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Abbruch/Korrektur

  • Da ich mit Teak ja zusehends Fortschritte beim Hüten mache, wollte ich mal nachfragen, wie man sowas lösen könnte:


    Wenn ich mit ihr auf Entfernung das Flankieren übe, ist es für sie ja eigentlich völlig unlogisch z.B. vor mir zu Flankieren. Würde ich sie lassen, würde sie auf kürzestem Weg hinter die Schafe laufen - also von mir weg flankieren. Da ich aber mit ihr das Wegtreiben und Quertreiben übe, ist es ja einfach das Kommandobefolgen, dass sie auch "unlogisch" flankiert. Soviel zum Einstieg!


    Ich behaupte mal sie kennt den Unterschied zwischen "Lauf Links" und "Geh Rechts" mittlerweile ganz gut. In einer solchen Situation beginnt sie trotzdem manchmal in die andere Richtung zu flankieren. Ich habe sie anfangs immer mit "Mach Platz" gestoppt und ihr eine neue Chance gegeben. Dadurch wurde das Hinlegen aber zusehends zu einem unschönen Abbruchkommando, was sie mir dadurch quittierte, dass sie sich auch in allen anderen Trainingssituationen wieder schwerer hinlegen ließ. Ich habe deshalb ein "Nein" eingeführt. Sie unterbricht tatsächlich sofort ihr tun, fängt aber häufig an im Kreis zu trullern. Oft läuft sie auch in die von mir gewollte Richtung. Ist es sinnvoll so weiterzumachen? Was würdet ihr tun?


    Es kommt auch vor, dass sie, wenn ihr die Richtung des Flankierens nicht zusagt, einfach liegen bleibt und erst gar nicht losläuft! Was tun?


    Gruß Corinna

  • Hallo


    Es ist nicht unlogisch, wenn dein Hund vor dir flankiert. Am Anfnag ist es sinnvoll, damit der Hund Abstand von den Schafen hält.
    Ich weiß ja nciht wie weit du mit dem Wegtreiben bist, aber am Anfange gehe mit deinem Hund und lasse ihn die Schafe treiben. Du gehst 2m hinter deinem Hund und dann kannst du ja noch sehr gut auf die Richtungkommandos einwirken. Du musst alles in kleine Schritten üben und nichts überstürzen.
    Fly macht das manchmal auch ( wenn die Distanzen größer sind, so 50-60m), dann lege ich sie ab und gebe ihr das andere Kommando. Das klappt ganz gut.
    Du hast ja geschrieben, dass sie sich nicht mehr so gut ablegen lässt und ein "nein" eingeführt hast. Sie ist sich wahrscheinlcih ncoh unsicher mit dem Kommando.
    Ich würde das Kommado erst am in deiner Nähe einführen und dann auf die gewünschte Richtung bestehen.


    Tja das Problem, dass der Hund nciht aufsteht kenne ich auch. Ich lasse sie dann ncoh etwas vorgehen und gebe ihr das wiederum das Richtungkommando. Nimmt sie es immer noch nicht, werde ich sauer.....Ergebnis der Geschicht. Fly hat das Richtungskommando genommen und die Schaf sind über alle Berge, weil Fly die Schafe besser lesen kann als ich.... :nixweiss:


    Gruß
    Kathrin & Mädels

  • Hallo Corinna,


    wie sich das anhört würde ich wie es meine Vorrednerin gesagt hat, wieder einen Schritt nach hinten machen und mehr in der Nähe von Teak arbeiten. Wenn man glaubt das der Hund die Richtungskommandos gut kann, wird sich schnell herausstellen das es beim Wegtreiben nicht so der Fall ist, er muß sich erst auf die neue Situation einstellen, deshalb gib ihr mehr Hilfestellung und Sicherheit. Das sie liegen bleibt ist dann in diesem Fall auch ganz logisch, da sie ja nichts falsch machen möchte. Bei Coon bin ich ganz in der Nähe mitgelaufen, reagierte er auf mein Kommando nicht habe ich ihn kurz zu mir gerufen (nur damit er mir kurz seine Aufmerksamkeit schenkt) und kurz dahinter das Richtungskommando gegeben. Dadurch füllte er sich sicherer. Diese Methode benutze ich auch beim großen Abstand noch, da er sich schnell festklotzt, dadurch schenkt er mir kurz seine Aufmerksamkeit und kann sich für die neue Situation einstellen. Er hält dann mehr Abstand zu den Schafen und dadurch ist er besser dirigierbar.
    Wenn Du willst kann ich heute Nachmittag ja mal vorbeischauen, bin eh auf der Weide.


    Liebe Grüße


    Helge

  • Moinsen,


    Als allererstes ein Lob, zum "Nein" einfügen! Sehr gut!
    Dann haben meine beiden Vorrednerinnen absolut recht, ein Schritt zurück bringt oft 10 Schritte nach vorne!


    Ich würde mal versuchen, auf einem möglichst großen Feld zu üben, bzw. ganz ohne Umzäunung.
    Laß dann die Schafe ruhig einbisschen weglaufen, und wenn du siehst das Teak "ungeduldig" wird, schick sie los.
    Wahrscheinlich werden dann die ersten paar Bögen wieder etwas eng, aber auf jedenfall wird sie einen Sinn in ihrem Tun erkennen, und es dann demzufolge auch gerne machen.
    Auf einer kleinen Koppel, bringt es nicht viel das Wegtreiben zu üben, weil der Hund ja die Schafe sofort wieder am Zaun kleben hat.


    (Oh bitte, es war etwas wirr geschrieben, aber ich hatte wieder mal noch keinen Kaffee. Hoffe trotzdem du verstehst was ich meine)


    Viel Erfolg,
    Kai

    Alles wird gut!

  • Zitat von "borderly"

    Es ist nicht unlogisch, wenn dein Hund vor dir flankiert. Am Anfnag ist es sinnvoll, damit der Hund Abstand von den Schafen hält.


    Teak sieht das, glaube ich, anders. Der Abstand zu den Schafen ist meistens sehr gut.


    Wahrscheinlich habe ich mich tatsächlich durch die große Distanz verführen lassen zuviel von ihr zu erwarten. Sie macht eben sehr schnell Fortschritte in vielen Bereichen und ich kann es dann nicht richtig einschätzen, ob sie mich veralbert oder tatsächlich nicht kann!


    Zitat von "Coon"

    Das sie liegen bleibt ist dann in diesem Fall auch ganz logisch, da sie ja nichts falsch machen möchte.


    Mmh, könnte sein. Sie kooperiert ja mittlerweile ganz gut mit mir. Würde mich sehr freuen, wenn Du heute nachmittag mal vorbeikommst :biggthumpup: Bin so ab vier da... mit studentenüblicher Verspätung - kennst mich ja...


    Zitat von "Kai"

    Ich würde mal versuchen, auf einem möglichst großen Feld zu üben, bzw. ganz ohne Umzäunung.


    Ohne Zaun :?: Ähem - Du erinnerst Dich noch daran, wo meine Schafe stehen, oder? Soll ich mit denen etwa Gassi gehen?


    Habe Dich verstanden, denke ich, werde mal probieren, ob wir so weiter kommen. Solltest Du nicht mal was gegen Deine Kaffee-Sucht tun :gruebel:


    Viele Grüße
    Corinna

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen kostenlosen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Einfach den kostenlosen Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Hi,


    habe gute Erfahrung damit gemacht auch bei guten kontinuierlichen Fortschritten immer auch von selbst wieder mal zurück zu den Basics zu gehen, um diese permanent abzusichern. Nicht erst warten, bis etwas schief geht.


    Fortschritte gut und schön, aber nicht verleiten lassen ungeduldig zu werden......das zahlt sich gerade bei uns Anfängern nicht aus !!!!!


    Und wie Kai sagt, auf größerer Weide trainieren und die Basics immer wieder in unterschiedlichen Situationen, sprich andere Weiden, andere Schafe üben....dann sieht man wirklich, ob Hundi es wirklich verinnerlicht hat.


    Und immer mal mit mehr als 5 Schafen ( wenn man die Möglichkeit hat ) trainieren.....


    Lieben Gruß
    Alexandra


    PS: Und wie Helge schon schreibt, bei dem Hund bleiben und es ihm leicht machen / ihm helfen, damit er nicht gleich den Anfang einer neuen Übung falsch verknüpft......und die Übung auch wirklich schaffen kann.

  • Huhu,


    Danke für die vielen Tipps :biggthumpup:


    ok, ich habe herausgefunden, dass es Teak auf der altbekannten Weide zu langweilig geworden ist und sie deshalb wohl dummes Zeug macht...


    Ich bin mit Schafen und Hund Spazieren gegangen und siehe da - es klappt super! Sie hat auch auf größere Entfernung ohne Probleme die Richtungen angenommen.


    Heute wollte ich mir ein Schaf rausfangen (habe noch immer keinen Pferch :nixweiss: ), was sich einfach nicht fangen lassen wollte. Teak hat so super mitgearbeitet - das war nur genial. Jedes Richtungskommando angenommen und wenn nötig auch selbstständig gearbeitet!


    Ich muss mir wohl ein bisschen was Neues einfallen lassen...


    Gruß Corinna



  • Hallo


    Öfter mal was Neues!!! Dieser Satz passt auch auf meine. Sie baut manchmal so ein Mist zu Hause und wenn ich sonst wo trainieren oder sogar auf Trials läuft sie super.


    Oder es gibt die Hunde, die zu Hause super laufen und sonst Mist bauen... also ortsbezogenes Lernen.


    Bei diesen zwei Möglcihkeiten ist mir die erste noch mal liebsten!!!


    Viel Spaß mit deiner Teak


    Gruß
    Kathrin & Mädels

  • Huhu Alexandra,


    ich habe sie auf eine andere Wiese getrieben (psst - nicht dem Bauer verraten), da ein bisschen geübt, sie noch ein bisschen Gras klauen lassen und bin wieder ins sichere Zuhause spaziert...


    Gruß Corinna

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den kostenlosen Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen kostenlosen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens kostenlose Futterproben!


    Liebe Grüße Paul hugging-dog-face


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