Welcher Hund passt zu mir?

  • Hallo,

    mein Kopf ist gerade zu und ich hab igendwie das Gefühl, dass ich mich in 2 Rassen verbissen habe und nicht von ihnen loskomme.
    Deshalb bitte ich einmal um Hilfe.
    Wie man an der Überschrift unschwer erkennen kann, stelle ich die gleiche Frage wie die meisten anderen in diesem Teil des Forums: Welche Rasse passt zu mir.

    Ich beginne einfach mit dem, das ich dem Hund zu bieten hätte:
    ~60m² Wohnung (mit Genehmigung vom Vermieter)
    ~zwei potenzielle Gassigeher (mit der Hauptlast auf mir)
    ~den Rest meiner Freizeit (beläuft sich momentan auf mindestens 3 Stunden am Tag, in einem halben Jahr wird es mehr, da ich dann meine Ausbildung beendet haben werde)
    ~hundesportliche Betätigung, wenn wir gemeinsam Freude daran finden
    ~eventuelle Besuche von Austellungen und so weiter, muss ich schauen
    ~genug Geld um Anschaffung, Futter und so weiter zu finanzieren und gleichzeitig noch Rücklagen für tierärztliche Notfälle, Hundesschule, neue Einrichtungsgegenstände oder ähnliches

    Allerdings hab ich auch ein paar Wünsche
    Wesen:
    ~einen Hund der mich fordert (ich liebe Herrausforderungen, sonst fehlt mir jeder Ehrgeiz)
    ~keinen "Jedermanns"-Hund, lieber nehme ich ein bisschen Scheue in Kauf
    ~Sport: Mantrailing oder Fährte, vielleicht hobbiemäßigen Schutzhundausbildung und Zugsport (obwohl man davon schnell süchtig wird, wie ich gehört habe ;) ), ganz vielleicht Agility
    ~selbstständig, mit nicht zu viel will-to-please
    ~Jagdverhalten: ist egal, denke ich, ich bin bereit daran zu arbeiten, falls der Hund welches haben sollt. Trotzdem keinen reinen Jagdhund, die Jagd an sich interessiert mich nicht wirklich, bzw. hab mich noch nicht damit beschäftigt

    Aussehen:
    ~minstends 50cm Stockmaß
    ~Fell ist mir fast egal, nur nichts ganz langes


    Zusatz:
    Ich werde mir im nächsten halben Jahr nur ein Hund anschaffen, sollte mein Chef es gestatten, dass ich ihn mit zur Arbeit nehmen kann. Ich möchte ihn nicht für 8-9 Stunden allein zu Hause lassen. In diesem Falle werde ich mich für ein ausgewachsenes Tier aus einer Notstelle bemühen.

    In einem halben Jahr ist meine Ausbildung beendet, wahrscheinlich steht dann ein Umzug in eine großere Wohnung bevor und ein ganzes Jahr Leerlauf bevor ich mein Studium beginne (ein paar Praktika mal ausgenommen): Wenn mein Chef also dagegen ist, würde ich mir später gerne einen Welpen holen.


    Also, ich bin offen für alles, schlagt mir Rassen vor, die zu mir passen könnten.


    Liebe Grüße :winken:

  • Nur wird sie je nach Wohnort mit diesem Hund Probleme bekommen.
    Ein Hund dieser Rasse muß wohlüberlegt angeschafft werden, zumal man dafür einiges beachten muß.

    Das ist vielleicht in Österreich einfach, aber in Bayern weniger. ;)

  • hallo,

    falls man denn einen staff halten darf, die auflagen erfüllen kann, die meistens sehr hohen steurn zahlen will, eine wohnung mit staff findet und einen arbeitgeber, der einen staff erlaubt. :hust:

    ich denke, ein staff ist keine gute empfehlung in der heutigen zeit.

    gruß marion

  • z.B. Airedale Terrier: gut zu motivieren, trotzdem mit eigenem Kopf, taff, selbstbewusst, Jagdtrieb, der aber nicht unmöglich zu kontrollieren ist, kein Hund, der sich an Fremde ranschmeißt, ein loyaler "Familientyp". So ein wenig in die Richtung ginge auch der Boxer.

    Deutlich sensibler, weniger Draufgänger, weniger Bollerkopf, könnte aber dennoch passen: Viszla. Vor allem, wenn du Richtung Nasenarbeit gehst. Sehr agil, viel Arbeitsdrang.

    Sonst fiele mir z.B. noch ein: Wheaton Terrier. Eigener Kopf, viel Arbeitsdrang, durchaus kontrollierbarer Jagdtrieb.


    Ridgeback oder Riesenschnauzer zu empfehlen fällt mir bei Hundeanfängern eher schwer, könnten aber auch passen.

  • Wie wäre es mit dem deutschen Pinscher, oder ist dir der zu klein?

    Was verstehst du unter fordern?
    Als Hundeanfänger wäre ich da vorsichtig. Ich war als ich damals meine Hündin bekommen hab auch mehr oder weniger Hundeanfänger. Hab mit meiner Maus im Großen und Ganzen sehr viel Glück gehabt. Auch wenn sie ihre Problemstellen hat, kann man doch recht gut mit ihr arbeiten. Die Hundeschule besuchen wir eh seit sie 10 Wochen alt ist und im Hundesport sind wir seit dem 1. Lebensjahr aktiv.

    Damals dachte ich mir auch: "Ach ich will mit dem Hund arbeiten, ich will einen der mich fordert usw.". Aber so einen Hund jeden Tag zu haben ist schon echt anstrengend. Meine Dame fordert mich auch, ist aber dabei recht gut zu führen, ist bereit mit mir zu arbeiten und sperrt sich nicht vor neuem.
    Mein Gassihund, ein unerzogener Riese ist da schon ein anderes Kaliber. Seit ich ihn habe weiß ich doch, was ich an meiner habe :lol:
    DIESER Hund toppt alles, was ich bisher erlebt hab und ich bin froh ihn nur für ein paar Stunden in der Woche zu haben :p

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