In welcher Hundeschule lernt man denn so was?
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Was ich echt schlimm finde ist das dem Hundetrainer bedingungslos geglaubt wird.
Bei uns gibts einige komische Hundetrainer.
Der eine schmeisst mit Ketten nach den Hunden, O-Ton einmal Kettenrasseln ersetzt 5 Befehlt
tja und was sagt ne Bekannte von mir über den (sie hat schon jahrelang Hunde!!!) der ist voll super voll den Hundeverstand.
Ich weiß von andere Stelle das viele Hunde nachdem sie bei ihm waren endweder aggresive wurden oder total verängstigt oder andere haben auf nix mehr reagiert auser auf massiven Kettenwurf.
Weit verbreitet ist auch der Leinenruck, natürlich mit einem Kettenhalsband weil anderst lernen die Blödmänner das ja nicht und das macht dennen auch garnichts, was habe ich da schon stundenlang gepredigt ihnen Studien hierüber in die Hand gedrückt aber ne der ganz ganz ganz tolle Hundetrainer hat nur müde gelächelt und zu ihnen gemeint blödsinn Weibergewäsch das macht denen nichts.
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Zitat
Was ich echt schlimm finde ist das dem Hundetrainer bedingungslos geglaubt wird.
Bei uns gibts einige komische Hundetrainer.
Der eine schmeisst mit Ketten nach den Hunden, O-Ton einmal Kettenrasseln ersetzt 5 Befehlt
tja und was sagt ne Bekannte von mir über den (sie hat schon jahrelang Hunde!!!) der ist voll super voll den Hundeverstand.
Ich weiß von andere Stelle das viele Hunde nachdem sie bei ihm waren endweder aggresive wurden oder total verängstigt oder andere haben auf nix mehr reagiert auser auf massiven Kettenwurf.
Weit verbreitet ist auch der Leinenruck, natürlich mit einem Kettenhalsband weil anderst lernen die Blödmänner das ja nicht und das macht dennen auch garnichts, was habe ich da schon stundenlang gepredigt ihnen Studien hierüber in die Hand gedrückt aber ne der ganz ganz ganz tolle Hundetrainer hat nur müde gelächelt und zu ihnen gemeint blödsinn Weibergewäsch das macht denen nichts.
Jetzt mal ganz im Ernst...es gibt nicht DIE EINE "GEWALTLOSE" Methode die IMMER funktioniert... bei manchen Hunden funktioniert einfach die Umlenkung um das Sensibelchen unter Kontrolle zu bringen.
...andere Hunde wirst du auch nach Jahren liebevoller Erziehung(was im Grunde natürlich am allerbesten ist) nicht ein Stück weiterbringen um das Problem an der Wurzel zu packen.ich verstehe auch hier nicht was an einen Leinenruck ohne große(übertriebene) Gewaltanwendung so schlimm sein kann?...und ein Kettenhalsband (kein Stachler) find ich auch nicht schlimm.
...na gut mit Ketten auf Hunde zu schmeißen hab ich noch nicht gemacht...
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doch ist leider schlimm weil ein ständiger Druck auf den Hals ausgeübt wird und gerade ein Kettenhalsband liegt nicht flächig sondern nur teilweile auf, lege es dir mal um und einer ruckelt sanft dran.
Und das ohne das du darauf gefaßt bist !Der Hund hat nicht mehr Muskeln am Hals als wir und diese auch nicht ständig angespannt.
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Ich hab sowohl Abby als auch Sita auch schon mal gemaßregelt, und auch nicht grade zart... aber das dann in entsprechenden Situationen, wo das auch nötig war, und auf ne Art, die der Hund auch versteht, nicht wahllos und unverständlich... ich bin auch kein radikaler Pazifist, aber (mal im übertragenen Sinne) jemandem, für etwas was er etwas absolut nicht zu tun hat den Einlauf seines Lebens zu verpassen wenn er das trotzdem macht ist eine Sache... nem Kind den Arschvoll und 2 Wochen Stubenarrest zu geben, weil es das Wurzelziehen nicht nach der ersten Erklärung verstanden hat ist dagegen äußerst kontraproduktiv (weiß ich aus Erfahrung...
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Also ich kann wohl beides tun: mir über die Methoden anderer HH Gedanken machen, sie auch kritisieren, mit anderen diskutieren - und mir an die eigene Nase fassen.
Ich wurde auch schon heftigst von anderen HH kritisiert - mal unverdient (mein Freund und ich stehen vor einem Schaufenster, Hund brav neben uns, am Geschirr angeleint, Fahrrad fährt vorbei, Milo springt wie der Leibhaftige in die Leine, ich reiss ihn vor Schreck von der Strasse zurück und maule ihn kurz an - empörter Fussgänger: "Wie gehen SIE denn mit dem armen Hund um?"), und einmal verdient.
Der verdiente Anschiss war besonders schmerzhaft und hat auch durchaus etwas bewirkt - bei mir. Hintergrund: es war eine dieser Phasen, wo ich echt dachte, ich schaffe das nicht mit Milos Macken. Ich war immer öfter verzweifelt und überzeugt, dass ich alles falsch mache. Daraufhin bekam ich den Tip, mal eine andere Hundeschule zu versuchen, in der nicht mit Wattebäuschchen geworfen wird (auch hier im Forum wurde ich darin bestärkt, dass man mit nett nicht immer weiter kommt).
Die Hundeschule brachte gute Ansätze, ohne Zweifel. Aber das Schwierige war, für uns speziell die Mitte zu finden. Milo war die einzige Fusshupe dort, in unserer Gruppe wurden vor allem grosse "Problemhunde" der Gebrauchshunderassen trainiert. Stachler etc. gab es natürlich nicht, es wurde viel positiv bestärkt und mit Alternativverhalten gearbeitet. Aber, wenn ein Hund sich trotzdem mal vergass, wurde man schon massiv körperlich. Der Trainer hatte die Ansicht, alle Hunde seien gleich, und ich solle, wenn meiner den dicken Max raushängen lässt (und das hat er in seinen besten Zeiten regelmässig, ich war quasi sein Besitz und sein Anhängsel), ihn gefälligst mal so massregeln, dass er es ernst nimmt (seine empfohlenen Methoden für den Ernstfall waren mir aber zu brutal, Gebrauchshundetrainer eben
). Ich solle mich nicht so klein machen vor meinem Hund, ich müsse mich in jeder Lage durchsetzen können, notfalls müsse ich halt mal extrem ruppig werden. Das war wie ein Mantra und setzte mich enorm unter Druck. Denn da war eben noch das Problem, dass mein Hund schon ziemlich darin gefestigt darin war, mir auf der Nase herum zu tanzen- und von Natur aus ist er eh der Typ, der lieber zwei- oder auch zehnmal nachfragt, bevor er ein NEIN akzeptiert. Und ich war jemand, die hart am Limit der Verzweiflung herumkippelte, von Trainerseite gepuscht, mir das nicht länger bieten zu lassen, von mir selber zurückgehalten, weil ich "Brachialmethoden" im Grunde zutiefst ablehnte, und zwischen diesen Extremen lebte mein schwarzweisser Fratz munter seinen Auslöschungstrotz aus.Da kam sie dann eben mal, die Situation. Erzfeind auf derselben Strassenseite, kein Raum um Auszuweichen, Fussgängerampel auf rot, Feind kommt immer näher, Milo (sonst absolut kein Leinenpöbler) stürzt sich in die Leine und kämpft sich die Seele aus dem Leib. Moderate Korrekturversuche fruchten null, Milo wütet in seiner Erregung auch noch gegen Frauchen, Frauchen wird hektisch, vergisst alles ausser dem Leitsatz "Lass ihn nicht die Situation beherrschen" - und packt den Tobenden am Nackenfell (hauptsächlich um ihn aus seinem Wahn herauszuholen), und wird nun ihrerseits laut. Gebracht hat es leider nichts, der Hund wurde nur noch rasender (wer schon mal nen tobenden Cocker am Wickel hatte 8O ....), Frauchen immer wütender - zwei die sich gegenseitig hochschaukeln. Durch den Lärm dringt plötzlich lautes Hupen - eine Autofahrerin hatte angehalten. Fast erleichtert schleppe ich mich samt tasmanischem Teufel zu ihr rüber, will die Situation erklären und bekomme eine Wahnsinns-Standpauke (gespickt mit dem Rat, den Hund nächstes Mal auf den Arm zu nehmen, denn kleine Hunde seien nunmal so giftig, das sei normal
). Aber sie hatte völlig recht, dass das Geschreie und Gepacke nicht okay war. Ich hatte nach der ganzen Aktion ein wahnsinnig schlechtes Gewissen, hätte über Tage hinweg beim Gedanken daran am liebsten geheult.Gebracht hat das Ganze immerhin so viel, dass ich was draus gelernt hab - und zwar, dass es nen Mittelweg gibt. Dass der Gedanke hinter der Aktion nicht schlecht war, aber die Methode falsch. Dass es andere Mittel zur Korrektur gibt, dass ich lernen muss, zu dosieren, dass meine körperliche Einwirkung Grenzen haben muss. Das hat man mir in der HuSchu nicht beigebracht, das musste ich selber lernen, und ich schäm mich heute noch ab und zu dafür, wie das bei uns abgelaufen ist (auch wenn der M das zum Glück nicht allzu krumm nahm und ich meinerseits von ihm auch einiges an "Gewalt" einstecken musste). Ich kann meinen Hund inzwischen durchaus massvoll massregeln, wenn es sein muss (habe auch nie ein schlechtes Gewissen dabei), und meistens reicht ohnehin ein strenges Wort. Die Beziehung ist eng und vertrauensvoll, Respekt ist auf beiden Seiten vorhanden, und ich kann generell (nicht immer, das ist wichtig) grosszügig sein, ohne dass der Kniepel das ausnutzt. So wie es ist, funktioniert es gut zwischen uns.
Deshalb, wenn ich heute jemanden sehe, der mit seinem Hund Mist baut, finde ich schon, dass ich da was zu sagen darf. Bin schliesslich selber kein Gutmensch und vor Fehlern gefeit (obwohl ich´s gern wäre). Aus Fehlern lernt man schliesslich, man muss sie nur erst mal als solche erkennen.
Nachsatz: auf die systematischen Bestrafungs/Korrektur-Routinen (z.B. Kettenwerfen als Allheilmittel) einiger Hundetrainer reagiere ich mittlerweile ziemlich allergisch. Vielen Leuten fehlt das Mass, das Urteilungsvermögen, die Konsequenz und die emotionale Distanz, um sowas erfolgreich bei ihrem Hund anzuwenden, um damit ein Fehlverhalten abzustellen - davon abgesehen gibt es zu Meideverhalten & Co meistens sinnvollere Alternativen. Ein guter Trainer sollte zudem einschätzen können, ob ein HH überhaupt fähig ist, die von ihm propagierte Methode (die beim eigenen Hund vielleicht durchaus erfolgreich ist) anzuwenden.
Und am meisten stört mich diese Gleichmacherei mancher Hundeschulen: ein Spaniel ist nun mal kein Schäferhund ist kein Collie ist kein Dackel!
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UNd trotzdem bleib ich ein Fan von "jetzt ist hier Feierabend"
Kommt bei den meisten Hunden besser an als ewiges gezurpel hier und Leckerchenschmeissen da
Wieso kann es nicht einfach jede Seite am Hund festmachen
Joy braucht 1 zu festes Wort um zusammenzufallen, Mäxl bekommt, wenn er meint er müsse den Dicken rausprollen lassen auf unseren Tatagängen, auch mal ne Ansage
Es sind grundunterschiedliche Typen
Ich pack den Burschi dann auch schonmal im Nacken ( nö ich schüttel nicht) wenn die Damen ihre heisse Phase haben so unter dem Motto "Mein junger Freund wenn das jetzt nicht aufhört, dann rappelts. "
Dafür kann er dann weiter seine Freiheit geniessen und ich muss nicht bei jedem Rüden den wir treffen die Leine auspacken oder aufpassen wie ein Schiesshund das er ihn nicht zerlegen will.
Ablauf ist, er wird steif, fixiert ich pack ihm kurz ins Fell und raunze "lass et" er kommt runter und geht locker am Rüden vorbei
Reaktion von Euch? Wenn ihr NUR, ohne Hintergrund, diesen Griff sehen würdet?
Kann ich mir lebhaft vorstellen
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Jetzt kapiere ich, weshalb viele Hundeschulen keine Owtscharkas nehmen - ich würde gern den Besitzer sehen, der einen 65kg Hund, der sich hinter zwei beeindruckenden Zahnreihen aufbaut, auf den Rücken schmeißt!

Ok, meine Hunde würden mich da wohl gar nicht ernst nehmen, denn die sind alle ziemlich über meiner Gewichtsklasse. Könnte aber für Zuschauer amüsant werden.
Es gibt schon eigenartige Erziehungsmethoden. -
@ Milospeed
genau das meine ich auch ich habe sehr sehr viele Fehler gemacht aber warum weil ein ganz ganz toller Hundetrainer mir das beigebracht hat, gebracht hat es nichts der Hund wurde immer ungehorsamer und die Methoden immer härter (war nicht mein Hund sondern bin mit dem 4 Jahre Gassi gegangen)
Als ich dann in meine jetzige Hundschule kam lernte ich als erstes das die Hunde ein Sprache haben
und als ich ihn besser verstand war alles auf einmal viel viel leichter.Mit meinem Hund Jane mache ich auch nicht immer heia heia nö nö da wird Frauchen auch mal laut aber ich ruckle nicht an ihr rum mit einer Kette um den Hals schmeisse nichts nach ihr und schmeisse mich auch nicht auf sie.
Ich mache weniger den HH den Vorwurf sondern den Hundetrainer die ein Ausbildung vermitteln die oft gegen das Tier gerichtet ist und es sollte doch mehr ein miteinander sein.
Außerdem verliert man doch denn Spaß am Hund wenn die einem so eintrichtern das darf er nicht und das sowieso nicht und überhaupt.
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Zitat
Also folgendes ist passiert.
2 Hundekumpels bekamen sich etwas in die Wolle wegen einem Ball. Nix schlimmes.
Was macht der eine Hundebesitzer der schmeisst seinen Hund auf den Boden legt sich auf in drückt im die Schnauze in den Dreck und knurrt ihn an.!!!Also ich weiß ja nicht, er meint so habe er es in einer ganz tollen Hundeschule von einem ganz tollen Hundetrainer beigebracht bekommen weil der Hund soll zu ihm kommen wenn es Probleme gibt und er als Alpha regelt das dann

Ich gebe mein Meinung dazu mal nicht kund ich wundere mich nur

Wir haben sogar den Leinenruck an einem Drahtzaun geübt, damits dann, wenns angewendet wird, auch so RICHTIG funktioniert und zieht!!!!!!!

(besagte übungsstunde war dann auch die letzte in dieser HuSchu)
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ZitatAlles anzeigen
UNd trotzdem bleib ich ein Fan von "jetzt ist hier Feierabend"
Kommt bei den meisten Hunden besser an als ewiges gezurpel hier und Leckerchenschmeissen da
Wieso kann es nicht einfach jede Seite am Hund festmachen
Joy braucht 1 zu festes Wort um zusammenzufallen, Mäxl bekommt, wenn er meint er müsse den Dicken rausprollen lassen auf unseren Tatagängen, auch mal ne Ansage
Es sind grundunterschiedliche Typen
Ich pack den Burschi dann auch schonmal im Nacken ( nö ich schüttel nicht) wenn die Damen ihre heisse Phase haben so unter dem Motto "Mein junger Freund wenn das jetzt nicht aufhört, dann rappelts. "
Dafür kann er dann weiter seine Freiheit geniessen und ich muss nicht bei jedem Rüden den wir treffen die Leine auspacken oder aufpassen wie ein Schiesshund das er ihn nicht zerlegen will.
Ablauf ist, er wird steif, fixiert ich pack ihm kurz ins Fell und raunze "lass et" er kommt runter und geht locker am Rüden vorbei
Reaktion von Euch? Wenn ihr NUR, ohne Hintergrund, diesen Griff sehen würdet?
Kann ich mir lebhaft vorstellen
Ich weiß was du damit sagen willst...mal beherzt ins fell greifen...aber dann ist immer die Frage wie der Hund reagiert.
Es kann genauso gut sein das der Hund (ansich) beim nächsten Mal wenn ein Fremder ihn zb. im Freilauf plötzlich streicheln will, es mißversteht und denjenigen als Angstobjekt sieht und vielleicht schnappt oder gar richtig beißt.
...ich weiß es natürlich nicht aber so stelle ich mir das in einer Extremsituation vor, WENN der Hund oft so gemaßregelt wird
Ich bin auch für eine klare Ansage in gewissen Situationen...aber das von oben greifen (je nachdem wie fest) ist auch nicht immer das Wahre.
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