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Kennt ihr diese DVD: Duell auf offener Straße ?

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    Hallo,


    im März letzten Jahres habe ich ja meinen Ivo bekommen, vermutlich einen Podi-Mix aus Spanien. Er war 4,5 Monate alt und seit dem ersten Tag an leinenaggressiv. Nun ist fast 1 Jahr verstrichen und wir arbeiten mittlerweile mit dem dritten Trainer an dem Problem (zuerst Spritzflasche, dann mit Marker, Hunde anzeigen und anschauen belohnen, diesmal über Abbruchkommando). Ich habe, glaube ich, schon sämtliche Posts zum Thema Leinenaggro in diesem Forum (und auch diversen anderen Foren) durch und habe mich aufgrund der positiven Berichte nun für eine Canis-Trainerin entschieden. 3 Stunden sind jetzt rum und wir haben bisher an der Leinenführigkeit gearbeitet, Abbruchkommando soll also erst noch kommen. Trotzdem bin ich shcon wieder am verzweifeln, ich hätte mir doch zumindest kleine Verbesserungen bisher versprochen - aber die gibt es nicht, es wird eher schlimmer.
    Vorhin bin ich im Netz auf eine DVD gestoßen von Nadin Matthews und Leo Busch: Duell auf offener Straße. Ich überlege, sie mir als Unterstützung zu bestellen, sie beruht ja schließlich auch auf der Canis-Arbeitsweise.
    Hat sie denn jemand schon mal angesehen und lohnt es sich? Ich hab mich in dem letzten Jahr schon soo krass finanziell ruiniert durch die ganzen Trainer, dass ich nicht einfach mal so wieder 30 Euro für irgendeinen Quatsch ausgeben will. Aber vielleicht hat ja jemand von euch schon Erfahrungen mit der DVD?
    Ich hab nicht vor, einen Trainer dadurch zu ersetzen, wäre wirklich nur eine Unterstützung, damit ich mir das Vorgehen zu Hause immer mal wieder noch mal reinziehen kann.


    Bin gespannt auf eure Erfahrungen!

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  • Hi,


    ich habe die DVD am WE gesehen, sie ist gut, keine Frag. Aber, wie Du schon sagst, sie ersetzt definitv KEINEN Trainer. Wenn Du eh knapp bei Kasse bist, würde ich die 30€ für die DVD lieber in Einzelstunden investieren, die DVD läuft Dir nicht weg ;-)
    Wo trainierst Du denn momentan? Stunden ohne Veränderung sind schon "komisch", bei uns (und auch bei denen, die ich kenne und die auch bei Canis waren) waren nach 3 Stunden ganz deutliche Verbesserungen zu sehen.


    LG Kerstin

    Erst wenn der letzte Futterdummy geworfen,
    das letzte Leckerchen verfüttert
    und die letzte Futtertube kaputt ist,
    wird man feststellen,
    dass man ein gutes Miteinander nicht herbeifüttern kann

  • Ich kenne die DVD nicht, würde dir aber davon abraten. So wie es scheint, hast du alle Tipps und Tricks schon erfolglos ausprobiert. Die DVD wird auch nur Standardsituationen zeigen und an der Oberfläche kratzen können, weil es einfach nicht möglich ist, auf spezielle bzw. persönliche Probleme einzugehen.
    Bei dir scheint das Thema nicht mehr nur beim Hund zu liegen sondern wohl auch bei dir selber. Ich will dir nicht zu nahe treten, kann mir aber vorstellen, dass deine "Angst" bereits ansetzt, wenn ihr den ersten Schritt nach draussen macht, da hinter der nächsten Ecke schon der Feind lauern kann. Keine DVD der Welt kann dir sagen, was du in welchem Moment falsch machst und wie dein Hund darauf reagiert. Das kann eigentlich nur ein Trainer vor Ort, mit guter Beobachtungsgabe.


    Da zudem in der Hundeerziehung quasi alles verknüpft ist, kann die Ursache auch woanders liegen und mit deinem allgemeinen Umgang mit dem Hund zu tun haben. Auch das kann nur ein Trainer beurteilen.


    Von daher spar die 30 € und mach dafür ne Extrastunde "Live-Training".

    "Arf she said"

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  • Hi Kerstin!


    Danke für die Antwort, dann schieb ich das mit der DVD mal lieber noch auf, bis sich unser Problem hoffentlich mal gebessert hat und ich nur noch was zur Verfestigung brauche...
    Wir trainieren in Bremen (ich glaube, du hattest mir auch mal im polar-chat geantwortet? ;) ) bei der Hundeschule TeamBildung. Wie gesagt, Abbruchkommando steht uns noch bevor, ich kann ja mal kurz zusammenfassen, was wir in den bisherigen Stunden gemacht haben (alle auf dem Gelände der Hundeschule und umzu).


    1. Stunde:
    Haben uns lange unterhalten und Ivo wurde sowohl im Kontakt an der Leine (also die Leinenaggro) also auch im Kontakt ohne Leine mit anderen Hunden durch Zaun hindurch beobachtet (war friedfertig, auch bei unkastrierten Rüden). Hausaufgabe: ich sollte durch kleine Übungen zuhause unberechenbarer für ihn werden.


    2. Stunde:
    Neuer Aufbau der Leinenführigkeit durch Leinenimpulse und Richtungswechsel in ablenkungsfreier Umgebung. Hausaufgabe: üben, üben, üben.


    3. Stunde:
    Leinenführigkeit unter Ablenkung von Futter, Spielzeug und schließlich auch Hunden. Dazu hat die Trainerin erst ihre kleine Schäfi-Mix-Hündin am Ausgang des Platzes positioniert und ist mit Ivo (unter ständigen Richtungswechseln) zu ihr hin. Auf der Hälfte des Weges wollte er schon nicht mehr so gern weiter, sie sind aber schließlich doch bis zu einem halben Meter bei ihr angekommen und Ivo wurde abgelegt. Dann durfte er sie begrüßen und mit ihr toben.
    Übung wurde dann mit einem unkastrierten Rüden wiederholt, der normalerweise auch voll in Ivos Feindschema passte - gleiches Spiel, Ivo wollte nicht hin, war ganz unsicher und hat ihn schließlich freundlich begrüßen dürfen.
    Das ganze hatte mich ziemlich beeindruckt, ich war fest überzeugt, dass Ivo ausrasten würde und hatte ihn noch nie so unsicher erlebt. Die Trainerin ist auch der Meinung, dass die Gründe für seine Leinenaggro in seiner Unsicherheit liegen (so wirkt er jedoch meistens überhaupt nicht).
    Auf jeden Fall hab ich mich schon toootal drauf gefreut, das alles bei unseren Spaziergängen ausprobieren zu können, aber es klappt einfach nicht :sad2: Die Ausgangssituation ist ja auch anders, es sitzen auf unseren Spaziergängen keine Feindhunde still und angeleint irgendwo rum, sondern kommen auf uns zu oder laufen hinter uns und ich kriege Ivos Aufmerksamkeit dann einfach nicht mehr eingefangen, egal wieviele Richtungswechsel und Leinenimpulse ich mache. Außerdem muss ich bei den Richtungswechseln auch immer tierisch aufpassen, dass ich mich nicht so mit ihm drehe, dass ihm meine Beine im Weg sind - weil er mich dann wieder tackern könnte.
    Jetzt erhoffe ich mir richtig viel vom Abbruchkommando, bin aber auch unsicher, ob es da überhaupt was passendes gibt für das Terrortier. Bleibt nun Abwarten, die Trainerin kommt am Donnerstag zu uns und dann üben wir hier im Spaziergebiet...

  • Die Trainerin ist zu der Hündin hin? Und zu dem Rüden? Warum?


    Warum hat nicht die Trainerin dich mit deinem Hund zu der Hündin gelassen und zu dem Rüden? Wie will sie denn dein Verhalten mit dem Hund und das Verhalten des Hundes beobachten?


    Ich kann mich eigentlich nur Zappa anschließen, das Problem ist nicht nur der Hund und seine Unsicherheit sondern auch du und deine Unsicherheit.


    Sprich die Trainerin doch einfach mal beim nächsten Mal drauf an. Sag ihr dass du dir schon mehr erwartet hättest und woran es liegen könnte. Frag sie mal ob es nicht sinnvoller wäre, wenn du die Übungen mit deinem Hund machst und nicht die Trainerin.

    Otto mein Herzhund *04.03.2008 - † 22.07.2018
    Herbert *29.09.2018


    - Spanne den Bogen, aber lass nicht los. - Noch gefürchtet zu werden ist wirksamer. -
    *chin. Sprichwort, gefunden im www*

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • und warum bringst du ihm nicht einfach bei, dir zu folgen? übe diese richtungswechsel mit ihm - ohne ablenkung, dann mit wenig ablenkung usw. aber ohne leinenimpulse. die leine sollte ruhig gehalten werden. dein hund ist unsicher, hat vielleicht sogar angst und du machst ihm noch mehr angst. keine gute kombi. ;)
    wenn der abstand für deinen hund groß genug ist, er die einzelnen schritte gelernt hat, ohne angst vor strafe zu haben, wird er dein bein auch nicht tackern.


    schau mal, die tina ist eine gute trainerin. http://mensch-hund-freundschaft.de/ueberuns.php


    gruß marion

  • @ gisszmo:


    Hey, ich hatte die Trainingsstunde etwas ungenau beschrieben, was mir nach deiner Antwort erst auffällt. Es ist richtig, dass die Trainerin es bei ihrer eigenen Hündin vorgemacht hat, mir gezeigt hat, wie ich Ivo in die Situation führen soll. Dann kam der Rüde und sie fragte mich, ob ich es gleich selbst versuchen wolle oder noch einmal zusehen. Da ich das Gefühl hatte, dass ich noch sehr unsicher in der Vorgehensweise war, bat ich sie, es noch einmal vorzuführen. Danach war aber ich selbst dran und lief mit Ivo noch zwei weitere Male zu dem Rüden.
    Ja, das das Problem auch meine eigene Unsicherheit ist, ist mir schon klar. Sobald ich mit Ivo nach draußen gehe, hab ich schon das Gefühl in den Kampf zu ziehen und ständig dabei, die Umgebung nach Hunden abzuscannen und sie in Kategorien zu sortieren: Freund, bekannt, unbekannt, Todfeind, etc. Um an meiner Unsicherheit was zu ändern, muss ich aber das Gefühl haben, ein "Werkzeug" in der Hand zu haben, was auch funktioniert, das Vertrauen zu Ivo muss wieder wachsen. Es ist halt ein Wechselkreislauf und der muss an irgendeiner Stelle durchbrochen werden.

  • Hallo Marion,


    danke für deine Antwort. Eigentlich bin ich auch Anhänger der sanften Hundeerziehung, das vorab. Und ich hatte auch schon mehrere Trainingsstunden bei Tina: wir hatten das Markern eingeführt, das Zeigen eines Hundes, Belohnen des Anschauens. Bloß brachte es nach 2-3 Monaten kein wirkliches Ergebnis. Ich konnte zwar so bei einigen Hunden das Verbellen verhindern, aber nur, wenn ich ihn die ganze Zeit gemarkert hab, ihm somit ein Leckerchen nach dem anderen ins Maul schob und wenn der Hund sowieso nicht wirklich ins Feindesschema passte. Und mit gaaanz großer Distanz natürlich. Sobald das Markern seltener kam oder ein "Feind" nahte (denn dann interessierten ihn weder "Klick", noch Leckerlies) ging das Gebrülle und das Schnappen nach meinen Beinen wieder los. Ich habe einfach kaum Fortschritte gesehen, sonst wäre es auch die Methode meiner Wahl gewesen. Tina würde wahrscheinlich sagen, dass es einfach länger dauert, aber nach Monaten möchte ich zumindest spürbare Erfolge haben. Zudem hat es mich etwas gestört, dass sie die Gründe und die tatsächliche Ausprägung der Leinenaggro als unwichtig ansah und wir uns erst dann draußen getroffen haben (und sie die Situation auch erstmalig selbst gesehen hat), als ich ausdrücklich darauf bestand. Irgendwie sah ich mich mit dem Problem nicht 100%-ig ernst genommen: während ich draußen jedesmal einen halben Nervenzusammenbruch hatte, übten wir in der Wohnung "Decke". Ich mochte sie trotzdem gern, aber ich glaube, für uns war es einfach nicht das richtige.


    Schönen Gruß!

  • Es liest sich so, als wurde bisher immer an den Symptomen gearbeitet, aber nicht an der Ursache. Aber ok, man kann schriftlich auch nicht jedes Detail festhalten. Aber wenn du bei so vielen Trainern warst, dann wird doch sicherlich auch schon feststehen, WARUM der Hund so reagiert. Ist er Angstmotiviert, im Sinne von "Angriff ist die beste Verteidigung"? Hat es evtl. direkt was mit dir zu tun oder schlägt er auch Alarm, wenn andere ihn an der Leine haben? Ist er evtl. einfach nur unausgelastet und lässt seinen Frust aus? Oder ist er ein respektloser Rüpel, der Grenzen überschreitet? Oder alles auf einmal?


    Dazu kommt - wie schon erwähnt - die Frage, wie du generell mit dem Hund umgehst bzw. wie euer Verhältnis ist. Wie verhält er sich zu Hause? Wie gehst du mit ihm um? Wie sieht eine entspannte Gassirunde aus? Wie wird er beschäftigt? Wie ist euer Tagesablauf usw... Manchmal liegen die Ursachen ganz woanders versteckt. Und wenn du die nicht an der Wurzel packst, dann wirst du auch mit weiteren 10 Trainern und 100 Trainingsstunden nicht weiter kommen.

    "Arf she said"

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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