Probleme mit dem Familienzuwachs
-
-
Fang lieber an mit dem Ende in der Hand. Dann nimmst du die Leine immer in große Schlaufen wenn sie näher zu dir kommt und gibst sie frei, wenn sie weiter weg ist. Wenn du sie frei schleifen lässt und sie sprintet los, bis du reagiert hast ist entweder die Leine weg, oder sie rennt z.b. von hinter dir in 10m Leine rein und reisst dich entweder um oder die Leine grad unter deinem Schuh weg.
Ich würde festhalten und nur ihr die Leine geben, die sie braucht, halt genau so, dass die Leine gerade locker ist. Kommt sie ans Leinenende, Befehl geben (z.b. langsamer oder warte) und dann stehen bleiben. Dann läuft sie ins Ende rein und lernt, dass Frauchen das ernst meinte. Wenn sie langsamer wird oder eben stehen bleibt, loben.
Ach ja, nur mit Handschuhen! Das gibt sonst böse Brandblasen!
-
19. Januar 2011 um 12:34
schau mal hier:
Probleme mit dem Familienzuwachs - Vor einem Moment
- Anzeige
Übrigens.... es ist wirklich wichtig, auch an das passende Hundefutter zu denken.
Ich habe für unseren Buddy unglaublich lange nach einer Sorte gesucht, die wirklich zu ihm passt. Immer wieder habe ich etwas Neues ausprobiert und war nie ganz zufrieden. Durch Zufall bin ich hier im Forum auf den kostenlosen Futtercheck gestoßen. Dort konnte ich sehen, welches Futter andere Hundehalter mit derselben Rasse bevorzugen und gute Erfahrungen gemacht haben.
Und was soll ich sagen, Buddy liebt sein neues Futter. Die ganze Suche hat sich absolut gelohnt.
Falls ihr ihn noch nicht getestet habt, hier geht’s direkt zum Futtercheck! Das dauert weniger als eine Minute.
Und am Ende könnt ihr euch sogar kostenlose Futterproben von bis zu 20 verschiedenen Herstellern sichern.
👉 Hier nochmal der Link zum Futtercheck!
LG Steffi mit Buddy
-
-
Super, danke. Ich hoffe nur, ich bekomme sie gleich in das Geschirr rein. Das mag sie überhaupt nicht leiden, daher sind wir vor einiger Zeit auf Halsband umgestiegen - das war alles schon entspannter.
-
Ansonsten Handschuhe (z.B. Reit- oder Fahrradhandschuhe) an, dann kann deinen Händen beim Trinieren mit der Schleppleine nichts passieren.
Habe selbst einen Jäger und er steht total auf gefüllte "Dummies"...die kann ich Dir nur empfehlen.(Gibts in jedem Zooladen).Ein Tip von mir: Zwing deinen Hund nicht immer direkt zu Dir zu kommen, sondern belohn ihn auch schon wenn er stehen bleibt und sich zu dir umdreht, oder gerade beginnt zu dir zu kommen.
Denn wenn er immer sein Vorhaben unterbrechen muss um "vorzusitzen" ist es eher eine Bestrafung.
Richtungswechsel (etwas:"hier weiter" und Handzeichen dazu) bringen deinen Hund übrigens auch dazu, mehr auf dich zu achten.
Das klappt bestimmt
! -
Versuch dich beim Anziehen nicht zu sehr über sie zu beugen, das mögen viele Hunde nicht. Ich setze meine vor mir ab und lasse sie selber einsteigen. Da ich nicht weiss, was ihr für ein Geschirr habt, weiss ich nicht, ob das auch funktionieren würde. Wenn du seitlich sein musst von ihr, lass sie halt stehen, hocke dich neben sie. So dass du auf ihrer Höhe bist, nicht von oben herunter. Und manchmal tut auch eine Handvoll Leckerlies Wunder :-)
-
Vielen lieben Dank, ich halte euch auf dem Laufenden

-
-
Wenn sie Geschirr nicht mag (ich hab hier auch so eine..), versuch's vielleicht mal mit einem Modell im Norweger-Typ? Was meine Geschirrhasser immer am meisten störte, war/ist nämlich dieser Riemen zwischen den Vorderbeinen, und den haben die Norweger ja nicht. Zudem fängt dieser breite Brustriemen einen Sprint in die lange Leine schonender ab.
Ansonsten hast du ja schon Super-Ratschläge bekommen, und ich kann mich dem Rat, sie von jetzt an lückenlos zu sichern, auch nur nochmal anschließen.
Einmal aus Sicherheitsgründen - wenn sie die Jagd-Gene vom Fox geerbt hat, ist das sonst nämlich nur noch eine Frage kurzer Zeit, bis sie merkt, daß NICHTS auf der Welt so toll ist wie Hetzen. Und das ist sicher nicht das, was du einen klugen Hund auf der Schwelle zum Erwachsenwerden rausfinden lassen möchtest!
Zum anderen zeigt ja ihre Bravheit im Haus, daß sie auf begrenzte Möglichkeiten genau so reagiert, wie ihr es möchtet: mit Gehorsam. Insofern hast du beste Chancen, daß sie draußen dieselbe Schlußfolgerung zieht und kooperiert, sobald sie nicht mehr tun kann, was sie will - und darauf kannst du dann ein prima Training aufbauen.
Sicher nicht ganz einfach mit einer solchen Rassenkombination in diesem Alter, aber einen guten Anfang habt ihr drinnen ja schon gemacht - und für draußen auch viel Erfolg!
PS: Vergiß wirklich die Handschuhe nicht, falls du nicht scharf auf ekelhafte Verbrennungen bist...
-
Soooo, unsere Mittagsrunde mit Schleppleine (und Handschuhen
) ist wunderbar verlaufen. Das Anziehen vom Geschirr war kein Problem (das ist übrigens so ein Norweger-Teil), der Tipp, es nicht von oben anzuziehen, sondern sich vor den Hund zu hocken und ihn einstiegen zu lassen, war echt gut. Und unterwegs ließ sich Flori schon bei diesem ersten Versuch besser abrufen als ohne Leine oder mit kurzer Leine.Euch allen nochmal vielen Dank!
-
ZitatAlles anzeigen
Hallo zusammen,
wir haben Ende September 2010 die 2jährige Mischlingshündin Flori (Sharppei/Foxterrier) bei uns aufgenommen und damit vor dem Tierheim bewahrt. Die Vorbesitzerin ist eine Bekannte, die aufgrund einer beruflichen Veränderung die Hündin abgeben musste. Bis heute hat sich zwar an ihrer beruflichen Laufbahn noch immer nichts geändert, aber wir haben die Hündin mit allen ihren guten und nicht so guten Seiten schon lange ins Herz geschlossen und in unsere Familie integriert.
Wir müssen sehr viel mit Flori arbeiten, da leider vieles nicht ganz so klappt, wie es klappen sollte. In den heimischen Wänden ist alles bestens: Sie gehorcht aufs Wort, ist selbst mitten im gemeinsamen Toben sofort abrufbar und verträgt sich wunderbar mit unseren drei Katzen und die Katzen auch mit ihr.
Leider ist das draußen alles ganz anders. Abrufbar ist sie nur sehr selten, auch wenn sie die Kommandos kennt. Wir haben sie in den ersten Wochen meist an der Leine geführt, sie nur auf ruhigeren Strecken ohne Leine laufen lassen. Da sie an der Leine bei Begegnungen mit anderen Hunden meist aggressiv wurde (bellen, Zähne zeigen), haben wir sie zunehmend ohne Leine laufen lassen, denn das funktioniert meist streßfrei.
Diesen Freiraum hat sie in den letzten Wochen und Tagen aber zunehmend ausgenutzt und ist häufig sehr weit weg gelaufen. Wir wohnen hier mitten in einem Baumschulgebiet - es gibt viel Raum. Das erste Problem ist, dass wir draußen nur selten abrufen können. Es gibt immer viel zu entdecken, das ist viel schöner als zu Frauchen zurück. Trotz ständig wiederholter Übungen (Heranrufen - wenn sie denn mal hört, ein Stück bei Fuß gehen, und dann wieder das Kommando zum Loslaufen) ist es uns nicht gelungen, die Abrufbarkeit draußen zu verbessern. Im Gegenteil: Sie jagt. Da wir in den letzten Tagen zwei unschöne Jagderlebnisse mit einem Reh hatten (es ist glücklicherwiese nichts passiert), führen wir sie jetzt erstmal ausschließlich an der Leine.
Ich habe vor meinem Eintrag jetzt mir einige Beiträge im Forum durchgelesen und bereits den einen oder anderen hilfreichen Tipp gefunden. Da wir an sehr vielen Punkten mit Flori arbeiten müssen, wären alle Übungen etwas viel auf einmal. Daher meine Frage, wie viele unterschiedliche Übungen kann man im selben Zeitraum mit einem Hund durchführen und welche wären zu Beginn sinnvoll?
Vielen Dank für Eure Geduld beim Lesen & Antworten!
Meine Meinung:
Du brauchst nicht meherer Trainings.......
Nur eines: Aufmerksamkeitstraining- alles andere ist nur nettes Beiwerk. Zuerst muss er lernen Dir draussen ZUZZUHÖREN! Stichwort: Ansprechbarkeit trainieren in jeder Schwierigkeitsstufe.
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!