Welche Schleppleine für großen, schweren Hund?
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Ohne Grund ist der Fred nicht enstanden: https://www.dogforum.de/auch-30-kg-am-…ine-t43365.html
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Hallo,
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Ja, ich weiß, dass das ggf. gefährlich werden kann.
Aber WAS ist die Alternative? Hund machen lassen, und hoffen das nichts passiert?
Oder ein Leben an der 2m Leine?Ich finde ehrlich gesagt beides wenig prickelnd.
Bisher konnte ich meinen Hund immer an der 10m Schleppleine halten - das war eine Kunststoff und ich habe daher einige Verbrennungen und leichte Hautabschürfung. Und ja, einmal hat es mich auch hingelegt.
Ich bin mir dem Risiko durchaus bewusst, aber ich sehe keine andere Möglichkeit. -
Ich benutze Longen für Pferde. Gibts in verschiedenen Längen und für 10m hab ich 11 Euronen bezahlt. Stabil sind sie in jedem Fall, wenn sie auch 600 kg Pferd halten. Und alle "Anschlüsse" sind schon dran.
Allerdings sind meine Hunde alle sicher leinenführig. Verletzungen durch Reissen mit Anlauf gibt es aber bei jeder Schlepp. Ich nehme immer für den Fall der Fälle (Begegnung mit dem unfreundlichen Rotti im Dorf) noch eine Kurzleine mit, die ich mir um die Schultern hänge. Man weiß ja nie.
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Also ich habe für Shira, die auch enorm Kraft hat aber zugegeben: nur die Hälfte von Bajo wiegt, eine ganz einfache Gurtband-Schlepp mit gepolsterter Handschlaufe. Ist ja noch lang nicht absehbar, dass die Schlepp gekürzt wird

Vorteil: Leicht, breit (verletzungsgefahr geringer als beim Seil) und dank Handschlaufe notfalls auch relativ einfach festzuhalten.
Wir hatten jetzt 2x die Situation, dass Madame mit richtig Anlauf losprescht (Rennflash)
Fall 1 - Seilschlepp: Mir hats das Ding durch die Hand gezogen (Brandverletzung), Drauftreten brachte NICHTS, zu spät losgelassen ->Schulter ausgekugelt
Fall 2 / Gurtbandschlepp: Keine Verletzung trotz Zug durch die Handfläche, Drauftreten brachte merkliche Bremswirkung, zusätzliches Festhalten war durch die Handschlaufe verletzungsfrei.Ich jedenfalls bleib bei Gurtband. Bisher haben auch alle Billig-T**xie-Gurtbandschleppen volles Reinscheppern überlebt.
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Ich würde auch zu einer Gurtbandleine oder einer Longierleine für Pferde tendieren
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Ich kann auch Pferde Longen empfehlen...ich hab die hier: http://www.zooplus.de/shop/hunde/hun…ionsleine/48744 kann ich nur empfehlen...was Pferde hält wird dein Hundetier ja wohl auch halten. Ach so ja die hat auch eine sehr angenehme Handschlaufe...kann man einfach festhalten während der Rest übern Boden schleift...dann gibts auch nicht so schnell Verbrennungen

Mein 19 Kilo Tier hat mich auch schon von den Füßen gezogen weil er unbedingt zu ner läufigen Hündin wollte
wenns danach geht dürfen die Monster wohl alle nicht an die Schlepp...Lg Annabell
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Lach, ich wollte nur warnen...
Aber ich hab für mein Terriertierchen auch eine Gutschlepp mit Handschlaufe. Von der normalen Schlepp hab ich mich auch ganz schnell dank Brandwunden und Co. verabschiedet...
Birgit
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Was die Alternative ist ? Üben, üben, üben...
Klar, hört sich blöd an, aber es gab ja auch ein Leben vor der Schleppleinentechnik, in dem es abrufbare Hunde gab
Wenn möglich, dann eben auf gesichertem Gebiet üben, wenn nicht, dann mit entsprechender Vor- und Umsicht auf gut überschaubaren Flächen. Und das Ganze schrittweise aufbauen - immer schön entsprechend dem Lernstand.
Ich habe hier selbst einen 65kg-Hund und ich weiss, wie schnell sie mich aus dem Gleichgewicht bringen kann durch reines Stehenbleiben, wenn ich nicht darauf vorbereitet bin.
Wir sind beinahe nur ohne Leine unterwegs und haben entsprechend auch lange das Abrufen geübt (mit und ohne Hundeschule), das ist permanentes Training und entsprechend konsequente Erziehung kann lange Zeit auch anstrengend sein, aber es lohnt sich eben auch.VG
Stefanie -
Ich behaupte mal, Dingsda hat Bajo NICHT an der Schlepp, weil sie keine Lust/Zeit für die Erziehung hat, sondern weils wirklich im momentanen Lernstand sinnvoller ist als Freilauf! Soweit ich das im Hinterkopf hab, geht er Hunden von Radfahrern hinterher (oder den Radlern selbst), das finde ich höchst gefährlich ohne Absicherung.
Meine junge Hündin läuft auch an der Schlepp. Wenn ich die Schlepp abmache, wetzt sie davon und dreht in 50-100m Entfernung wie bescheuert Runden übers Feld. Abrufbar = 0. Sorry, so nen Hund leine ich sicher NICHT ab. ERST üben, DANN Schlepp ab. Umgekehrt ist einfach sau gefährlich.
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Zitat
Was die Alternative ist ? Üben, üben, üben...
Klar, hört sich blöd an, aber es gab ja auch ein Leben vor der Schleppleinentechnik, in dem es abrufbare Hunde gab
Wenn möglich, dann eben auf gesichertem Gebiet üben, wenn nicht, dann mit entsprechender Vor- und Umsicht auf gut überschaubaren Flächen. Und das Ganze schrittweise aufbauen - immer schön entsprechend dem Lernstand.
Ich habe hier selbst einen 65kg-Hund und ich weiss, wie schnell sie mich aus dem Gleichgewicht bringen kann durch reines Stehenbleiben, wenn ich nicht darauf vorbereitet bin.
Wir sind beinahe nur ohne Leine unterwegs und haben entsprechend auch lange das Abrufen geübt (mit und ohne Hundeschule), das ist permanentes Training und entsprechend konsequente Erziehung kann lange Zeit auch anstrengend sein, aber es lohnt sich eben auch.VG
StefanieAlso, zur kurzen erklärung:
Mein Hund war schon Schleppleinenlos.
Mein Hund ist in ganz vielen Fällen sehr gut abrufbar.
Das große ABER: Es gab bislang einige Situationen, die dazu geführt haben, dass ich ihm im Freilauf nicht mehr so richtig vertrauen kann (siehe dazu auch hier: https://www.dogforum.de/wie-lerne-ich-…en-t129930.html ).
Ich möchte meinen Hund nicht nochmal im schönsten Feierabendverkehr mitten auf der Hauptstraße stehen sehen. Weitläufige, gut einsichtbare Gebiete gibt es hier wenig, und angenommen mein Hund ist 10m vor mir und es kommt ein Radfahrer mit Hund: Ich bin niemals so schnell bei meinem Hund, wie der beim Radfahrer.
Letzlich ist die Schleppleine
a) für mein "Methadon-Programm-für-Molossermisstrauer" und
b) Absicherung in den Ausnahmesituationen, solange die noch nicht unter Kontrolle sind.
Mehr aber, für mein "Feeling". Weil ich mit "ohne-Schleppleine"-Bajo dauerangespannt bin und immer "Angst" habe, dass er für mich unvorhersehbar reagiert. - Vor einem Moment
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