Er sieht einen anderen hund und ist.....weg.
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hallo zusammen,
ich hab ein problem mit meinem 2jährigen terriermix. alex ist wirklich ein lieber, sehr gehorsamer hund und wir haben auch eine gute bindung zueinander. es gibt aber ein problem. sobald er einen anderen hund sieht, MUSS er hinrennen. er versucht dann zu spielen und kommt damit auch immer gut an. natürlich hab ich die angst, daß er mal an den "falschen" gerät. aber zudem geht es natürlich überhaupt nicht, daß er beim rückruf nicht kommt.
auf dem hundeplatz ist das überhaupt kein problem....weder bei der unterordnung noch beim agility. ich weiss, daß sicher jetzt das thema "schleppleine" angesprochen wird, aber......ich wollte erstmal wissen, ob ihr evtl. eine andere möglichkeit seht. leckerchen, spielzeug sind grundsätzlich interessant, aber nicht....wenn alex nen anderen hund sieht.*grummel*
bitte nicht falsch verstehen, ich MÖCHTE ja, daß alex mit anderen hunden spielt und rennt, aber er soll nicht sofort auf jeden zustürmen. bei der schleppleine hab ich das problem, daß er mit dieser ja nicht mit anderen rennen und spielen kann, ohne das gefahr besteht. die leine während einer spiel-rennphase abnehmen sollte man ja wohl nicht. bitte teilt mir mal eure erfahrungen mit, bzw. wie ihr mit einem solchen problem fertiggeworden seit. danke.
gruss
andrea und alex -
23. Juni 2011 um 08:00
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Er sieht einen anderen hund und ist.....weg. - Vor einem Moment
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Unsere Trainerin hat uns auch den neu aufgebauten Rückruf empfohlen durch eine Pfeife. Die muss so aufgebaut werden, dass es bei dem Ton quasi im Kopf knallt und der Hund sofort zu euch kommt. Dazu gibts du, wenn du pfeift das Beste überhaupt- Nafu-Würstchen oder so. Das macht man nur einmal am Tag und am besten auch nicht jeden Tag, damit es was extrem besonderes bleibt. So ist di Pfeife dann auch nur für so spezielle Situationen, wo es ganz wichtig ist, dass der Hund kommt, nicht für jeden normalen Rückruf. Dauert halt länger, bis es aufgebaut ist...
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Wenn du ohne Schlepp nur über den Gehorsam arbeiten willst, musst du immer wieder mit Rückschlägen rechnen, weil der Hund eben noch nicht gehorsam genug ist und dein Kommando ignoriert und sich selber belohnt mit hinrennen. Oder du hast ihn grundsätzlich an der kurzen Leine, wenn die Möglichkeit besteht, andere Hunde zu treffen, und löst diese dann mit der Freigabe zum Spielen.
Ich hatte bei Rhian das Problem auch, und habe es über die Absicherung mit Schleppleine gelöst. Sitz auf Distanz aufgebaut, dann jeweils abgefragt bei Hundesichtung. Erst an der kurzen Leine - hat sie sich gesetzt und Blickkontakt aufgenommen, gab es ein Frei zur Belohnung. Dann dasselbe an der Schleppleine: Hund setzt sich, ich komme zu ihr, löse die Leine und gebe sie frei. Hat sie sich nicht gesetzt, gab es keine Freigabe und keinen Hundekontakt. Nach kurzer Zeit hat sie begriffen, dass sitzen und warten zum Ritual vor dem Spielen gehört, und ich konnte die Leine ganz weglassen.
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Amaris
Dann ist sie im Zweifelsfall aber alle paar Meter am pfeifen.Andrea
Wir haben das damals so gemacht, dass wir in ein abgesichertes (eingezäuntes) Hundeauslaufgebiet gegangen sind und haben uns dort (dort gab es auch einen Wald) haben wir uns versteckt, als unser Hund abgedampft ist. Ein Bekannter, zu dem er aber keinen Bezug hat, hat dann nach ihm geschaut, dass er nicht verloren geht.Wir saßen da ne ganze Weile, bis er überhaupt merkte, dass wir nicht mehr da sind. Waren bestimmt so 20-30 Minuten. Dann ist er auf die Suche gegangen und da war ihm aber alles andere egal. Als er uns gefunden hat, hat er sich gefreut wie ein Schneekönig und ist uns darauf nicht mehr von der Seite gewichen (für den Moment). Wir haben dann immer, wenn er vorgelaufen ist eine andere Richtung eingeschlagen, so dass er zwingend auf uns achten mußte, um uns nicht zu verlieren.
Wenn wieder etwas elementar wichtiger war und er abgedüst ist, dann haben wir uns wieder versteckt. Das Spiel mit dem verstecken haben wir nicht oft machen müssen. Schnell war das Thema durch und auch Richtungswechsel waren nicht mehr möglich ohne das er diesen sofort mitbekommen hätte, weil er super auf uns geachtet hat.Beim ersten mal verstecken und auch beim zweiten mal muss man aber schon Zeit mit einplanen.
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sehe das wie fanta, ständiges pfeifen löst das problem (hund soll von sich aus nach frauchen schauen und in der nähe bleiben) nicht. da kommt man mit richtungswechseln und verstecken viel besser weiter.
im übrigen würde ich, wenn es meinen hund wäre, trotzdem mit schleppleine sichern auch wenn es lästig ist. denn den hund ständig zu anderen hinrennen lassen finde ich persönlich echt unmöglich und irgendwann wird dein hund garantiert an den "falschen" (hund oder herrchen) geraten und dann muss er ausbaden, dass du ihn nicht abgerufen bekommst.
und nachher les ich dann hier wieder "hilfe, mein hund wurde angeschrien, beworfen, getreten, gebissen, was weiß ich...)grüße franziska (die heranrennende hunde sehr rigeros abwehrt, da kranker dobi!)
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Benutzt ihr einen Clicker oder ein Markersignal?
Wir haben schon sehr früh angefangen mit Clicker zu arbeiten. In Situtationen wo ein Reiz auftaucht (Jogger, Katze, anderer Hund, Fußgänger) mein Hund schaut, und wendet dann seinen Blick zu mit - C&B!Dass du nicht besonders scharf drauf bist mit SL zu arbeiten denk ich mir, aber ich finde es ziemlich daneben einen Hund von dem ich weiß dass ich ihn nicht mehr zurückrufen kann wenn er einen anderen Hund auch nur sieht frei laufen zu lassen.
Du machst dir Sorgen darum dass dein Hund an den Falschen geraten könnte - aber um die anderen HH und deren Hunde machst du dir keine Gedanken? -
für mich gilt: sicher deinen Hund, solange er nicht hört ;-)
ich weiß nicht, was gegen ne Schleppleine spricht
auch da kann der Hund ja lernen, wenn die ab ist, darf er zu anderen Hunden, wo genau ist da das Problem?naja, vielleicht fängt dein Hund sich ja mal Macken, Zwingerhusten, Flöhe etc. ein
vielleicht siehst du es dann etwas weniger Locker

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Ich habe genau das gleiche problem gehabt und es folgendermaßen gehandhabt: den Hund an die Schlepp und ihn immer gerufen wenn en hund kam.. dann musste er kurz bei mir bleiben und entweder ich lasse ihn an der schleppe zum Hunbd und mache die Schlepp dann ab ( wenn dein Hund danach mitkommt) und nach dem toben wieder ran oder ich lass ihn gleich ohne schleppe zum anderen hund ( wenn es von beiden HH gewiünscht ist oder wenn wir den Hund kennen. Mittlerweile sind wie die Schleppe los aber er muss sofort zu mir wenn ein anderer hund kommt. Das ist für mich das entspannteste, weil cih vorher klären kann ob er hin darf oder nicht.
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hallo,
erstmal vielen dank für eure antworten von denen ich einige als für mich nützlich empfinde. weniger nützlich empfinde ich es z.b., daß ich es zu locker sehe. wenn es so wäre, hätte ich sicherlich nicht hier um hilfe gepostet.das ich die schleppleine lösen kann, wenn er spielen soll......find ich gut. dachte nur, daß dieses den erfolg schmälert, denn in einem anderen posting hatte ich gelesen, daß der hund....solange man mit schleppleine arbeitet.....ihn NIE ohne diese laufen lassen kann.
ausserdem lasse ich alex nicht auf jeden hund zurennen. ich leine ihn normalerweise an, bis wir bei dem anderen hund sind. wenn es erwünscht ist, lasse ich ihn dann spielen. so der normalfall.
ich versuche es aber hin und wieder......ihn dann OHNE leine bei mir zu halten....wenn uns ein hund entgegenkam,den ich kenne und da klappt es halt einfach nicht. *seufz*
wir werden künftig mit schleppleine arbeiten
gruss andrea
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