Mobben/angreifen von unterlegenen Hunden
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Tarlancriel: Ich hab sie seit letztem Sonntag fest bei mir sie war mir zugelaufen... unsere gemeinsame Geschichte gibts unter https://www.dogforum.de/52222-malinois…en-t129674.html sowie https://www.dogforum.de/sita-das-abent…nt-t130321.html. Ihre Angst vor Menschen zeigt sich indem sie zurückweicht und weglaufen will, und an der Leine entsprechend hin- und herrennt, ohne die Angstobjekte aus den Augen zu lassen. Hat sich gebessert, inzwischen kommt sie auch schon mal hilfesuchend zu mir, aber das ist noch situationsabhängig.Na, da hat Sita ja wohl mal richtig Glück gehabt. Toll, dass Du sie aufgenommen hast. Aber:
Der Hund ist seit Sonntag, also knapp eine Woche bei Dir....die hat doch noch gar kein richtiges Vertrauen zu Dir entwickeln können.
Ich würde ihr da ehrlich gesagt erstmal etwas Zeit geben, bis eure Bindung da ist. In der Zwischenzeit gibt es einfach nur Kontakt zu Hunden bei denen ausgeschlossen ist, dass sie sich so aufführt.Zitatandererseits ruf ich sie auch schon mal ran (so gut es geht, Grundkommandos lernt sie nämlich auch erst seit sie bei mir ist...)
Wenn sie die Grundkommandos jetzt erst seit einer Woche lernt, warum leinst Du sie dann überhaupt ab? Ist nicht böse gemeint, aber meine Hunde kommen erst von der Leine wenn ich mir zumindest zu 95% sicher sein kann, dass sie auf Rückruf hören.
Zitat
Hundeschule und Verein ist im Moment leider noch nicht denkbar, sie braucht erstmal Einzeltraining, denn in ner "normalen" Hundegruppe werden einfach Sachen vorausgesetzt, die sie noch gar nicht kennt...Und das wäre? In Hundeschulen & -vereinen wird auch Einzeltraining angeboten. Aber da ich ja nun erfahren habe, dass sie erst seit einer Woche bei Dir wohnt, würd ich davon erstmal abraten und sie "ankommen" lassen und erstmal eine richtige Bindung aufbauen.
Du schreibst, wenn sie das Verhalten zeigt lenkst Du sie zum Beispiel mit Stöckchen ab. Das bedeutet für mich:
Hund baut Mist und wird mit Stöckchen belohnt... -
23. April 2011 um 13:21
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Mobben/angreifen von unterlegenen Hunden - Vor einem Moment
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Zum Thema Stöckchen: Nee, das gibts nur am Anfang angeboten, wenns noch nicht losgegangen ist... also: Sita hat es geschafft, trotz erstem Ansatz grad keinen Mist zu bauen und dafür gibts Stöckchenspiel... Alles andere gibt hingehen, trennen, Hund runterfahren durch festhalten aber ansonsten ignorieren.
richtig ableinen tu ich nicht... sie hat Schlepp und die ist immer dran. Nur ist es z.T. schwer, das unhandliche Ding schnell genug kurz zu kriegen, und auch im Schleppleinenradius kann sie natürlich schon so ein bißchen was anstellen... "offline" heißt bei uns: In sehr kontrollierten Umständen (optisch begrenzte komplett leere Wiese wo außer mir eh nix interessantes abgeht, oder die drei Hundekumpel, von denen ich inzwischen weiß dass Sita sowohl mit ihnen richtig gut kann als auch dass diese Hunde gut erzogen sind und in der Nähe bleiben, sodass sie eh kaum aus dem Schleppleinenradius raus geht) ist die Schlepp nur am Hund dran, nicht an mir. Und dann pass ich aber auch auf wie ein Schießhund, was sie macht, lenk lieber zu früh als zu spät ihre Aufmerksamkeit auf mich, und nehm die Schlepp sofort wieder in die Hand wenn irgendwas oder irgendwer auftaucht... das klappt soweit super. Die Mobberei gabs bisher auch immer während der Hund beidseitig fest war...
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Ich habe das so gemeint:
Sie lernt immer was, auch wenn du "nur" irgendwas vorübergehend entschärfen willst. Für einen Hund ist jede Situation "echt und ernst".
Daher würde ich sie nicht festhalten und den anderen Hund entfernen, weil es das Gegenteil von drm ist was du möchtest: sie soll zu dir kommen und den anderen Hund stehen lassen. -
Uhh, interessant.....meiner ist ähnlich gestrickt, "große Klappe nischt dahinter", aber wenn ihm selbst iwas in Chi größe die Meinung geigt "Mamaaaa, wo ist meine Mammaaaa? Der hat mir bescheid gesagt !!" Und schnell hinter mir verstecken, und wenn er den "Mobbing Opfer" findet - gleiches Szenario.
Hach, wollte nur ein Lesezeichen setzen, gar kein Zeit gerade, aber später definitiv wieder reingucken.
Ich gehe übrigens auch immer rigoros dazwischen, wenn meiner mobbt.
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Ich habe das so gemeint:
Sie lernt immer was, auch wenn du "nur" irgendwas vorübergehend entschärfen willst. Für einen Hund ist jede Situation "echt und ernst".
Daher würde ich sie nicht festhalten und den anderen Hund entfernen, weil es das Gegenteil von drm ist was du möchtest: sie soll zu dir kommen und den anderen Hund stehen lassen.Schon klar, so soll das eigentlich sein: Ich pfeife, und sie lässt es und kommt zu mir. Aber das wird noch ne Weile dauern, und bis dahin ist eh Schleppleinenzeit, aber 10 Meter sind schon ein bißchen ein Aktionsradius... Wie gesagt, ich nehm sie auch kürzer, wenn andere Hunde kommen, bis es so aussieht als würden sich die beiden verstehen. Bei einem dieser zwei Vorfälle schien es ja auch erstmal so... darum halt wieder mehr Radius, und dann... BLAMMO! (zugeb: beim ersten Mal hab ich ned schnell genug geschaltet und Leine lang gelassen...)... nur Schleppleine lern ich auch noch, daher hab ich das zweite Mal noch zu viel Zeit mit Wickeln verplempert statt einfach irgendwo näher dran zuzufassen...
Aber: immer ausschließlich auf nen Kurzführer begrenzen geht ja auch nicht, nachher fängt sie noch an, auch mit den Hunden, mit denen sie gut umgeht Streit zu suchen, wenn ich ihr gar keine Hundekontakte mehr erlaube...Darum: Rufen (einmal, aber laut - sonst bin ich immer sehr leise mit Hunden) und Stöchchen anbieten, und wenn keine Reaktion kommt sofort hin, dazwischengehen, Sita abdrängen und die nächsten 5 Minuten festhalten und sonst ignorieren... Und ich hoffe, sie lernt "Wenn ich ne Klopperei anfange, kommt Herrchen, staucht mich zusammen und Spielen ist vorbei"... gepaart mit "Wenn ich das lasse und stattdessen zu Herrchen komme, dann holt der den Schinken und das tolle Stöckchen raus und die nächste Viertelstunde ist Party!" Nen besseren Ansatz habsch halt grad ned :|
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Uhh, interessant.....meiner ist ähnlich gestrickt, "große Klappe nischt dahinter", aber wenn ihm selbst iwas in Chi größe die Meinung geigt "Mamaaaa, wo ist meine Mammaaaa? Der hat mir bescheid gesagt !!" Und schnell hinter mir verstecken, und wenn er den "Mobbing Opfer" findet - gleiches Szenario.
Hach, wollte nur ein Lesezeichen setzen, gar kein Zeit gerade, aber später definitiv wieder reingucken.
Ich gehe übrigens auch immer rigoros dazwischen, wenn meiner mobbt.
Nee nee, Sita ist bißl anders, die "puts her Money where her Mouth is" wie die Amis sagen, und ist entweder nicht großmäulig, oder steht dann auch dazu. Ist auch beides OK, nur: zu sagen "Das is jetz so, und wenn du das anders meinst komm her und überzeug mich :aufsmaul: " ist ganz was anderes als wenn einer schon Fersengeld gibt hinzugehen, und ihnen noch mal was vor die Fresse zu hauen, nur weil man da grad Bock drauf hat...
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Copper ist auch so ein "Mobber", wobei wir das mitlerweile recht gut in den Griff bekommen haben. Ich hab damals angefangen mit einer Wurfkette und Discscheiben zu trainieren.
Bei so etwas bitte extrem aufpassen! Den anderen Hund kann es unter Umständen genauso treffen, wie den eigenen. Ich würde mich nicht grade freuen, wenn so ein Teil in Umgebung meines Hundes fällt. Hab ich nämlich leider auch schon erleben müssen
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Bei so etwas bitte extrem aufpassen! Den anderen Hund kann es unter Umständen genauso treffen, wie den eigenen. Ich würde mich nicht grade freuen, wenn so ein Teil in Umgebung meines Hundes fällt. Hab ich nämlich leider auch schon erleben müssen
Da würde ich sogar ziemlich unangenehm werden, wenn irgendwer solch ein Teil in die Nähe meines Hundes knallt, um seinen Hund zu treffen!
Wir meiden wegen einzelner Hunde, die gerne mobben, auch eine bestimmte Hundeschule, in der uns das Training sehr gefallen hat. Aber Zampa hat diesen gesamten Platz bereits so unangenehm verknüpft, dass sie sich sofort in eine Röhre verkrümelt, sobald die Hunde ne Runde flitzen dürfen. Und das nur, weil einzelne Hundehalter diesem typischen Standardspruch "Die regeln das schon unter sich!" folgen und ihre mobbenden Hunde einfach gewähren lassen. Ein Dank daher an jeden Hundehalter, der solch ein Handeln bei seinem Hund unterbindet.
Übrigens: Natürlich gucke ich nicht einfach zu, sondern handle, wenn ein anderer Hund meinen Hund mobbt. Aber da das Gelände ziemlich groß ist und die Hunde nicht immer in meiner Nähe sind, ist das nicht immer einfach.
Viele Grüße
Doris
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Also ich würde das ganz anders machen :-)
Wenn du Pech hast lernt sie: ich muss mich nur weit genug von Frauchen entfernt halten, dann erwischt sie mich nicht.
Festhalten find ich immer doof. Die meisten Hunde auch ;-)Die Schlepp sollte ja nur eine zusätzliche Notleine sein.
Also an der kurzen Leine führen, wenn ein Hund kommt sitzen lassen, schauen ob die sich übereinander freuen oder eher nicht. Blickkontakt von deinem Hund. Ableinen (Schlepp bleibt dran), immer noch blickkontakt - und Lauf.
Wenns zu wild wird zum zurück kommen motivieren, wenn sie nicht kommt, weglaufen, schlepp nehmen und mitzerren, wenn nötig. Wenn sie da ist loben, füttern, Rennen, Stöckchen und entfernen.Oder abbruchsignal bis sie schaut, dann zum kommen motivieren etc.
Wenn du nicht durchsetzt wie du es haben willst wird sie es so lernen wie du es nicht haben willst. Mit der festhalterei und wozu ignorieren? Sie glotzt dabei doch nur den anderen Hund an, das würde ich versuchen zu ändern.
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Da würde ich sogar ziemlich unangenehm werden, wenn irgendwer solch ein Teil in die Nähe meines Hundes knallt, um seinen Hund zu treffen!Ich hab Copper damit nicht abgeworfen!
Der hat das Geräusch ansich schon als so unangenehm gehalten, dass das Ding einfach nur in seine Richtung flog.
In der Hinsicht ist er dann nämlich doch ein kleines Sensibelchen.Mitlerweile hab ich die Discscheiben nur noch in der Hand und "rassel" damit, wenn er sich aufbauscht. Reicht völlig
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