Pfote geben = Zeichen für???
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Calaea -
23. März 2011 um 22:22
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Halli hallo,
jetzt hab ich mal eine Frage zu Kira`s Verhalten. Sie ist sehr "pfotenorientiert" und das von klein auf. Wenn man mit ihr gekuschelt hat, hat sie einem immer sofort die Pfote gegeben und heute macht sie das auch noch genauso, setzt die Pfote aber auch anderweitig ein, zb wenn sie selbst kuscheln einfordern oder auf sich aufmerksam machen möchte, was ich aber meistens eher verbiete, weils audringlichist (sie schabt dann auch ganz gerne mal an einem) oder auch unserem (Struktur-
) Sofa schadet. Wie kann man diese Geste eigentlich deuten?? Ist das auch sowas wie ein Liebesbeweis, pure Aufdringlichkeit oder noch was anderes? - Vor einem Moment
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Hallo,
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Mich würden Antworten auch interessieren.
Meine macht das auch oft, aber ich denke weil sie weiss das sie dann noch mehr ohhhhhhs und achhhhs bekommt weils ja sooooo süss ist....
und der Blick dann noch dazu göttlich! 
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Ist das vielleicht auch von Hund zu Hund unterschiedlich?
Ich sehe es eher als auffdringlich an. Er will was von dir und fordert das ein. Bei meinem Hund kann ich das nicht durchgehen lassen. Es gibt aber sicher Hunde denen man es durchgehen lassen kann.
Bei Elvis geht das halt nicht. Deswegen ist es für mich auffdringlich und frech -
Naja, mein Hund macht sowas bis jetzt nur ab und zu. Eigentlich nur, wenn er dringend raus will, weil er sich lösen muss. Wenn ich am Computer sitze, kommt er und stellt sich mit den Vorderbeinen auf meine Beine und leckt mich ab. Da er das höchstens einmal am Tag macht und dabei nicht wirklich aufdringlich ist, lasse ich das zu. Er geht dann auch von alleine gleich wieder runter. Er sagt sozusagen nur Bescheid. Wir gehen dann meistens gleich raus. Man muss halt beachten, ob der Hund lernt, das auszunutzen. Wenn Fynn das öfter machen würde oder 2 Stunden nach der letzten Runde, würde ich es auch nicht gestatten. Pfötchen geben hat er erst vor einer Woche gelernt. Er macht das jetzt immer, wenn man ihm die Hand hin hält und manchmal, wenn er sich unsicher ist, wass man von ihm will. Das ist echt süß :)
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in erster Linie ist das eine Bettelgeste bzw. ein Beschwichtigungssignal. Der Ursprung ist: Wenn die Welpen saugen, dann gibt es den Milchtritt.
Später sieht man dann häufig diese Geste, also das pföteln, im Spiel oder halt eben auch zum Betteln/Beschwichtigen (was ja ähnlich ist von der Motivation her: einen auf lieb und klein machen...).
Andere Hunde reagieren da sehr oft drauf, indem sie eben ablassen, sanfter weitermachen, sich aufs Spiel einlassen.
Der Mensch reagiert meist mit Bestätigung: Lob, Kekse, Freude...
Was bestätigt wird, wird häufiger gezeigt, denn es lohnt sich ja. Es wird auch in anderen Situationen mal ausprobiert und je öfter es Erfolg hat, desto öfter wird es eingesetzt...Also: wenn man es nicht mag: ignorieren...
Wobei man immer im Hinterkopf haben sollte: Es gibt Dinge, die sind für den Hund selbstbelohnend, weil er sich dabei gut fühlt. Ist es z.B. zur Gewohnheit in bestimmten Situationen geworden, dann könnte es sein, daß man mit etwas anderem "dagegen" halten muß. Da könnte man dann vielleicht drüber nachdenken, dem Hund eine andere Bettelgeste beizubringen, vielleicht mit dem Clicker?
Aber Gewohnheiten sind auch schlecht abzulegen und wenn das Sofa das Problem ist, dann würde ich persönlich wohl einfach eine Decke drauf legen und das Pföteln in DIESER Situation ignorieren... -
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Meine Susi setzt ihre Pfoten auch gern zur Kommunikation ein.
Wenn sie nachts mal raus muß, dann werde ich mit der Pfote gestupst (warum eigentlich immer ich und nicht meine Frau?). Am Tage geht sie in solchen Fällen einfach zur Tür und guckt zu uns her. Sie liegt gern vor dieser Tür (Glas) und beobachtet ihr Revier, den Garten. Aber das Gucken signalisiert, jetzt muß ich mal raus.
Auch wenn ich mein Mittagsschläfchen über Gebühr ausdehne, dann wird mit der Pfote ein Weckvorgang eingeleitet, so nach dem Motto nu haste das Sofa aber lange genug blockiert.
Und wenn Susi zwischen meiner Frau und mir auf dem Sofa sitzt und nur einer knuddelt, dann wird der Andere ganz zart mit der Pfote gestupst, hallo, ich bin ein großer Hund, da können ruhig zwei dran knuddeln ...
Den gleichen Stupser gibt es, wenn ich es wage irgendetwas ganz allein zu essen. Wenn ich das dann aber ignoriere ist auch wieder Ruhe.
Da sie diese Forderungen aber nur ganz dezent einsetzt und nicht wirklich aufdringlich wird dabei, sehe ich keinen Grund es ihr zu verwehren. Zumal sie wirklich nur mit der Pfote stupst, nicht krazt. Ist mir so schon lieber, als wenn sie sich jedesmal durch lautes Bellen bemerkbar macht.
Liebe Grüße Jan
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Zitat
Wenn sie nachts mal raus muß, dann werde ich mit der Pfote gestupst (warum eigentlich immer ich und nicht meine Frau?).
Vielleicht meint Susi, du pennst über Tag auf der Couch schon genug, da kannste nachts auch mal aufstehen?
ZitatDa sie diese Forderungen aber nur ganz dezent einsetzt und nicht wirklich aufdringlich wird dabei, sehe ich keinen Grund es ihr zu verwehren. Zumal sie wirklich nur mit der Pfote stupst, nicht krazt. Ist mir so schon lieber, als wenn sie sich jedesmal durch lautes Bellen bemerkbar macht.
Ich finde auch dass das eine nette Form der Kommunikation ist.
Besser als Bellen oder Jaueln oder keine Kommunikation.Wenns doch stört, würde ich es ignorieren.
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Nein, es stört mich ja grundsätzlich nicht, fand nur interessant warum sie das macht aber das ist wohl Situationsabhängig. Andere Hunde stupst sie auch mit der Pfote an, wenn sie zum Spielen auffordern will
Wenn sie das am Sofa macht, wird sie halt "ab" geschickt und gut ist. Bei anderen Hund hab ich manchmal das Gefühl, das die das nicht sooo toll finden und teilweise eher als Unterdrückung sehen, wenn sie denen mit der Pfote auf den Rücken packt. -
Ich finde nicht das man das so pauschalisieren kann. Der Einsatz der Pfoten kann unterschiedlicher Herkunft sein und ist nicht immer eine Bettelgeste oder Beschwichtigung. Wenn ich auf der Couch sitze und mein Hund kommt zu mir und möchte gestreichelt werden und ich dies aber ignoriere hat er früher dann seine Pfote auf meinen Oberschenkel gelegt und wenn ich darauf auch nicht reagiert habe wurde er massiver in seiner Forderung. Genauso ist es wenn zwei Hunde aufeinander treffen und der eine legt die Pfote auf den Rücken des anderen. Da muss man zwischen ganz vielen Situationen unterscheiden. Mein Hund benutzt seine Pfoten nicht zum beschwichtigen, sondern zum betteln und fordern. Und das dulde ich nicht.
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Mein Filou macht das auch. Ständig. Er hat mir so schon ein Veilchen verpasst, weil ich im Bett lag, die Augen gerade auf gemacht hab, er stand vor mir und ich hab lediglich gesagt "Wie lang glotzt Du mich denn schon an"? Und schon hatte ich die Pfote im Gesicht
Er macht es, wenn er eine Situation grad nicht versteht, wenn er ein Leckerlie oder Essen will. Wenn er gassi gehen möchte, wenn er gekrault werden möchte, wenn ich mich mit einem anderen Hund beschäftige.
Ich bin also der Meinung, er macht es um seine Aufmerksamkeit zu bekommen. - Vor einem Moment
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