Huendin in Dauerangst - verzweifelter Rat gesucht
-
-
Tierarzt Termin hab ich gemacht, ich werde dann um die Werte schriftlich bitten. Meist wird da ja nur ein ' alles in Ordnung' gerufen.
...und bzgl. dem Kleinkind Haushalt: die Kleine waechst jeden Tag....
ich kann doch den Hund nicht abgeben, wegen vielleicht noch 6 Monaten oder so..
-
1. August 2011 um 14:55
schau mal hier:
Huendin in Dauerangst - verzweifelter Rat gesucht - Vor einem Moment
- Anzeige
Übrigens.... es ist wirklich wichtig, auch an das passende Hundefutter zu denken.
Ich habe für unseren Buddy unglaublich lange nach einer Sorte gesucht, die wirklich zu ihm passt. Immer wieder habe ich etwas Neues ausprobiert und war nie ganz zufrieden. Durch Zufall bin ich hier im Forum auf den kostenlosen Futtercheck gestoßen. Dort konnte ich sehen, welches Futter andere Hundehalter mit derselben Rasse bevorzugen und gute Erfahrungen gemacht haben.
Und was soll ich sagen, Buddy liebt sein neues Futter. Die ganze Suche hat sich absolut gelohnt.
Falls ihr ihn noch nicht getestet habt, hier geht’s direkt zum Futtercheck! Das dauert weniger als eine Minute.
Und am Ende könnt ihr euch sogar kostenlose Futterproben von bis zu 20 verschiedenen Herstellern sichern.
👉 Hier nochmal der Link zum Futtercheck!
LG Steffi mit Buddy
-
-
Zitat
einem hundetrainer stehe ich nach der gemachten erfahrung kritisch gegenueber. das gebe ich ehrlich zu.
da muss mein leidensdruck noch ein gutes stueck wachsen, bevor ich bereit bin, diesen nochmal zu kontaktieren.Deswegen hab ich ja auch geraten, einen anderen zu Kontaktieren
. Gebracht hat der dir ja eh nichts. Und bei jemand der sich mit Angst Hunden auskennt wird eben mehr gemacht als den Hund in der Stressauslösenden Situation mit Leckerlies vollzustopfen. -
Deswegen hab ich ja auch geraten, einen anderen zu Kontaktieren
. Gebracht hat der dir ja eh nichts. Und bei jemand der sich mit Angst Hunden auskennt wird eben mehr gemacht als den Hund in der Stressauslösenden Situation mit Leckerlies vollzustopfen.[/quote]ist garnicht leicht, so jemanden zu finden. Ich such mal ein wenig.
TA termin ist jedenfalls gemacht.
-
in welcher Region wohnst Du denn?
-
Zitat
unter dem tisch sitzt und hechelt, unangenehm riecht, usw.
Beim TA Besuch würde ich auch die Zähne "richtig" checken lassen, wenn der Geruch aus dem Maul kommt.
Ansonsten stimme ich den anderen zu. Auf jeden Fall ist der Hund unter teilweise enormen Stress und du wahrscheinlich ein wenig genervt und das stresst den Hund zusätzlich.Du solltest auch unterbinden das deine Tochter sie hoch nimmt oder arg, mit Umarmungen, bedrängt. Frühe Regeln erleichtern das Familienleben zwischen Kind und Hunde.
Die Box als Ruheplatz ist keine schlechte Idee, doch sollte sie auf jeden Fall "offen" bleiben, sehr positiv belegt werden und Tabuzone fürs Kind.
Wenn dein Ersthund anfängt die Recoucen, unter anderem Dich, zu verteidigen, musst du das unterbinden. Spielzeug muss nicht herumliegen, sondern wenn Zeit ist solltest du es hervornehmen und eine Spielzeit bestimmen und danach wieder wegräumen (wenn es sich um Hundespielzeug handelt ?)Auch wenn es Schilddrüsenprobleme geben sollte, werden wohl mehrere Faktoren am Verhalten der Hündin mitspielen.
LG Sabine
-
-
Hallo,
neben einem Trainer, der sich mit Angsthunden auskennt, empfehle ich euch diese Bücher, die sich mit dieser Thematik beschäftigen:
Eure Hündin muss sich in Angst - und Stressituationen viel zu oft selber helfen.
Die Einstellung, sie könne sich ja zurückziehen, anstatt sich den "Attacken" deiner Tochter auszusetzen, ist vollkommen falsch.
1. Sollte ein Kleinkind dahingehend erzogen werden, wie man mit einem Tier umzugehen hat.
(Hund ist kein Zahnarztpatient und auch keine Barbiepuppe)
2. Solltest du die Hündin vor deiner Tochter "retten".Auch hat der andere Hund dich nicht als Ressource zu sehen und grundsätzlich nichts zu verteidigen.
Ressourcen verwaltet der Mensch und teilt diese ein.
Also, alles wegräumen, was an Spielzeug herumliegt.
Wenn die Hündin Schutz zwischen deinen Füßen sucht, warum solltet ihr das ignorieren?
Die Angst wird dadurch nicht besser.
Wie ich schon schrieb:
Sie muss die Angstsituationen selber meistern, sie bekommt keine Hilfe.Die Kastration hat nicht gerade zur Sicherheit beigetragen.
Diese kann leider u.U. einen sowieso schon unsicheren Hund noch unsicherer machen.
Das war keine gute Maßnahme, sie zeigte ihre Unsicherheit ja schon recht früh.
Nun ist es zu spät, aber beim nächsten Hund bitte bedenken, dass so ein Eingriff auch erhebliche Nachteile haben kann.Insgesamt ist es sicher sehr anstrengend, aber ich habe hier auch einen eher unsicheren Kandidaten (nein, längst nicht so extrem), ich ignoriere seine Angst und Unsicherheit nie, bestärke sie aber auch nicht.
Ich "begleite" ihn bei Unsicherheit, wenn er Schutz sucht, erhält er ihn.Du hast geschrieben, dass du Schimpfen erst gar nicht probierst, weil sie dann sofort unter sich lässt.
Da du es weißt, schließe ich daraus, dass du schon geschimpft haben musst....
:/Du hast geschrieben, dass sie sich häufig kratzt, wenn ihr was nicht in den Kram passt.
Das ist falsch.
Ein Hund, der sich ausgiebig in bestimmten Situationen kratzt, hat Stress und zeigt große Unsicherheit.
Deine Ansage, dass sie vom Sofa herunter soll, kommt speziell für diese Hündin wahrscheinlich zu krass herüber, da du das Kratzen auch in der Situation beschrieben hast.
"Nicht in den Kram passen" ist sehr negativ ausgedrückt....Sicherlich ist ein Tierarztcheck angezeigt, jedoch gehe ich auch von einem sehr großen Kommunikationsproblem aus.
Beschwichtigungssignale werden oft ignoriert, falsch interpretiert und entsprechend falsch wird reagiert.Einen Trainer solltest du nicht ablehnen.
Suche dir jemanden, der sich wirklich mir so einem Problem auskennt.
Jemand, der euch zeigt, wie man der Hündin Sicherheit und Schutz vermittelt.
Über Beschwichtigungssignale/Calming Signals solltet ihr euch eingehend informieren.
Diese zu "lesen", bedeutet auch Signale erkennen zu können und entsprechend einzugreifen.Dass deine Hündin großen Stress hat, hast du gut erkannt und dass du dir Hilfe hier gesucht hast, ist sehr löblich.
Das reicht meiner Meinung nach aber nicht.
Es muss wirklich ein Trainer her, da ich herauslese, dass einiges falsch läuft.
Es hat sich mittlerweile das Verhalten etabliert, weil ihr dem Hund nicht helfen konntet.Gruß
Leo -
Eine Sache ist mir aufgefallen:
Euer Hund will um seines selbst Willen dabei sein, einfach weil er ein Hund ist - und nicht um Euer selbst Willen, damit er sich als Spielzeug anbiedert.Genau genommen lasst Ihr ihn aufgrund seiner sozialen Bedürfnisse ins Verderben rennen.
Ein krasses, menschliches Gegenstück dazu wäre, wenn in einer Beziehung der eine Partner den anderen, hörigen Partner ausnutzt, fertig macht, oder was auch immer. Im Prinzip mißbraucht.Und eigentlich ist es das, wenn Deine kleine Tochter Dinge mit dem Hund tut, die ihm nicht gefallen - er aber mit sich machen lässt.
Sorry, war jetzt ein wenig direkt - aber ich hoffe anschaulich.
-
Ich konnte nicht mehr ändern, hier zur Erklärung:
ZitatDer "sanfte" Missbrauch:
So nenne ich Missbrauch, wenn er unter dem Deckmantel der "Liebe" passiert. Keine Gewalt, keine Schmerzen. Aber alles nur weil man liebt und geliebt wird. ... lernt schon von klein auf, Liebe mit "benutzt werden" gleich zu setzen. ...... Es hat nicht die Möglichkeit zu sagen "ich hasse ...", denn eigentlich ist er ja "immer lieb zu mir gewesen".... und das ist der auch der Grund warum viele sagen, wenn sie davon hören: "So schlimm kann es ja nicht gewesen sein".
... traut sich selbst nicht mehr. Manchmal empfindet es sogar schöne Gefühle dabei. Obwohl ... das nicht will. Und auch nur bis zu einem gewissen Grad. ...Quelle: http://www.kinderschreie.de/04_kindesmissb…efinitionen.htm
So meinte ich das.
-
Ich moechte nochmal schreiben und betonen, das nicht der Umgang meiner Tochter mit dem Hund dazu fuehrt, das sie die Symptome von Stress & Angst zeigt. Was natuerlich nicht heisst, das sie keinen Stress dadurch
haben kann.
Und auch wenn die Kleine derzeit in einer Phase ist, in der sie beide Hunde noch als Spielzeug ansieht, wird sie jeden Tag groesser und verstaendiger, das sie es nicht sind.
Ich werde an dieser Situation auch nichts aendern (koennen) - es sei denn, ich trenne die 3 komplett.
Aber dann trenne ich mich komplett von den Hunden. Und dazu bin ich sicher nicht bereit, der Grosse ist bei mir
seit er 8 Wochen alt ist.Wenn die Kleine mit ihr spielt, und sie ist ja nicht nur Patient und Puppe, sondern auch Baellchenholer, Wettrenner, Fangenspieler, etc., dann ist daran nichts korrigieren.
Auch ohne meine Tochter, fallen hier Tueren ins Schloss, mal ein Teller vom Tisch, oder ist die Stimmung auf Grund der Umstaende einfach manchmal gereizt. Und in diesen Situationen faengt sie an, diese Symptome zu zeigen.
Und am allerschlimmsten ist es, wenn meine Tochter weint.Die Anschuldigungen bzgl. meinem Kind prallen dementsprechend von mir ab.
Bzgl. schimpfen und der Pfuetze:
Natuerlich habe ich auch schon mit ihr geschimpft. Wenn man mal mit Baby auf dem Arm die Treppe hoch faellt, weil Hechel-hechel zwischen den Fuessen durchflitzt, da kann man schon mal fuchsig werden.
Ich bin ein Mensch, und kein perfekter Forums-Beitrags-Schreiber.Und da ich keine 12 bin, nehme ich auch den Unterton der Beitraege war, wie loeblich ich mich doch verhalte, wenn ich um Rat suche, da ich das Problem erkannt habe.
Und da ich halt wirklich keine 12 bin, ignoriere ich das einfach.Ich werde den Hund organisch checken lassen, Schilddruese ist sicher ein guter Tipp,
therapeutische Massnahmen mittels Hundetrainer bin ich noch nicht bereit einzuplanen.
Ich kann versuchen, dem Hund Schutz zu bieten, und einfach mal sehen, ob sich dadurch etwas veraendert.Mena
-
Wenn du den Hund organisch checken läßt, vergiß auch die Augen nicht! Meine JR-Hündin wurde unerklärlich "klebrig" und gestreßt, als sie plötzlich immer schlechter sah - die suchte einfach verzweifelt Schutz und Orientierung.
Der TA hat mir da übrigens zu einem "therapeutischen Trainer" geraten und NICHTS gemerkt, nicht mal dann, als der Hund plötzlich komplett blind war - das ist natürlich mir aufgefallen. Gezeigt hatte sie dieses seltsame Verhalten da schon mehrere Wochen, es hatte offenbar mit gestörtem Dämmerungssehen angefangen, das sie total unsicher machte. Also laß dich nicht so leicht abwimmeln - meist steckt hinter plötzlichem seltsamen Benehmen doch irgendeine organische Ursache, und wenn der Hund schon imer sensibel war, verunsichert ihn sowas um so mehr. Auf jeden Fall sucht sie deutlich deinen Schutz - ich drück die Daumen, daß ihr bald raushabt, weshalb!
- Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!