Kann ein Donner meinen Hund verändern?
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Delphin1301 -
13. Juli 2011 um 10:33
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Hallo ihr,
melde mich mit einem aktuellen Unwetterproblem.
Meine Balboa (17 Monate) hatte bislang keinerlei Probleme mit Gewitter, Silvester, Lärm oder ähnlichem, das hat sie alles kalt gelassen, bis gestern.....
Bei uns im Südwesten hat sich ein riesen Unwetter angekündigt, also sind wir noch vor dem ersten Regen raus. Als wir dann gerade vor der Haustür waren, hat es sowas von laut gedonnert, das Balboa und wir auch richtig erschrocken sind. Der Blitz und der Donner haben mit Sicherheit im Umkreis von 1km irgendwo eingeschlagen, denn so einen Schlag hab ich bei nem Gewitter schon lange nicht mehr gehört.
Balboa ist dann panisch los gerannt, hab sie aber wieder beruhigen können und bin zunächst kurz mit ihr ins Haus. Nach 2-3 min sind wir nochmal raus und sie hat dann auch auf ihrer Wiese Pipi gemacht, wollte dann aber verständlicherweise gleich wieder rein da es stark regnete. Tja und dann ging es los. Sie rannte die nächste Stunde rastlos durch die Wohnung und kam nirgends zur Ruhe, erst als wir später ins Bett sind, hat sie sich dann hinter das Bett, auf ihren Schlafplatz, gelegt und dann auch trotz nochmaliger Gewitter durch geschlafen.Heute morgen beim Gassi laufen, war sie dann auch wirklich verändert und hat alle Geräusche beachtet usw. Spielen will sie jetzt auch nicht mehr, gefressen hat sie aber.
Balboa ist prinzipiell ein Sensibelchen, also nimmt sich viele Situationen zu Herzen. Sie ist sonst vom Wesen her sehr ruhig, bellt so gut wie nie, zerstört so gut wie nie was, schmust gerne, mag fremde Menschen, also einfach ein Traum :-) Meint ihr dass sie dann einfach länger braucht um die Situation zu verdauen oder meint ihr dass ein einziger Donner das Wesen meines Hundes verändern kann?
Danke euch für Meinungen und Tipps....
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13. Juli 2011 um 10:33
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sie braucht einfach ein bisschen länger um den lauten donner zu verkraften - das wird schon wieder

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Hi,
nein das Wesen deines Hundes wird dadurch nicht verändert.
Aber Du mußt damit rechnen das sie zukünftig Angst haben wird wenn es knallt. (Gewitter, Silvester etc.)
Ich denke nicht das sie diese Angst wieder ablegen wird.
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ZitatAlles anzeigen
Hallo ihr,
melde mich mit einem aktuellen Unwetterproblem.
Meine Balboa (17 Monate) hatte bislang keinerlei Probleme mit Gewitter, Silvester, Lärm oder ähnlichem, das hat sie alles kalt gelassen, bis gestern.....
Bei uns im Südwesten hat sich ein riesen Unwetter angekündigt, also sind wir noch vor dem ersten Regen raus. Als wir dann gerade vor der Haustür waren, hat es sowas von laut gedonnert, das Balboa und wir auch richtig erschrocken sind. Der Blitz und der Donner haben mit Sicherheit im Umkreis von 1km irgendwo eingeschlagen, denn so einen Schlag hab ich bei nem Gewitter schon lange nicht mehr gehört.
Balboa ist dann panisch los gerannt, hab sie aber wieder beruhigen können und bin zunächst kurz mit ihr ins Haus. Nach 2-3 min sind wir nochmal raus und sie hat dann auch auf ihrer Wiese Pipi gemacht, wollte dann aber verständlicherweise gleich wieder rein da es stark regnete. Tja und dann ging es los. Sie rannte die nächste Stunde rastlos durch die Wohnung und kam nirgends zur Ruhe, erst als wir später ins Bett sind, hat sie sich dann hinter das Bett, auf ihren Schlafplatz, gelegt und dann auch trotz nochmaliger Gewitter durch geschlafen.Heute morgen beim Gassi laufen, war sie dann auch wirklich verändert und hat alle Geräusche beachtet usw. Spielen will sie jetzt auch nicht mehr, gefressen hat sie aber.
Balboa ist prinzipiell ein Sensibelchen, also nimmt sich viele Situationen zu Herzen. Sie ist sonst vom Wesen her sehr ruhig, bellt so gut wie nie, zerstört so gut wie nie was, schmust gerne, mag fremde Menschen, also einfach ein Traum :-) Meint ihr dass sie dann einfach länger braucht um die Situation zu verdauen oder meint ihr dass ein einziger Donner das Wesen meines Hundes verändern kann?
Danke euch für Meinungen und Tipps....
Ich denke, genau das war dein Fehler. Hättest ihn, glaube ich, nicht beruhigen sollen und auch nicht gleich wieder rein gehen sollen.
Einfach weiter machen als wäre nichts gewesen. -
Ihr Wesen hat sich sicher nicht verändert, das hast du ja wunderschön beschrieben: Sie ist ein totales Sensibelchen - und deshalb reagiert sie stärker auf einen großen Schrecken als ein robusterer Hund. Es kann also gut sein, daß sie eine Zeit braucht, um das wieder loszuwerden, es kann auch sein, daß sie in Zukunft deutlich gewitterängstlicher sein wird als vorher, weil der Schreck sich eingeprägt hat.
Ich habe das mit meiner sehr geräuschempfindlichen Jack Russell-Hündin ähnlich erlebt: nach einem Blitzeinschlag in unmittelbarer Nachbarschaft, bei dem wir beide fürchterlich erschraken, hatte sie fortan bei jedem Gewitter Streß, hechelte und suchte Körperkontakt zu mir.
Helfen kannst du dem Hund dann am besten, wenn du ihm zwar den Schutz gibst, den er sucht, aber seine Angst nicht noch durch Darauf-Eingehen bestärkst. Bei uns lief das etwa so, daß der Terrier dann eben auf meinen Füßen oder auch mal auf dem Schoß saß, wenn ich arbeitete. Das reichte ihr, um halbwegs cool zu bleiben. Bei jedem gutgemeinten Zureden oder Streicheln fing sie aber sofort an, richtig heftig zu hecheln und zu zittern, sobald ich sie ignorierte, beruhigte sie sich wieder. Sie suchte also bei mir nur ein deutliches "alles läuft ganz normal".
Das würde ich an deiner Stelle Balboa jetzt auch zu geben versuchen: die Sicherheit, daß alles einfach so weitergeht wie immer. Also ihre Unsicherheit nicht noch mit großen Darauf-Eingehen bestärken, sondern einfach freundlich zur Tagesordnung übergehen, damit sie das auch bald wieder tun kann.
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Danke für die tollen Antworten, es hat sich auch alles schon etwas normalisiert, Respekt vor meinem Hund :-)
Wir haben sie dann heute einfach mit zu nem gemütlichen Stadtbummel in ne ruhige kleine Stadt genommen und dort waren dann tatsächlich laute Bauarbeiten und was macht Balboa? Läuft einfach ohne Reaktion daran vorbei, puh. Wir waren dann den ganzen Tag unterwegs und heut Abend war sie in der Wohnung schon wieder fast normal, außer dass sie etwas mehr unsere Nähe sucht und momentan zu unseren Füßen schläft ;-)
Ich glaub unsere Tiere sind stärker als wir denken. Bin aber mal auf das nächste Gewitter gespannt. Werde sie aber nicht betuteln oder so, sondern einfach nur da sein.
Emmakind
NA ja beruhigen war etwas übertrieben, ich bin nur kurz in den Hausflur, da sie draußen derart panisch war und sich schier von der Leine los gerissen hat ( 35 kg Hund) und das wollte ich natürlich vermeiden. Hab sie aber nicht in Arm genommen oder gestreichelt oder so. -
Versuch einfach zukünftig, wenn es donnert so normal zu sein wie möglich. Also du brauchst deinen Hund nicht "sich selbst überlassen" und das Knallen und seine Unsicherheit ignorieren. Das mache ich nur, wenn es nur leicht ist.
Gestern hat es hier auch mehrfach so heftig geknallt. Ich hab mit Anjou getobt/ gespielt und ein paar Freudentänzchen gemacht
Leckerchen waren auch im Spiel
Also nicht nur beim Knallen, sondern auch drumrum. Er hat sich auch zwei mal erschrocken, wenn ohne Vorwarnung wieder so ein knallen kam, aber er hat es sehr gut weg gesteckt und konnte denke ich im Spiel auch ein wenig Stress abbauen. Außerdem hat es dadurch keine negative Verknüpfung wie "oh, Frauchen ist komisch und findet das auch gruselig" 
Mein letzter Hund hatte wegen einem ganz blöden Erlebnis sein Leben lang Panik bei lauter Knallerei, obwohl ihm sonst eher alles egal war und er nicht gerade unsicher war.
Wobei ich heute vielfältiger versuchen würde daran zu arbeiten. -
Tani88
Spielen haben wir versucht, keine chance :-) Finde es aber komisch, dass ein Hund auch nicht merkt, wenn alle anderen (wir haben noch zwei Katzen) total relaxt sind, dass dann alles in Ordnung ist.
Na ja wie gesagt, heute war alles schon wieder normaler. Bin guter Dinge, dass ich mir zuviele Sorgen gemacht habe. -
Naja du weißt ja nicht was im Köpfchen vom Hund vor geht.
Auf der anderen Seite ist er/sie (?) erst 17 Monate, das heißt nicht das es so bleibt. Seid einfach so normal wie möglich. Wenn du merkst es gewittert bzw fängt an, dann sag allen einfach nochmal das egal was der Hund macht nicht drauf eingehen
Also wenn er Angst bekommt. Rufus kämpft mit seinen knapp 2 Jahren mit Angst vorm Knall, bei ihm merkste halt auch das er schwankt zwischen " ich will weg, ich hab angst" und " ach verdammt Frauchen geht auch nicht weg, was mach ich nun".Viel Erfolg fürs nächste Unwetter, achso wenn er sich irgendwo verkriecht. Lasst ihn einfach, nicht ansprechen, hervor locken oder sowas

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bad_angel
Balboa ist ne Sie ;-) Ich weiß, geht aus dem Namen nicht eindeutig hervor.
Ne hervor ziehen oder so würde ich nie machen. Hatte früher auch ne katze mit Gewitterangst und die ist immer flach durch die Wohnung gerobbt, bis aufs Klo :-) - Vor einem Moment
- Neu
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