Kiaro ignoriert mich, wenn ich ihn abrufen will...
-
-
Zitat
Naja mit der Hundetrainerin hab ich verschiedene Möglichkeiten ausprobiert
vielleicht noch nicht genug...Zitatdie einzige auf die er wirklich fortschritte zeigte, ist das konzept, in dem man mit seinem Hund wie in einem Wolfrudel kommuniziert
aber Du kannst so etwas gar nicht, weil die kleinsten Signale ohne Hund zu sein, gar nicht gehen...Zitat(knurren, schnauzbiss, bei auf den mensch gerichteter domianz auf den rücken legen etc).
Alles nicht meine Methode und auch nicht empfehlbar, dennoch würde ich gerne wissen, was ein schnauzbiss ist?
Ist das evtl ein Schnauzengriff?Zitatich lasse ihn nicht gerne unbeaufsichtigt
das ist auch gut so...Zitatzu ihm hin gehe ich nicht,weil ich ihm dann siganlisiere, dass ich ihm folge und nicht umgekehrt.
Nimm eine Schleppleine und übe mit ihm...Zitatwenn ich an die schleppleine nehme, wie bringe ich ihm dann das kommen auf kommando bei?
Welches Kommando meinst Du?
Grundgehorsam oder erstmal nur folgen und "hier"?Liebe Grüße
- Vor einem Moment
- Neu
Hi,
Schau mal hier: Kiaro ignoriert mich, wenn ich ihn abrufen will...*
Dort wird jeder fündig!-
-
Zitat
Naja mit der Hundetrainerin hab ich verschiedene Möglichkeiten ausprobiert. die einzige auf die er wirklich fortschritte zeigte, ist das konzept, in dem man mit seinem Hund wie in einem Wolfrudel kommuniziert (knurren, schnauzbiss, bei auf den mensch gerichteter domianz auf den rücken legen etc).
Sofort die Trainerin wechslen!
So ein Schwachsinn.
Ein Hund ist ein Hund und kein Wolf und der Mensch bleibt Mensch.
Das sind alte Zöpfe, die längst abgeschnitten wurden.
Auf den Rücken werfen, ich glaube es nicht, nein, das kann echt nicht wahr sein.
Das ist Tierquälerei.
Schwachsinn.
Das ist eine Bedrohung für den Hund, nichts anderes als Gewalt.
Und Gewalt ist ein Vertrauensbruch.
Wäre ich dein Hund, würde ich zusehen, dass ich abhaue und wiederkommen würde ich auch nicht, wenn man mich auf den Rücken wirft.
Vergiss das bitte!
Genauso wie anknurren, Schnauzbisse (?) (ach du Sch***e) und Co.Vergiss Trainer, sie zu solchen Methoden raten, die stammen aus der Vorkriegszeit.
Traurig, dass es so etwas noch gibt. -
Jetzt mal Butter bei die Fische - wenn Du einen meiner Hundis so behandeln würdest (Knurren, Schnauzdingens, Rückengeschmeisse, Alpha-Wolf-Gerede und dieses ganze Wolfsrudel-Gedöns) - dann würden alle 5 zusehen, dass sie möglichst viel Abstand von Dir halten und mit Sicherheit auch nach 30 Minuten noch nicht bei Dir eintrudeln.
Da könntest Du sie drinnen ins Koma schmusen - draussen, das hätten sie ganz schnell spitz, tickst Du aus Hundesicht nicht ganz sauber...
(ich schreib das extra etwas schnodderig..)Ich habe keine Ahnung, wo man solch drollige Hundetrainer findet - aber weg mit Schaden damit und wen neues gesucht.
Manche Hunde müssen halt erst einmal überzeugt werden, dass es was Tolles ist, mit dem Menschen zusammenzuarbeiten. Der Mix, den Du da betreust ist in dieser HInsicht sicher auch eine interessante Mischung - aber doch nichts "Unknackbares".
Kein Hund "denkt", Du würdest ihm folgen, wenn Du ihn bei Ignorieren des Abrufs (mittlerweile ist es das ja gar nicht mehr, Ihr habt ihm ja mühsam beigebracht, dass er sich ruhig eine halbe Stunde Zeit lassen kann...
) abholst, anleinst und kommentarlos mit ihm weggehst.Irgendwie denkst Du in Sachen Hund ziemlich "schräg" - ich kann mir nicht vorstellen, dass Du auf dieser Schiene großartig weiter kommst.
Mit so einem Kerle würde ich ganz von vorne mit dem Lernen eines Ranruf-Kommandos anfangen.
Ganz neues Wort dafür, das alte ist schon zu abgenudelt und niegelnagelneu anfangen.
Bis dahin - Schleppleine, wie schon vorgeschlagen oder aber die Arbeit über einen von Dir vorgegebenen Aktionsradius. Also sowas wie Schleppleinen-Training, man bloss ohne Schleppleine. Auch die Distanz zum Hundeführer kann, ähnlich, wie die Ablenkung erst allmählich gesteigert werden.Nur, weil ein Hund "hier" in der Wohnung (wo es eh langweilig ist) kennt, kennt er es noch lange nicht unterwegs, wenn die Mäuse locken, oder Hundekollegen in Sicht sind, oder er sich auf 150 Meter weggeschnüffelt hat..
Der Hund ignoriert Dein Kommando nicht - er hat es ganz genau so gelernt von Euch.
Reset-Taste drücken und ab zu einem vernünftigen Hundetrainer mit Euch...
LG, Chris
-
Hier ist eine Anleitung fürs Schleppleinentraining:
https://www.dogforum.de/infos-zum-schl…ing-t61353.html -
Hast Du ihm denn den Rückruf überhaupt mal beigebracht?
Viele Grüße
Corinna, die immer noch nach dem Leitwolf sucht, der mit einem Pfiff seine Untertanen heranzitiert -
-
ich werd mich wohl wirklich wieder mit neuer hundeerziehung beschäftigen müssen. früher war das ganz ok, weil er hat mich mal in die nase geschnappt und angeknurrt. ich war dann auch ganz schnell mit auf den rücken legen (sorry damals wusste ich es nicht besser und er hat daraufhin viel besser reagiert und liess sich sogar problemlos abrufen, auch weiterhin schmuste er häufig mit mir. wir schmusen übrigens auch draussen^^) ja mit dem schnauzbiss meine ich den schnauzgriff.
ich frage mich allerdings schon wie hunde kommunizieren. wenn ich ein wolfsrudel im zoo beobachte und eine hundemeute sieht das nicht anders aus...und menschensprache verstehen die auch nicht...
ich werde aber auf jeden fall bei dem kerlchen alles überarbeiten was nicht gut ist und ganz von vorne anfangen (wie bei einem kleinen welpen, hoffentlich ist der nicht zu alt...)tut mir leid, ich werde heute nicht mehr an die kiste kommen, mein vater möchte auch noch ran. bis morgen
und vielen dank für alle eure tollen ratschläge, liebe grüsse BloodredPoetry
-
flying paws: ich weiss nicht wie das geht... ich hab gedacht, wenn er den namen kennt reagiert auch drauf. also in der wohnung macht ers...
-
Zitat
Naja mit der Hundetrainerin hab ich verschiedene Möglichkeiten ausprobiert. die einzige auf die er wirklich fortschritte zeigte, ist das konzept, in dem man mit seinem Hund wie in einem Wolfrudel kommuniziert (knurren, schnauzbiss, bei auf den mensch gerichteter domianz auf den rücken legen etc).
oh man, da bist du ja an eine trainerin geraten, deren methoden aus der mottenkiste stammen - alles längst seit jahren überholt.
sorry, meine das nicht böse, aber die methoden gehen nun gar nicht. schau mal, ob du nicht eine findest, die sich fortgebildet und dazu gelernt hat.gruß marion
-
Hey,
hier mal eine kleine Erklärung wie ICH den Rückruf immer konditioniere:
Ich benutze als Kommando "Zu Mir" (immer mit heller, freundlicher Stimme - aber das Wort ist ja eigentlich schnuppe!)1. In einer gewohnten Umgebung (Wohnung)
Das geht am besten zu Zweit. Erst ist man im gleichen Zimmer, abwechselnd wird das Rückrufkommando gerufen. Körperhaltung ist anfangs folgende: hockend/kniend. MEIN Sichtzeichen ist eine offene, flache Hand die nach unten zeigt - da liegt auch immer das Leckerl drinnen, was er sich beim Kommen abholt. Der Hund rennt also im idealfall von einem zum anderen. Wenn das klappt wird die Distanz erhöht (man ist nun in verschiedenen Zimmern). Klappt das soweit, wird eine Stufe erhöt. (Meine Trainerin hat gesagt, der Hund hat es dann WIRKLICH gecheckt, wenn er am dösen ist, das Kommando hört und direkt hoch"schreckt" und kommt).2. In ablenkungsARMER Umgebung (z.B. Garten/Hinterhof)
Das gleiche wie oben. Abwechselnd wird gerufen, immer schön loben und belohnen!
Klappt das auch hier problemlos. Weiter zum nächsten Schritt.3. In ablenkungsreicheren Umgebung, die er aber kennt (z.B. normale Gassirunde)
Anfangs dann Rufen, wenn er sowieso gerade kommen will (z.B. er ist mit Schnuppern fertig), langsam die Schwierigkeit erhöhen, bis er irgendwann bei Ablenkung (z.B. Gerüche, andere Hunde) kommen soll. Auch super Leckerlis einführen (Leberwurst), wenn er bei ganz großer Ablenkung (Hunde) kommt.Kommt er nicht nach dem 1. oder 2. Rufen - an der Schlepp ZUPPELN (ihn nicht gewaltsam zu dir zerren) und wenn er kommt LOBEN!
Natürlich kann man das auch alleine machen - ist halt nur ein wenig umständlicher. Dann muss man immer schauen, das man wieder ein wenig Abstand zum Hund bekommt bevor man ruft (und die meisten Hunde merken recht schnell das da was Leckeres in deiner Tasche ist und rennen dir dann hinterher).
Das ist MEINE Art und Weise wie ich es meinen Pfleglingen beibringe - und bis jetzt hat es noch jeder gerafft :)
Manche konnte ich nach 3 Wochen schon offline laufen lassen, Foc nach einem Monat noch nicht so wirklich. Da ist halt jeder Hund unterschiedlich.Viel Glück dabei!
p.s.: Das wird wohl nur wirklich klappen wenn der Besi auch mitzieht - aber ihr könnt das ja dann gut zu zweit üben!
-
Zitat
flying paws: ich weiss nicht wie das geht... ich hab gedacht, wenn er den namen kennt reagiert auch drauf. also in der wohnung macht ers...
Ein Name ist ein Name und kein Kommando.
Den Namen ruft man, um auf sich aufmerksam zu machen, und eben so, dass der Gerufene weiß, dass er gemeint ist. Dann muss was folgen, eben das, was Du von demjenigen willst. In dem Fall von dem Hund. Es muss also ein bestimmtes Kommando folgen... - Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!