Kiaro ignoriert mich, wenn ich ihn abrufen will...
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Hallo allerseits
Kiaro ist ein 6 Jahre alter Appenzeller*Boarder Collie*Podenko mischling. Eigenltlich haben wir es ganz gut miteinander. Ich mache sogar ein bisschne Dog Dance mit ihm und bis auf einige wenige Disskussionen, die ich mit knurren löse, folgt er mir gut, wenn ich neben dran stehe. Leider kann ich ihn nicht abbrufen, er gehorcht, dann nur selten und anknurren hilft natürlich auf eine solche Distanz nicht. Heute fand ich es ganz schlimm, als ich abbrufübung in den Spaziergang einbaute: Er kam erst nach 30 Minuten rufen. Diese langen Minuten überbrückte er mit schnüffeln. Ich blieb währenddessen an Ort und Stelle und rief und rief und rief (auch mit sehr energischer und lauter Stimme,in der ganz klar meiner Ärger zu hören war^^). Eine Belohnung gab es dafür natürlich nicht. Er war wie gesagt schon immer ein wenig dominant, aber bisher löste ich solche Ärgernisse recht gut, aber 30 Minuten sprengt einfach alles!!! Mir ist auch aufgefallen, dass er seine Rute steckengerade in der Luft hält, also wie ein AlphaWolf, obwohl er das wohl ganz klar nicht sein sollte!!!
Ich hab auch schon die anderen Beiträge dazu gelesen, leider fand ich nichts was zufriedenstellend war. Ich hab ausserdem mit einer Hundetrainerin zusammen gearbeitet. Ihr tipp war es meine Körpersprache zu ändern, aber das hilft auch nichts.
Ich danke euch für eure Ratschläge. >Liebe Grüsse BloodredPoetry
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Hi,
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ach ja: er ignoriert auch seine Besitzer meistens komplett!!!
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Hallo BloodredPoetry,
ZitatIch hab ausserdem mit einer Hundetrainerin zusammen gearbeitet. Ihr tipp war es meine Körpersprache zu ändern, aber das hilft auch nichts.
das ist nicht das einzigste...Zitatbis auf einige wenige Disskussionen, die ich mit knurren löse,
wer hat Dir das so empfohlen?ZitatLeider kann ich ihn nicht abbrufen, er gehorcht, dann nur selten
dann nimm ihn an die Schleppleine, bis er zuverlässig gehorcht.ZitatEr kam erst nach 30 Minuten rufen.
Ja, dass ist auch schlimm... Wie schon geschrieben, Schleppleine an den Hund und üben.ZitatIch blieb währenddessen an Ort und Stelle und rief und rief und rief
Warum rufst Du ihn denn so oft?
Das bringt nix, hast Du heute wohl auch gemerkt...
Gibst Du ihm Zeit, dass auszuführen, was Du sagst, oder sagst Du im "2Sek-Takt" Kommandos, wenn er sie nicht befolgt?ZitatEine Belohnung gab es dafür natürlich nicht.
Schade, weil der Hund für den Hund, etwas richtiges endlich nach 30min gemahct hat, er hat sich, wie Du wolltest zu Dir bequemt...ZitatMir ist auch aufgefallen, dass er seine Rute steckengerade in der Luft hält,
Liegt evtl an der Rasse, dass er die Rute so trägt...?!?!Liebe Grüße
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Zitat
Hallo allerseits
Heute fand ich es ganz schlimm, als ich abbrufübung in den Spaziergang einbaute: Er kam erst nach 30 Minuten rufen. Diese langen Minuten überbrückte er mit schnüffeln. Ich blieb währenddessen an Ort und Stelle und rief und rief und rief (auch mit sehr energischer und lauter Stimme,in der ganz klar meiner Ärger zu hören war^^). Eine Belohnung gab es dafür natürlich nicht. Er war wie gesagt schon immer ein wenig dominant, aber bisher löste ich solche Ärgernisse recht gut, aber 30 Minuten sprengt einfach alles!!! Mir ist auch aufgefallen, dass er seine Rute steckengerade in der Luft hält, also wie ein AlphaWolf, obwohl er das wohl ganz klar nicht sein sollte!!!
Hi, warum bist du nicht einfach kommentarlos hin und hast ihn angeleint und gut ist? Was ist, wenn du einfach weggehst? Folgt er dann, oder merkt er es nicht? Was sagt deine Trainerin dazu? 30min rufen ist ja wohl ein absolutes NO-GO!
Wenn Toffie nicht bei 2 mal rufen kommt, dann wird sie angeleint und hat Pech gehabt.Warum nimmst du ihn nicht an die Schleppleine, wenn er nicht kommen will? Was soll dieses anknurren?
Ich würde den Hund nur noch an der Leine/Schlepp führen bis das Abrufen klappt. Ich würde mich nicht für den Hund zu Deppen machen und 30min rufen. Was lernt er daraus? Er kann kommen wann er will, du bleibst ja da und wartest auf ihn?
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ach ja: er ignoriert auch seine Besitzer meistens komplett!!!
Ach Du bist nicht der Besitzer? Ich dachte es so... gut, dass Du es erwähnt hast.
Wer bist Du dann für den Hund?Liebe Grüße
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Zitat
Heute fand ich es ganz schlimm, als ich abbrufübung in den Spaziergang einbaute: Er kam erst nach 30 Minuten rufen. Diese langen Minuten überbrückte er mit schnüffeln. Ich blieb währenddessen an Ort und Stelle und rief und rief und rief
hallo,
warum sollte der hund kommen, wenn du da stehst und ihm ununterbrochen zeichen gibst, dass du noch da bist und auf ihn wartest?

nachdem, was du sonst geschrieben hast, möchte ich dir zu einem trainer raten, der mit dir und dem hund arbeitet - ohne rudel-, alpha- und sonstiges gedöns.

gruß marion
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Ich würde dir auch raten den Hund an die Leine zu nehmen bis er gehorcht. Du kannst einen guten Rückruf durch klassische konditionierung aufbauen in dem du das Rückrufwort mit einer tollen Belohnung verknüpfst. Wenn du wissen möchtest wie das genau funktioniert, dann schicke mir gerne eine PN
LG Franziska und Jörg
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Hallo,
warum knurrst du deinen (?) Hund an, wenn er aus deiner Sicht etwas falsch macht?
Denkst du, er versteht, warum du ihn anknurrst?
Ich bin mir sicher, dass das nichts bringt, denn Menschen können die Hundesprache nicht imitieren.
Zumindest kann kein Hund damit etwas anfangen.
Wie bist du darauf gekommen?Ein Hund, der nicht abrufbar ist, gehört an die Schleppleine, damit es nicht immer wieder zu Erfolgen für den Hund kommen kann.
An dieser Leine wird der Abruf geübt und zwar ohne Knurren, wenn es dann mal nicht so läuft, wie du es dir vorstellst.
Ein Hund lernt über Motivation, nicht über Strafe.
Mache dich interessanter, laufe in die entgegengesetzte Richtung, mit "laufen" meine ich nicht "gehen", sondern rennen, jubelnd, in höchsten Tönen, klopfe dabei auf die Oberschenkel, motiviere ihn spielerisch.
Nie in Richtung Hund, sondern weg von ihm, sodass er erst einmal hinter dir her muss.Und jedes Kommen wird gelobt und belohnt!!!
Immer, ohne Ausnahme, auch wenn er nach einer halben Stunde kommt (was nicht passieren sollte).
Ignorieren würde er nicht mit einem Zuspätkommen in Verbindung bringen.
Das kann kein Hund - er ist immer der Größte, wenn er kommt, auch wenn du sauer bist.An Ort und Stelle stehen bleiben und dann auch noch immer strenger rufen, bringt gar nichts!
1. Hast du ihm die Möglichkeit gegeben, abzuhauen (in Zukunft Schleppleine dran + Geschirr).
2. Gab es für ihn offensichtlich interessantere Dinge als dich, andere Sachen haben ihn höher motiviert als du ihn.Lasse es in Zukunft nicht zu, dass er sich so weit entfernen kann!
Stoppe ihn vorher, beschäftige ihn, mache dich wichtig.
Den Abruf würde ich komplett neu aufbauen und konditionieren, also auch ein neues Wort einführen.ZitatEr war wie gesagt schon immer ein wenig dominant,
Das ist Quatsch.
Dominanz ist keine angeborene Eigenschaft.
Dominanz beschreibt die Beziehung zwischen zwei Individuen.
Einer lässt sich freiwillig dominieren, der andere bestimmt dann eben.
Das ist stets situativ.
Und eben nichts Grundsätzliches, was einem Menschen oder Tier in die Wiege gelegt wurde.Das Ignorieren deiner Kommandos hat nichts mit Dominanz zu tun, sondern lediglich mit fehlender Motivation oder sogar mangelnder Bindung oder aber falschem Training.
Zitatach ja: er ignoriert auch seine Besitzer meistens komplett!!!
Wem gehört dieser Hund und was ist deine Aufgabe?
Bist du der Hundesitter?Wenn er seine Besitzer komplett ignoriert, liegt es nicht am Hund.
Dann haben auch sie etwas falsch gemacht.Gruß
Leo -
vielen dank für eure raschen antworten und fragen. hier mal die antworten.
Naja mit der Hundetrainerin hab ich verschiedene Möglichkeiten ausprobiert. die einzige auf die er wirklich fortschritte zeigte, ist das konzept, in dem man mit seinem Hund wie in einem Wolfrudel kommuniziert (knurren, schnauzbiss, bei auf den mensch gerichteter domianz auf den rücken legen etc).
wenn ich weg laufe nimmt er das auch erst nach etwa 30 minuten wahr und ich lasse ihn nicht gerne unbeaufsichtigt, wenn ich mich verstecke und ihn beobachte schnüffelt er weiter, ohne notiz von der stille zu nehmen. nach etwa 30 minuten beginnt er mich dann zu suchen und findet mich mit seiner nase^^
ich warte mit den kommandos etwa jeweils eine halbe minute.zu ihm hin gehe ich nicht,weil ich ihm dann siganlisiere, dass ich ihm folge und nicht umgekehrt.
ich bin sowas wie die gassigängerin seit er ein welpe ist. allerdings bin ich auch die person, auf die er eigentlich am besten hört. er ist auch meist recht unsicher und hat mühe mit grossen menschenmengen. mit mir geht er mittlerweile ohne probleme an der leine hindurch ohne unsicherheit zu zeigen. auch dass er keine angst vor anderen hunden haben muss hab ich ihm beigebracht und dass er nicht joggern hinterherrennen muss^^ er freut sich auch jedes mal mich zu sehen und schmust häufig mit mir, allgemein ist er eigentlich sehr anhänlich, wenn wir pause machen. in der wohnung kann ich ihn übrigens ohne probleme zu mir rufen...
wenn ich an die schleppleine nehme, wie bringe ich ihm dann das kommen auf kommando bei?
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ich hab es auch schon mit dem clicker versucht, er hat gar nicht drauf reagiert, auch wenn ich wirklich lange die verküpfung mit futter gemacht habe und wieder einen schritt zurück gegangen bin, wenn er nicht verstande (etwa ein halbes jahr lang)
du meinst er versteht nicht, wenn ich ihn anknurre, wenn er das gefühl hat mich anzuschnauzen? kam früher häufiger vor, heute nicht mehr.
er ist wie erwähnt gerne bei mir, sonst würde er es nicht geniessen mit mir zu schmusen und einen halt in für ihn gefährlichen situatione wäre ich wohl auch nicht.
aber vielleicht sollte ich auch wärend dem laufen mich mehr um fifi kümmern, mal ein bisschen neue wege einschlagen - Vor einem Moment
- Neu
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