• Ist zwar vielleicht nicht jedermanns Sache... aber hast du mal drüber nachgedacht, mit einem Vibrationshalsband zu arbeiten? Wenn du das entsprechend positiv aufbaust und es als "Abrufsignal" etablierst, musst du dich auch nicht ständig fragen, was sie wann hört. Ist halt auch hilfreich, wenn sie sich aus irgendwelchen Gründen doch einmal außerhalb dieser fünf Meter befindet.

    Ansonsten wäre es mir grad bei einem Täubchen extrem wichtig, dass sie in allen Situationen "fragt", sprich, sie ihre Aufmerksamkeit immer zuerst auf dich richtet. Regulär sollte sie viel mehr noch bei dir sein und auf dich achten, als es bei hörenden Hunden notwendig wäre. Wenn das dann irgendwann sitzt, wäre auch ein Vibrationshalsband wahrscheinlich nicht mehr von Nöten. Als Unterstützung resp. Notsignal fände ich es aber durchaus überlegenswert.

  • schau mal hier:
    Maulkorb?

  • Ja mit der Thematik des Vibrationshalsbandes habe ich mich auseinandergesetzt. Bisher ist es mir noch nicht so sympatisch. Warum? Weil ich ungern mir Fernsteuerung in der Hand rumlaufe. Ich habe bereits Leine und Leckerlies in der Hand.

    Und weil ich das Gefühl habe, dass Schara eher ein unsicherer Hund ist, trotz oder wegen ihres Machtgehabes. Ich befürchte sie eher zu erschrecken mit so einem Ding. Mal ausprobieren geht nicht, weil ich niemand kenne der so etwas besitzt. Ich schaue schon immer im ebay ob es mal ein gutes Gerät günstiger gibt, aber bisher erfolglos. Die guten Geräte kosten um die 200€.

    Bisher war ich der Meinung es ginge auch so. Möchte es jetzt einfach mal mit diesem engen Radius versuchen.

  • Stimmt, die günstigen Halsbänder sind oft unzuverlässig... und funktionieren muss es grad bei sowas nun wirklich!
    Das mit der Unsicherheit ist natürlich ein Grund, da wäre ich mir auch nicht sicher. Hast du vielleicht ein Handy mit Vibrationsfunktion? Falls du mal schauen möchtest, wie sie auf sowas reagiert, einfach vibrieren lassen und ihr zeigen. Dann sieht man ja schon, ob es sie arg unsicher macht!

    Ich denke, zum Einen den Radius klein halten und dann eben daran arbeiten, dass sie sehr viel Kontakt zu dir hält. Wird zwar sicherlich eine geraume Weile dauern, aber wenn sie dann in den Situationen erstmal nach dir schaut, bist du sicherlich einen großen Schritt weiter.

    Daran arbeite ich im Moment mit meinem auch noch. Der ist zwar nicht taub (zumindest nicht gesundheitlich :lol: ), kennt im Freilauf allerdings auch leider nur den Vorwärtsgang! Dank viel Leinentraining hab ich ihn inzwischen soweit, dass er erstmal nen Moment beobachtet und sich dann zu mir begibt. War vor einem Jahr noch gar kein Gedanke dran! Auf große Distanz (zum vermeintlichen Gegner) funktioniert das jetzt auch schon offline ganz gut... das meiner allerdings durchaus hören kann, wenn er will, hat die Sache natürlich ziemlich erleichtert.

  • Nuja - also wenn man einen Hund mit Handicap hat, sollte man sich einem Hilfsmittel nicht verschließen, finde ich.

    Ich kenne zwei taube Hunde und seit die mit einem ERG, das eingesetzt wird wie ein Clicker bei hörenden Hunden, gearbeitet werden, geht es denen viel besser - und den Frauchen bzw Herrchen auch.

  • Hihi, ich könnte ihr natürlich auch das vibrierende Handy umbinden und sie dann anrufen. :D :lachtot:

    Bei uns lief es eigentlich ganz gut. Sie hat sich immer nach mir umgeschaut. Sobald ich Kehrtwende gemacht habe ist sie gekommen usw.
    Nur habe ich sie zu weit weg gelassen und hatte dadurch keine Einwirkung mehr. Sie sieht mich ja auch noch über 2 Felderlängen entfernt. Das hat ihr gereicht.
    Wenn ich dann am Horizont einen anderen Hund oder Wild ausmachte blieb mir nur die Kehrtwende und hoffen, dass sie schnell reagiert.
    Und das war eben mein Fehler. So weit darf sie nicht weg.

  • Zitat

    Nuja - also wenn man einen Hund mit Handicap hat, sollte man sich einem Hilfsmittel nicht verschließen, finde ich.

    Ich kenne zwei taube Hunde und seit die mit einem ERG, das eingesetzt wird wie ein Clicker bei hörenden Hunden, gearbeitet werden, geht es denen viel besser - und den Frauchen bzw Herrchen auch.

    Was ist denn ein ERG?

  • Zitat

    Was ist denn ein ERG?

    Ein Elektroreizgerät... die gibt es ja auch mit Vibrationsfunktion.
    Und wenn man es so aufbaut wie z. B. den genannten Clicker, ist das eine wirkliche Erleichterung für den HH.

    Ich hab mich mit dem gesamten Thema schon befasst, als es um Apollos Anschaffung ging. Denn die Taubheit ist ja grad bei den Dalmis ein häufiges Thema.

    Das mit dem Handy war ja auch nur eine Idee zum Austesten, wie sensibel deine Maus auf die Vibrationen reagiert.
    Anrufen könntest du sie natürlich auch... ich fürchte nur, je nach Situation dauert der Wählvorgang zu lange! ;)

  • Zitat


    Anrufen könntest du sie natürlich auch... ich fürchte nur, je nach Situation dauert der Wählvorgang zu lange! ;)

    :D

    So, nun habe ich aber mal eine OT-Frage.

    Ich habe mich schon öfters mit tauben Hunden befasst und dachte, na, wenn ich einen hätte, würde ich auf alle Fälle auch mit einem Vibrationshalsband arbeiten.

    Aber irgendwie liest man ja hier und da etwas und irgendwie bin ich jetzt total verwirrt, ob nicht ein sogenanntes Vibrationshalsband doch mit Stromstößen funktioniert. Immerhin sind da ja immer diese zwei Metall"nippel" dran, wie man sie auch von Batterien kennt.

    Ich hab mir dann echt Gedanken gemacht, ob ein sogenanntes Vibrationshalsband dann durch Stromstöße funktioniert.

    Dachte eigentlich, es funftioniert wie wir die Vibrationsfunktion von unserem Handy kennen?!

    Hoffe, ihr könnt mir in meiner Verwirrung helfen!

  • Donna, ich denke dass es sich nicht anders anfühlt als ein vibrierendes Handy.
    Es scheint aber auch kombinierte Geräte zu geben, die bei uns allerdings nicht erlaubt sind.
    Ich möchte mich aber mit so einem Ding an Scharas Hals auch nicht immer allen anderen Hundehaltern gegenüber erklären müssen. Muss sowieso schon immer so viel erklären. Warum ich sie nicht rufe, warum ich nicht auf sie einrede usw.
    Es steht ihr ja nicht auf die Stirn geschrieben, dass sie (fast) nix hört. Ich wollte ihr schon an ihr Geschirr so einen taub Sticker machen, aber dann ernte ich entweder nur Mitleid, oder die anderen sagen "ja ja, das kenne ich, meiner hört auch nicht"!
    Ich will auch nicht so mit ihrer Taubheit hausieren gehen. Hier ist es natürlich schon Thema. Wäre es ja bei einem blinden oder 3beinigen Hund auch.

  • Aber mal eine andere Frage, ist es normal rote Punkte von Usern zu kassieren, wenn man hier eine ehrliche Frage stellt, so wie ich es mit diesem Thread getan habe?
    Noch dazu von Leuten die nicht mitreden.
    Mir hilft das nicht weiter. Ich versuche ja mein Bestes, informiere mich und an und für sich läuft es ja auch ganz gut. Mir wird ja selber auch vieles klarer indem ich es niederschreibe, aber warum dann immer diese negativen Äußerungen?
    Es ist mir leider schon öfters passiert und ich frage mich langsam wirklich ob ich in der Hundeerziehung so eine Niete bin. Warum sagt mir der/diejenige dann nicht einfach wie man es besser machen könnte?

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