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Elendes Markieren wie abgewöhnen?

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    Hallo Ihr Lieben,
    ich habe mit unserem Toby mal wieder eine Frage zu folgendem Problem:
    :hilfe:
    er lässt einfach das elende Markieren nicht sein.
    Er ist chemisch kastriert und es ist seitdem auch schon viel weniger geworden, aber:
    Immer wenn wir oder er irgendwo ist, wo ein anderer Rüde ist oder war, markiert er :hust:
    Das ist wirklich peinlich! :ops:
    Er macht es bei Freunden von uns, die einen Rüden haben und er macht es bei der Hundebetreuung.
    Letztens war er ohne mein Wissen über den Garten zu den Nachbarn ins Haus gelangt und hat dort im Erdgeschoss an mehreren Stellen markiert (hatte gepostet). Zunächst wussten wir nicht warum, denn er hat es dort noch nie gemacht, aber dann stellte sich heraus, dass die Nachbarn über die Feiertage Besuch von jemandem mit Rüden hatten, da war mir klar, warum er markiert hat.
    Wie kann ich ihm das abgewöhnen?
    Es nervt mich tierisch, dass ich ihn ständig mit Argusaugen beobachten muss, wenn wir wo zu Besuch sind :gott: ausserdem ist es nicht immer leicht, ihn auf frischer Tat zu ertappen, z.B. wenn er mit dem anderen Hund spielt.
    Bitte um Ratschläge!
    Eure Celia mit Toby

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  • Das kannst du nur in den Griff kriegen, indem er in nächster Zeit einfach keine Gelegenheit dazu bekommt.
    Meiner darf auch wenn wir draußen sind nicht überall hinmarkieren, Gartenmauern, Häuser usw. sind tabu- mir egal wer da vorher war oder hingeschifft hat.
    Und da hab ich natürlich auch immer drauf geachtet am Anfang, ihm da gar keine Schnüffelgelegenheit gegeben. Mittlerweile interessiert ihn das nicht mehr besonders, er markiert halt da wo ich er weiß es ist ok.


    In deinem Fall würde ich den Hund bei Fremden einfach neben mich packen, fertig. Mal abgesehen davon, dass ich das immer so handhabe wenn ich wo zu Besuch bin, er hat nicht durch Wohnungen zu turnen, weder durch unsere noch durch andere.
    In der Betreuung kann das natürlich schwieriger sein, viellt. mit vorübergehend mit ner Hausleine üben, damit er nirgends unbeobachtet hinkann.

  • oh mein gott, der macht das auch im haus? ich reg mich schon auf, wenn unserer draußen überall hinpisst. wir hatten auch das problem mit zäunen, mauern, auto usw. da hab ich ähnlich wie tucker reagiert, einfach gar nicht weiter schnüffeln lassen. da er auch noch zieht wie sau, war das ein echter kampf entweder ich zieh ihn nach vorne und wenn er dann vor rennt zieh ich zurück. voll der kampf. mittlerweile fahren wir mit dem auto direkt ins feld und da kann er dann laufen und von mir aus auch pinkeln wo er will. aber schwachsinnig find ich´s trotzdem. da lob ich mir doch mein mädchen. 2 mal hinsetzen und pinkeln. :lol:

    Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt

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  • Am besten auf frischer Tat ertappen und klare Ansage machen und ihm keine Gelegenheit mehr dazu geben.
    Unserer hat das auch gemacht. Daher lasse ich ihn nicht ohne Aufsicht mit anderen Hunden im Haus rumspringen.
    Ich glaube die Versuchung wäre einfach zu groß und er würde vergessen das sich das gehört.
    Vorgekommen ist es seit dem aber nicht mehr.

  • Oh, da kann ich mich gleich ranhängen.
    Mein Neuer macht das auch, aber nicht nur wo Rüden wohnen :roll:


    Er markiert auch seinen Futternapf, wenn andere in der Nähe sind (außer Nele) und den beanspruchen könnten.


    Bei ihm hat all das auf frischer Tat ertappen nix geholfen. Erst wenn er sich heimisch fühlt, also so nach dem 2ten oder 3ten Tag hört er damit auf.
    Bis dahin hilft nur die Zewarolle in der einen Hand und die Desinfektionstücher in der anderen Hand zu halten.

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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Als wir den Hundeopa übernommen haben, war das auch eine ganz schlimme Geschichte.


    Er war vielleicht ein oder zwei Wochen bei uns, da hat er beim Abend-Spaziergang um ein Haar einen Obdachlosen markiert - der gute Mann trug es mit Fassung aber da war mir klar, dass sich das ganz schnell ändern muss. Herr Leon sah das nicht so, weshalb er im Trainingsverlauf noch zwei Räder, ein Rad mit Fahrer, mehrere unschuldige Objekte des Stadtbildes, eine Künstler-Skulptur und eine Tierarzthelferin dran glauben mussten.


    Wir haben eine einzige Regel aufgestellt:
    Wer markiert hat den Hauptpreis gewonnen - nämlich den Aufenthalt an einer superkurzen Führleine!
    :smile:


    Herr Leon hat der Hauptpreis gar nicht so gut gefallen, könnt ihr Euch das vorstellen?
    :???:


    Ein Spaziergang startet mit der normalen Leine.
    Ich beobachte Herrn Leon.


    Hebt der alte Herr das arthritische Beinchen an ungebührlicher Stelle:
    NE-HEIN, SCHWE-HEIN!


    Ist es damit getan, feiern wir eine Bordstein-Party
    - hier allerdings drauf aufpassen, dass die allgemeine Freude und Loberei nicht genutzt wird, um doch noch ein bisschen was auf die Straße zu schiffen. Da hat der alte Sack mich mehrmals ausgetrickst!
    :lol:


    Ist es damit nicht getan, verhindere ich die Unternehmung - weglenken, notfalls sogar abblocken.
    Den Hauptgewinn der Führleine gabs trotzdem, auch wenn das nach deutscher Rechtssprechung nicht ganz korrekt ist ;)
    Hatte er Erfolg, Führleine dran und Fuß.


    Häufig versucht Herr Leon im Führleinen-Modus dann ruckartig auszubrechen, um an Pinkelorte zu kommen. Hier auch abblocken und weiterlaufen - keine Gelegenheit geben.


    Teilweise ist auch Ablenkung und alternative Ansprache ganz gut.
    Ich sehe einen populären Zaun am Horizont und versuche den Hund schon vorher umzulenken - je weniger Erfolgserlebnisse der Hund zuletzt hatte, umso größer die Chancen damit durchzukommen.



    Heute - nach bald eineinhalb Jahren konsequenten Markier-Streits - reicht in aller Regel ein freundliches SCHWE-HEIN aus, um widerrechtlich gehobene Beinchen zu senken - unmittelbar, sofort und ohne motzige Kommentierung.


    Interessanterweise klappt es nicht bei diversen Aushilfs-Gassigängern, die konsequent meine Erziehung unterminieren - hier werden Schultergelenke ausgekugelt und sämtliche Raffinessen angewendet, um zu populären Pissoirs zu gelangen. Wobei das meist nicht nötig ist, weil die betroffenen Personen sich eh willenlos an der Leine hinterherschleifen lassen und ganz freiwillig mit zum Laternpfahl kommen. Hätt ich das gewusst, hätte ich gesagt, da kann ich das Training auch gleich lassen. Komischerweise hats trotzdem geklappt.

    "Im Seniorenalter entschied ich mich, mich noch einmal der Erziehung von Menschen zu widmen ..." sagte der alte Herr Leon


    Herr Leon (*15.03.1999-03.10.2014)
    Schäferopa Rex (*15.03.2005-09.07.2015)
    Onkel Charly (*01.12.2002-23.02.2016)


    Fledermaus Puscha (*01.04.2005)
    Alterchen Chipsy (*tt.mm.2004)

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