Mein Hund hütet mich!

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    Hallo alle zusammen!


    Ich habe mich extra in diesem Forum angmeldet, weil ich unbedingt Hilfe brauche!


    Meine Schapendoes-Hündin ist jetzt etwa 7 Monate alt und sie hütet mich total! Ich kann nirgends in der Wohnung umherirren, ohne das mein Hund mir am Rockzipfel hängt! Ständig steht sie mir im Weg, ständig rennt sie mir überall hinterher! Es ist einfach nur nervig!


    Ich habe schon in der HuSchu nachgefragt, was ich da machen kann. Der überaus "qualifizierte" Rat war: Suchen Sie sich einen Freund, dann hört das auf! -Haha - sehr witzig, was? :muede:


    Naja... ich habe eigene Maßnahmen ergriffen, aber trotzdem wirds nicht besser. Zum Beispiel schließe ich, wenn ich dne Raum verlasse immer die Tür hinter mir. Was macht der Hund? Bleibt vor der besagten Tür liegen und wartete treu da bis ich wieder rein komme. (Theater macht sie Gott sei Dank nicht mehr!) Wenn ich die Tür dann aufmache bekommt der Hund sie meistens über... aber auch darauß lernt sie anscheinend nicht. Ich mache das jetzt schon seid... mh... etwa 2 bis 3 Monaten. Besserung ist nicht in Sicht.
    Mittlerweile hört sie sogar auf zu fressen, wenn ich den Raum verlassen, währen sie frisst! Das ist doch krass, oder?


    Auf erneutes Fragen bei der Hundschule sagte man mir der Hund sei nicht ausgelastet... Allerdings sehe ich das nicht so. Ich gehe täglich 1 Stunde mit ihr, wovon sie mindestens eine Dreiviertel Stunde lang mit anderen Hunden spielt. Gut - das ist natürlich nichts, was sie wirklich auspowert, aber ihr Wurfbruder (der sein Frauchen auch hütet) hat jeden Tag 3 Stunden Auslauf und macht es trotzdem!


    Was ganz besonders auffällt ist, dass Cookie (so heißt sie) mich auf der Arbeit (im Büro darf sie mit :D) und zu Hause "nur" ein bisschen hütete, das heíßt sie folgt mir bis zur Tür - ich mach sie zu und sie legt sich vor die Tür und wartet ruhig. In der Hundeschule hingegen ist dsa ganz anders! Da spielt sie mit keinem einzigen Hund in den Spielphasen, sondern rennt nur mir hinterher. Sie ignoriert alle Hunde und konzentriert sich nur auf mich! Das ist soooo schade und ich bin echt verzweifelt...


    :hilfe: Ich hoffe jemand kann mir helfen! :hilfe:


    LG Karina

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  • Hallo,


    und eine Frage mal vorweg.


    Versucht sie, Dir die Richtung vorzugeben?
    Indem sie dann zum Beispiel in Deine Fersen zwackt, weil sie will, daß Du nach links gehst, anstatt nach rechts?



    Denn,
    so wie Du es beschreibst,
    klingt es für mich weniger nach "hüten", als eher, daß Dein Hund Dich "kontrolliert".
    Und das sie in Deiner Abwesenheit "Theater" gemacht hat, und jetzt einfach nur nichts mehr frißt,
    klingt für mich eher nach Streß.




    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

  • Hallo Karina,


    das hatte ich mit meiner alten Hündin (Puli) auch: hinlegen an strategisch wichtige Punkte (in die Tür), totales Ausrasten, wenn sie alleine bleiben musste (kann dein Hund alleine bleiben?), warten vor geschlossener Tür, ab und zu Fersenbiss wenn es raus ging und sie mit durfte (vor Aufregung), draussen nur Augen für mich, alles andere war komplett uninteressant :-/
    Ich hab auch immer die Türen hinter mir geschlossen, sie in ihre Box geschickt, Beschäftigung in Form von gefülltem Kong ..mit dem Alleinebleiben wurde es erst nach ca. 2-3 Jahren langsam besser..so richtige Tipps kann ich dir leider auch nicht geben :-/


    Viele Grüße - Katja

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  • Ich würde das eher kontrollieren nennen. Der Hund hat ja dann auch totalen Stress, wenn er nicht bei dir sein kann. Will dir sozusagen vorschreiben, was du tun sollst und kann es gar nicht leiden, wenn du weggehst und er nicht dabei sein kann. Zudem muss er ja auch nie lange alleine bleiben schätze ich mal, weil er ja auch mit zur Arbeit darf.
    Und ich würde auch die Hundeschule wechseln. Solche Aussagen gehen ja mal gar nicht.


    Du hast ja meiner Meinung nach schon den richtigen Ansatz : Einfach die Tür zumachen. Ich würde immer in der Wohnung hin und her latschen und den Hund nicht bemerken. Drei Minuten in dem Raum verbringen (tür zu), rausgehen, dorthin latschen... einfach immer herumlatschen OHNE den Hund zu beachten (wirklich keines Blickes würdigen und schon gar nicht irgendwas sagen). Solange bis er merkt, es ist stinke langweilig, wenn ich überall dabei sein will.


    Möglich wäre auch, dass er Verlassensängste hat, weil er nicht gelernt hat, alleine zu bleiben. Allerdings würde ich das eher ausschließen, weil du ja schreibst, er steht dir im Weg rum.

    Liebe Grüße vom Hündchen und mir

  • Für mich hört sich das nach Verlustängsten an... Vorallem, daß sie sogar mit Fressen aufhört spricht dafür. Das zeugt von enormem Streß....


    Die "Kontrolle" zeigt sie dann, eben weil sie Angst vor dem Alleine sein hat...


    Ein recht gutes Buch zum Thema ist: "Trennungsangst beim Hund" von James O´Heare...


    Ansonsten: sind Schapendoes nicht auch Hütehunde? also Hunde, die daraufhin gezüchtet wurden, sehr eng mit dem Menschen zusammen zu arbeiten? Da muß man sehr vorsichtig zu Werke gehen, damit die Verlustangst nicht noch größer wird. Der Hund muß selbständiger werden, selbstbewußter und unabhängiger...


    Vielleicht könntest Du noch ein wenig mehr schreiben?


    Wie gehst Du zu Hause mit ihr um? Wenn sie ankommt? gekrault werden möchte? Wie sehen die Spaziergänge aus? Wie lange am Tag ist sie alleine? Wie oft in der Woche? Wann hast Du angefangen das mit ihr zu üben? Wie hast Du geübt? Was machst Du mit ihr, um sie auszulasten?....

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Birgit: bei einem eh menschenbezogenen Hund kann das erst recht nach hinten los gehen: Bei Agi, Obedience muß eng mit dem Menschen zusammengearbeitet werden, da wird so ein "Kleben" noch gefördert...


    Wenn, dann würde ich eher mit Nasenspielen, Fährte o.ä. für Auslastung sorgen. Dinge eben, die die Hündin selbständig erarbeiten muß und soll.


    Außerdem finde ich für einen 7 Monate alten Hund genügt ein Spaziergang von ner Stunde locker. Der braucht noch keine spezielle Auslastung...
    Dennoch finde ich Übungen für selbständiges Arbeiten hilfreich... ;)

  • Zitat von "Fräuleinwolle"

    Birgit: bei einem eh menschenbezogenen Hund kann das erst recht nach hinten los gehen: Bei Agi, Obedience muß eng mit dem Menschen zusammengearbeitet werden, da wird so ein "Kleben" noch gefördert...


    Wenn, dann würde ich eher mit Nasenspielen, Fährte o.ä. für Auslastung sorgen. Dinge eben, die die Hündin selbständig erarbeiten muß und soll.


    Außerdem finde ich für einen 7 Monate alten Hund genügt ein Spaziergang von ner Stunde locker. Der braucht noch keine spezielle Auslastung...
    Dennoch finde ich Übungen für selbständiges Arbeiten hilfreich... ;)



    Hmm, könntest recht haben.


    Nasenspiele, Fährten, ZOS vielleicht?


    Weil ich werde den Eindruck nicht los, dass dieser Hund sich aufgrund von Langeweile die Beschäftigung selbst gesucht hat.


    Birgit

  • Wir haben gute Erfolge mit der "Hausleine" gemacht. Ich habe mir eine 1m lange Leine gekauft, einen Haken in die Wand hinter seinem Platz gemacht. Hundi lief im Haus natürlich auch immer mit Halsband rum. Wollte er mich dann kontrollieren und blieb partout nicht auf seinem Platz (an den ich ihn natürlich vorher geschickt hatte; jeder Hund sollte einen festen Platz in der Wohnung haben!), habe ich einfach kommentarlos und ohne den Hund anzuschauen (auch das ist schon Aufmerksamkeit) die Leine an seinem Halsband festgemacht.


    Erst stand Fiete natürlich auf seinem Platz und schaute dämlich. Wenn er sich dann irgendwann mal entspannte und sich hinlegte, bin ich hin und habe ihn kurz gelobt (kannst ihm auch ein Leckerchen geben) und bin dann wieder weg. Irgendwann habe ich ihn dann natürlich wieder losgemacht (wenn er noch entspannt lag). Natürlich sollst Du jetzt auf keinen Fall den Hund ständig angeleint im Hause haben. Aber unser Hund hatte das echt schnell raus und heute bleibt er auch (meistens :hust: ) ohne Leine auf seinem Platz liegen.

    LG, Fietes Frauli


    Der Weg in den WAHNSINN ist voller PFOTENABDRÜCKE von meinem Hund

  • Zitat von "Fräuleinwolle"

    Birgit: bei einem eh menschenbezogenen Hund kann das erst recht nach hinten los gehen: Bei Agi, Obedience muß eng mit dem Menschen zusammengearbeitet werden, da wird so ein "Kleben" noch gefördert...


    :???:


    Gerade beim Agility wird doch gefördert, daß der Hund sich auch mal vom Halter lösen muß.
    Oder sehe ich das gerade etwas falsch? =)


    Kopfarabeit für den Hund finde ich nicht schlecht,
    allerdings ist sie noch recht jung.
    Also würde ich (noch) nicht zu viel mit ihr machen wollen.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

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