Jack-Russel-Terrier wird zum Raufbold
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Das ist ja ein tolles Bild!

Ich halte das Verhalten deines Hundes für einen bald ausgewachsenen Rüden für ziemlich normal. Es ist nun mal eben so dass sich nicht alle Hunde miteinander verstehen.
Und ich halte es auch für normal dass ein Hund einen anderen anknurrt wenn dieser seine Individualdistanz unterschreitet.Vorerst würde ich es gar nicht zu solchen Situationen kommen lassen dass man einen anderen HH trifft, fragt ob sie spielen können und dann ableint und die Hunde anstarrt was sie nun machen. In so einer Situation muss dein Hund die Sache alleine klären - manche Hunde beschwichtigen und suchen Schutz, andere gehen eben nach vorne.
Wenn der Leidensdruck wirklich groß ist (und bei wem, bei dir oder bei dem Hund?), dann wäre es eine Möglichkeit den Hund chemisch kastrieren zu lassen. Dies geschieht durch einen Chip der unter die Haut gesetzt wird, und dem Körper in den Hormonstatus einer Kastration bringt. Dies hält so ca 6 Monate an, und du siehst ob udn wie sich das Verhalten deines Hundes ändern würde.
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30. Juli 2011 um 09:47
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Oh oh...Hallo padua,
Also es ist nicht normal, das Holgers Hund so reagiert und es sollte eben nicht vorkommen, das sie sich beissen! fremde Hunde sollen Rein Gar nichts unter sich ausmachen, da es böse enden kann.
Das nicht jeder Hund jede mag ist klar, dann sollten sie sich ignorieren. sicherlich hast du recht was die Distanz angeht, die sollte nicht über Schritten werden. Aber Holger sein Hund macht ja schon Rabbatz, wenn nur einen sieht...oder an Ihm vorbei läuft. und sowas sollte man unterbinden und alternativen anbieten.
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Bei einem Terrier, der bereits in dieser prügelwilligen Phase ist, würde ich nicht unbedingt über Futterentzug arbeiten... das wird vermutlich genau die Probleme hervorrufen, die man eigentlich bekämpfen möchte. Er wird vermutlich nicht nur Rüden vermöbeln, weil sie Konkurrenten bzgl. der Mädels sind, sondern zukünftig auch die Mädels, weil sie Futterkonkurrenten sein könnten.
Ich denke, hier besteht ein generelles Problem in der Beziehung zwischen Hund und Herrchen und dann eben noch mit anderen Hunden. Es sind zwei sehr große Baustellen. Überhaupt ist hier eine Baustelle an der anderen...
Floh sucht sich offensichtlich Gegener, die ihn richtig fordern. Er steht da drauf. Vielleicht, weil ihm Zuhause und von Herrchen die Grenzen fehlen?
ZitatZuerst Schwanzwedeln und Schnüffeln und binnen Sekunden kann das ganze "kippen" und Floh geht auf den anderen Rüden los.
Mit der Rute wedeln bedeutet nicht Freude, das ist Dir schon klar? Insofern kippt da gar nichts, es ist ein klarer Ablauf.
ZitatBesonders mit gleichgroßen scheint er sich "messen" zu wollen.
Lezten Sonntag waren wir am Strand,haben Ball gespielt.
Ein anderer gleichgroßer Rüde kam dazu.Viele Hunde kennen angesichts ihrer Beute keine Freunde. Ballspielen puscht noch zusätzlich hoch und führt dazu, dass der Hund langfristig bereit ist sich ernsthaft in Konflikte zu begeben.
ZitatIst es ein Mädel,ist alles klar und es wird gespielt und getobt.
Bei Mädels darf er also tun und lassen was er möchte - Du lässt ihn machen - und bei Rüden willst Du das nicht. Das ist für Deinen Hund kein Unterschied.
ZitatFlohs Gekläffe ist da auch Selbsterklärend . . . und vertreibt so manchen Hundehalter.
Das hast Du schon richtig erkannt. Für Deinen Hund ist das genau das: Er hat in seinen Augen mal wieder erfolgreich einen vertrieben!
ZitatIst er erstmal losgerannt,kommt er erst wieder wenn seine Neugier befriedigt ist.
Neugier ist ein schöner Begriff. In der Regel hat das aber andere Gründe: Er checkt ab wer da kommt und ob der nach seiner Nase ist!
ZitatOder ich gehe hin,wenn der andere Hund ein "Sparringspartner" für Floh sein könnte.
Wie sieht das aus? Geordnet? Er achtet dabei auf Dich? Fixiert nicht den anderen Hund?
ZitatMerke ich das sich da ein Streit anbahnt und er sich nicht mehr abrufen lässt,
dann ziehe ich ihn am Geschirr weg und leine ihn an.Das wird lanfristig dazu führen, dass er seinen Streit immer schneller anfängt, damit Du nicht schnell genug sein kannst.
Solange er sich nicht benehmen kann, hat er an gar keinem mehr auszuprobieren, ob er der Obermacker ist. Weder an einer Hündin, noch an einem Rüden.
Das Bild ist übrigens auch sehr bezeichnend... Darf der frei nach Laune auf Dir herumlaufen?
Viele Grüße
Corinna -
Hierbei geht es darum, die Aufmerksamkeit des Hundes zu bekommen, wenn ein Hund in der Ferne auftaucht, das ist mit Hunger und Futter oder Spielzeug am besten zu erreichen. ich arbeite sehr viel darüber und es klappt immer gut. Später nähert man sich dann immer mehr anderen Hund an usw. Wie gesagt, aus der Ferne schlecht zu machen...
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Aber Meiner Meinung nach,wenn der Grundgehorsam stimmt, was Holger ja meinte, sollte er so anfangen und keine wüsten Hundekontakte mehr zu lassen, sondern sich damit beschäftigen, sich interessanter zu machen, als die Fremden Hunde es sind...und das geht so, wie ich es oben beschrieben habe. Gut Freund wird es mit anderen Rüden sowieso nicht werden...aber wie gesagt, Gehorsam muss sitzen und immer üben üben üben .
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Zitat
fremde Hunde sollen Rein Gar nichts unter sich ausmachen, da es böse enden kann.
Ganz genau das habe ich geschrieben. Dieses stehenbleiben der HH und dann die Hunde ableinen und schauen was passiert ist für mich untereinander ausmachen lassen, und wie ich schrieb würde ich das vorerst absolut unterlassen!
Es handelt sich hier um einen bald erwachsenen Terrierrüden der vermutlich keine Sozialisation gegenüber Artgenossen lernen durfte (Prägung durch den Züchter fand vermutlich auch nicht statt) - daher ist für mich das Verhalten nicht überraschend und ich halte es nach dem Werdegeang durchaus für normal!
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Ach so, sorry
, habe ich wohl nicht so raus gelesen 
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Sicherlich handelt der Hund normal, in Bezug darauf, das einiges schief gelaufen ist. Nun wird es für Holger schwierig sein, dies wieder zu ändern und dem Hund etwas anderes zu vermitteln...
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Hmm, ich finde es schon nicht sehr höflich, wenn der Hund kläffend auf andere Hunde zuläuft.
Vom Schäfi zum Jack, ein nicht ganz einfacher Sprung, da diese Hunde grundverschieden sind.
Mal ganz kurz zum Jack:
Er ist ein Solitärjäger erster Güte und einen Will to please hat der nicht. Entweder bist Du in seinen Augen souverän genug etwas zu klären, was viel Konsequenz, Berechenbarkeit, Geduld, Ruhe und Fachwissen von Dir als Halter erfordert oder er klärt.
Mal erlauben und dann wieder verbieten verträgt der Jack überhaupt nicht. Es muss da wirklich eine klare Linie sein, die konsequent verfolgt und gehalten wird.
Ein Jack neigt zum Größenwahn und geht dann auch andere vorallem durchaus auch wesentlich größere Hunde an. Freunde sucht er sich selber aus.
Nur mit Bewegung kriegt man diese Hunde nicht ausgelastet, er braucht etwas für den Kopf wie Becherspiele, Suchspiele, Fährten, Trailen, Clicker auch in Kombi mit Futterbeutelarbeit. Ansonsten mutiert er aus Langeweile zum Plagegeist und sucht sich unliebsame Hobbies.
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Sehr gut beschrieben !!! Genau so ist es...

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