Die Schwester unserer Hündin...
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...mußte vor 2 wochen eingeschläfert werden !
ich bin total geschockt.
unsere nala stammt ja aus einem zufallswurf hier im dorf. die geschwister sind alle in der umgebung untergekommen, ein rüde blieb bei der mutter.
die schwester von der ich hier schreibe, landete bei einem älteren ehepaar. dessen erwachsener sohn ging mit der hündin zum hundeplatz, sie stand kurz vor der begleithunde-prüfung.
die hündin war einerseits wild, aber auch ängstlich.
die genauen umstände weiß ich nicht, aber vor 2 wochen hat sie den besitzer angegriffen und in beide arme gebissen. zum glück kam der sohn zur hilfe, alarmierte einen krankenwagen .
der sohn brachte die hündin zum tierarzt, weil er keine minute länger mit so einem " monster " leben wollte...
das tierheim wollte die hündin nicht aufnehmen,weil sie nie vermittelbar sein würde und den rest ihres jungen lebens dort verbringen müßte.
der bruder, der bei der mutterhündin blieb ist auch auffällig, aber schon seit dem welpenalter. als er mal zu uns zum spielen kam , ging ich freundlich auf ihn zu ,sprach mit ihm, wollte ihn streicheln- er wich zurück und fletschte die zähne...
laut besitzerin muß sie ihn immer erst wegsperren wenn besucher kommen...
unsere süße nala ist ganz anders, wir haben 8 kinder, sie war noch nie " komisch ". trotzdem geht mir der gedanke nicht aus dem kopf, dass da was genetisches sein könnte. wißt ihr was ich meine ?
unsere jüngste tochter ist 4 jahre, nala ein großer kräftiger hund... bis dato war ich immer sicher, dass nala ein perfekter familienhund ist. wir alle lieben sie sehr.
und trotzdem ist da so eine kleine angst...kann mich jemand verstehen ?
nala ist gut erzogen , weiß genau welchen platz sie bei uns in der familie hat. sie ist sehr ausgeglichen , versteht sich mit mensch und tier- war beiden gegenüber noch nie agressiv.
was bringt hunde dazu so auszurasten ??viele grüße
iris - Vor einem Moment
- Neu
Hi,
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Ich möchte dir das jetzt hier nicht alles schön reden, natürlich kann das auch genetisch sein, weiß ja nicht was deine Nala für ein "mix" ist, gerade bei unfall würfen kann es sein das beide eltern nen gen defekt haben.
Aber nichts desdo trotz finde ich das beiß hemmungen oft mit einem Fehler der Erziehung zu tuhn haben.
Und nur weil ein hund einmal gebissen hat, finde ich nicht, das man ihn direkt einschläfern lassen muß.Ich hoffe das deine Nala niemals so einen "Knacks" bekommt.
Mal sehen was andere dazu sagen.Was mich interessiert, was ist denn mit den anderen "welpen" oder war der wurf nur 3 Welpen?
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nalas mutter ist eine schäferhündin,der vater ein labbi. eine weitere schwester lebt in einer familie mit 3 kleinen kindern- ist auch unauffällig. ein rüde lebt in der nachbarstadt, den kenne ich nicht. und ein welpe kam tot zur welt.
vg,iris
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Naja, untersucht wurden die eltern ja sicher nicht oder?
Aber ob agressivität vererbbar ist
Glaube ich nicht soooo wirklich, ich denke eher das es an der erziehung lag
Ich mein du kennst deinen hund am besten.
Vielleicht hatte der hund der eingeschläfert wurde ja auch schmerzen und hat eshalb gebissen.
Sowas wurde ja auch nicht untersucht oder?
Ich mein ein biss kann viele ursachen haben, unter anderem eben schmerzen, schilddrüse ect.
Darum würd ich nen hund nicht sofort ein schläfern wenn er mal beißt, außerdem gibt es ja auch noch trainer.Ich würde deine hündin nun gut beobachten und nicht mit den kindern alleine lassen (wobei das ja eh so sein sollte, das die nicht mit dem hund allein sind)
Und dann klappt das sicher ;-) -
auch wenn es etwas Erbliches war/ist: es muss noch lange nicht heißen, dass deine Hündin die Gene auch in sich trägt, bzw. sie bei ihr "ausbrechen" - da deine Hündin bisher wohl keinerlei Auffälligkeiten zeigt würde ich keine Pferde scheu machen und ganz normal weiterleben.
lg
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Ich kann deine Verunsicherung verstehen, aber macht euch nicht verrückt!
Blödes Beispiel, aber auch Menschen mit den selben Genen können vom Charakter sehr unterschiedlich sein.
Nur weil der eine Bruder seine Frau verprügelt muss es noch lange nicht heißen dass es der andere Bruder auch tut.
Da kommen viele Faktoren zusammen bis es so weit ist...Wenn du dir natürlich unsicher bist, dann könntest du mal einen Termin mit einem erfahrenen Hundetrainer machen der sich eure Wohnsituation anschaut und sich ansieht wie ihr draußen miteinander miteinander umgeht. Er kann dir sicher eine objektive Einschätzung geben.
Eine andere - kostenintensivere - Möglichkeit wäre die Hündin in einer Tierklinik von Kopf bis Fuß durchchecken zu lassen. (Ich persönlich würde das jedoch nicht für notwendig halten...) -
Dein Hund lebt bei euch völlig unauffällig.
Die betroffenen Hunde zeigten aber bereits sehr lange Auffälligkeiten.
Sicherlich kann es genetisch sein. Aber erstens ist Genetik nicht alles, es immer ein Zusammenspiel aus Genetik und Umwelt, wenn kein "extremer Schaden" da ist. Zweitens ist ein Hundewurf keine Versammlung eineiiger Mehrlinge, sondern es sind sozusagen die verschiedenen Kinder einer Elternpaares, die eben nur gleichzeitig geboren wurden. Und Geschwister haben auch nicht zwingend alle jeden Gendefekt, sofern es einer ist.
Ihr kennt euren Hund. Warum sollte es bei dem Probleme geben?LG
das Schnauzermädel -
was wäre denn, wenn die hündin "gute" gründe hatte, um zu beißen?!
ich stell die frage extra so provokant.
anscheinend hat nur der sohn mit dem hund wirklich gearbeitet. denn schließlich geht der auf den hundeplatz, der auch bezugsperson für den hund ist.
also war das hier der sohn - der hund lebte aber bei den sehr betagten eltern. vielleicht kamen diese mit dem hund nicht zurecht? vielleicht fehlte es an konsequenz und erziehung seitens des älteren ehepaares?
vielleicht kam es deswegen zu einer unglücklichen situation, in der der hund keinen anderen ausweg mehr sah?!
man weiß ja nicht, wie es wirklich dazu kam?
und was wirklich passiert ist?
wie schlimm die bisse wirklich waren?
(ein eigentliches warnzwicken kann sicher auch schon mal bluten, wenn man den arm unglücklich wegreißt...)ich würde nämlich auch sagen, nur weil ein hund einmal gebissen hat, ist er noch lange kein monster. manchmal reicht auch einfach ein besitzerwechsel.
und ich glaube auch nicht, dass ein hund von sich aus böse ist. das problem liegt in meinen augen meistens am anderen ende der leine.
vielleicht hatte der hund irgendwelche schmerzen?
war krank?
wie wurde er vorher behandelt?wie gesagt, ich weiß nicht, wie es zu dieser situation kam, in der der hund schließlich gebissen hat.
aber grob gesagt: mit einem unkontrolliert aggressiven hund wirst du auf dem hundeplatz nicht weit kommen.sicherlich gibt es verpaarungen, bei denen auch welpen entstehen können, die eine etwas geringere reizschwelle haben, die eher zu aggressionen neigen.
aber auch diese hunde beißen nicht aus spaß an der freude. sie beißen vielleicht nur schneller, als ein anderer, ruhigerer hund. -
Jeder Hund "Tickt" anders. Wenn einer agressiv ist, heißt das nicht, das die anderen aus dem Wurf genauso sind.
Hat auch viell mit der Erziehung zu tun, kann man von hier aus nicht beurteilen.
Ich würd einen Hund mit kleineren Kindern eh immer beobachten. -
Da DSHs und Labbis vom Wesen her sehr gegensätzlich sind, schlagen oft zwei Herzen in der Brust solcher Hunde.
Der Schäferhund ist gegenüber Fremden eigentlich eher distanziert bzw. bewacht, der Labrador ist dagegen freundlich und bewacht gar nicht. Oftmals "kämpfen" diese zwei Veranlagungen im Hund gegeneinander und der Hund selbst weiß nicht damit umzugehen.
Oftmals sind diese Hunde lange Zeit freundlich bis zurückhaltend - zeigen lange Zeit eher welpig unterwürfiges Verhalten (Besitzer interpretieren das gern als "Freude"). Doch irgendwann kommt die andere Seite auch durch. Oftmals zeigt sich das in der zweiten Angstphase (in der Pubertät) oder auch erst in der letzten - die liegt oft bei 2 bis 3 Jahren.
Wichtig ist es bei einem solchen Hund ihn davor zu schützen, dass fremde Menschen Kontakt mit ihm aufnehmen wollen und er selbst entscheiden muss wie er damit umgeht.
Wenn Du also "vorsorgen" möchtest, dann würde ich vielleicht mal die ein oder andere Weiterbildung zum Thema Hundekommunikation besuchen bzw. mal einen Kurs in einer guten Hundeschule machen.
Das hier zeigt nämlich, dass Du da vielleicht noch das ein oder andere lernen solltest
Zitatals er mal zu uns zum spielen kam , ging ich freundlich auf ihn zu ,sprach mit ihm, wollte ihn streicheln- er wich zurück und fletschte die zähne...
Viele Grüße
Corinna - Vor einem Moment
- Neu
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