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Alleine bleiben ausdehnen

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    Hi ihr Lieben,


    bestimmt gibt's hier schon etliche ähnliche Threads, aber die Suchfunktion ist irgendwie echt blöd, falls jemand mich irgendwohin verweisen kann, nur her damit!


    also... mein Hund Fény (Chihuahua+ JRT mit Fragezeichen) ist nun 6 Monate alt, ich habe ihn seit er 16 Wochen alt ist.
    Das alleinesein haben wir bisher ganz gut hinbekommen, ich habe ihn am Freitag das erste mal 1 1/2 Stunden alleine gelassen als unser bisheriges Maximum und ich muss sagen, dass er sich echt supermacht. Kurz vorher war ich 1 1/2 Wochen bei meinen Eltern und habe da kein einziges Mal geübt (ging nicht, vier Personen Haushalt... :verzweifelt: ) dachte schon das hätte alles zerstört, aber ganz im Gegenteil..
    Mir scheint's bei dem kleinen Mann hat's irgendwie Klick gemacht.. er ist sehr viel entspannter:
    - er fiepst wenn ich gehe bedeutend weniger (max. 30Sekunden), aber auch nicht durchgehend, wie früher, sondern nur ein paar Mal. Manchmal auch nur von seinem Platz aus schon, dh er steht gar nicht mehr auf... er bleibt dann auch dort liegen und schläft.
    - wenn ich komme , springt er noch auf, aber fiepst bedeutend weniger als vorher


    allgemein schläft er, mit Unterbrechungen, fast die ganze Zeit. Denkt er, ich komme, und ich war es doch nicht, steht er vielleicht eine Minute an der Tür, merkt dann, "hm, sie ist es nicht" und geht wieder auf seinen Platz um sich dort hinzulegen.


    Jetzt meine Frage... das alles klappt schon wirklich gut, wenn er gut müde ist (Hundeschule oder aber ein toller, langer Spaziergang, sowas), wenn er nicht k.o. ist, sieht die Sache schon etwas anders aus... er schiebt dann keine Randale oder ähnliches, aber er ist deutlich unentspannter als sonst. :muede:
    In ca. einem Monat fängt die Uni wieder an und ich würde gerne mindestens eine Vorlesung besuchen können (das wären 2 1/2 Stunden insgesamt für den Hund) oder gar zwei (das wären dann 4 1/2 Stunden) -
    Und ich habe eigentlich nicht vor jeden Morgen vor der Uni zur Hundewiese zu fahren :pfeif:


    Könnt ihr mir da vielleicht mal Tips oder Erfahrungen mitteilen, wie das so bei euch war? Legt sich das, wenn die Routine reinkommt (aufstehen, Gassi, Frühstück, alleine sein)? Oder kann ich irgendwas anderes machen, dass das besser klappt? Was denke ich auch ganz gut ist, ist, dass er jetzt nach dem Frühstück schon immer schön einschläft, allerdings bin ich dann zuhause.. aber so prinzipiell ist das ja schon mal ganz gut, würde ich denken.


    Und bei diesem Stand, nämlich 90Min alleine lassen klappt gut, würdet ihr da immer noch minimal aufbauen? Also sagen wir immer mal 10 Min länger oder schon mehr? Gibt es da eine "kritische Phase", die der Hund erst überwinden muss, und was danach kommt, verursacht dann keine so dolle Angst mehr - habe ich irgendwo mal gelesen? Ich lasse ihn jetzt auch nicht jeden Tag so lange alleine, oft genug sind es nur 20Min oder auch mal (aber das ist sehr selten) gar nicht, zB heute, Sonntag.. keine Geschäfte auf, kein Zeitvertreib durch Bummeln o.ä. möglich... So die Art.


    Über ein bisschen Hilfe würde ich mich freuen! :hilfe:

    “Dogs are great. Bad dogs, if you can really call them that, are perhaps the greatest of them all.”


    ― John Grogan, Marley and Me: Life and Love With the World's Worst Dog

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  • schiiiiiiieeebbbb ! Neinnein, dieser Thread darf nicht untergehen!

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    ― John Grogan, Marley and Me: Life and Love With the World's Worst Dog

  • Hallo,
    er ist ja noch sehr jung, daher würde ich das Alleinbleiben nur sehr langsam steigern. Bisher war es, wenn ich es richtig gelesen habe nicht regelmäßig, da ist schon noch ein Unterschied, wenn er dann regelmäßig länger allein bleiben soll.


    Wenn du merkst, das er Angst hat, dann würd ich gar nicht weiter machen, sondern erstmal daran arbeiten die Angst abgebaut wird.
    Wir haben unsere Hayly das erste Jahr max. 1,5 Std. allein gelassen. Erst danach haben wir das langsam ausgeweitet.
    Vor dem Alleinsein sollte immer eine Gassirunde stehen. Wenn es besser klappt wenn er müde ist, na dann sollte er auch müde sein, wenn er allein bleiben soll.


    Wenn unsere Hunde mal den Vormittag länger allein sind, stehe ich extra früh auf und gehe mit ihnen ihre normale Runde, auch wenn es um 5.00h ist.

    LG Petra und
    Anka-Wolfsspitzmischling *2001
    Hayly- Australian Shepherd *2008


    Susi(1987-2005)


    "Ohne ein paar Hundehaare ist man nicht richtig angezogen!"

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  • Zitat

    er ist ja noch sehr jung, daher würde ich das Alleinbleiben nur sehr langsam steigern. Bisher war es, wenn ich es richtig gelesen habe nicht regelmäßig, da ist schon noch ein Unterschied, wenn er dann regelmäßig länger allein bleiben soll.


    ja, stimmt, ich habe das Alleinesein nicht so aufgebaut, dass ich die Zeit immer kontinuierlich ausgeweitet habe. Er ist zwar wirklich fast jeden Tag irgendwann mal alleine, aber oft ist es auch nur eine halbe Stunde oder 20Min. Ist das verkehrt?


    Zitat

    Wenn du merkst, das er Angst hat, dann würd ich gar nicht weiter machen, sondern erstmal daran arbeiten die Angst abgebaut wird.


    Also, wie ich geschrieben habe, hat er sich in seinem Verhalten schon sehr gebessert, er ist nun wirklich sehr entspannt, das finde ich super. Das Gefühl, dass er Angst hat, habe ich eigentlich nicht.


    Zitat

    Wenn unsere Hunde mal den Vormittag länger allein sind, stehe ich extra früh auf und gehe mit ihnen ihre normale Runde, auch wenn es um 5.00h ist.


    Gut, wenn's gar nicht anders gehen sollte, würde ich das natürlich auch machen, aber es wäre schon schön, wenn ich nicht jeden Morgen erst 45 Min mit dem Hund laufen muss. Ayayay. Das, wo ich doch so ein ausgemachter Langschläfer bin ;)

    “Dogs are great. Bad dogs, if you can really call them that, are perhaps the greatest of them all.”


    ― John Grogan, Marley and Me: Life and Love With the World's Worst Dog

  • Hallo,
    kannste glauben, wenn ich im Winter bei -10°C um 5 aufstehen muss, meine Hunde mich anschauen als hätte ich nicht alle Tassen im Schrank- Aufstehen um die Zeit, eh es ist draußen kalt und dunkel, hier ist es schön warm......... dann könnte ich auch alle erwürgen. :grumbleshield:


    Doch ich weiß, haben sie ihre Runde nicht gehabt, sind sie hibbelig und auch wenns bis mittags gut geht. Es geht ihnen so einfach besser. :smile:

    LG Petra und
    Anka-Wolfsspitzmischling *2001
    Hayly- Australian Shepherd *2008


    Susi(1987-2005)


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    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Ich würde das an deiner Stelle ganz variabel gestalten, mal länger wegbleiben, mal nur kurz. Als Artus in Fénys Alter war, hat er auch noch häufiger gefiept, wenn ich gegangen bin. Allerspätestens, als das Wintersemester anfing (er war neun Monate alt), war das komplett weg. Er weiß genau, dass wir morgens aufstehen, rausgehen und er dann erstmal alleine ist. Mit der Routine hat er sich super schnell dran gewöhnt und bleibt jetzt auch bei anderen Gelegenheiten fiepsfrei zu Hause. :)

    Sir Artus (vom ostdeutschen Bauernhof), *30.12.09



    Ich bin in einer Welt groß geworden, in der Malis Hunde waren, mit denen wir Kinder allein in den Wald gehen konnten.

  • Hallo,


    danke erstmal für die Antworten. :)


    Ach, du arme Anka! Aber du bekommst auf jeden Fall :respect: dafür, dass du das machst, obwohl du dann nicht alle Tassen im Schrank hast für deine Hunde ;)


    Aleysha: ahaaa, gute Nachrichten! Dankesehr. Gehst du denn morgens auch nur kurz raus oder eine große Runde, so wie Anka? Und würdest du ab jetzt immer noch in kleinen Schritten aufbauen, oder meintest du mit dem variieren, mal kürzer, mal länger, dass ich jetzt auch mal ein bisschen länger weg sein soll?


    Und war es bei dir dann so, dass du die Routine einfach hast einkehren lassen? Weil ich ja doch noch einen Unterschied zwischen "Fény müde& alleine" und "Fény nicht müde& alleine" sehe.. das Problem ist, dass man ja erstmal so anfangen soll, dass man den Hund am besten alleine ist, wenn er sowieso müde ist, nur finde ich es gerade schwer den "Absprungpunkt" zu finden, wo ich den Hund auch im Normalzustand alleine lassen kann.. bzw.. vielleicht gibt es den ja gar nicht, bei Anka ja zB nicht..

    “Dogs are great. Bad dogs, if you can really call them that, are perhaps the greatest of them all.”


    ― John Grogan, Marley and Me: Life and Love With the World's Worst Dog

  • Hallo,
    nochmal kurz vor der Nachtruhe........
    Allein lasse ich sie schon öfter, doch wenn wir morgens alle aus dem Haus sind heißt das mind. 6 Stunden teilweise auch mal länger, da muss ich vorher schon gehen.
    Wenn ich für 2 Stunden unterwegs bin, dann ist es egal ob wir vorher oder nachher unsere Runde drehen.
    @Tjani, deiner ist ja noch sehr jung, der braucht noch keine Riesenrunde, soll er in dem Alter auch noch nicht.......

    LG Petra und
    Anka-Wolfsspitzmischling *2001
    Hayly- Australian Shepherd *2008


    Susi(1987-2005)


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  • Zitat

    @Tjani, deiner ist ja noch sehr jung, der braucht noch keine Riesenrunde, soll er in dem Alter auch noch nicht.......


    ich weiß :)

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    ― John Grogan, Marley and Me: Life and Love With the World's Worst Dog

  • Achso, habe ich, glaube ich, vergessen zu erwähnen: Kauzeugs habe ich ihm bisher nicht gegeben, wenn er alleine ist, aus Angst, dass er sich an etwas verschlucken könnte.... außerdem habe ich ein wenig Angst, das wenn sein "legales Kauutensil" dann mal aufgebraucht ist, er sich halt ein neues sucht- was ich dann vielleicht nicht soooo toll finden könnte... ungerechtfertigte Bedenken?

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    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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