich hinzusetzen und dich anzuschauen, wenn du die sog. "Gefahr" kommen siehst.
Nimm das Leckerli in die Hand, aber gibs ihm noch nicht. Er soll nur wissen, dass dus hast und dass es interessanter ist als der vroübergehende Hund plus Halter. Und zwing ihn, DICH anzuschauen, er soll auf DICH fixiert sein.Wenns klappt - Leckerli geben.
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Zitat
Und wieder die Trainerempfehlung...
Mensch, wisst ihr eigentlich, was son Typ kostet?Durchaus aber lieber 3 Stunden bei einem effektiven Trainer als mit diesem Tipp
ZitatUnd dazwischen: Nimm Leckerli mit und wenn dein Hund wieder mal austickt, zwing ihn (am besten bringst ihm schon in der Whg "sitz" o.ä. bei, wenn er das noch nicht kann), sich hinzusetzen und dich anzuschauen, wenn du die sog. "Gefahr" kommen siehst.
... baden zu gehen. Den Hund ins Sitz zwingen, wenn er vom Streßlevel überhaupt nicht dazu in der Lage ist fördert im Zweifelsfall die Aggressionen und verschlimmert die Probleme.
@Limbabo
Es gibt auch Trainer die zu dir fahren. Schreib doch mal staffy hier aus dem Forum an, sie kennt eigentlich quer durchs Bundesgebiet gute Trainer: https://www.dogforum.de/member/staffy/
Wenn du ein Einzeltraining nimmt, dann hat der Trainer nur Zeit für dich und dein Problem. Er macht eine Verhaltensanalyse, führt Tests durch, macht ggf. eine Videoaufnahme und erklärt dir, was du besser machen kannst, erklärt dir die Körpersprache von dir und deinem Hund in dem Moment und sucht mit dir nach den Ursachen für das Problem und leitet dich aktiv in der Problemlösung an. -
Zitat
Danke euch!
An Jente: Eigentlich hat sie viel Kontakt mit anderen Hunden und ich dachte das sie gerade deswegen immer denkt, dass sie mit den fremden Hunden spielen darf. Vor kurzem haben wir aber leider festgestellt, dass ihre "beste Hundefreundin" und sie sich nicht mehr verstehen und mussten leider Abstand halten, was sehr schade ist, da dieser Hund direkt in der Nachbarschaft wohnt und eine riesige Wiese an die Grundstücke angrenzt...
An Fantasmita und Maus1970: Also wir wohnen in Südthüringen in Hildburghausen. Ich glaube, der nächste Hundetrainer liegt im angrenzenden Bayern (Coburg o.ä.). Also nicht allzu weit, aber doch weit genug um eventuell jeden Tag dorthin fahren zu müssen. Wie muss man sich das denn so vorstellen? Sind das meistens Gruppen oder nur der Tiertrainer? Habe mich mit diesem Thema noch nicht so beschäftigt um ehrlich zu sein

Liebe Grüße
Es gibt verschiedene Angebote. Einmal gibt es Gruppen in denen die Hunde gemeinsam lernen. In vielen Hundeschulen sind sie noch nach Alter unterteilt und es gibt extra Welpengruppen und Junghundgruppen und Gruppen für erwachsene Hunde die dann oftmals auf den Hundeführerschein oder die Begleithundeprüfung hinarbeiten. Diese Gruppen treffen sich in aller Regel 1 mal in der Woche. Oftmals bieten die Trainer darüber hinaus noch Einzeltrainingsstunden an um mit einem Hund-Menschteam an einem ganz konkreten Problem zu arbeiten, daß den Rahmen der Gruppenstunden sprengen würde. Diese Einzelstunden müssen extra bezahlt werden. Wenn du einen kompetenten Trainer bei euch in erreichbarer Nähe gefunden hast, würde ich dir anraten bei dem einfach einmal anzufragen, ob du mit deinem Hund einmal an einer Gruppenstunde zum Schnuppern teilnehmen darfst. Die meisten Hundeschulen bieten das kostenlos an. Dabei wird der Trainer ja schonmal einen ersten Eindruck von deinem Hund bekommen und du kannst dann mit ihm besprechen ob ein Training in der Gruppe bereits sinnvoll ist, oder es ratsam ist erst einmal einige Einzelstunden vorzuschalten.
Mit den Einzelstunden läuft das häufig so, daß du dich im Normalfall erst einmal mit dem Trainer, ohne Hund zu einem Vorgespräch triffst. Dort wird dann die genaue Problematik besprochen. Anschließend wird sich der Trainer dann das Ganze vermutlich "live" ansehen wollen und euch Beide einmal auf einen Spaziergang in eurer gewohnten Umgebung begleiten um sich einen konkreten Eindruck von deinem Hund seinem Verhalten, deinen Reaktionen, deinem Umgang mit dem Hund und euch als Mensch/Hundteam machen zu können. Darauf hin wird er euch dann konkret Beraten und einen Trainingsplan mit euch erstellen. Es ist im Regelfall allerdings nicht so, daß man sich mit dem Trainer täglich trifft sondern der Trainer dir nur Tipps gibst wie du mit dem Hund üben solltest und wie du für euch schwierige Situationen adäquat bewältigen kannst. Oftmals trifft man sich dann erst nach ein bis drei Wochen wieder und der Trainer schaut sich den Trainingsfortschritt an, um dann mit euch das weiter Vorgehen zu besprechen.
An Robinn: Ja, klar weiß ich wieviel das kostet. Mein Hund und ich sind in einer ganz tollen Hundeschule die ebenfalls das Einzeltraining anbietet. Zwar mußten wir, zum Glück, bisher davon keinen gebrauch machen, denn mein kleiner Racker ist recht unproblematisch, aber ich habe die Preise auf der Homepage gesehen und unsere Trainerin hat uns erklärt, daß es die Möglichkeit von Einzelstunden gibt und wie das bei ihr abläuft. Daher habe ich meine Informationen.
Ich finde das Verhalten des Hundes an sich auch nicht problematisch oder gar annormal. Aber wichtig ist doch, daß man daran arbeitet und zwar richtig. Besonders dann wenn ich lese, daß sich die Situation momentan eher noch etwas verschlimmert als verbessert und sich der Hund jetzt nicht mehr mit Hunden versteht, die er früher einmal gerne mochte. Warum sollte man sich da keine Hilfe suchen? Manchmal braucht man halt jemanden der einem kurz auf den richtigen Weg bringt. Ich finde es schwer jemandem über das Internet Tipps bei solchen Problemen zu geben, weil ich 1. keinen persönlichen Eindruck vom Mensch-Hundteam habe und ich es schwer finde sich nur auf Grund von Schilderungen ein genaues Bild zu machen. 2. verfüge ich mitlerweile zwar über einige Erfahrung, bin aber trotzdem keine wirkliche Expertin und habe auch keine fundierte Ausbildung in diesem Bereich. Und wenn sich schon jeder seriöse Tiertrainer nie alleine auf die Aussagen des Halters verläßt sondern sich immer selbst ein Bild von der Situation macht, traue ich mir nicht zu hier via Ferndiagnose richtig beraten zu können.LG Franziska mit Till
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Zitat
Durchaus aber lieber 3 Stunden bei einem effektiven Trainer als mit diesem Tipp
... baden zu gehen. Den Hund ins Sitz zwingen, wenn er vom Streßlevel überhaupt nicht dazu in der Lage ist fördert im Zweifelsfall die Aggressionen und verschlimmert die Probleme.
@Limbabo
Es gibt auch Trainer die zu dir fahren. Schreib doch mal staffy hier aus dem Forum an, sie kennt eigentlich quer durchs Bundesgebiet gute Trainer: https://www.dogforum.de/member/staffy/
Wenn du ein Einzeltraining nimmt, dann hat der Trainer nur Zeit für dich und dein Problem. Er macht eine Verhaltensanalyse, führt Tests durch, macht ggf. eine Videoaufnahme und erklärt dir, was du besser machen kannst, erklärt dir die Körpersprache von dir und deinem Hund in dem Moment und sucht mit dir nach den Ursachen für das Problem und leitet dich aktiv in der Problemlösung an.
Dem habe ich nichts mehr hinzuzufügen. -
Huhu,
wir hatten ein ganz ähnliches Problem wie Du und ich hätte es ohne Trainerin auch nicht geschafft.
1. Weil ich nicht einschätzen konnte, warum unsere Hündin von einem auf den anderen Tag in die Leine springt wie verrückt
2. Weil ich immer Angst hatte, sie nicht halten zu können und mich mit meiner Trainerin an der Seite wesentlich ruhiger und sicherer gefühlt habe
3. Hatte ich mir schon so einiges selbst überlegt und auch hier gefragt, aber irgendwann eingesehen, dass das so nichts werden kann.Wirklich beurteilen kann so etwas nur jemand, der Euch in solch einer Situation erlebt.
Mein Rat wäre daher, such Dir einen Trainer, der zu Dir nach Haus kommt und Euch beim Spazieren gehen in "Eurem" Gebiet beobachtet.
Meine Erfahrung war, dass Fine sich hier ganz anders verhält, als auf anderen Wegen- in fremden Gebieten.
Es ist hier eben hier alles IHRS ;-)
Und nun haben wir gelernt, dass dem nicht so ist ;-)
Jetzt "dürfen" hier auch wieder andere Hunde spazieren gehen.Liebe Grüße Ina
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