• Hallo,

    ich hab zurzeit eine Meinungsverschiedenheit mit meinem Vater zum Thema Anleinen.

    Mein Vater ruft gegen Ende eines Spaziergangs den Hund erst zu sich bevor er ihn anleint. Er meint, dass das Anleinen dem Hund nichts ausmacht, völlig normal ist und er auch nichts dagegen hat. In manchen Momenten scheint es ihm, dass sich der Hund dadurch sogar sicherer fühlt. Also der Hund hätte im Allgemeinen ein neutrales Verhältnis zur Leine.

    Ich dagegen habe bisher nur in einem zufälligen Moment (z.B. wenn er schnuppert) meinen Hund angeleint. Dies mach ich deswegen, damit ich keinen Befehl unnötig negativ belaste. Also falls ich ihn erst zu mir rufe oder ihn vorher sitzen lasse "bestrafe" ich den Hund ja quasi dafür, dass er gekommen ist bzw. meinen Befehlen gehorcht mit dem Anleinen. Mein Vater bezeichnet diese Verfahrensweise als überfallartig und würde den Hund nur überfordern.

    Was denkt ihr ?

  • Also, ich mache es wie dein Vater. Ich rufe immer den Hund ran und leine dann an. Mein HUnd sieht es nicht als Strafe. Ich find es schlimmer, den Hund so wie du anzuleinen. Ich "bereite" ihn lieber drauf vor.

  • Hallo,
    ich mache es auch wie Dein Vater. Hund rufe --> anleinen, aber halt nicht als Bestrafung.
    Manchmal leine ich sie auch einfach so an und laufe ein Stück an der Leine und dann darf sie wieder frei laufen.

    Ich kenne das nur vom herkommen, dass man den Hund auch manchmal "grundlos" rufen sollte, sodass er/sie es nicht negativ Belastet mit z.b. ach da kommt ein Hund und Frauchen ruft immer nur dann, wenn ein Hund kommt.

    Liebe Grüße

  • Ich mache es so wie Dein Vater.

    Ich mach es so, dass ich meine Hunde immer mal wieder zwischendurch zu mir rufe. Dann gibts ein Leckerchen und ich schicke sie wieder los zum laufen. Demnach habe ich auch nicht das Problem, dass sie verknüpfen: Her kommen = Leine

    Zudem ich keine Lust hätte, meinen Hunden hinterher zu laufen....bei einem mag das ja vielleicht noch gehen..... :D

  • Prinzipiell denke ich, dass man sich nicht wundern muss, wenn der Hund irgendwann nicht mehr kommt, wenn man ihn immer nur zum Anleinen abgerufen hat.

    Klar rufe ich meinen Hund auch mal zu mir, um ihn anzuleinen. Viel öfter aber rufe ich ihn ab, geb ihm nen Keks und lass ihn dann wieder laufen. So kommt er immer gerne zu mir. ;)
    Wenn sich die Gelegenheit ergibt, nehme ich ihn lieber an die Leine, wenn er gerade mit irgendwas anderem beschäftigt ist.
    Ach und was ich auch noch mache: Hundi anleinen und ihm dann Leckerli geben oder mit ihm spielen. So hat er auch keinen Grund, die Leine als etwas negatives zu empfinden.

  • Also ixh sehe es und handhabe es auch wie dein Vater.
    Dieses plötzlich ohne vorwarnung finde ich schon doof.
    Ich meine bei einem kind zb würdest du auch nicht das kind schnappen und ins bett bringen ohne einen ton, sondern du bereitest es darauf vor.
    Wenn ich den hund rufe habe ich seine aufmerksdamkeit, und kann ihn dann geziehlt drau0 vorbereiten, das er jetzt an die leine muß.
    Meine meinug nach die bessere methode

  • meine kennen das komando anziehen-das nutze ich beim losgehen also beim anlegen vom geschirr und leine oder nach dem toben beim anleinen-genauso umgekehrt das ausziehen-ich finds ganz praktich und die hunde wissen was los ist

  • Wir rufen Linus beim Gassi gehen auch ab und zu einfach mal zu uns ran und geben dann ein Lecker oder eine Streicheleinheit und dann darf er wieder flitzen.
    Wenn er weiß wir kommen jetzt an eine Straße, kommt er immer schon selbst zum anleinen, das hatte er ganz schnell raus.
    Ansonsten rufen wir ihn und leinen ihn an.
    Er verbindet das nicht mit Strafe und weiß eben, dass jetzt entweder jemand fremdes kommt oder wir an eine Straße kommen.

    Liebe Grüße Kikki mit Linus

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!