überfordert?
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Hallo,
ich habe folgendes problem, seit 2 wochen ist bei uns ein welpe/junghund eingezogen und eigentlich war das alles auch richtig gut durchdacht, wir hatten auch schon einen hund davor, wussten also in etwa was auf uns zukommt, nun war diese woche aber der wurm drinn.
Sobald ich nicht schnell genug bin, stopft er sich mit irgendetwas voll, dadurch hat er sich wohl auch einen durchfall eingefangen, dass heisst die eine nacht war ich alle 2 stunden draußen, dazwischen hab ich auch nicht wirklich geschlafen, weil ich immerzu auf anzeichen gewartet habe. am nächsten tag + nacht hat mein sohn immerzu gebrochen, also wieder kein schlaf und vergangene nacht war wieder hundedurchfall angesagt.ich glaub ich dreh langsam durch, ich bin nun heute die ganze zeit am überlegen, ob ich mich nicht mit dem hund überfordere, weil ich so gar niemandem gerecht werde momentan und einfach nur total müde bin, seit 2 tagen kann ich nichts mehr essen, weil mir immer schlecht wird, wenn ich essen sehe oder rieche.
Was mach ich nur, warte ich ab das es besser wird oder soll ich ihn lieber wieder abgeben, weil ers woanders besser hätte?
Man mit dem härtefall hab ich echt nicht gerechnet, nun fühl ich mich schäbig, dass ich das nicht vorher so eingeschätzt habe.
Vielleicht könnt ihr mir ja ein paar tipps geben, wie ihr das alles geschafft habt.
Wie sieht denn euer Tagesablauf mit 18 wochen altem hund so aus, wieviel beschäftigung bietet ihr und wenn ihr kinder habt, wie bekommt ihr das unter einen hut das keiner zu kurz kommt?
Sorry, ich hab bestimmt nicht deutlich geschrieben und viele fehler drin, aber ich bin echt total fertig.
LG Salome, bitte zerfleischt mich nicht, ich weiss auch nicht was mit mir los ist, könnte nur noch heulen....
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Hi,
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Das gibt sich wieder das Gefühl.
Wenn Hund Durchfall hat und Kind krank ist, liegen natürlich die Nerven blank und man zweifelt.
Das kennen aber viele zu Anfang - nennt man auch gerne Babyblues nur eben auf Hundebaby bezogen.
Halte durch, du schaffst das und wirst sehen, dass ganz schnell die Freude am Hundewelpen wieder da ist, wenn es allen gesundheitlich wieder gut geht
gruß
sabine -
Mach weiter!
Wenn sich alles wieder normalisiert hat bist du sicher total happy, dass du den Kleinen noch hast.
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Hallo Salome
fühl Dich erstmal unbekannterweise gedrückt :hug: .
Ich würde an Deiner Stelle erstmal abwarten, bevor du eine übereilte Entscheidung triffst den Welpen doch wieder abzugeben. Es gibt nunmal so Phasen, da kommt alles zusammen (Hund krank, Kind krank, ...) und man fragt sich ob man dem wirklich gewachsen ist. Im Normalfall sind das aber wirklich nur Phasen und es geht auch wieder aufwärts.
Ein wirkliches "Programm" hatte mein Hund keins als er 18 Wochen alt war. Es gab zwar einmal die Woche Hundeplatz (Welpenstunde) und kleine Gassiründchen, aber ansonsten war das allerwichtigste was sie lernen musste Ruhe. Aufdrehen können so kleine Zwerge ganz gut von allein, das Runterfahren ist meist das größere Problem ;).
Wenn Du Deinen Welpen beschäftigen möchtest würde ich auf Nasen-/Kopfarbeit setzen. Du kannst ihm zB. sein Futter im Garten verstecken. Dann ist er nachher satt und müde und sollte mal für eine Weile Ruhe geben.
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Hallo Salome,
bitte mach dir keine Sorgen - zerfleischen wird dich hier keiner! Bei uns ist vor knapp 2 Monaten ein kleiner Labrador-Mix eingezogen, der zu diesem Zeitpunkt knapp 5 Monate alt war. Wir haben ihn aus dem TH übernommen. Es ist zwar nicht mein erster Hund, aber die Welpen- und Junghundezeit vergisst man schnell und somit auch die Flausen, die ein Hund in diesem Alter im Kopf hat

Ich war die ersten Wochen auch nur gestresst und genervt und habe mich auch manchmal gefragt, ob es die richtige Entscheidung war, Titus zu holen. Und heute sage ich - auch wenn Titus natürlich öfter mal stramme 5 Minuten hat und auch schon mal länger nervig sein kann - es war genau richtig! Man muss sich halt erstmal auf die neue Situation einstellen und das erfordert auf beiden Seiten Geduld - auch für den/die Kleine (hab ich das überlesen) ist ja alles neu. Kommt dann auch noch ein gesundheitliches Problem dazu, wird es noch anstrengender. Daher: Halte durch! Das wird schon.
Du hattest ja nach Beschäftigungen gefragt: Mach gar nicht sooooo viel mit dem Hundchen- ich weiß, man würde gerne, aber ein junger Hund braucht viel mehr Ruhe, als man das selbst so wahrnimmt. Also: Spaziergänge: pro Lebensmonat 5 Minuten. Ruhigere Spiele spielen, z.B. Leckerchen in der Wiese suchen lassen oder so. Gerne auch draußen mal ausgelassen toben.... Geht ihr in eine Hundeschule? Auch das ist sehr empfehlenswert, alleine schon, weil man andere Menschen kennenlernt, die genau die gleichen Probleme und Sorgen haben wie man selbst!
KOPF HOCH!
Viele Grüße,
Annika -
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toll ihr zwei, nu sitz ich hier und heul *snief*
ich will ihn ja auch nicht wirklich hergeben, aber ich will auch nicht, dass es ihm schlecht bei mir geht, weil er sich langweilt, versteht ihr was ich meine?
Wie viel animation sollte er denn bekommen? Reicht ihm das was er bei uns bekommt? ich gehe vormittags und nachmittags ca. 20 min. mit ihm spazieren, dazwischen gehen wir pipi machen und wenn er wach ist und spielen will, machen wir auch das, entweder im Garten oder im Haus. Und klar wird auch geübt.
Ist das so okay?
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Als meine Hunde in dem Alter waren, habe ich mir keine Gedanken um Beschäftigung gemacht.
Das wichtigste in dieser Zeit war Gassi gehen, zu Hause ein bißchen spielen, ein bißchen Hier trainieren, mehr eigentlich nicht. Vielleicht draußen in der Wiese Leckerchen suchen. Um das Thema Beschäftigung habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. In dem Alter gibt es wichtigeres
Also Kopf hoch, es kommen wieder bessere Zeiten
ZitatWie viel animation sollte er denn bekommen? Reicht ihm das was er bei uns bekommt? ich gehe vormittags und nachmittags ca. 20 min. mit ihm spazieren, dazwischen gehen wir pipi machen und wenn er wach ist und spielen will, machen wir auch das, entweder im Garten oder im Haus. Und klar wird auch geübt.
Ist doch perfekt! Was willst du so einen kleinen Hund noch mehr bespaßen??? Außer du möchtest später einen Hund der zum Fulltimejob wird.Mach dir darüber mal keine Gedanken. Ich finde für einen Hund in seinem Alter paßt das
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okay überschneidung, dann mach ich sogar schon zuviel, wie übt ihr denn ruhe halten? also eigentlich kann er das ganz gut, aber eben auch nur wenn ich ruhe gebe und das ist mit 2 kleinen kindern, haus und gartenarbeit nicht immer möglich. ich schick ihn dann immer wieder auf seinen platz, aber das kann auch dauern, bis er da auch bleibt......
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Zitat
ich schick ihn dann immer wieder auf seinen platz, aber das kann auch dauern, bis er da auch bleibt......
Das ist dem Alter auch normal, man muß einfach nur den längeren Atem haben. Wichtig dabei ist halt, daß du ihn dann wieder erlöst, also nicht ewig auf seinem Platz sitzen lassen, weil die Verweildauer muß man erst Schritt für Schritt einführenWas vielleicht auch noch sinnvoll wäre, ist das Thema alleine bleiben. Mal ruhig die Türen hinter sich zu machen und wieder rein kommen usw. Das wird oft beim Welpen vergessen und später hat man Probleme, daß der Hund nicht alleine bleiben kann
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Ich denke auch, ihr hängt grad alle in den Seilen, weil ihr euch allesamt was eingefangen habt.
Setz euch alle drei mal auf Schonkost
Dann geht es euch sicher bald besser, und du kannst dich wieder an eurem Hundebaby erfreuen.Wie Schonkost für Menschen aussieht, weißt du sicher, am besten Kräutertee und Zwieback.
Für den Hund bedeutet das matschig gekochten Reis, gut durchgekochte Karotten und Hühnchenfleisch.
Das ist leicht verdaulich, schont den Verdauungstrakt und es kommt alles wieder ins Lot. Vielleicht setzt du den Welpi aber nen halben Tag auf Nulldiät, damit erstmal alles raus ist.Und keine Sorge, das ist manchmal so, es gibt Tage, da wird es einem einfach etwas zu viel. Und jeder kann es nachvollziehen, erst recht, wenn die halbe Familie krank ist!
Natürlich ist euer Programm ok!
Einem Welpen sollte man nicht zu viel Programm anbieten. Die Hundebabys sollten in erster Linie schlafen.
Gassi gehen darf man gar nicht so lang, also ist das völlig ok. Spielen und üben ist richtig und wichtig.
Zur Sozialisierung des Welpen sollten die Spaziergänge etwa Abwechslung bieten, mal an ner Straße entlang (Autos, Busse, LKWs), mal an nen Bahnhof, mal durch ne Fußgängerzone (wenn nicht ganz so viel los ist), ...
Und die Hundeschule (Welpenkurs und Welpenspiel) kann auch nicht schaden, schon allein weil du dich dort mit Gleichgesinnten unterhalten kannst.Mit dem Ruhe beibringen bist du auf dem richtigen Weg, natürlich muss er das auch ert lernen. Aber das wird schnell besser werden!
Schick ihn eben auf seinen Platz, wenn er nicht reagiert, dann bring ihn kommentarlos hin. Oder lob ihn ganz ruhig, wenn er mal liegen bleibt.
Aber löse es auch immer wieder auf, schließlich braucht er nicht liegen wie festgetackert. - Vor einem Moment
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