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Schock - Hund liegt apatisch am Boden!

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    Hallo liebe Foris,


    am Sonntag hab ich den Horror erlebt. Ich setze mich schon länger damit auseinander, dass ich ja nun einen älteren Hund habe und es "jederzeit" zuende sein kann. Ich will mir das nicht vorstellen, wie es ohne sie ist, aber ich beschäftige mich lieber im Vornherein mit etwas, bevor es mich dann überrollt.


    Ich war Sonntagmorgen noch mit meiner Hündin spazieren, sie wollte nicht wirklich, da haben wir bloß eine kurze Runde gemacht. Als ich dann gegen Mittag nochmal mit ihr raus wollte, wollte sie nicht mehr aufstehen.


    Ich habe meinen Vater angerufen, er ist dann vorbeigekommen und auch ihn erschreckte das Bild. Innerhalb weniger Minuten hatte Fanta sich komplett verändert. Sie lag zitternd am Boden, auf ihrem Kissen, und hob nicht mal den Kopf als mein Vater rein kam. Normalerweise ist sie dann nicht zu halten und dreht völlig durch. Sie hat von ihm keinerlei Leckerchen genommen, meine Hündin ist sonst so verfressen, dass sie niemals etwas ablehen würde.


    Wir haben daraufhin alle TA in Dresden angerufen. Natürlich hatte an diesem Tag unser TA keine Notfallsprechstunde, da er im Urlaub war. Passiert ja immer dann, wenn der TA nicht da ist. Wir haben dann durch Empfehlung einer Freundin doch noch einen TA gefunden, der für uns in die Praxis fährt. War ein ganz lieber.


    Wir haben Fanta also ins Auto getragen und sie auf ihr Kissen in den Kofferraum gelegt. Ich hatte schon mit dem schlimmsten gerechnet und befürchtet, dass ich ohne sie nach Hause fahre.


    UND WAS MACHT MEIN HUND?


    Als wir beim TA angekommen, ca. 20 Minuten später, springt sie aus dem Auto, freut sich und ist ganz die Alte. Ich dachte ich spinne. Ich hatte Todesängste um sie und dann war alles gut?


    Wir sind also rein und der TA hat sie untersucht. Er hat festgestellt, dass sie Probleme mit dem Herz hat (unregelmäßiges Schlagen) und wahrscheinlich einen Schwächeanfall hatte. Er hat ihr eine Aufbauspritze gegeben und was gegen evtl. Schmerzen. So richtig hat er nichts feststellen können. Da es nicht unser Haus-TA war, wollten wir bei ihm auch keine riesen Untersuchung machen lassen.


    Am Montag wollte ich ansich dann zu unserem TA gehen, aber sie war ganz die Alte, also hab ich das dann nicht gemacht.


    Eine Frage, muss ich auf irgendwas achten wegen ihrem Herz? Darf sie sich jetzt nicht mehr anstrengen? Oder irgendwas anderes?

    Liebe Grüße, Nathalie


    mit Ole, französische Bulldogge *06.03.2012.
    und Fanta (31.08.2001 - 25.05.2012) im Herzen.

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  • Ich kann nur einen Rat geben: einen Termin bei einem Kardiologen ausmachen, einen Herzultraschall in AUftrag geben und das Herzproblem richtig diagnostizieren lassen. Heutzutage sind die Medikamente wirklich sehr gut abstimmbar.

    Die Erinnerung ist ein Fenster durch das ich Euch sehen kann, wann immer ich will.
    Nero Mala Püppchen Bambi und Julchen - Unvergessen

  • Ich kann dir auch nur sagen:
    geh mit ihr möglichst bald zu einem spezialisten, lass nen herzultraschall machen!!
    das dauert vielleicht 15min, für den hund nur etwas nervig, weil er die zeit über stillhalten muss.
    aber danach weißt du, was dein hund wirklich hat!


    und dann kann man da vieles mit medikamenten machen!


    das wäre mir in deinen augen lieber, als dass dein hund in ein paar wochen vielleicht wieder so da liegt, und vielleicht das nächste mal nicht mehr aufsteht?!

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  • Also den Rat von Rollmpos kann ich auf jeden Fall auch nur bekräftigen.


    Ich habe auch einen älteren Hund, Dusty wird jetzt 14 Jahre. Er benötigt schon seit einiger Zeit Herzmedis und damit geht es ihm auf jeden Fall besser.


    Ich würde auf keinen Fall warten bis wieder so ein Anfall kommt, Du weißt doch nie wie das beim nächsten Mal ausgeht und dabei hättest Du vielleicht die Möglichkeit gehabt mit Medis relativ gut gegenwirken.
    (Sorry, aber beim Mensch wartet man doch auch nicht, bis der nächste Schwächeanfall oder gar Infarkt kommt).


    Wünsche Euch viel Glück und hoffentlich noch eine recht lange gemeinsame Zeit mit Deinem Wuffel!

    Es gibt Freundschaften, die werden im Himmel beschlossen und auf Erden vollzogen!
    Ewig im Herzen - Sandy (+ 29.8.11)
    Unvergessen - Dusty (13.02.1997 - 7.2.2013)

  • Hallo,


    also ich will ja keine Angst schüren, aber das Dein Hund eine Herzschwäche hat, kann auch nur eine Zufallsdiagnose sein.
    Es ist schon öfters vorgekommen, dass ein Tierarzt ein Herzproblem diagnostiziert hat und in Wirklichkeit lag was ganz anderes vor.
    Du solltest mit Deinem Hund zu einem Kardiologen gehen. Lass ein EKG und ein Ultraschall machen. Dann weißt Du, ob es wirklich das Herz gewesen ist.


    Zusätzlich solltest Du ein großes Blutbild machen lassen um zu schauen, ob es Anhaltspunkte für Erkrankungen der anderen Organe gibt.


    Viele Grüße aus HH
    Silke

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Er meinte auch, dass es evtl mit der erst kurz zurückliegenden Läufigkeit zusammenhängt, dass sie so schwach war.


    Aber mit dem Herzen hat sie wohl auf jeden Fall etwas, denn das hat der Arzt doch gehört?

    Liebe Grüße, Nathalie


    mit Ole, französische Bulldogge *06.03.2012.
    und Fanta (31.08.2001 - 25.05.2012) im Herzen.

  • Naja, das mit dem Abhören ist so 'ne Sache. Ich habe auch das Gefühl, es ist eine Sache der Interpretation. Als wir schon längst wußten, daß unser erster Hund eine massive Herzschwäche hatte (Diletative Kardiomyopathie), sagte ein TA zu uns, daß sich sein Herz doch recht gut anhören würde :???: Ja, richtig, wir geben unserem Hund auch nur 5 verschiedene Medikamente, damit er richtig satt ist :p


    Ich kann mich der Empfehlung nur anschließen zum Kardiologen zu gehen. Das hat unserem Alfred unheimlich viel gebracht. Gerade, wenn die Krankheit erst im Anfangsstadium ist, kann man da mit entsprechenden Medis unheimlich viel machen und der Hund kann gut damit leben.


    Du solltest, wenn sich die Herzkrankheit bestätigt, darauf achten, daß Du Eurem Hund nicht so viel zumutest. Klar, darf er laufen, wenn er will aber Du solltest ihn halt nicht extra animieren. Weiterhin solltest Du aufpassen, daß der Hund es nicht zu warm hat (im Sommer im Auto nur kurze Strecken und wenn möglich, mit Klima). Es gibt auch so Kühlunterlagen für den Korb, die wären auch was.
    Außerdem solltest du starke Wärmeunterschiede vermeiden. Wenn Dein Hund im Sommer gerne schwimmt, sollte er langsam ins Wasser gehen, damit sein Kreislauf sich daran gewöhnen kann. Alfred ist regelmäßig umgekippt, wenn er ins Wasser gerannt ist. Da wußten wir aber noch nichts von seiner Herzkrankheit.


    Wünsche Euch alles Gute!

    LG, Fietes Frauli


    Der Weg in den WAHNSINN ist voller PFOTENABDRÜCKE von meinem Hund

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