Hundeschule heutzutage "Pflicht"?
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1. immer einen (festen) Termin hat, 2. weil ich keine Lust hab mir sagen zu lassen, was ich mit dem Hund tun soll, 3. weil ich nunmal kein Vereinsmensch bin und nicht gerne Platzpflege etc betreibe.
Genau so geht es mir auch. Die festen Zeiten sind dabei mein Hauptproblem. Danach folgen Tagesform und das Thema "sagen lassen" - ich hab damit einfach ein Problem
und ich bin auch überhaupt kein geselliger Mensch, der sich riesig auf Tag X freut und dann noch stundenlang über Gott und die Welt quatscht
Zitat(Hilfreiche) Ideen pick ich mir schon selber raus, auch ohne dass man sie mir aufschwatzen muss.
Ich suche mir auch das raus womit ich umgehen kann, wo ich dahinter stehen kann und was auf meine Hunde passt.Was mich öfters auf die Palme bringt sind dann die HH die was von Dominanz, Rangordnung usw. reden und sich nichts sagen lassen wollen (was für einen völligen Quatsch sie erzählen) weil ihr Trainer XY hat´s ja gesagt

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Das wäre ja noch schöner. Mich und meine Hunde sieht keine Hundeschule in ihrer Runde. Sorry, das ist eine Mode die aus dem Boden geschossen ist in den letzten Jahren, die mir sauer aufstößt. Irgendwelche Hampelmänner die meinen Ahnung von Hunden zu haben, nennen sich Hundetrainer und eröffnen wenn es hart auf hart kommt eine Hundeschule. Es gibt welche mit eigenem Platz (wo dann die Hundehalter die dort hingehen sich wundern, warum Hund auf dem Schulplatz alles perfekt kann und draußen gar nichts) und dann gibt es die Schulen, die irgendwo einen Treffpunkt ausmachen und dann da lehren (ob das so rechtens ist?). Gerne wird bei uns der See und dessen Wiesen dafür her genommen. Da geht man nichts ahnend spazieren und dann tauchen plötzlich eine Horde Halter mit ihren Hunden auf, die einen mit ihren Blicken löchern, weil deine Hunde frei laufen und... um Gotteswillen auch noch hören.
Sehr schön auch wenn Hundehalter die man zum ersten Mal trifft anfangen wollen zu fachsimpeln und einem dann nicht glauben, dass man nie in einer Hundeschule war oder die Hilfe eines Hundetrainers in Anspruch genommen hat, denn die Hunde hören ja und wenn man nicht zur Hundeschule geht, dann ist es Gesetz das die Hunde nicht hören.
Oh man. Mich bekommt niemand in eine solche Hundeschule. Erst am Wochenende war ich mit meinen Hunden bei einer Hunderalley welche von einer Hundeschule organisiert wurde und mein Gott. Die Hunde waren bis auf wenige Ausnahmen alle Hundeschulenhunde... Gehorsam wahrscheinlich kein Problem, aber nur die wenigsten konnten mit der Situation so viele Menschen und Hunde um sich zu haben umgehen. Es wurde permanent gejault, gekläfft, gewinselt und vor Stress gehechelt. Deren Besitzer hat es entweder nicht interessiert oder es ist ihnen nicht aufgefallen, weil die durchaus kompetente Hundetrainerin nicht neben ihnen stand und ihnen das Verhalten ihres Hundes analysiert und vorgekaut hat. Es war wirklich übel. Einzig unsere Nichthundeschulenhunde haben bei dem Trubel im Gras gelegen und zum Teil auch geschlafen.
Ich bin nicht generell gegen Hundetrainer, denn wenn man wirklich ein unlösbares Problem hat, muss man jemanden haben an dem man sich wenden kann, damit man Hilfe bekommt. Aber das würde ich dann in einer privaten Atmosphäre und im Einzelunterricht tun.
Letztens bekam ich noch das Argument zu hören, dass Hunde in der Schule auf Hunde sozialisiert werden und diese Treffen für die Sozialisierung höchst wichtig seien. Ich muss lachen. Sorry. Der Hund dieser Argumentationsführerin hatte von hündischer Kommunikation weniger Ahnung als ich. Und das heißt was. Mein Hund (Rosie war damals noch nicht da) konnte mit dem Hund nichts anfangen und ignorierte ihn.
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Im Grunde genommen finde ich es nicht schlimm, wenn man keine Hundeschule besucht. Ich denke mal sowieso, dass ein großer Teil der Hundehalter ihre Tiere lieben und gut mit ihnen umgehen (ja, so naiv bin ich nunmal ;-)
Allerdings halte ich es nicht für verkehrt, wenn man einen "Hundeführerschein" machen muss, so wie es seit Beginn des Monats in Niedersachsen Pflicht ist.
Nicht unbedingt, weil man durch Theorie zu einem besseren Halter wird - viel eher deswegen, weil ein solches Vorgehen wohl einen großen Teil der fahrlässigen Besitzer künftig abschrecken wird (gemeint sind Hundebesitzer á la: "Oh, der Welpe ist so süß, lasst ihn uns mitnehmen um ihn nach drei Monaten im Tierheim abzugeben, weil wir eigentlich keine Zeit für ein Haustier haben") -
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Ich würde zwar eine BH-Prüfung nie im Leben bestehen, dafür aber einen Wesenstest und das ist mir persönlich mehr Wert als alles andere.Abgesehen davon, dass Yara noch total jung ist und bis zu einer evtl. BH-Prüfung noch Zeit ist
würde das schon allein daran scheitern, dass ich ihr die Kommandos gebe, die für mich am natürlichsten sind und nicht solche, die irgendwer zum Standard erklärt hat. Genauso ist es mit den Details der "Ausführung". Ich mag's halt lieber und es ist praktischer in unserm Alltag, wenn das Hundekind auf meiner rechten Seite läuft. So als kleines Beispiel 
Aber das ist in meinen Augen auch völlig wurscht. So lange ich mit ihr zusammen im Alltag gut klarkomme und alles funktioniert, wozu brauch ich da irgendeine Prüfung, die mir bescheinigt, dass ich einen genormt erzogenen Hund habe?
Dass das in manchen Situationen (weiß ja nicht, Zucht, Diensthunde, Rettungshunde oder so) vielleicht Sinn macht, schließe ich dabei natürlich nicht aus :)
Aber wie du sagst. Mein Hund geht vielleicht nicht ordnungsgemäß bei Fuß. Aber sie tut keiner Fliege was zu leide, ist nett zu Kindern und andern Hunden und wenn ihr was unangenehm ist, geht sie einfach weg und kommt zu mir.
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Ich muß allerdings zugeben, daß ich z.B. wegen der Leinenaggression einen Trainer im Haus hatte. Aber allerdings mit mäßigen Erfolg. Bei Problemen wo ich mir selbst nicht helfen kann, würde ich jederzeit einen Trainer hinzuziehen, dann allerdings einer der ins Haus kommt und nicht auf einem Hundeplatz sitz, platz und fuß trainiert.Das finde ich auch nicht nur "in Ordnung", sondern sogar gut :)
Wenn ich festellen würde, dass ich mit Yaras Jagdtrieb allein überfordert wär (wer weiß schon, was da noch kommt? Es steckt halt doch eine gute Portion Podenco in der Kleinen), würde ich auch nicht zögern mir einen guten Trainer zu suchen, mit dem ich arbeiten kann.Oder nehmen wir an, Yara hätte ein Problem, das in einer Hundegruppe mit festem Rahmen am besten bearbeitet werden könnte, dann würd ich mir auch ein entsprechendes Gruppentraining suchen.
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Allerdings halte ich es nicht für verkehrt, wenn man einen "Hundeführerschein" machen muss, so wie es seit Beginn des Monats in Niedersachsen Pflicht ist.
Ist mit "Hundeführerschein" der Sachkundenachweis gemeint? Wenn ja, dann ist es ein Witz. Ein ziemlich schlechter. Ich habe ihn gemacht und selbst wenn ich gar keine Ahnung von Hunden hätte, hätte ich es auswendig lernen können und hätte ihn ohne Probleme geschafft. Dazu brauche ich keine Hundeschule.

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aber nur die wenigsten konnten mit der Situation so viele Menschen und Hunde um sich zu haben umgehen. Es wurde permanent gejault, gekläfft, gewinselt und vor Stress gehechelt. Deren Besitzer hat es entweder nicht interessiert oder es ist ihnen nicht aufgefallen, weil die durchaus kompetente Hundetrainerin nicht neben ihnen stand und ihnen das Verhalten ihres Hundes analysiert und vorgekaut hat.
Ist mir auch schon aufgefallen und das ist für mich das fehlende Glied im Sinne einer HundeschuleEine Kollegin geht mit ihrem Hund seit Welpenbeinen an in eine Huschu. Er hört wirklich super und kann ewig viele Tricks usw. - aber in aller Ruhe einfach mal liegen bleiben, entspannt sein, mit div. Situationen umzugehen - das kann er einfach nicht und das ist für mich viel wichtiger als ein einwandfreies und korrekt ausgeführtes sitz oder sonst was
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Ich fänd's einfach schön, wenn mehr Leute (zumindest hier in meiner Umgebung, pauschal kann ich das ja nichr beurteilen) einfach natürlicher mit ihren Hunden umgehen würden und auf ihren gesunden Menschenverstand, ihre Beobachtungsgabe und ihr Bauchgefühl vertrauen würden.
Wenn ich sehe, wie manche Leute sich krampfhaft an die Anweisungen und Übungen der Hundeschulentrainer halten und hier ihre "Hausaufgaben" machen, dann find ich das manchmal sehr traurig. Sie sehen nicht, was ihr Hund ihnen gerade sagen will, sondern ziehen stur ihr Programm durch.
Wo bleibt denn da die Natürlichkeit?
Ich meine, klar, manche Leute sind vielleicht unsicher und brauchen anfangs etwas Orientierungshilfe. Aber ob Hundeschulen / -vereine da wirklich immer die idealen Ansprechpartner sind?
Erfahrene Hundehalter, die man auf dem Spaziergang trifft und deren Hunde einen guten Eindruck machen, geben manchmal ganz nebenbei die wertvollsten Tipps. Oder eben Trainer, die ganz individuell auf ein einzelnes Team eingehen.
Naja, jedenfalls tut es gut zu lesen, dass ich damit nicht alleine dastehe :)
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Ich gehe regelmäßig in eine Hundeschule und dass auch schon seit Aika ein Welpe ist, aber vom Hundeschulenbesuch als Pflichtteilnahme halte ich gar nichts!
Erstens weil sich jeder "Hundetrainer" schimpfen kann, zweitens weil einige davon recht fragwürdig sind und so gerät man als Hundeneuling, doch mal schnell an einen der mehr kaputt macht als dass er unterstützt.
Es gibt viele HH die vollkommen super ohne Hundeschule fahren und wenn deren Hunde gut erzogen sind - denn das sieht man immer gerne - ist es mir wurscht ob sie eine Huschu besucht haben oder nicht
Ich habe das Glück eine Hundeschule in der Nähe zu haben die mir zusagt und es macht mir einfach total Spaß dort meine Freizeit zu verbringen. Wäre dies nicht der Fall, würde ich auch ohne Hundeschule auskommen

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Ich war mit meinen Hunden auch in keiner Hundeschule. Ich habe erstens keine gefunden, die mir 1. "sympathisch" war und 2. die Kurse zu Zeiten angesetzt hatte, die für mich möglich gewesen wären.
Und zweitens mach ich Dinge auch gerne selber
. Ich kenne einfach zu viele "sogenannte" Hundetrainer, die einfach mal kurz einen Kurs gemacht oder ein paar Bücher gelesen haben, und dann denken, sie könnten andere unterrichten.
Daneben habe ich 2 Bekannte/ Verwandte, die Hundetrainer sind. Zwar wohnen die etwas weiter weg, aber die beiden konnten mich bei wichtigen Fragen ganz gut unterstützen.Ich halte nicht viel von "Zwangsveranstaltungen" und mache auch nichts, "nur weil man das doch so macht".
Ich tu, was ich für richtig halte. Meine Hunde sind nicht perfekt, aber für mich reicht es. Soziale Kontakte zu anderen Hunden haben sie auch ohne HuSchu.
Und mich hat auch noch niemand darauf angesprochen. Und wenn, dann wäre das SEIN Problem, wenn er findet, dass HuSchu wichtig ist. -
Ich war in einer Hundeschule, die leider nicht besonders toll war. Im Nachhinein denke ich: Besser keine Hundeschule als die Falsche.
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