• Aragorn hatte das am Anfang auch, es hat sich ausgewachsen.
    Damit er aber nicht verknüpft Auto= Übelkeit = blöd haben wir uns dann am Anfang auch oft einfach mal zusammen reingesetzt ohne fahren oder Motor an, nur zum Kuscheln, spielen, Leckerlies futtern, Nachbarn beobachten (ich möchte nicht wissen, was die gedacht haben, Hund und ich immer mal wieder im offenen Auto...)
    Und dann schrittweise gesteigert wie hier schon gesagt. Möglichst kurze Fahrten mit tollem Ziel, um auch positive Verknüpfungen herzustellen. Inzwischen ist das kein Thema mehr.

  • Uns Rüde hatte das Problem auch. Er hat gespeichelt ohne Ende. Wir konnten sein Problem beheben, indem wir die Reisebox zugedeckt haben und er nichts mehr sehen konnte. Seit da geht es ihm auf Reisen sehr gut und er muss nicht mehr speicheln. Vergessen wir ihn aber einmal abzudecken, geht es sofort wieder los.

  • Zitat

    Folgendes habe ich vergeblich ausprobiert:
    -selbstverständlich übervorsichtig und sanft fahren


    Wie genau fährst du?
    Vorsichtig und sanft ist nicht automatisch übelkeitvermeidend.

    Mir war als Kind beim Autofahren speiübel und meiner Hündin wir noch heute schnell schlecht, aber inzwischen kann ich so fahren, dass sie nicht mehr kotzt:

    Phasen mit Bewegungen in mehrere Richtungen solltest du vermeiden oder kurz zu halten und dem Gehirn deines Hundes immer wieder Gelegenheit geben, zu verschnaufen. Bremsend in die Kurve fahren oder in Kurven beschleunigen ist belastend. Wenn du auf eine Kurve zufährst, brems so, dass du in der Kurve nicht mehr bremsen musst. Beschleunige erst, wenn du komplett um die Kurve rum bist.
    Wenn du es einrichten kannst, brems so zeitig ab, dass bis zum Begin der Kurve zwei oder drei Sekunden verstreichen. Das ist eine Verschnaufpause.
    Manchmal ist es auch besser, einmal kräftiger zu bremsen als lange "sanft" auf der Bremse zu stehen, besonders berab. Und falls ihr ein neueres Auto habt, reiß vor Fahrtbeginn alle Türen auf, damit der Plastikgeruch weg ist.

  • Zitat

    Die Hünidin meiner Nachbarin, eine ehemalige spanische Straßenhündin, hatte nach ihrem Transport nach D panische Angst vorm Auto fahren, insbesondere in der Box. Sie hat ihr (auf Anraten ihres TAs) Bachblüten-Rescue-Tropfen 20 min vor dem Training gegeben. Allerdings würde ich das vorher nochmal mit meinem TA besprechen, da die Tropfen (glaube ich) Alkohol enthalten.

    Es gibt auch rescue Tropfen für Tiere ohne Alkohol in der Apotheke :)

  • Eine von meinen beiden Goldstücken macht das auch.
    Sie sind beide 11 Monate alt.
    Wir haben es auch schon versucht sie nur reinzusetzen usw. und ihnen dann ein Leckerchen zu geben.
    Aber sie wollen einfach nichts mehr. Wir fahren auch immer nur kurze Strecken.

    Bei der einen ist es besser geworden, bei der anderen sogar schlimmer. Sie geht von alleine nurnoch sehr zögerlich auf das Auto zu und kotzt jede Fahrt, während die andere nicht mal mehr speichelt.

    Vielleicht wären da ja Tabletten angebracht...soll ich deswegen mal zum Tierarzt mit ihr? :hilfe:

  • das problem ist gerade das aus dem fenster gucken, der gleichgewichtssinn bei welpen und junghunden ist noch nicht voll ausgeprägt, deswegen wird ihnen schlecht (sabbern) und sie erbrechen auch obwohl sie nix gefressen haben. es gibt aber homöopatische mittel (falls es garnicht anders geht) ;) das kommt aber mit der zeit :smile:

  • Wir haben ALLES bei Cookie ausprobiert:
    Auto positiv belegen mit Leckerchen und Spielen bzw. Super-Spieli. Mittelchen geben (Homöopathisches plus Vomx für Kleinkinder). Wir haben die Box probiert (Bei uns eine KATASTROPHE!), Übung mit nur ins Auto setzen, nicht fahren, dann kurz fahren usw. Es hat NICHTS geholfen. Und selbst wenn mal kurzzeitig die Panik weg war und er fröhlich isn Auto gesprungen ist: Zehn Minuten Fahrt, er hat gekotzt und alles war wieder so wie vorher. Rausgewachsen war er daraus bis zu einem Lebensjahr überhaupt nicht; es war keine Besserung in Sicht.
    Bei uns der ultimative Tip: Hund angeschnallt auf den Beifahrersitz und ihn zwingen, liegen zu bleiben (Schlimmstenfalls auch mal anschnauzen, so hart es ist...man weiß ja, dass man es für den Wauz tut...). Selbst bei Halten an der Ampfel, Kurven und so weiter auf keinen Fall aufstehen lassen! Dadurch kommt der Gleichgewichtssinn nämlich besonders durcheinander.
    Und tadaaaaaa: Seit Monaten kein Kotzen mehr, kaum noch Sabbern...und das auf bis zu acht Stunden Autofahrt, die er inzwischen auch auf dem Rücksitz verbringen kann!
    Es ist ein Versuch wert! Bei uns war's die letzte Hoffnung und sie hat gewirkt!!
    Viel Erfolg ! :smile:

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