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Hat unser Pflegehund eine Depression?

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    Hallo zusammen!


    Ich mache mir große Sorgen um den Golden Retriever, den mein Arbeitskollege und ich in Pflege haben. Wir haben das Tier letztes Jahr schon mal gehütet. Es ist eine Hündin, sie ist 7 Jahre alt und stark übergewichtig, sie bringt ganze 35 kg auf die Waage. Sie hat nicht mal mehr eine Taille... :sad2: Ihr eigentliches Herrchen geht kaum mit ihr raus, immer nur mal 10 Minuten den Grünstreifen hoch und runter, damit sie ihr Geschäft machen kann. Sie geht gern ins Wasser, aber sie kann nicht apportieren. Meist liegt sie herum und hat einen total leeren Blick. Sie mag nicht gern Gassi gehen, bleibt oft stehen, ist kaum zum Weitergehen zu kriegen. Sie pinkelt lieber kurz am Rand, macht ihr Häufchen und will dann wieder zurück in die Wohnung, sich auf den Teppich legen und nur zum fressen oder saufen kurz bewegen.
    Ich kenne andere Golden Retriever, die richtig wache Augen haben, aufmerksam und aufgedreht sind, nichts lieber tun als Bällchen zu holen und enorm viel Energie haben. Mein kleiner Labrador ist zum Beispiel erst 10 Wochen alt und läuft jetzt schon mehr als die schwerfällige Pflegehündin. Sie kläfft Kinder und andere Hunde an, ist aber sehr verschmust.
    Ich frage mich einfach, ob das arme Tier vielleicht eine Depression hat. Sie wirkt immer so lethargisch und hat eben diesen leeren Blick... Können Hunde überhaupt Depressionen bekommen? :???:


    Liebe Grüße!


    Tinks

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  • Puh ich weiß nicht ob man es Depressionen nennen kann, allerdings was soll der Hund mit solchen Übergewicht groß machen. Natürlich mag er nicht laufe und es ist höchst gesundheitsschädlich... Dieser Hund wiegt fast soviel wie mein Neufundländer (1 1/2 Jahre).


    Vielleicht kannst du mal mit dem Besitzer reden? Erkläre ihm, dass es auch für die Gesundheit sehr schädlich ist.

  • Ich glaube nicht, dass ein Hund eine Depression haben kann, in dem Sinne wie ein Mensch.
    Aber, wenn du schreibst, der Hund kommt kaum raus, ist viel zu dick...na da wunderts mich nicht, dass der Hund so drauf ist. Hört sich an, als hätte der Arme aufgegeben.

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  • Dem ist wahrscheinlich jede überflüssige Bewegung zu anstrengend, bei dem Gewicht. Mit 150 kg würde Ich glaub ich auch nicht mehr so agil sein :D


    LG Katja

    Man kann auch ohne Hund Leben, aber es lohnt sich nicht!!

  • Wenn der Hund schon lange Übergewicht hat, könnte es sein, dass sich das auch schon auf die Gesundheit geschlagen hat - Stichwort Gelenke und so. Vielleicht hat er Schmerzen. Aber ob das je abgeklärt wurde?

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Mit dem Herrchen reden bringt rein gar nichts. Das hab ich letztes Jahr schon versucht und mein Arbeitskollege hat mit dem "Ich red mal mit ihm" auch schon längst resigniert... Herrchen sagt so Sachen wie "Die hat ja schon was abgenommen", "Wir halten einen Diättag", "Das ist ja auch nur das viele Fell, dass die so breit aussieht"... Anstatt, dass er mal die Fütterung ganz umstellt, ich meine, wenn ich 6 Tage die Woche einen Haufen Zeug fresse und an einem Tag gar nichts, dann werd ich ja trotzdem immer dicker. Außerdem artet es für Herrchen ja in Arbeit aus, dafür zu sorgen, dass das Tier abnimmt :/
    Dabei bewegt sie sich ja ganz gern, wenn sie sich mal dran gewöhnt hat. Sie hatte neulich im Park viel Spaß mit der Hündin von einem Freund von mir und meinem kleinen Othello, da waren wir über eine Stunde draußen und sie ist ohne Zicken viel gelaufen und hat auch freudig im Schnee getobt. Als es dann abends zurück ging, hat sie erst Zicken gemacht, als wär die traurig, dass der Tag vorbei ist.
    Wir haben nun beschlossen, dem Nachbarn die klare Ansage zu machen, dass er ein Tierquäler ist und wir seinen Hund erst wieder hüten, wenn sie mindestens 3 kg leichter ist. Warum legt man sich denn einen Hund zu, wenn man zu faul und zu geizig ist, sich artgerecht um ihn zu kümmern und ihn zu versorgen? :sad2: :sad2: :sad2:

  • Wenn du das so machen willst wie geschrieben, ist aber der Hund der leid tragende. Ich würde da diplomatischer vorgehen, damit er den Hund überhaupt noch zu euch läßt.
    Weiß ja nicht wie weit ihr auseinander wohnt, kannst du sie nicht mehr mitnehmen ?


    Mich macht der - leere Blick - ein bisschen stutzig :???:
    Die gehört mal richtig TÄ untersucht.

  • Er war ja angeblich mit ihr beim TA, welcher diesen Diättag empfahl. Ich weiß nicht, was das für ein unfähiger TA sein soll...


    Ich bin einfach nur traurig, weil ich sie heute wieder mit anderen Hunden hab toben sehen, wie sie sich gefreut hat, mal raus in den Schnee zu kommen, und morgen früh holt ihr Herrchen sie wieder ab und dann kommt sie wieder monatelang nicht in den Park... :sad2:

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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