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Hund, und wenn ja, was für einen?

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    Hallo Leute =)


    Ich bin es schon wieder. Da es mit meiner Erdnuss ja leider nicht geklappt hat, habe ich nun lange vor mich hin überlegt ob ich mir überhaupt einen Hund kaufen sollte, da das Leben offenbar voll dagegen zu sein scheint.


    Nun frage ich mich, bin ich überhaupt Hunde-kompatibel?


    Wenn einen Hund, dann wäre der Plan:
    In Finnland mit meinem Freund zusammen anschaffen, am besten eine junge Hündin (Kein 8 Wochen alten Baby, aber auch noch kein jahr alt)
    Dort würden wir dann nach 2 Monaten anfangen zu arbeiten, wobei die Maus dann aber auch mit der Hündin von dem Eltern meines Freundes "Zusammen alleine" wäre.
    Was wir danach machen steht leider noch in den Sternen, allerdings denke ich nicht, dass es daran scheitern muss, immerhin sind Hunde auch anpassungsfähig und kommen ja eigentlich gern mit auf jede Reise.


    Sicher ist, dass ich erst 3 Monate arbeiten will, bis ich einen Hund anschaffe, um ein polster von 3000 euro zu haben, für eventualitäten, OP's etc.
    Ansonsten bekomme ich jeden Monat 560 euro unterhalt von meinem Vater, insgesammt noch 2 Jahre, von dem ich auch mit Hund leben kann, sodass das Polster auch Polster bleiben würde. (Ich könnte es mir nie verzeihen meinen Hund einschläfern lassen zu müssen nur weil das Geld für ne OP fehlt etc.)


    Wenn ich beschließen sollte, mein Abitur zu ende zu machen würde ich natürlich in eine Hundefreundliche WG ziehen, wo dann auch jemand mit dem vierbeiner rausgeht, wenn ich mal lange schule hätte, abgesehen von meinem freund, oder wenn wir uns trennen sollten.


    Mein langfristiger Plan ist es, sobald ich dort einen Job gefunden habe, in Spanien oder auf Mallorca auch im Tierschutz tätig zu werden. (in den nächsten 5-10 jahren)


    und dann natürlich noch was ich von meinem Hund erwarte bzw. rasse bedingt im Blut liegen sollte.


    -sehr anpassungsfähig , am besten auch, was warm/kalt angeht, muss aber nicht, gibt ja auch klamotten ;)
    -ausgeglichen
    -kumpeltyp also "will to please"
    -muss leider auch alleine bleiben können (natürlich nicht 6 std. am stück)
    -knutschbacke also ruhig kuschelig (ich mag schmusen)
    -keinen jagttrieb


    grösse, farbe etc. völlig egal.
    sollte allerdings schon auch am rad/pferd/joggen mithalten können, also eher kein mops etc. :headbash:


    hoffe ihr könnt mir helfen ^^ Danke =)

    Unter hundert Menschen liebe ich nur einen, unter hundert Hunden neunundneunzig.
    (Marie von Ebner-Eschenbach)
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    Tabs & das braune Sockenmonster

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  • Ehrliche Antwort?
    Mach dein Leben erst mal fertig, und denk dann an einen Hund.
    So, wie dus hier schreibst, bringt das nix, weder für dich als auch für nen Hund.

    Das einzige, was einen Labbi erschüttern könnte, ist die Angst, das bei einem Erdbeben sein Futter in eine Erdspalte fällt

  • Zitat von "chucky1"

    Ehrliche Antwort?
    Mach dein Leben erst mal fertig, und denk dann an einen Hund.
    So, wie dus hier schreibst, bringt das nix, weder für dich als auch für nen Hund.


    Oh ja... Antworten die die Welt nicht braucht. :roll:
    Ich finde die TS hat sehr wohl überlegt.



    Also, ich habe meinen ersten eigenen Hund mit knapp 20 aus dem TH geholt, 3 Monate vor meinen Abschlussprüfungen. Ich wusste bis dato noch nicht mal, ob ich einen Job bekommen werde.


    2 Jahre später, hab ich mir zum Ersthund der dann mittlerweile 11 war, einen Zweithund geholt. Huchi.... Ich war arbeitslos zu der Zeit...
    Tja und 3 Jahre später, Ersthund verstorben, bin ich in die Schweiz ausgewandert und der Zweithund blieb in Berlin bei meinem Exfreund. Eigentlich nur für 3 Monate, aber die Zwei sind wie Latsch und Bommel, also blieb das Taratier dort.


    Was ich damit sagen will,
    es gibt so viele unvorhergesehene Dinge im Leben, man kann nicht alles im Voraus planen. ;)



    Liebe TS,


    ich würde dir jetzt eher ein älteres Semester ans Herz legen. ;)


    Einem erwachsenen Hund, oder Jungspund 2 Monate Eingewöhnungszeit zu geben, finde ich mehr als genug. Wenn der Hund bis dato nicht gelernt hat, alleine zu bleiben, kannst du es in der Zeit trainieren.



    Die Erwartungen die du an den Hund stellst, sind grösstenteils Erziehungsdinge.


    Aber ehrlich, bei dem was du schreibst, fällt mir der JRT ein. Den "will to please" und Jagdtrieb mal ausgenommen. :hust:


    Obwohl meine Madame sich sehr gut abrufen lässt vom jagen. Alles eine Frage der Erziehung.
    Sonst bin ich ja eher für Mischlinge oder generell Hunde aus dem Tierheim. Aber da weiss ich nicht, ob dir so etwas vorschwebt.

    Zum Lügen gehören immer Zwei. Einer der lügt und einer der es glaubt. <- Homer Simpson
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  • Ja, JRT finde ich total toll, allerdings dann eher die langbeinigen oder nen Mix.
    Ich bin französische bulldoggen auch toll, aber die sind ja eher nicht die "Fahrradläufer"
    Ja also der hund sollte um die 6 monate alt sein, weil halt schon eine hündin da im haus ist und die bei erwachsenen hund einfach aus angst schonmal etwas aggressiv werden kann, wenn sie die nicht kennt.
    ansonsten finde ich goldenretriever und labrador und auch briard und bearded collie toll^^
    also son schokolabbi mädchen... das wär schon was...

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  • Ui, nen Briard... das überlege dir gut. ;)


    Meine Freundin hat einen. Das sind ganz tolle Hunde, aber sie sind nicht ohne.
    Mit einem Briard musst du wirklich jeden Tag trainieren. Sie stellen auch ganz gerne mal Kommandos in Frage. Er läuft nicht so einfach nebenher. Es sind Hütehunde und dementsprechend schon etwas speziell.
    Sie sind auch sehr sensibel und gegenüber Fremden erst mal sehr reserviert.


    Würde ich dir als ersten eigenen Hund ehrlich gesagt nicht empfehlen.


    Da wären die anderen Rassen schon eher was.


    Sollte es ein PRT werden, das langbeinige Pendant vom JRT, brauchst du jede Menge Humor.
    Schmöker mal hier, da ging es um JRT/PRT.
    http://www.dogforum.de/jack-russell-terrier-t124623.html

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Zitat von "Ziggy"

    Oh ja... Antworten die die Welt nicht braucht. :roll:


    Doch, genau solche Antworten braucht die Welt. Kurz & Knapp auf den Punkt gebracht. Wattebausch ist super und hinterher ist das Geschrei groß und jeder weint solidarisch mit, bloß weil der arme in Finnland angeschaffte Husky jetzt das spanische Wetter gar nicht verträgt, die TS sich nun doch für Australien entscheidet und der Hund nicht mit darf, der Papa das alles nun auch ganz anders sieht, sie sich von seinem Freund trennt und keine Zeit mehr hat, etc. etc. pp.


    Leben auf die Kette kriegen, dann Hund. Punkt.

  • Also mein Leben wird sich in der unbeständigkeit nicht verändern und daher ist das mit dem auf die kette kriegen auch nicht möglich.
    Nein, ich gehe nicht nach australien, zuviel ungeziefer.
    evtl. nach kanada, dahin kann hundi aber problemlos mit.
    wenn ich mich von meinem freund trenne bleibt der hund bei mir. und natürlich bin ich nicht so blöd und kaufe mir einen husky, der a) reichlich jagttrieb mitbringt und b) in heissem klima ja wirklich nicht klar kommt.
    Da wäre es dann schon eher ein kurzhaariger hund, der dann im winter mit mantel und pfotenschuhen rumrennen würde.
    und nein, ich kaufe mir auch keinen hütehund, den ich dann nicht auslasten kann, einen briard werde ich auch nicht kaufen, die find ich einfach nur toll.
    auch über nen JRT muss ich mir gedanken machen, immerhin haben sie echt feuer im arsch und ausserdem auch einen Jagttrieb der beschäftigt werden will.


    Du siehst also, ich bin kein kind mehr, dass sich über sowas keine gedanken macht.

    Unter hundert Menschen liebe ich nur einen, unter hundert Hunden neunundneunzig.
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  • Zitat von "Anpagliwin"

    Du siehst also, ich bin kein kind mehr, dass sich über sowas keine gedanken macht.


    Gut gebrüllt, kleine Löwin. Ich stelle das jetzt aber einfach mal zur Auswahl:


    a) Du bist sicher, dass Du das auf jeden Fall hinbekommen wirst. Irgendwie geht das und der Hund wird nicht darunter leiden.
    b) Du bist unsicher. Es könnte sein, dass ein Hund, zumindest jetzt noch nicht, in dein Leben passt, da er evtl. der Leidtragende wäre.


    Wenn die Antwort a) ist, ist die Frage im Titel des Threads vermutlich nur falsch formuliert. Dann tut es mir leid und ich wünsche dir, für was auch immer Du dich entscheidest, bei Hund & Leben, viel Glück. Ist die Antwort aber b), lege ich dir wiederholt Nahe, es wirklich einfach sein zu lassen und den Globetrotter in Hülle und Fülle auszuleben.


    Von einem JRT würde ich übrigens auch abraten, wenns was ruhigeres sein soll. Die, die ich kenne, sind echte Flummis.

  • Also ein komplett absehbares Leben hat wohl niemand... aber, stimmt schon, so mehr oder minder sollte man schon wissen, wo die Reise hingeht. Du scheinst dir aber schon Gedanken zu machen, das finde ich gut.


    kurz dazu:

    Zitat

    Von einem JRT würde ich übrigens auch abraten, wenns was ruhigeres sein soll. Die, die ich kenne, sind echte Flummis.


    Potential dazu (wie auch bei vielen anderen Rassen) ist definitiv gegeben, ist aber Auslastungs- & Erziehungssache. Das eigentliche Problem, warum die JRT so einen schlechten Ruf haben, ist, mMn, dass halt viele Leute tatsächlich nur den kleinen süßen Hund mit Flecken sehen und es dann an oben genannter Auslastung & Erziehung hapert. Macht man diesen Fehler der Fehleinschätzung nicht, können das tolle Hunde sein.
    Sofern der TS das also bewusst ist, würde ich den JRT da nicht sofort als unpassend abkanzeln. :)

    “Dogs are great. Bad dogs, if you can really call them that, are perhaps the greatest of them all.”


    ― John Grogan, Marley and Me: Life and Love With the World's Worst Dog

  • Hallo,


    erstmal musst du dir wirklich sicher sein ob ein Hund jetzt in dein Leben passt und du ihm auch wirklich gerecht werden kannst. Ausserdem ist ein Hund durchaus eine Einschränkung im weiteren Leben, die viele Umstände mit sich bringen kann. Kein Leben ist fest planbar, aber man muss sich halt im klaren sein dass man mit der Hundeanschaffung eine sehr große Verantwortung auf sich nimmt...
    Wie gesagt das solltest du für dich entscheiden.



    Worüber ich mir an deiner Stelle Gedanken machen würde:
    Wie hoch sind die Unterhaltskosten für ein "Hundeleben" in Finnland?
    Ist die Hündin deiner Schwiegereltern(?) auch verträglich mit anderen Hündinnen?
    Welche Rassen gibt es überhaupt in Finnland? Bringt ja nichts wenn du dich auf eine Rasse versteifst wo du letztendlich nur mit riesen Aufwand einen Züchter in Finnland findest...

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