Nur Kontra beim Thema kastrieren?
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Ich habe meinen Zweithund -Rüde- auch kastrieren lassen, weil ich einen intakte Hündin im Haus habe. Er wäre, hätte ich ihn nicht genommen auch kastriert worden. Trotzdem war ein Hauptgrund, das ich mir (und meinem Mann) das händeln in der Läufigkeit nicht zugetraut habe, zumal ín der Anfangszeit ungeplante Probleme aufgetreten sind. Auch für mich war ein Argument, das der Eingriff beim Rüden deutlich kleiner und die Genesungszeit deutlich geringer ist.
Heute würde ich durchaus anders entscheiden. Auch weil mein Rüde Probleme durch die Kastra hat. Allerdings stelle ich mir ein Trennen trotzdem schwierig vor. Beide Hunde schlafen im Schlafzimmer, beide Hunde begleiten mich praktisch den ganzen Tag. Es wäre irgendwie zu machen und ich würde es aus der heutigen Situation auch versuchen. Ausserdem würde ich vor der Kastra immer erst chem. kastrieren lassen um mir von den Folgen ein Bild zu machen. In diesem Threat beschreiben ja nun gestandene HH, die wirklich Vorsorge treffen, wie ihre Hunde trotzdem abgehauen sind (aus dem Fenster, über den 1,70 Zaun etc...) Glücklicherweise ist nichts passiert. Aber sooo unwahrscheinlich, das man eben nicht jede Situation im Griff hat ist es anscheinend nicht.
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Also langsam wirds wie in der Märchenstunde....
Als ob alle, die Hündin und Rüde zusammen halten, den Hund aus gaaaaaanz unmöööööglichen Situationen "gerettet" hätten und man ihn natürlich nicht hätte weiter vermitteln können.
Die meisten schaffen sich doch ganz bewusst Hündin und Rüde an - weil wenns nicht klappt, kann mans ja immernoch beheben.
Hier wird Seitenweise darüber diskutiert, ob im Tierschutzgesetz steht, wie lange jemand mit seinem Hund rauszugehen hat, ob man jemanden den Hund wegnehmen sollte, weil er drei Filzstellen hat und bevor man wem einen Hund vermittelt, muss er schon fast das polizeiliche Führungszeugnis vorlegen.
Hat man keinen Plan B bis J bei der Haltung, sollte mal irgendwas sein, sind sich auf einmal alle einig - wie konntest du nur, mach dir Gedanken vor der ANschaffung, du MUSST jemanden haben sollte der Hund nicht alleine bleiben können etc.
Jegliche Hilfsmittel sind böse, egal ob sie allen beteiligten Stress ersparen, denn man täuscht ja nur über das Problem hinweg.Aber dann kommt es zu soetwas OFFENSICHTLICHEM wie das eine Hündin läufig wird und einen Rüde das interessiert - da ist es dann VOLLLKOMMEN ok, das ganze mit der Faulheitsmethode zu lösen und an einem gesunden Hund herumzumanipulieren?
Und ich bleibe im übrigen dabei - habe ich ordentlich geführte und ausgelastete Rüden und die Möglichkeit zu trennen, sind das vielleicht gesamt 6 Tage im Jahr Stress, wenn die Hündin stehheiß wird. Die Restliche Zeit lässt sie selbigen sowieso nicht ran und soetwas kann man managen. Natürlich kann man sagen ne da hab ich keine Lust drauf... aber dann kann man bitte auch so ehrlich sein und ganz einfach sagen - ich bin zu faul dafür.
Wie die Stimmen wohl lauten würden, wenn sich jemand einen Herdenschutzhund anschafft der auf einmal schützt, einen Jagdhund der jagd..?
---> hättest du vorher wissen müssen! Wenn du dir das nicht zutraust, dann lass es!Traue ich mir nicht zu, Rüde und Hündin in der Läufigkeit zu trennen, dann schaffe ich mir die Konstellation nicht an! genauso wenig wie ich mir einen Herdenschutzhund oder Jagdhund anschaffe, wenn ich mir nicht zutraue selbige zu handeln.
ICh kanns ja absolut verstehen, wenn man irgendwelche Straßenhunde kastriert, da bin ich auch absolut pro. Denn hier kann man nicht verhindern, dass sie sich fortpflanzen. Aber bei unseren normalen Haushunden? Da ist sichern doch wirklich kein Problem - und sollte es wirklich mal in einem unvorhergesehenen Fall dazu kommen, dass eine Hündin gedeckt wird kann man in diesem seltenen Fall dann auch nachträglich Spritzen, direkt nach dem Deckakt.
ich kenen übrigens keinen einzigen solchen "UPS"- Fall, bei denen die Leute wirklich alles getan haben um es zu verhindern - das waren wenn dann halbherzige Aktionen, weil einmal Welpen haben ist ja nicht so schlimm.
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Ich wollte hier nur mal eben ganz kurz was anmerken. Bin mir nicht sicher aber ich glaube die TS hat irgendwann mal geschrieben das sie 23 ist (glaube ich).
In dem alter haben die wenigsten eine so große eigene Wohnung die ideal zugeschnitten ist und 2 Hunde "einfach so" von einander zu trennen sind. Es sein denn einer sitzt den ganzen Tag alleine im Bad oder so. Die meisten von euch sind wesentlich älter und haben dadurch evtl. andere Möglichkeiten.
Das soll jetzt aber auch nicht heißen das ich es gut finde "einfach so" zu Kastrieren egal ob Rüde oder Hündin.
und wieder wech.
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Meinst du mich mit Märchenstunde? Nein ich habe ganz bewusst einen Rüden zu meiner Hündin gesucht. Da der Hund aus dem TS ist, hätte ich eigentlich einen schon kastrierten Rüden (die gibt es im TS nunmal zu Hauf) bevorzugt, damit ich mich mit dieser Entscheidung gar nicht rumschlagen muss. Fakt ist mein Rüde wäre auf der Pflegestelle kastriert worden. Ich hätte ihn aber auch kastrieren lassen, wenn das nicht so gewesen wäre. Ja und ich bin so egoistisch. ICH wollte einen Zweithund, zu meiner Hündin kam nur ein Rüde in Frage. Ich würde es heute anders machen, aber ich ziehe mir weder den Schuh zu faul oder sonstwas an. Die Spritze danach hat im Zweifel übrigens noch mehr gesundheitliche Folgen als eine Kastra....
ZitatDie meisten schaffen sich doch ganz bewusst Hündin und Rüde an - weil wenns nicht klappt, kann mans ja immernoch beheben.
???
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Also langsam wirds wie in der Märchenstunde....
Als ob alle, die Hündin und Rüde zusammen halten, den Hund aus gaaaaaanz unmöööööglichen Situationen "gerettet" hätten und man ihn natürlich nicht hätte weiter vermitteln können.
Die meisten schaffen sich doch ganz bewusst Hündin und Rüde an - weil wenns nicht klappt, kann mans ja immernoch beheben.
Hier wird Seitenweise darüber diskutiert, ob im Tierschutzgesetz steht, wie lange jemand mit seinem Hund rauszugehen hat, ob man jemanden den Hund wegnehmen sollte, weil er drei Filzstellen hat und bevor man wem einen Hund vermittelt, muss er schon fast das polizeiliche Führungszeugnis vorlegen.
Hat man keinen Plan B bis J bei der Haltung, sollte mal irgendwas sein, sind sich auf einmal alle einig - wie konntest du nur, mach dir Gedanken vor der ANschaffung, du MUSST jemanden haben sollte der Hund nicht alleine bleiben können etc.
Jegliche Hilfsmittel sind böse, egal ob sie allen beteiligten Stress ersparen, denn man täuscht ja nur über das Problem hinweg.Aber dann kommt es zu soetwas OFFENSICHTLICHEM wie das eine Hündin läufig wird und einen Rüde das interessiert - da ist es dann VOLLLKOMMEN ok, das ganze mit der Faulheitsmethode zu lösen und an einem gesunden Hund herumzumanipulieren?
Und ich bleibe im übrigen dabei - habe ich ordentlich geführte und ausgelastete Rüden und die Möglichkeit zu trennen, sind das vielleicht gesamt 6 Tage im Jahr Stress, wenn die Hündin stehheiß wird. Die Restliche Zeit lässt sie selbigen sowieso nicht ran und soetwas kann man managen. Natürlich kann man sagen ne da hab ich keine Lust drauf... aber dann kann man bitte auch so ehrlich sein und ganz einfach sagen - ich bin zu faul dafür.
Wie die Stimmen wohl lauten würden, wenn sich jemand einen Herdenschutzhund anschafft der auf einmal schützt, einen Jagdhund der jagd..?
---> hättest du vorher wissen müssen! Wenn du dir das nicht zutraust, dann lass es!Traue ich mir nicht zu, Rüde und Hündin in der <a href="https://www.dogforum.de/laufigkeit-t55382.html" target="_blank" title="Läufigkeit" name="aoSmartTag_2134" class="aoSmartTagClass" style="color:#0066CC;border-bottom:1px dotted green;text-decoration:none">Läufigkeit</a> zu trennen, dann schaffe ich mir die Konstellation nicht an! genauso wenig wie ich mir einen Herdenschutzhund oder Jagdhund anschaffe, wenn ich mir nicht zutraue selbige zu handeln.
ICh kanns ja absolut verstehen, wenn man irgendwelche Straßenhunde kastriert, da bin ich auch absolut pro. Denn hier kann man nicht verhindern, dass sie sich fortpflanzen. Aber bei unseren normalen Haushunden? Da ist sichern doch wirklich kein Problem - und sollte es wirklich mal in einem unvorhergesehenen Fall dazu kommen, dass eine Hündin gedeckt wird kann man in diesem seltenen Fall dann auch nachträglich Spritzen, direkt nach dem Deckakt.
ich kenen übrigens keinen einzigen solchen "UPS"- Fall, bei denen die Leute wirklich alles getan haben um es zu verhindern - das waren wenn dann halbherzige Aktionen, weil einmal Welpen haben ist ja nicht so schlimm.
Ich gebe dir ja in vielen Punkten Recht, aber mit deiner Regelung würden viele Hunde im Tierheim sitzen bleiben müssen oder sogar erst dorthin kommen.
Hier wird auch ausschließlich über die Kastration der Hunde diskutiert.
Dass ein Hengst kastriert wird oder eine Katze/ein Kater ist etwas völlig normales.
Und das obwohl es in den Hormonhaushalt der Tiere eingreift.Ich sehe die Kastration auch kritisch, aber wo ist da der große Unterschied?
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Och noe.. Nicht wieder Kater/Hengst.. Kater (Freigaenger) sind nicht so zu kontrollieren, wie Rueden und mit einem Hengst hat man sehr oft Probleme einen Stall zu finden, geschweige denn Gruppenhaltung.. Ich kenn genug Hengste, die aber in einem sehr kleinen Prozentsatz aller Staelle hier leben. 98% aller Staelle hier, lehnen Hengste grundsaetzlich ab und wenn ich ihn dann nicht in reiner Boxenhaltung stehen haben will, muss er gelegt werden..
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Zumal es für Hengste auch schwer sein kann einen Sparrings-Partner zu finden. Und ein Pferd in Einzelhaltung?.... nuja...
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Da wäre dann aber die Argumentation die gleiche, wenn ich nicht die Haltungsbedingungen schaffen kann, in denen ich einen intakten Hengst halten kann, halte ich halt keinen. Punkt. Dann muss ich so einen Stall finden, selber bauen, oder ich lasse es halt und kaufe mir eine Stute.

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Es ist echt lustig den Thread zu verfolgen
Zum einen lenkt er mich von meinem privaten Prüfungsstress ab und zum anderen ist es amüsant zu beobachten wie ihr euch gegenseitig anzickt, während die TS schon lange ausgestiegen ist. Sorry aber schon fast typisch DF, ein TS stellt eine Frage. Bekommt nur bedingt wirklich hilfreiche Aussagen,steigt aus und der Thread geht nicht 10 Seiten weiter weil disskutiert wird, obwohl vielen schon lange klar ist das man sich eh nicht einig wird 
Zum Hengst, warum kommen bei dem die Eier ab?! Damit er händelbar wird, weil er eh nicht zur Zucht taugt und damit er nicht ein ewig einsames Leben führen muss oder sich eventuell zu einer roßigen Stute durchkämpft. Aber was beim Pferd normal, ist beim Hund nicht normal. Und ja ich weiß´das von einem rammeligen Hengst auch einfach ne größere körperliche Gefahr ausgeht. Seis drum. Ich schlürf weiter meinen Kaffee und lese im Stillen mit :coffee2:
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Zitat
Och noe.. Nicht wieder Kater/Hengst.. Kater (Freigaenger) sind nicht so zu kontrollieren, wie Rueden und mit einem Hengst hat man sehr oft Probleme einen Stall zu finden, geschweige denn Gruppenhaltung.. Ich kenn genug Hengste, die aber in einem sehr kleinen Prozentsatz aller Staelle hier leben. 98% aller Staelle hier, lehnen Hengste grundsaetzlich ab und wenn ich ihn dann nicht in reiner Boxenhaltung stehen haben will, muss er gelegt werden..
Keine Angst, ich bin mir dessen bewusst, dass Katzen Freigänger sind und es besser ist sie zu kastrieren.
Und auch über das "Hengstproblem" weiß ich bescheid.Ich habe auch nur gefragt weil man eine Katze doch theoretisch auch wegsperren kann sobald sie rollig ist?
Und in ihre Natur genauso eingegriffen wird bei einer Kastration wie beim Hund.
Die Gründe sind mir bekannt.
Nichts desto Trotz wird hier glaube ich nicht so viel gestritten was dieses Thema betrifft.Ich denke trotzdem, dass viele keine zwei Hunde halten könnten, wenn sie nicht kastrieren lassen hätten und somit ein Großteil dieser Hunde im Tierheim sitzen würde.
(Ich wollte keine "ist es ethisch vertretbar überhaupt ein Lebewesen zu kastrieren"-Debatte starten )
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