Welcher Hund passt zu uns?
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@ falco: ääääh ne, trifft zumindest auf mich nicht zu...nur weil ich die rassen erwähnt habe, heißt es nicht, das ich keine anderen rassen kenne
Wenn das mit dem Beschützerinstinkt nicht so ausgeprägt sein soll und der Hund auch sehr sensibel sein darf, dann empfehle ich den Kurzhaarcollie
oder ein Mischling daraus..wobei das relativ schwer zu finden sein sollte.. außer im TH in KS sitzt einer
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Hi,
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Wenn du keine überzüchtete Rasse willst, dann nimm eine mit recht breiten Standarts (also nicht nur eine Farbe oder extremes Aussehen) und vor allem keine der Moderassen die jeder kennt.
Ich finde du solltest dir Flying Paws (war doch deiner?) Vorschlag mit den Spitzen anhören. Oder Eurasier, die haben zwar teilweise zwar recht viel Jagdtrieb, aber der ist sehr gut händelbar.
Die laufen gerne ne 8Std-Bergtour oder ne Radtour mit. Kommen aber auch gut damit klar, wenn es einen Tag halt nur kurze Erleichterungstouren gibt, falls mal was ist.
Haben Schutztrieb, ohne allerdings zu Aggressionen zu neigen.
In der Erziehung (finde ich) auch recht leicht, solange man keinen perfekten Gehorsam erwartet.
Und keine Sorge, das mit dem Fell ist nicht so schlimm wies aussiehtEDIT: Die großen Spitze kläffen nicht (bzw man kann gut dagegen einwirken) aber sie melden, wenn ihnen was komisch erscheint, aber das wolltest du ja.
Meine Eurasierhhündin hab ich außer Anschlagen zB NIE auch nur wuffen hören. -
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und auch bei super züchtern, die alle richtlinien einhalten ist es nunmal so, das manche modehunde sehr anfällig generell SEIN KÖNNEN (ich weißß, nicht alle...:) und das es robustere hunderassen gibt und das mischlinge teilweise robuster SEIN KÖNNEN...Wenn Dir die gesundheitlichen Aspekte wichtig sind - was ich gut finde
- dann solltest Du darauf achten eine Rasse zu wählen, die nicht soviele Problematiken mitbringt.
Du hast hier mehrfach geschrieben, dass Du einen Aussie- oder Retriever-Mix gut finden würdest. Bei diesen Rassen z.B. gibt es eine massive Epilepsieproblematik. Wählst Du z.B. einen Aussie-Golden-Mix, dann wird da gar nix gesünder, eher im Gegenteil, denn ein seriöser Züchter kennt die befallenen Linien und weiß, was man besser nicht verpaaren sollte. Diese Mischlinge entstehen aber gerne aus "Hobbyzuchten", bei denen die Besitzer der Elterntiere in dieser Hinsicht oft gar nichts wissen über die genetischen Grundlagen.
Bei einer solchen Mischung wären auch Augenerkrankungen ein großes Thema. Und die sind ziemlich leicht vermeidbar, wenn der Züchter ein Minimum an Grundwissen über Vererbung und den Gesundheitszustand in dieser Hinsicht über die Elterntiere hat.
Hier ist z.B. ein so "robuster" Mischling, dessen Augenerkrankung nicht hätte sein müssen, wenn dessen Prodzuenten denn einen Hauch von Genetik gewusst hätten: http://www.unsere-pfoten.de/hunde/mila.htm
Ich denke, Dein "Wissen" beim Thema Zucht ist im Augenblick eher "Hörensagen" und Du denkst, dass gute Züchter das nur machen, um Dir Geld aus der Tasche zu ziehen.
Ich kann Dir allerdings sagen, dass ein seriöser Züchter das aus Idealismus tut, denn Geld verdient man damit net...
Und nebenbei: Die gesündeste Rasse, die hier im Thread genannt wurde, ist der Spitz. Nur mal so angemerkt
Viele Grüße
Corinna -
Ich muss flying-paws zustimmen.:)
Du musst dir vor Augen führen:
Der "Züchter" eines Mischlinges (wie z.B. von den von dir genannten) beschäftigt sich nicht mit der Genetik und der Zucht allgemein. Aber genau das ist der Schlüssel zu einer gesunden Nachzucht- man muss wissen was wie vererbt wird.
Nehmen wir mal als Beispiel deinen Labrador-Aussie-Mix.
Labradore sind z.B. auch für ihre Anfälligkeit für HD bekannt- das ist eine Erbkrankheit. Labradore eines seriösen Züchters (zum Beispiel im VDH) müssen um zuchttauglich geschrieben zu werden spezielle Untersuchungen durchmachen und dürfen nur dann zu Zucht eingesetzt werden wenn sie frei (vereinfacht ausgedrückt) von dieser Krankheit sind. Noch dazu kommen natürlich noch die Überprüfung anderer Krankheiten (weiß nicht genau was das beim Labrador ist) und es wird geschaut ob das Wesen der Hunde so ist wie es im Standard steht und für diese Rasse typisch ist.So kann man eigentlich davon ausgehen, dass die Hunde vom Wesen sowie Aussehen so sind, wie es im Standard steht und wie man es sich als Käufer vorstellt- das alles kannst du bei einem Mischling nicht.
Der Züchter eines Mischlings verpaart ohne dieses Wissen, ohne diese Untersuchungen- und der Labrador ist womöglich Träger dieser Krankheit und sie wird genauso wie bei den reinrassigen Nachkommen vererbt. Zusätzlich weiß man nicht welches Wesen (welches bei den Elterntieren womöglich auch nicht so ist wie es im Standard stand- da es keine Überprüfung gab) durchschlägt. So kann es sein, dass du den Schutztrieb und die Distanziertheit gegenüber Fremden des Aussies bekommst und den Jagdtrieb des Labrador- nicht wirklich die Eigenschaften, die du wolltest.;)
Du siehst, will man einen gesunden Hund, hat man die größte Chance bei einem seriösen Züchter, der sich auch damit auskennt. Ich finde es gut, dass du nach einem gesunden Hund suchst- aber den findet man viel eher bei seriösen Züchtern.
"Überzüchtet", im Sinne von Krankheiten, Wesensfehlern und Beschränkungen aufgrund extremen Aussehens sind eher die Vermehrer von Rassen (die auch keiner Kontrolle unterliegen) wie die genannten "Züchter" (Vermehrer) von Mischlingen.
Der Spitz gehört zu den gesündesten Hunderassen, die es gibt.;)
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Ja, es ist schwierig!
Und: Ich denke, Du bist auch einem guten Weg!Es gibt wirklich immens viel zu bedenken und, vor allem, erst einmal in Erfahrung zu bringen. Mich persönlich freut es, dass Du diesbezüglich gerade mittendrin steckst. Was mir selbst wirklich geholfen hat? Lesen, lesen und nochmal lesen!
Aus eigener Erfahrung würde ich Dir zunächst Fachbücher über die einzelnen Rassen empfehlen. Solltest Du trotz der Informationen hier und anderswo von einem reinrassigen Hund absehen, helfen Dir diese Bücher insofern, als dass dort "typische" Eigenschaften und somit Entstehungsgründe(!) dargestellt werden. Dabei ist zwar nicht außer Acht zu lassen, dass jeder Hund immer noch seine ganz eigene Persönlichkeit entwickelt. Doch wird man z.B. bei einem Jack Russel niemals den Schoßhund "erhalten".Dass Mischlingshunde gesünder sind, älter werden und robuster reagieren ist ein weit verbreiteter Irrglaube. Der Mischlingswelpe zweier "überzüchteter" Rasseeltern, erhält eine ordentliche Portion schlechter Premissen! Seine Kinder und deren Kinder ... das Resultat ist absehbar.
Bei Rassezüchtern hat man anhand der Papiere - oder vielmehr der Vereinsmitgliedschaft! - zumindest eine bestimmte Gewährleistung bezüglich der Aufzuchtsbedingungen, der ersten Prägung, dem Gesundheitszustand der Eltern, usw.
Anhand der Hinweise zu bestimmten Rassen kann man "Fehlpaarungen" - ggf. auch bei Züchtern ohne Papiere - bis zu einem gewissen Grad feststellen, wie beispielsweise die zu kurze Nase beim Mops oder der franz. Bulldogge.In Büchern, Treads und anderen Internetquellen wirst Du über einzelne Rassen, genauso wie über das Thema Hundewelpen viele viele (gegensätzliche) Informationen erhalten. Diese sind allerdings sorgsam! zu filtern! Je mehr Infos und Grundwissen Du Dir aneignest, desto besser kann Dir das Filtern gelingen. Letztlich wird immer Dein Gefühl mitsamt Deiner jeweiligen konkreten Erfahrung entscheidend dafür sein, wie Du vorgehst.
Es gibt gute - und leider auch schlechte - Bücher und Internetseiten zu allen Themen: "Großer oder kleiner Hund?", "Mischlinge", "Ernährung", "Erziehung", "Spiel", und so weiter.
Aus meiner Erfahrung heraus kann ich folgende Bücher empfehlen:
Alles von Martin Rütter, "Willkommen Hundebaby" von Baumgart, dann "Hundeführerschein" von DelAmo (sehr grundsätzliches kleines Buch mit vielen wichtigen Hinweisen) und "Calming Signals" von Rugaas.Ich selbst kenne mich lediglich mit dem Bearded Collie gut aus. Er hat allerdings kein Fünkchen Schutztrieb. Auch ist er, was seine Beschäftigung angeht, ähnlich anspruchvoll wie ein Border. Älteren Menschen und Kindern tut das Wesen eines Beardeds meist sehr gut. Allerdings können ihm bezüglich seiner Versorgung eher gebrechliche oder junge Menschen nicht gerecht werden.
Ich wünsche Dir das Durchhaltevermögen, was es für die Vorbereitung auf einen Hund bracht. Ohne Witz, manche bekommen einen Hund geschenkt oder holen einfach mal spontan einen ab. Ich selbst habe es sehr genossen, das Gröbste hinter mir zu haben, als wir Lotta kennenlernten. Als sie schließlich zu uns kam, gab es dann erst einmal keine Zeit mehr zu lesen oder zu erwerben. Vieles kommt erst nach und nach. Sich für einen Hund zu entscheiden und dann die ersten Jahre miteinander zu verbringen, ist ein riesiger Prozess. Manchmal schwierig, meistens schön ;o)
Für Dich gibt es einiges zu klären. Womit kannst Du im Zweifel leben? Womit nicht? Es gibt Dinge, die Du aufführst, die klar gegen einen Welpen sprechen, wie z.B. lange Spaziergänge bzw. Ausritte. Es dauert ein gutes Jahr bis ein Hund (gerade mal) eine Stunde am Stück laufen sollte. Treppen steigen geht - auch bei einigen mittleren und kleinen Rassen - im ersten Jahr auch gar nicht. Alleinbleiben wird minutenweise geübt. Jemand muss den Welpen ständig im Auge haben ...
Dann ist es bei ausgewachsenen Hunden tatsächlich so, dass es sich um ein absolutes Überraschungspäckchen handelt, was seine Prägung, Sozialisation, ggf. seine Herkunft angeht. Zudem fehlten ihm in einer sehr wichtigen Zeit Deine Strukturen und Deine Erziehung.
Wie gesagt, es gibt viel zu klären. Es ist schwierig und verwirrend, aber die Auseinandersetzung lohnt wird sich am Ende sehr für Dich lohnen.
Zudem wirst Du einem Hund gegenüber "am Ende" bereits ein Mehr an Verständnis mitbringen.Viele Grüße aus Köln,
Romina
P.S. Ich erstelle gerade ganz frisch eine Internetseite. Wer schauen mag: http://www.lottakinder.jimdo.com
Über Reaktionen würde ich mich sehr freuen. -
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Ich hab sehr gute Reitbegleithund (und auch sonst)-erfahrungen mit einem Airedale gemacht: ein temperamentvoller, fröhlicher, freundlicher und trotzdem wachsamer Allround-Hund, der wirklich alles lernen kann und mag. Zusätzliches Plus: gut getrimmt haart er kaum und ist nach Matsch-Ausritten schnell sauber und trocken zu kriegen.
Der Haken dabei: Er hat, wie alle Terrier, viel Power und gut Jadgtrieb, den du handhaben mußt. Was aber relativ einfach ist, WENN der Hund gut gezogen wurde, weil ein guter Airedale ein Gebrauchshund ist, also im Grundwesen sehr kooperativ. Terrier-Clown bleibt er natürlich trotzdem!
Mit einem guten Airedale kriegst du einen körperlich und seelisch stabilen Hund ohne alle Modehunde-Übertreibungen und -krankheiten, körperlich jeder Aufgabe gewachsen und ein immer enthusiastischer Begleiter bei allem, was du unternehmen willst.
ABER: Dafür mußt du dir wirklich unbedingt einen Hund von einem guten Züchter suchen, der auf Gesundheit und Gebrauchshunde-Eigenschaften achtet - das lohnt sich dann aber auch!
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Hallo Ihr Lieben!
Vielen, vielen Dank für Eure netten Nachrichten! Ihr habt mir wirklich sehr geholfen und ich bin nun um einiges schlauer...Andererseits ist auch sehr viel an Eindrücken auf mich eingeprasselt und ich bin ein bisschen unsicher geworden. Beschlossen haben wir nun allerdings, das wir keinen Welpen möchten, sondern lieber einen ca. 2-jährigen Hund. Für einen Welpen fehlt uns die nötige Zeit auf Monate lang gesehen, das Know-How für die Erziehung usw.
Wir möchten uns auch trotz der evtl. nicht weggezüchteten evtl. auftretenden Krankheiten Hunde aus dem Tierheim, Pflegefamilien und Schutzhöfen ansehen.
Kennt jemand von Euch den Tierschutz SOS-Colliehilfe e.V.?Vielen Dank nochmal für eure Unterstützung, ich werde euch auf dem Laufenden halten.
LG
Katharina
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Hallo bin gerade erst dazugekommen.
Wir haben seit 25 Jahren Hunde. Der erste war ein Wolfsspitzmischling. Die Mutter reinrassig, der Vater muss wohl irgendwie schwarz gewesen sein...Das war eine Seele von Hund, unsere Susi. 17 Jahre alt geworden und urgesund.
Dann der zweite Wolfsspitzmischling, die selbe Mutter Vater????? Irgendjemand hat mal einen Husky vorgeschlagen.
Sie ist so etwas von schwierig. Mit viel Arbeit jetzt einigermaßen verträglich mit Fremden. Mit anderen Hunden gehts auch heute nach 7 Jahren fast nie. Alles das was die Erste nicht war, war die Zweite. :???
So haben wir uns dann für einen Aussie entschieden, von einer Hobbyzucht. Allerdings ist das eine Tierärztin, die sich auskennt.
Ich würde immer wieder mich für einen reinrassigen entscheiden. Da kann ich zumindest ein wenig mich auf das Ergebnis einstellen. -
Hallo Anka,
ja das ist einleuchtend :) Nur wenn man sich für einen älteren Hund entscheidet, weiß man ja so ungefähr, was man bekommt, man hat evtl die Möglichkeit spazieren zu gehen, erfährt viel von den Vorbesitzern/der Pflegestelle oder ähnliches...Ich hoffe dann ist die Wahrscheinlichkeit einen hypernervösen Hund mit Jagdtrieb zu bekommen arg eingedämmt
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Einen Hund aus dem Tierschutz zu nehmen, finde ich ziemlich gut :2thumbs:
Leider kenn ich die Organisation nicht - tut mir leid.
Falls der Spitz vielleicht doch noch in Frage kommen könnte... hier gibt es welche
http://www.spitz-nothilfe.de
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