Drinnen: Knurren, weg laufen, nicht anfassen lassen..
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Die letzten Monate war er selten allein zu hause. Schon fast zu wenig.. vielleicht müssten wir ihn wieder öfters kurz alleine lassen und das mehr zu trainieren!??
Um was zu trainieren? Das alleine bleiben?
Das sollte man, wenn der HUnd es kann schon regelmäßig machen, dass es nichts außergewöhnliches wird.....
Das ein junger Hund mal etwas kaputt macht, wenn er alleine ist (gerne auch Ledersachen z.B. Geldbeutel, Schuhe) ist vollkommen normal.
Wann wurde der Hund kastiert?
Hat er Schmerzmittel und Antibiotika bekommen?
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13. Mai 2011 um 14:30
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Drinnen: Knurren, weg laufen, nicht anfassen lassen.. - Vor einem Moment
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Also Breandán ist nun 5 1/2 Monate alt und da passiert es regelmäßig, dass ich nach Hause komme und mal wieder ein Schuh im Hundekorb liegt, der Mülleimer ausgeräumt ist.......
Wieso bestrafst Du deinen Hund für etwas, das er vielleicht schon eine Stunde vorher gemacht hat?Weißt Du was ich glaube? Du kommst nach Hause, siehst, der Hund hat Blödsinn gebaut. Dein Hund freut sich ein Loch innen Po weil er Dich sieht. Du strafst ihn. Aus Deiner Sicht wegen den kaputten Gegenständen. Aus seiner Sicht, weil er Dich begrüßt hat. Verstehst Du was ich meine? Dein Hund hat "gelernt" dass es falsch ist, Dich zu begrüßen.
Du kannst den Hund nur für etwas bestrafen, wenn Du ihn just in diesem Moment erwischst.
Wenn ich nach Hause komme und ich finde kaputte Gegenstände oder einen See im Flur, dann räum/wisch ich es kommentarlos weg.
Ich mache zum Beispiel beim Verlassen der Wohnung alle Türen zu. Die Hunde halten sich also nur im Flur auf. (Ist größentechnisch wie ein weiteres Zimmer) Und wenn ich nicht vergesse, Schuhe etc wegzuräumen, dann kann auch nix kaputt gehen ;-)
Zur Kastra sag ich jetzt nix. Ich hab selbst zwei kastrierte Hunde.
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-> das habe ich gemacht: ich habe ihn kurz geschimpft mit ein paar Worten (ich weiß, soll man nicht, die wissen das nicht mehr.. aber ich bin der Meinung, die wissen das ganz genau! Wenn ich ihm den zerfeldderten Geldbeutel zeige und frage was das soll, und er die Ohren anlegt und Beschwichtigt, Hallo! Da will mir einer sagen die Hunde hätten kein Gedächtins!!??)Klar, ich bin auch der Meinung, das Hunde ein Gedächnis haben.
Unsere Bella damals kam öfters schon mit eingeklemmter Rute zu mir, wenn ich zur Tür rein bin obwohl ich noch gar nicht wusste was los ist. Natürlich wusste ich dann anhand ihrer Reaktion, DAS was los war...und zwar zerfetzte Taschentücher. Aber trotzdem hab ich sie nie geschimpft, wenn ich sie nicht direkt erwischt hab.
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Ich hätte noch ein paar Fragen:
Machst du auch manchmal was lustiges mit deinem Hund?
Also z.B. Leckerli unter nen Becher und suchen lassen, kleine Zerrspielchen und vllt. den Hund sogar mal gewinnen lassen? Irgendwas spannendes machen (selber hoch angeregt mit nem Spielzeug spielen), so dass der Hund freiwillig zu dir kommt? Warum muss der Hund gestreichelt werden, wenn er das sichtlich nicht genießt?Hat der Hund einen "anerkannten" Rückzugsort? Geht er unter die Tische, weil er vielleicht keinen Ort hat, wo er nicht bedrängt wird?
Es liest sich schon so, als wenn der Hund Angst vor Euch hätte. Vielleicht, aber das kann von hier aus ja nur vermutet werden, habt Ihr Euch für ihn als ziemlich unberechenbar gezeigt und er hat den Anschiss, als Ihr heimgekommen seid, eben nicht mit dem Geldbeutel, sondern - was ich persönlich vermute - mit Eurem Heimkommen verknüpft.
Kannst ja mal darüber nachdenken.
VG
Arnie
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Hallo,
wurde denn der Hund vom TA wegen diesem Problem untersucht oder wegen etwas anderem? Hat er ihn abgetastet?
Ein Hund der Schmerzen hat läßt sich nicht gerne anfassen und schnappt dann auch mal.
Seit wann ist das Problem genau. Nach der Kastra oder als er mal alleine war oder nach der Ohrenentzündung?
Gruß
Kipperle -
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Nun Hund4, ja es ist Folge der Kastration. Die in meinen Augen nicht völlig übereilt sondern auch vollkommen falsch war.
Übrigens, mein Rüde ist jetzt sechs, wird sieben und ist unkastriert. Er lebt in Hamburg mit anderen Hunden in Form von Rüden und Hündinnen in der Nachbarschaft um sich herum und Nö, Stress hat er nicht!
Das ist nämlich nur alllzu menschlich gesehen. Nicht jede Hündin und jeder Rüde paart sich, weder in der Zucht noch in der freien Wildbahn.
Ach os, und bevor Du fragst- Es ist ein Parson Russell Terrier. Einer jener Hunde, denen man doch pauschal schon mal Sexsucht vorwirft.....
Birgit
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genau das meine ich.
aber den zerlegten Geldbeutel habe ich nicht mehr..
als ich ihm den gezeigt hab, hat er die ohren angelegt und weg geschaut.
also wusste er was los ist. da muss man gar nicht viel sagen.. oder schimpfen.aber egal, danke für die vielen Antworten und ein schönes Wochenende, wir gehn jetzt gassi

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Zitat
genau das meine ich.
aber den zerlegten Geldbeutel habe ich nicht mehr..
als ich ihm den gezeigt hab, hat er die ohren angelegt und weg geschaut.
also wusste er was los ist. da muss man gar nicht viel sagen.. oder schimpfen.aber egal, danke für die vielen Antworten und ein schönes Wochenende, wir gehn jetzt gassi

Hmmm, man macht als Mensch einfach vieles auch unbewußt. Du hast dich über den Geldbeutel geärgert und vielleicht schon eine entsprechende Körperhaltung eingenommen (Hunde können unsere Stimmungen unglaublich schnell erfassen), die ihn dazu brachte, zu beschwichtigen. Ich bin auch der Meinung, dass der Hund das nicht mehr verknüpfen kann und das Begrüßen bestraft wurde, nicht das Zerlegen des Geldbeutels. Ob das nun die Ursache für das Problem ist, sei mal dahingestellt. Halte ich auch eher für unwahrscheinlich, wenn das nur einmal (?) vorgekommen ist. -
Du verstehst glaube ich nicht was dir alle versuchen zu erklären.
Hunde sind hochsensible Tiere, du scheinst zusätzlich einen besonders sensiblen Hund zu haben. Als du ihm den Geldbeutel vor die Nase gehalten hast, hat er deinen Zorn von deiner Körperhaltung und deinen Emotionen klar zuordnen können, nicht jedoch, dass du ihn strafst, weil er den Geldbeutel laputt gemacht hat.
Aus den Augen deines Hundes bist du unberechenbar. Plötzlich schreist du oder redest laut und strafst in Momenten, die er nicht zuordnen kann. Deshalb will er sich verkriechen um nicht in die Verlegenheit zu kommen bestraft zu werden. Denke es dir mal umgekehrt. Du hast einen Hund, der unkrontolliert ab und an schnappt. Was denkst du dir? Genau das was dein Hund jetzt von dir denkt: ein unberechenbares Wesen.
Auch das Bedrängen muss aufhören. Lass den Hund in Ruhe und streichel in lediglich, wenn er von alleine kommt (wenn du ihn dann streicheln möchtest), sodass er nicht in die Zwangssituation kommt schnappen zu müssen, einfach weil er Angst bekommt und du ihn auf ein Knurren nicht in Ruhe lässt.
Wieso willst du unbedingt gewinnen? Der Hund ist hoch verunsichert und sensibel? Da kannst du nur noch mit Ruhe, Gelassenheit und Einsicht deinerseits gewinnen. Je mehr du die Stimme erheben und strafen wirst, desto unsicher wird dein Hund werden und du wirst verlieren- nämlich deinen Hund und deinen treuen Freund.
Zeige dem Hund, dass du ein berechenbares, freundliches Wesen bist. Wenn du das nicht tust, viel Spaß...Sorry, für die harten Worte, aber ich habe das Gefühl, du nimmst dir die Beiträge nicht richtig zu Herzen, weil du einfach nichts falsch gemacht haben willst. Fehler eingestehen ist hart, aber wer das kann und von vorne anfangen kann ist wirklich stark, vielleicht denkst du daran

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Naja, du wirst ihn aber nicht neutral angeschaut haben als Du ihm den Geldbeutel gezeigt hast

Zumindest muss dies ja ein Schlüsselerlebnis gewesen sein. Also: Schau, dass Dein Hund lernt Dir zu vertrauen. Du musst nicht immer "Alpha" sein. Lass ihn auch mal "gewinnen".
Mein damaliger Mitbewohner wollte Sally knuddeln. Sally hatte schiss vor ihm. Er sich Sally geschnappt, Sally kam aus der Situation nicht mehr raus und hat ihn in die Nase gezwickt. Die Angst vor ihm war danach noch schlimmer. Mein anderer Mitbewohner hat sie ignoriert. Wenn sie ankam, hat er sie gestreichelt. Wollte sie weg, hat er sie gelassen.
Mit Breandán üb ich im Moment auch "Doktorspiele". Zähne gucken, Ohren und Augen begutachten. Dann hat er wieder Tage, an denen er es sich nicht gefallen lässt und weg will. Ich halte ihn nicht fest, nehme ein neues Leckerchen und beginne von vorne. Vertrauen ist der Schlüssel von Allem. Vertraut Dir Dein Hund, kannst Du nahezu alles mit ihm machen.
Und den Hund dafür bestrafen, weil er knurrt....bloß nicht. Das fördert seine Angst. (Zumindest in eurem speziellen Fall). Noch ein kurzes Beispiel von Bren: (Manchmal ist es doch von Vorteil, mal wieder nen jungen unerzogenen Hund zu haben ^^)
Vor ein paar Wochen fing Bren an, mich anzuknurren, wenn er ein Schweineohr oder ähnliches im Maul hatte. Ich musste nur vorbei gehen und er knurrte. Ich á la "Du wirst hier doch wohl nicht Deinen Chef anknurren!" ihn zur Sau gemacht. Das Spielchen ging drei Tage, mehrmals am Tag...das Knurren wurde schlimmer. Dann machte es plötzlich "Klick". Er hat Angst, dass ich es ihm wegnehme. Okay, also: Tauschgeschäft. Zu ihm hin, Leckerchen hingehalten, gestreichelt, wieder weg...mehrere Tage...dann gings weiter mit Leckerchen geben, Knochen, Ohr etc wegnehmen. Mitlerweile kann ich zu ihm hin und das Kauzeug kommentarlos wegnehmen.
Er hat gelernt mir zu vertrauen. Er weiß, er bekommt es wieder.
Im Endeffekt auch nix anderes als eine Angstbewältigung.Ich habe auch lange gebraucht, von diesem "Rudelführer"-Getue wegzukommen. Natürlich lass ich mir nicht auf der Nase rumtanzen, es gibt auch mal nen Schnauzengriff etc...ich bin bei weitem kein Weichspül-Hundehalter. Aber ich sehe mitlerweile viele Dinge nicht mehr ganz so schnell als "Rangstreitig machen".
Versuche doch einfach mal, darüber nachzudenken, WARUM ein Hund so reagieren könnte wie er reagiert. Er kann Dir nicht "erklären": Das ist meines, nimm Dir n anderes Kauzeug, ich möchte das jetzt für mich haben! Ich hab den Geldbeutel doch nur als Spielzeug angesehen...ich wusste nicht dass er Dir gehört! Das WARUM kann er Dir nicht erklären. Er kann Dir ebenso wenig sagen: "Ich will jetzt einfach mal toben oder ich will "über Dir" stehen!"
Zur Hundehaltung gehört sehr viel Beobachtungsgabe und Einfühlungsvermögen. Dies habe ich mitlerweile begriffen und meine Hunde werden es mir sicherlich danken.
Sieh nicht alles ganz zu eng, "strafe" ihn in dem Moment, wenn er was böses tut, aber Lobe ihn genauso, wenn er was Tolles macht. Zuckerbrot und Peitsche-Prinzip ;-) Das Timing ist nur entscheidend.
Du hast ihn doch auch sofort gelobt, wenn er sein Häufchen draußen gemacht hat und nicht erst, wenn ihr wieder drinnen wart, oder? So ist es mit dem Strafen eben auch.Setz Dich doch mal einfach auf den Boden, nicht dicht zu ihm ran, aber so dass er Dich sieht. Bewaffne Dich mit Leckerlies oder Spielzeug. (Das, worauf er am meisten abfährt) Und dann locke ihn mal einfach zu Dir her. Wirf ihm die Leckerchen am Anfang entgegen und verringere die Abstände. Irgendwann wird es dann so auschauen, dass er sich auf deinen Schoß oder Bauch legt und völlig entspannt sein wird. ;-)
Wenn Du nach Hause kommst, lass gleich an der Tür gleich mal ein zwei Leckerchen fallen. Einfach so...die ersten Tage wird er sich noch nicht trauen, gleich zu Dir zu kommen, aber irgendwann wird er merken: Wenn Herrchen nach Hause kommt, gibt es was Feines.
Ich würde mich freuen, wenn Du das einfach mal 2-3 Wochen ausprobierst und dann schilderst, wie es läuft. ;-)
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