Was soll ich tun? Sam flippt aus, wenn mein großer Sohn...
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Hallo zusammen,
ich habe Sam ja schon in einem anderen Thread vorgestellt, dennoch hier noch mal ein paar Bilder von ihm :
[quote="Tinka04"]Das ist Sam mit 6 Wochen :Externer Inhalt www.bilder-hochladen.netInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt www.bilder-hochladen.netInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Das ist Sam etwas älter( das genaue Alter auf dem Foto kenne ich leider nicht, aber es defintiv nicht ganz aktuell, meine ich zumindest):
Externer Inhalt www.bilder-hochladen.netInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Und das ist Sam vor ein paar Tagen bei uns zu Hause:
Externer Inhalt www.bilder-hochladen.netInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt www.bilder-hochladen.netInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt www.bilder-hochladen.netInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt www.bilder-hochladen.netInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Sam kam am 3. April zu uns. Wir haben ihn in seiner vorherigen Familie abgeholt. Wir, das sind mein jüngerer Sohn ( 19) und ich. Mein älterer Sohn ist 21 und war nicht dabei als wir ihn holten.
Es klappte alles super. Er hat uns sofort freundlich begrüßt, laut Vorbesitzerin hat sie so eine Harmonie auf Anhieb noch nicht erlebt. Der Abgabegrund war laut ihr, dass der Hund nicht zur Ruhe käme bei ihr, weil er immer nach den Kindern und seit einem Unfall ( den sie hatte)auch auf sie schaue.
Er stiegt ohne Probleme zu uns ins Auto und drehte sich auch nicht mehr nach seinen Vorbesitzern um.
Zu Hause lief auch alles glatt. Sam hört sehr gut, Kommandos wie Sitz, Platz, Komm, etc klappen sehr gut. Seit kurzem auch Steh ( hatte er in 3 Minuten drin). Ich clickere mit ihm, mache andere Spiele zum Kopftraining( Leckerchens unter Dosen verstecken, etc) und wir gehen sehr viel mit ihm raus. Den sportlichen Part übernimmt mein Junior, der den Hund auch mit ausgesucht hat, da ich körperlich teilweise eingeschränkt bin. Letzteres war auch der Grund warum wir uns für diesen Hund entschieden haben, da er auch sehr schnell lernt, und wir vorhaben, ihn zum Assistrenzhund auszubilden. Ich denke also, dass Sam ausgelastet ist.
Unseren Katzen gegenüber verhält er sich auch sehr gut, wenn es auch manchmal zu viel zu werden scheint, weil er nicht immer alle im Blick hat und wir aktuell auch Kitten im Alter von 16 Wochen haben, die ihm gerne vor der Nase herumhüpfen. Ich gönne ihm dann aber immer wieder eine Pause vor den Katzen.Vor dem Kauf hat man mich vor einem Border gewarnt, dass ich mir im klaren sein müßte, dass er viel Beschäftigung bräuchte und er eventuell versuchen könnte die Katzen zu hüten( ich züchte seit ein paar Jahren Orientalen/ Balinesen).
Nachdem mir aber Züchterkollegen versichert haben, dass man das mit den Katzen hinbekommen kann, und ich zudem gesagt habe, dass wir auch vorhaben, den Hund richtig zu beschäftigen, haben wir uns für Sam entschieden.
Bis dahin ist ja auch alles ok.Tja, und dann kam das erste Mal mein älterer Sohn( wir haben nicht das allerbeste Verhältnis und er ist nur sehr selten zu Hause) und Sam hat ihn heftig angebellt. Bei der zweiten Begegnung war Sam mit meinem jüngeren Sohn gerade unterwegs und kam zurück als mein Großer schon zu Hause und neben mir im Wohnzimmer auf der Couch saß. Da flippte er nicht ganz so aus, spielte am Ende sogar mit ihm und legte sich auf den Rücken und lies sich den Bauch graulen. Da fiel mir zunächst ein Stein vom Herzen.
Tja, und dann kam der Super-Gau. Am nächsten Tag, kam mein großer wieder nach Hause und ich dachte, naja, ist ja ok. Sam bellte einmal als er ihn hörte, machte dann aber brav kehrt und legte sich in seinen Korb. Dann kam mein Großer zur Tür herein und das Szenario ging los. Sam stand auf und stürmte( aus meiner subjektiven Sicht) auf meinen Sohn zu ( bis auf 1m heran) und bellte, knurrte und zog die Lefzken hoch. Ich bin ehrlich, in diesem Moment bekam ich Angst. Vor allem als Sam gar nicht mehr hörte.
Mein Sohn ging nach gefühlten 10 Minuten( ich denke es war wohl kürzer) wieder aus dem Raum raus.Ich war den Rest des Tages fast nur noch am Heulen und irgendwie unter Schock. Ich hatte einfach nicht mehr damit gerechnet, nachdem es doch am Tag davor so gut lief.
Ich telefonierte sämtliche Hundetrainer ab und habe auch eine gefunden, die die Tage kommen wird. Allerdings hat mein Sohn dann mal wieder keine Zeit, was die Sache nicht sinnlos, aber doch nicht so sinnvoll macht, wie wenn er da wäre.
Ich bekam den Rat ihn vielleicht erstmal anzuleinen bis mein Sohn drin ist, und er solle ihn nicht anschauen und wir ihn ignorieren. Ich solle meinen Sohn in den Arm nehmen und so signalisieren, dass alles ok ist.
Das haben wir heute getan, aber Sam rastete wieder aus. Zwischendurch hatte er sich beruhigt, flippte aber bei der nächsten Berührung von meinem Sohn wieder aus ( ich berührte mit meiner Hand seinen Arm und seine Hand ging dann dort zu meiner, was Sam wieder hochfahren lies).Was soll ich tun? Das Hauptproblem ist, dass ich dann selbst Angst bekomme, mein Sohn wohl weniger, wie er sagt.
Will er mich beschützen weil ich auch nicht körperlich zu 100% fit bin, oder ist es ein einfaches territorales Verhalten? Ich bin für jeden Rat dankbar. Möchte doch, dass wir friedlich miteinander leben können und viel Spaß haben.Verzweifelte Grüße
Katharina
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12. April 2011 um 00:08
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Was soll ich tun? Sam flippt aus, wenn mein großer Sohn... - Vor einem Moment
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Sorry Offtopic, aber der sieht ja toll aus!
Was heißt denn er hat manchmal Streß wegen den katzen, weil er nicht immer alle im Blick hat?
Vielleicht würde es helfen ihn in der Wohnung generell mehr auf seinen platz zu schicken.
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Danke ;),
Sagen wir so, was den Stress mit den Katzen betrifft: Aktuell turnt hier unser I-Wur herum, 3 Siamesen-Kitten im Alter von 16 Wochen. Klein Ina provoziert ihn gerne, indem sie ihm vor der Nase herumhüpft, bzw sie spielen Fangen, so sieht es aus. Da aber neben Ina dann auch noch Idefix herumtobt und Ivana( wobei sie eher eine ruhigere ist), habe ich das Gefühl dass er manchmal nicht weiß wo er hinschauen soll. Ina kann natürlich über die Sofalehne turnen, was er nicht kann/darf, und dann geht er öfter von einem Sofaende zum anderen. Er hat irgendwie einen Narren an ihr gefressen. Komischer Weise interessiert ihn Idefix nicht so sehr, der sitzt auch immer recht gelassen rum( Katerchen eben) und wartet bis Sam ihn fast mit der Nase anstupst, dann faucht er kurz und Sam geht dann wieder zu Ina( sie ist die kleinste aber mutigste).
Ich sperre aber dann, vor allem wenn Sam gerade draußen war und vom Rennen ausgepaowert ist, die Lütten raus, damit er zur Ruhe kommt. Das klappt auch ganz gut. Die Katzen haben dann dennoch genug Platz zum Toben und kommen damit gut klar.
Übrigens bringt es bei Sam nicht viel, wenn ich ihn in sein Korb schicke. 1. findet er das dann noch weniger toll, wenn Ina dann wieder vor seiner Nase auftaucht, denn da hat sie seiner Meinung nach nichts verloren und zweitens fixiert er sie als Hüti sowieso, was ihn dann schon anzustrengen scheint( fängt an zu hecheln).
Mir wurde auch von seitens der Trainer geraten die Katzen dann erstmal nach draußen zu tun, damit er Ruhe findet. Wenn er wieder ne Pause hatte, dürfen sie auch wieder rein.Das Problem mit meinem Sohn ist da ein viel größeres für mich. Ich bin da selbst einfach unsicher. Vielleicht brauch da auch ich ne Therapie, ich weiß es einfach nicht, und vor allem weiß ich nicht mehr weiter :(.
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Hallo,
Zitatda er auch sehr schnell lernt, und wir vorhaben, ihn zum Assistrenzhund auszubilden.
zunächst mal dazu: ich weiß nicht, wie viel Hundeerfahrung ihr wohl habt, aber euch ist schon bewusst, dass ein "Assistenzhund" eine sehr, sehr lange Ausbildungszeit genossen hat, und zwar schon von Welpenbeinen an? Ich weiß nicht, was ihr erwartet, wenn es nur darum geht, dass Sam lernen soll mal eine Schublade aufzumachen oder evtl einen Gegenstand zu holen- kann das prinzipiell bestimmt klappen, einfach ist es aber bestimmt nicht.
ZitatUnseren Katzen gegenüber verhält er sich auch sehr gut, wenn es auch manchmal zu viel zu werden scheint, weil er nicht immer alle im Blick hat und wir aktuell auch Kitten im Alter von 16 Wochen haben, die ihm gerne vor der Nase herumhüpfen. Ich gönne ihm dann aber immer wieder eine Pause vor den Katzen.
Das ist schön. Trotzdem scheint er ja sehr unter Strom zu stehen, ich würde da mehr als nur ein Auge drauf haben, zu oft kann das Hund- Katze Verhältnis kippen, gerade wenn sie sich miteinander beschäftigen und sich nicht weitestgehend ignorieren (birgt dann mMn eher weniger Gefahr)- und die Katzen haben das Nachsehen... ich wäre seeeeeeeehr vorsichtig.
ZitatTja, und dann kam das erste Mal mein älterer Sohn( wir haben nicht das allerbeste Verhältnis und er ist nur sehr selten zu Hause) und Sam hat ihn heftig angebellt.
Dann mal ganz dumm gefragt- ist es denn wirklich sooo wichtig, dass Sam sich mit ihm versteht / ihn akzeptiert? Was heißt denn "sehr selten"? Sollte sich herausstellen, dass er aus irgendwelchen Gründen die einzige Person ist, die Sam einfach nicht leiden kann, und dein Sohn wirklich kaum da ist, dann würde ich da kein großes Trara draus machen und einfach damit leben. Sollte es sich allerdings auf weitere, oder gar fremde Personen generell (wie sieht es denn da aus?) ausweiten, besteht da natürlich auf jeden Fall Interventionsbedarf!
ZitatIch telefonierte sämtliche Hundetrainer ab und habe auch eine gefunden, die die Tage kommen wird. Allerdings hat mein Sohn dann mal wieder keine Zeit, was die Sache nicht sinnlos, aber doch nicht so sinnvoll macht, wie wenn er da wäre.
... das kommt mir so in den Sinn, weil dein Sohn ja anscheinend auch kein so rasend großes Interesse daran hat mit dem Hund zu arbeiten ? Das soll keine böse Unterstellung sein, aber so klingt es.. und wenn da eh keine Bereitschaft ist, dann kann man die Sache wohl eher gleich vergessen. Nichtsdestotrotz ist es sicherlich nie verkehrt mal einen Hundetrainer drüberschauen zu lassen, und sei es einfach um die Tipps zu geben, wie du mit der Situation umgehen kannst.
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Zitat
Dann mal ganz dumm gefragt- ist es denn wirklich sooo wichtig, dass Sam sich mit ihm versteht / ihn akzeptiert? Was heißt denn "sehr selten"? Sollte sich herausstellen, dass er aus irgendwelchen Gründen die einzige Person ist, die Sam einfach nicht leiden kann, und dein Sohn wirklich kaum da ist, dann würde ich da kein großes Trara draus machen und einfach damit leben. Sollte es sich allerdings auf weitere, oder gar fremde Personen generell (wie sieht es denn da aus?) ausweiten, besteht da natürlich auf jeden Fall Interventionsbedarf!
Ich sehe schon jetzt Interventionsbedarf. Ich finde nämlich das es gar nicht geht, dass ein Hund einen Menschen, egal wie nahe er mir steht oder nicht, verbellt nur weil dieser MEINE Wohnung betritt. Wenn ihm ein Mensch unangenehm ist, gut, Sympathiesache. Aber dann soll er sich trollen (der Hund jetzt) und kein Fass aufmachen indem er besagten Menschen verbellt.ZitatWas soll ich tun? Das Hauptproblem ist, dass ich dann selbst Angst bekomme, mein Sohn wohl weniger, wie er sagt.
Will er mich beschützen weil ich auch nicht körperlich zu 100% fit bin, oder ist es ein einfaches territorales Verhalten? Ich bin für jeden Rat dankbar.
Angst ist in einem so einem Falle kontraindiziert. Der Hund merkt deine Unsicherheit, wird in seiner Annahme das dein Sohn ein furchtbar schrecklicher Mensch sein muss bestärkt.
Ich weiß nicht in wie weit du mit deinem Hund schon ein "Platztraining" durchgeführt hast. Also eine Stelle im Wohnzimmer mit Körbchen ausgesucht hast und deinem Hund bei gebracht hast auf Komando ins Körbchen (oder Decke ) zu gehen und da so lange zu bleiben, bis DU das Komando wieder auflöst.
Auch sollte sich dein Sohn nicht mit dem Hund beschäftigen. Weder auf ihn zu gehen, noch ihn anfassen, oder spielen.Zitat1. findet er das dann noch weniger toll, wenn Ina dann wieder vor seiner Nase auftaucht, denn da hat sie seiner Meinung nach nichts verloren und zweitens fixiert er sie als Hüti sowieso, was ihn dann schon anzustrengen scheint( fängt an zu hecheln).
Erziehe deine Katze das sie den Hund auch mal in Ruhe läßt, oder halte sie so lange getrennt bis sie auszieht, wenn es den Hund so sehr stresst. Denn irgendwann könnte es sein, dass der Hund die Katze von sich aus abmahnt und das wäre weniger günstig.Zitat... das kommt mir so in den Sinn, weil dein Sohn ja anscheinend auch kein so rasend großes Interesse daran hat mit dem Hund zu arbeiten ? Das soll keine böse Unterstellung sein, aber so klingt es.. und wenn da eh keine Bereitschaft ist, dann kann man die Sache wohl eher gleich vergessen.
Naja, warum sollte er das auch tun. Er wohnt nicht mehr zu Hause. Aber es ist ja auch ein generelles Problem. Es könnte theoretisch jeden Besucher betreffen der zu Besuch kommt. Deswegen sollte man dem Hund auch ohne "Target" also dem auslösenden Faktor Regeln aufstellen, an die sich der Hund zu halten hat. Und das geht Anfangs auch ohne den Sohn... muss sogar. -
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@Tjani: Vielen Dank für Deine Antworten.
Also was die Ausbildung zum Assistenzhund betrifft, ich habe bislang kaum Hundeerfahrung, aber Sam ist wirklich sehr intelligent. Gestern habe ich ihn gebeten mir ein heruntergefallenes Tütchen aufzuheben, bzw zu geben, was er sofort gemacht hat. Kommandos lernt er auch sehr schnell. Also diesbezüglich mache ich mir weniger Gedanken, vor allem, weil ich es bislang ja noch ohne ihn geschafft habe, bzw mein jüngerer Sohn mir da auch viel hilft. Wäre nur schön, wenn er dadurch auch entlastet würde.
Mir persönlich ( wenn man von der Sache mit meinem großen Sohn absieht), tut er sehr gut. Ich hatte seit er eingezogen ist, keine spastischen Anfälle mehr, weniger Schmerzen und bin auch schon etwas beweglicher geworden.
Von dieser Seite her, war es sicher die richtige Entscheidung.Was die Katzen betrifft habe ich einen befreundeten Züchter, der ebenfalls einen Border-Collie Mix hat gesprochen und er sagt, er kann sich keinen anderen Hund mehr vorstellen. Auch er hat Orientalen. Sein Border Mix war sogar auf Jagd ausgebildet und schon 6 Jahre alt als er zu ihm kam und jagt die Katzen dennoch nicht. Sam kennt Katzen und hat wohl auch mit zweien zusammen gelebt wovon die eine sogar bei ihm " nuckeln" durfte, das war für mich bei der Entscheidung auch sehr wichtig. Der Border von meinem Bekannten macht nur Stress, wenn Kittenkäufer kommen. Dann muss er den Hund zur Nachbarin geben, damit die Kitten auch ausziehen dürfen. Danach "zählt" er wohl die Katzen und ist etwas unruhiger, weil welche fehlen. Aber er tut ihnen nichts.
Nichts desto trotz passe ich natürlich auf. Ohne meine Aufsicht lasse ich sie nicht zusammen, zumindest noch nicht.Tja und nun wieder zu meinem Sohn. Klar habe denke ich manchmal auch, dass es ihm nicht so wichtig ist, bzw andere Dinge dann wichtiger, aber er wohnt nunmal hier bei uns. Und er gehört dennoch zur Familie. Da kann es nicht sein, dass er jedesmal ausrastet wenn mein Sohn kommt. Er beruhigt sich ja auch nicht wirklich und wegsperren will ich ihn dann auch nicht. Zumal ich ja nicht immer vorher weiß, wann er nach Hause kommt. Ich würde schon gerne mal wieder die Türen offen lassen können, ohne dass ich Angst haben muss, dass er kommt und ich nicht schnell genug dazwischen gehen kann. Verstehst Du was ich meine?
Ich bin da in einer Zwickmühle, weil er nicht wirklich mitmacht, aber es ohne ihn nicht geht
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Ich denke, dass man mir bei der Abgabe nicht so ganz den wahren Grund genannt hat und es wahrscheinlich schon ähnliche Probleme bei den Vorbesitzern gab.Ob es nur mein Sohn ist, kann ich noch nicht sagen, da ich sonst seit letzter Woche noch keinen Besuch hatte. Draußen ist er zu Fremden eigentlich immer freundlich. Wenn er mit meinem Jüngsten unterwegs ist, hat er noch niemanden angebellt. Er hat nur zweimal bei mir Jogger angebellt, die auf einem sehr engen Gehweg ziemlich direkt auf mich zu kamen.
Ich werde das Gefühl nicht los, dass er glaubt mich mehr beschützen zu müssen.
Die Theorie der Trainerin, dass gerade wenn er bei einem Unfall der Vorbesitzerin( sie ist wohl auf Glatteis gestürzt und er war dabei) und sie seitdem mehr bewacht hat, auch bei mir das Gefühl hat, dass ich beschützt werden muss, da ich nicht so gut zu Fuss bin( teilweise im Rolli sitzend, wobei das aktuell besser wird und aktuell nicht nötig ist( hoffe das bleibt so).Morgen kommt eine sehr hundeerfahrene Bekannte vorbei. Ich denke aber aus dem Bauch heraus, dass es da weniger Probleme gibt, aber mal schauen, was sie sagt. Ich bin jeden falls seit heute wieder sehr unsicher.
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Danke auch Dir für Deine ausführliche Antwort.
Also zunächst nochmal, scheinbar habe ich mich oben mißverständlich ausgdrückt, wohnt mein Sohn schon noch bei uns, nur ist er eben oft nicht da. Also so gesehen gehört er zum "Rudel" und sollte auch akzeptiert werden. Sprich klar besteht Handlungsbedarf und zwar dringender.
Das schlimme war für mich, dass einige am Anfang mit Tipps wie Schnauzengriff und am Nacken schütteln kamen, wo ich innerlich zusammenzuckte. ZUm einen hätte ich ehrlich mich das in der Situation nicht getraut und zweitens finde ich solche Methoden nicht gerade vertrauensfördernd.Was das KOmmando Platz betrifft - ja er macht Platz wenn ich es sage, oft reicht dafür auch schon nur ein Handzeichen ( ich arbeite mit Körpersprache und akkustischen Signalen, wobei oft die Körpersignale reichen). Das Problem was ich noch habe, er bleibt nicht solange bis ich es auflöse, außer ich sage bleib ( bzw mache das Zeichen dazu). Wenn er aber meinen Sohn anbellt, hilft gar nichts mehr, sprich dann hört er nicht mehr auf mich, was mich verzweifeln lässt. Ich hatte kurz davor den Fragenkatalog zur Prüfung( 20/40) gemacht und auf Anhieb bis auf zwei Fragen alle richtig und dann das. Ich stellte mir ernsthaft die Frage, was ist, wenn das mit Fremden passiert. Mir sagte zwar jemand bis ein Hund beißt vergeht eine Zeit, aber ich bin da vorsichtig, ganz ehrlich.
Klar liegt es an der Erziehung, aber bin ich dann die richtige, wenn ich selbst Angst bekomme?
Mein großer Sohn meinte, dass er nicht das Gefühl hatte, dass Sam ihn gebissen hätte, aber ich hatte einen anderen Eindruck.
Im Übrigen haben wir Sam heute nicht beachtet als er wieder bellte. Mein Sohn kam rein, setzte sich zu mir und wir unterhielten uns nett und lachten ( ich bemühte mich zumindest). Selbst nach 20 Minuten hat er immer wieder angefangen zu bellen wenn mein Sohn mir zu nahe kam.Ich muss dazu sagen, dass ich früher Angst vor Hunden hatte, das hat sich aber mehr und mehr gelegt und war schließlich weg. Jetzt kommt diese Angst immer dann wieder, wenn mein Sohn kommt und Sam dann so dolle bellt.
Ich bin kein Mensch der in solchen Situationen schnell kapituliert, aber selbst wenn mein Verstand mir sagt ich muss diese Angst abschalten, ich schaffe es momentan nicht.
Man hat mich vor allem möglichen Dingen gewarnt, aber davor nicht. Und es machte auch nicht den Anschein, als sei Sam ein Bell-Kandidat
Ich liebe diesen Hund dennoch und kann mir auf der einen Seite schon nach der ersten Woche mit ihm nicht mehr vorstellen ohne ihn zu sein. Auf der anderen Seite kann ich mir auch nicht vorstellen, diesen Zustand noch lange zu ertragen. Auch wenn das Verhältnis zu meinem großen nicht das Beste ist, er ist mein Sohn und mein Fleisch und Blut und ich liebe ihn auch, wie eine Mutter eben ihr Kind liebt, auch wenn es Probleme gibt.
Ich weiß einfach nicht mehr was ich tun soll, auch Sam zuliebe

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Achso wegen Klein Ina, und nicht nur wegen ihr, wenn die Katzen ihn an seinem Platz behelligen, gehe ichn natürlich dazwischen. Das ist sein Platz und das haben sie auch zu respektieren ;). Aber ich denke, das ist momentan wirklich mein kleinstes Problem.
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Nach all den Tipps und Mutmaßungen und Diskussionen schmeiße ich mal in die Runde:
- der Hund ist erwachsen
- er ist erst seit 8 Tagen bei euchJetzt sollte er
- sich einleben dürfen
- lernen, was "Ruhe" bedeutet
- euch kennenlernen (und ihr ihn - erstmal ohne besondere Ansprüche)
- zurzeit nichts Neues lernen müssen
- nicht vermenschlicht werden (Glatteis, Rollstuhl ist dem Hund egal)So würde ich es machen (versuchen) mit dem Powerpaket
Das Bellen ignorieren ist ein guter Anfang. Ich wünsche Dir gute Nerven und viel Geduld.Grüßle
Wauzihund -
ZitatAlles anzeigen
- der Hund ist erwachsen
- er ist erst seit 8 Tagen bei euchJetzt sollte er
- sich einleben dürfen
- lernen, was "Ruhe" bedeutet
- euch kennenlernen (und ihr ihn - erstmal ohne besondere Ansprüche)
- zurzeit nichts Neues lernen müssen
- nicht vermenschlicht werden (Glatteis, Rollstuhl ist dem Hund egal)Hallo,
dann sollte Sam auch noch lernen dürfen, dass der 21-jährige mit zur Familie gehört - wenn da plötzlich die Haustür aufgeht und ein "quasi Fremder" reinkommt, würde vermutlich jeder neue Hund in irgendeiner Art reagieren. Ob aus Unsicherheit oder anderen Gründen ist dabei erst mal hintergründig.Zusätzlich machst Du es ihm nicht gerade leicht, wenn Du Dich von solchen Reaktionen so völlig aus der Bahn werfen läßt (unter Schock, am Heulen...) - Sam weiss ja nicht, WARUM Du so neben der Kappe bist, er merkt nur, DASS da was los ist, was ihm nicht gerade vermittelt, dass der heimkommende "Fremde" dazugehört.
Sam hat sich in den meisten Belangen schon fast zu gut eingeführt, dafür, dass er grad mal ein paar Tage da ist - statt jetzt sozusagen mit angehaltenem Atem jede künftige Sohn-Begegnung zu beobachten, gib ihm doch einfach den Rückhalt, den der Hund braucht, um wissen zu können, dass es völlig ok ist, wenn Dein Sohn heimkommt. Also statt herzallerliebster Begrüßungsszenen mit Sohnemann ein beiläufiges "Hallo", ein genauso beiläufiges Markersignal für den Hund, z. B. ein "Sam, paßt schon, geh auf Deinen Platz", so pfiffig, wie Sam zu sein scheint, hat er das schnell begriffen.
Nimm einfach die Dramatik aus diesem Geschehen - der Hund ist noch niegelnagelneu bei Euch, der muss doch erstmal lernen dürfen, wer dazugehört und wer nicht und wie er sich verhalten soll.
LG, Chris
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