Drinnen: Knurren, weg laufen, nicht anfassen lassen..
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Was mich stutzig gemacht hat und es wundert mich, dass noch niemand anders dies angesprochen hat ist, dass Dein Hund sich in der Hundeschule, Unterordnung so gut macht. Daraus schließe ich, dass er Dir durchaus gefallen will, dass er daran Freude hat und dass ihm die "Aufgabe" Spaß macht.
Du sagst, er ist eine Hütehund. Dann liegt ihm das im Blut. Dann ist er eben kein Schmusehund, bzw. nur bedingt zum knuddeln geeignet. Nicht mit jedem Hund kann man schmusen.
Kannst Du sein Hüten fördern? Ihn allgemein fördern? Mehr zusammen machen? Das würde auch die Bindung fördern.
Ein Hund der mit mir arbietet, auf mich hört, mir gefallen will, ist für mich genauso am Wohlgefallen interessiert, wie ein Hund, der mit sich schmusen läßt.Dass er sich bei Euch unterm Couchtisch verkriecht deute ich so: er will durchaus dabei sein, nahe genug um Euch zu "hüten", aber doch in gewisser Sicherheit. Auf jeden Fall sucht er Eure Nähe, nicht den Abstand. Ich persönlich würde ihm eine Box ins Wohnzimmer stellen, wo er sich verkriechen kann, wenn ihm danach ist und wo sein absolut sicherer Bereich ist.
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13. Mai 2011 um 16:20
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Drinnen: Knurren, weg laufen, nicht anfassen lassen.. - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Ich kann nur für meinen Rüden sprechen, aber ihn verunsichert alles was aktiv auf ihn zukommt oder man direkt mit ihm macht ohne das die Initiative von ihm ausgeht (Straßenhund halt).
Bei einem Menschen der ihn streicheln möchte oder auf ihn zugeht würde er sofort in Deckung gehen oder knurren.
In eurem Fall liegt es ja ähnlich. Du "zwingst" ihn mit Dir Kontakt aufzunehmen, in dem Du in berührst und er Abwehrreaktionen zeigt.
Der Hund möchte keinen Kontakt und Du versuchst es sicherlich trotzdem da Du ihm zeigen möchtest das von Dir keine Gefahr ausgeht.
Dadurch wird das Problem aber immer schlimmer. Unserer würde genau wie Deiner reagieren.
Ich kann Dir nur raten lass ihn in Ruhe. Mach das was gemacht werden muss und lass ihn wieder gehen. Versuche nicht in zu streicheln. Ingoriere ihn einfach. Erzwinge nichts. Lass ihn von alleine kommen.
Die Initiative muss vom Hund ausgehen.
Gehe nicht auf seine Ängste ein und hör auf ihn zu bedrängen in jeder Form.
Ich weiß es ist enttäuschend wenn der eigene Hund einen nicht begrüßt, aber umso weniger euch das persönlich tangiert umso eher wird der Hund wieder auf euch zukommen.
Habe keine Erwartungshaltung und sei ihm nicht böse. Lass ihm die Zeit die er braucht und macht kein Aufhebens um ihn.
Ich kann Dir sagen, dass unser Rüde heute völlig normal ist, sich an der Tür freut wie Oskar und diese Unsicherheit nur noch selten zeigt.
Aber wie gesagt würde ich zu ihm kommen und ihn mit streicheln bedrängen sähe das ganz anders aus.
Dann würde der nur noch beschwichtigen.
Du musst einfach Dein Verhalten dem Hund gegenüber grundlegend ändern. Den das macht ihm Angst. -
Zitat
Er stellt nichts an. Nicht mehr. Hat er einmal und ja, ich habe ihn geschimpft * Er kriegt sonst so gut wie nie geschimpft, man muss bei ihm nur manchmal etwas deutlicher werden, weil auf "komm" gehts nicht immer..
ZitatWenn ich heim komme, verkricht er sich unter dem Esstisch (wo er sonst nie liegt) und null Begrüßung! Das hat er nie so stürmisch gemacht, aber kam schon. Und ich mache das momentan so, wenn ich rein komme und alles ist ganz, ganz freundliche Stimme, Loben, Leckerlies. Aber selbst das holt ihn nicht unter dem Tisch vor..
Das sind doch paradoxe Aussagen.
Erst hast du einmal geschimpft, dann heißt es, es werde so gut wie nie geschimpft und im zweiten Zitat wird er nur freundlich begrüßt, wenn alles ganz geblieben ist.
Also ist nicht nur einmal das Portemonaie von ihm zerlegt worden, sondern häufiger etwas vorgefallen, worauf du entsprechend reagiert haben wirst.
Denn laut deiner Meinung weiß der Arme genau, warum er ausgeschimpft wird.
(Das ist zwar Blödsinn, aber was soll's) - selbst wenn er es wüsste, denkst du dein Hund macht das, um dich zu ärgern?
NEIN - er macht es aus Frust oder Langeweile oder einfach nur so, ein Hund kann ein Portemonaie im Wert nicht von einem Stück Papier, Holz oder einem Teppich unterscheiden.
Und wer die Klamotten in erreichbarer Höhe liegen lässt, sollte sich selbst beschimpfen.
"Warum war ich so nachlässig und habe es für ihn einladend liegen lassen?"
Nein, du kommst aber wieder und moserst mit ihm herum.Dieser 20 Monate junge Hund lebt seit der Welpenzeit bei euch, hat also keine großartigen Vorbesitzer, seit August verkriecht er sich unter einem Tisch, wenn du nach Hause kommst.
Liebe/r Themenstarter/in,
denke darüber nach, was der Auslöser für so ein extremes Angstverhalten ist.
Ja, ich bezeichne es schon als recht extrem.
Durch einmaliges Schimpfen, bei einem Hund, der einem sonst vertraut und seinen Halter durchweg positiv verknüpft, wird kaum so ein starkes Angstverhalten zeigen.
Du musst hier nicht offenbaren, was noch war, aber meiner Meinung nach, kann das, was du hier aufführst nicht alles gewesen sein.
Zumal da Widersprüche zu lesen sind.
Denke mal scharf nach und dieser Hund darf kein böses Wort mehr hören, ja, du musst jetzt zum sogenannten "Wattebauschwerfer" werden.
Lobe alles, was er gut macht.
Spiele mit ihm.
Füttere ihn aus der Hand.
Stell dich auf den Kopf, mach dich zum Kasper oder Sonstiges, aber bemühe dich freundlich um deinen Hund.
Vielleicht gelingt es dir doch noch, deinen Hund unter dem Wohnzimmertisch hervorzulocken oder dafür zu sorgen, dass er dorthin nicht mehr flüchten muss.
Besorge dir bitte das Buch, was ich dir empfohlen habe, wenn es mit einem Trainer aus finanziellen Gründen nicht geht.
Mach etwas, ändere etwas, sieh zu, dass du es wieder gerade biegst.
Das bist du einem Lebewesen, welches man die einst anvertraute, schuldig.Auch dir ein schönes Wochenende!
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ZitatAlles anzeigen
Das sind doch paradoxe Aussagen.
Erst hast du einmal geschimpft, dann heißt es, es werde so gut wie nie geschimpft und im zweiten Zitat wird er nur freundlich begrüßt, wenn alles ganz geblieben ist.
Also ist nicht nur einmal das Portemonaie von ihm zerlegt worden, sondern häufiger etwas vorgefallen, worauf du entsprechend reagiert haben wirst.
Denn laut deiner Meinung weiß der Arme genau, warum er ausgeschimpft wird.
(Das ist zwar Blödsinn, aber was soll's) - selbst wenn er es wüsste, denkst du dein Hund macht das, um dich zu ärgern?
NEIN - er macht es aus Frust oder Langeweile oder einfach nur so, ein Hund kann ein Portemonaie im Wert nicht von einem Stück Papier, Holz oder einem Teppich unterscheiden.
Und wer die Klamotten in erreichbarer Höhe liegen lässt, sollte sich selbst beschimpfen.
"Warum war ich so nachlässig und habe es für ihn einladend liegen lassen?"
Nein, du kommst aber wieder und moserst mit ihm herum.Dieser 20 Monate junge Hund lebt seit der Welpenzeit bei euch, hat also keine großartigen Vorbesitzer, seit August verkriecht er sich unter einem Tisch, wenn du nach Hause kommst.
Liebe/r Themenstarter/in,
denke darüber nach, was der Auslöser für so ein extremes Angstverhalten ist.
Ja, ich bezeichne es schon als recht extrem.
Durch einmaliges Schimpfen, bei einem Hund, der einem sonst vertraut und seinen Halter durchweg positiv verknüpft, wird kaum so ein starkes Angstverhalten zeigen.
Du musst hier nicht offenbaren, was noch war, aber meiner Meinung nach, kann das, was du hier aufführst nicht alles gewesen sein.
Zumal da Widersprüche zu lesen sind.
Denke mal scharf nach und dieser Hund darf kein böses Wort mehr hören, ja, du musst jetzt zum sogenannten "Wattebauschwerfer" werden.
Lobe alles, was er gut macht.
Spiele mit ihm.
Füttere ihn aus der Hand.
Stell dich auf den Kopf, mach dich zum Kasper oder Sonstiges, aber bemühe dich freundlich um deinen Hund.
Vielleicht gelingt es dir doch noch, deinen Hund unter dem Wohnzimmertisch hervorzulocken oder dafür zu sorgen, dass er dorthin nicht mehr flüchten muss.
Besorge dir bitte das Buch, was ich dir empfohlen habe, wenn es mit einem Trainer aus finanziellen Gründen nicht geht.
Mach etwas, ändere etwas, sieh zu, dass du es wieder gerade biegst.
Das bist du einem Lebewesen, welches man die einst anvertraute, schuldig.Auch dir ein schönes Wochenende!

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Nur um es noch einmal Kurz und Knapp zu sagen, du wirst das Problem nicht alleine gelöst bekommen und du wirst an mehreren Fronten kämpfen müssen und zwar weniger an dem Hund als an dir und dann gemeinsam mit dem Hund.
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Zitat
Nur um es noch einmal Kurz und Knapp zu sagen, du wirst das Problem nicht alleine gelöst bekommen
Seh ich genauso.
Woher kommst du denn? Vielleicht kann dir ein User einen guten Hundetrainer empfehlen? :)
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