5 Monate alt - manchmal auspowern oder immer schonen?
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Ich würde euch gerne was fragen :-)
Mein Hund ist jetzt 5 Monate alt und bislang war ich immer eher "kurz und gut" draussen.
Hin und wieder auch mal 1 Stunde, das aber eher selten.Meistens gehe ich nicht länger als seine Konzentration hält, d.h. wir machen Dummytraining oder "einfache" Spaziergänge, aber nur so lange er gut Kontakt halten kann.
Auf diese Weise folgt er zwar sehr gut, aber hat keine gute Kondition.
Was man in der Hundeschule beim Spielen immer recht deutlich merkt.
Andere Hunde (auch jüngere) sind da deutlich trainierter.Mir ist natürlich ein folgsamer Hund lieber, die Kondition kann man ja noch trainieren - schlimmer wäre ein Hund der trainiert ist und wenig folgt ;-)
Jetzt frage ich mich aber, wenn er mit einem anderen Hund spielt und er danach echt fertig ist, ob ihm das eher schadet (er wird groß, ist ein Ridgeback/Riesenschnauzer Mischling) oder ob es wichtig ist sich auch mal richtig auszupowern und womöglich sich dabei etwas zu überlasten.
Er ist danach müde und er hechelt, er ist nicht so kaputt, dass er kotzt oder nicht mehr frißt o.ä.Bei den Pferden schicke ich die jungen immer extra zum groß werden auf die Alm, damit sie sich dort auch an unebenen Boden, Steigungen gewöhnen, da donnern sie die Berge runter, dass man kaum hinschauen kann, sie zerren sich dort auch mal was und haben dafür als Erwachsene Pferde wenig Probleme mit Verletzungen.
Da sehe ich die Belastung des Körpers (die sie sich ja selber "zufügen") also eher positiv.Wie ist das beim Hund?
Schonen? Hin und wieder an die körperliche Grenze? Regelmäßig belasten?Wie ist eure Meinung?
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Hallo,
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ich persönlich würde ihn schon ab und an mal auspowern - meine Hunde haben zu diesem ZP alle schon ihre Kondition ausgebaut. Ich habe halt nur darauf geachtet, dass sie nicht zu sehr über Stock und Stein springen, sondern möglichst nur im flachen Gelände trainiert.
Schau auch, dass wenn es im Sommer möglich ist, Du Deinen Hund schwimmen läßt, denn das entlastet die Gelenke und baut Kondition sehr gut auf. Vorausgesetzt Du hast einen " Wasserhund " - sprich er liebt dieses Element. Auch wenn er nur im flachen Wasser läuft, ist das hilfreich.
Liebe Grüße
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Gesundes Mittelmaß.
Auspowern ist kontraproduktiv, Hund wird müde, ihm fehlt die Übung, Knochen, Gelenke, Bänder, Sehen, alles ist noch weich. Das bringt von Mikroverletzungen bis zu schweren Verletzungen alles.
Aber Bewegung, auch auf unebenen Untergründen, Spieleinheiten mit anderen Hunden, etc. fördern die Koordinationsfähigkeit und auch die Festigkeit von Knochen, Bändern und Sehen.
Also Bewegung ja, auch mal Lebensfreude pur, aber eben kein Auspowern.
LG
das Schnauzermädel -
Meine Hündin war in dem Alter natürlich viel kleiner und leichter, also weniger disponiert für Skelett- und Bänderprobleme und auch schon "ausbalancierter" als ein kleiner Großer - aber bei ihr gab es mit fünf Monaten schon überhaupt keine Wahl mehr: Entweder, sie durfte sich draußen mal auspowern, oder sie tat das eben drinnen, notfalls mit Treppauf-Treppab-Rasen oder Schwanzjagen. Mit Aktionen also, die deutlich ungesünder waren als draußen zu toben, und die ich nur mit Einsperren in eine Box hätte unterbinden können - was ich aber generell nicht wollte.
Insofern durfte sie auch in dem Alter schon kontrolliert Dampf ablassen, also mit anderen Hunden toben oder in den Feldern richtig rennen. Ich habe allerdings schon dafür gesorgt, daß das Ganze kontrolliert ablief, also die Tobereien zeitlich limitiert, den jungen kleinen Hund nicht mit mehreren Großen gleichzeitig kaspern lassen, sehr aufgepaßt, daß sie von Anfang an auch absolute Ruhezeiten kennengelernt und eingehalten hat, auf Tobereien einen ganz ruhigen Tag folgen lassen - und so weiter. Ich würde das Auspowern also schon ab und zu erlauben, aber fürs vernüftige Mittelmaß plädieren und einfach aufpassen, daß der junge Hund sich dabei nicht regelmäßig übernimmt.
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Okay, "Lebensfreude pur" trifft's natürlich viel besser als Auspowern - und genau das meinte ich und würde es einem jungen Hund auch - in Maßen - unbedingt gönnen.
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Hallo :-)
Danke für eure Antworten.Wenn ich mit ihm Dummytraining mache werfe ich den Dummy auch oft "über eine Schlucht" und er donnert ohne Probleme runter rauf, springt auch durchs Gebüsch usw.
Verweichlicht ist er nicht :-)
Aber das bringt zwar Koordination aber keine Kondition.Schnauzermädel,
(Begriffsdefinition) ein Spiel mit anderen Hunden bis er müde ist würdest du als auspowern bezeichnen? Ein kurzes Spiel aber natürlich gut, habe ich dich richtig verstanden?Wollyfrauchen, und wie hast du das mit der Kondition hingekriegt ohne den Junghund damit zu viel zu fordern?
Terriers4me, also du unterbrichst die "Lebensfreude pur", bevor er schlapp danach wäre? :-)
Die Grenzen sind fliessend. Wahrscheinlich kann man das schwer in Worte fassen.Ich freue mich noch auf mehr Ansichten, ob ein Junghund schon Kondition braucht oder eher nicht.
Und wenn ja wie? -
Ich persönlich finde das "auspowern" oft zur Überforderung führt.
In dem Alter habe ich schon darauf geachtet bei monotonen Spaziergängen auf die Uhr zu kucken, sowie alle Dinge wo Gelenke und Bänder extrem belastet werden zu vermeiden (steile Berge runterbrettern, monotones Ballwerfen, Reizangeltraining mit Hetzten, Fahrradfahren etc.)
Dagegen finde ich dass alle Dinge wo verschiede Muskeln und Gelenke beansprucht werden, ruhig gemacht werden können. Dazu gehört das Spiel mit Artgenossen,Schwimmen, "Abendteuerspaziergänge" etc.
Ps.: Wenn ich Aika "auspowern" würde, hätte ich danach ein aufgedrehtes Nervenbündel welches nicht mehr richtig runterkommt und erst recht aufdreht. Solang bis sie dann total überfordert ist und nur noch am quietschen wär und von allein nicht zur Ruhe findet. Deswegen lass ich es gar nicht soweit kommen dass sie total "ausgepowert" ist...
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Unser Kleiner ist jetzt fast 4 Monate alt, ein Labrador-Boxer-Mix.
Ich gehe mit ihm morgens für etwa 60 Minuten raus, ein kurzer Spaziergang zu einer Wiese (hierbei üben wir "Fuß"), etwa 5 Minuten, dann spielen wir dort und üben (derzeit "Freiablage") oder er trifft andere Hunde und spielt mit ihnen.
Nachmittags geht es auf eine andere Wiese, hier bleiben wir so ca. 90 Minuten, wenn andere Hunde da sind, spielt er mit ihnen, wir üben und spielen zusammen oder er sitzt einfach im Gras und schaut in der Gegend herum.
Wenn unser Kleiner sich viel bewegt und Freude am Spiel hat, wenn das Spiel also ausgeglichen ist und
niemand gemobbt wird, ist es okay und ich lasse ihn auch spielen, besonders mit gleichaltrigen Hunden.Wenn er nach einer Zeit müde ist und keine Lust mehr hat, merke ich das ja, dann gehen wir nach Hause. Wenn er danach selig auf seinem Platz schläft, ist alles okay.
Auspowern finde ich gut, auch geistig, etwa durch Übungen, in denen er sich auf mich konzentrieren muss - aber überlastet wird mein Kleiner nicht, besonders soll er auf der Hundewiese keinen Stress haben (durch Mobbing oder zu wild spielende Hunde) und die Spaziergänge sind natürlich auch noch nicht zu lang.
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Zitat
Ich persönlich finde das "auspowern" oft zur Überforderung führt.
In dem Alter habe ich schon darauf geachtet bei monotonen Spaziergängen auf die Uhr zu kucken, sowie alle Dinge wo Gelenke und Bänder extrem belastet werden zu vermeiden (steile Berge runterbrettern, monotones Ballwerfen, Reizangeltraining mit Hetzten, Fahrradfahren etc.)
Dagegen finde ich dass alle Dinge wo verschiede Muskeln und Gelenke beansprucht werden, ruhig gemacht werden können. Dazu gehört das Spiel mit Artgenossen,Schwimmen, "Abendteuerspaziergänge" etc.
Ps.: Wenn ich Aika "auspowern" würde, hätte ich danach ein aufgedrehtes Nervenbündel welches nicht mehr richtig runterkommt und erst recht aufdreht. Solang bis sie dann total überfordert ist und nur noch am quietschen wär und von allein nicht zur Ruhe findet. Deswegen lass ich es gar nicht soweit kommen dass sie total "ausgepowert" ist...
Hallo!!
also mit "auspowern" meine ich, er ist nach einem längeren Spiel mit andern Hunden sichtbar ausgepowert.
Ich selber habe ihn noch nie absichtlich "ausgepowert" :-)Ich überlege mir konkret folgendes - jetzt hab ichs, manchmal ist es ja gar nciht so einfach zu formulieren um was es überhaupt geht :-):
-Soll ich ihn nicht so lange spielen lassen, bis er danach sichtbar müde ist.
-Soll ich im lieber etwas mehr Kondition antraineren, damit er länger spielen kann ohna danach sichtbar müde zu sein, da frage ich mich aber wie?
-Oder mache ich alles wie bisher - und er ist dann halt ab und zu mal fertig nach dem Spielen mit anderen Hunden. -
Mir ist das Verletzungsrisiko beim müden Hund zu groß.
Daher lieber viel und oft spielen lassen, aber die Zeit jeweils so, dass Hund dabei nicht sichtbar ermüdet. Das bringt auch Kondition und die Zeiten werden immer länger.Mein Zwerg (6 Monate übermorgen) wird so bewegt, dass er absolut nicht ermüdet wird, daheim aber weder überdreht, noch völlig umfällt. Das ist für uns das Idealmaß.
LG
das Schnauzermädel - Vor einem Moment
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