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Krampfanfälle beim Meerschwein

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    Hallo ihr Lieben,
    ich wusste nicht so recht, wo ich das Thema reinstellen sollte. Ich habe ein Problem mit einem meiner Meerschweine. Vorletztes Jahr hat es angefangen, dass sie ihre Hinterbeinchen nicht mehr richtig bewegen konnte. Ich hatte damals gedacht, dass sie vielleicht irgendwo gegenlaufen ist und sich etwas am Nerv getan hat. Wir haben es damals mit Vit B12 ganz gut hinbekommen, dass sie wieder laufen konnte. Nicht so wie vorher, aber so, dass sie nicht allzu sehr eingeschränkt ist.
    Seit vorgestern macht sie mir wieder Sorgen. Die Beinchen sind wieder schlimmer geworden, sie hat stark abgenommen. Gestern habe ich sie rausgenommen, damit sie wieder B12 und Critical Care bekommt, da hatte sie einen Krampfanfall. :sad2: Sah schlimm aus, sie hat sich auf den Rücken gedreht und gekrampft. abends hat sie mir dann aber schon wieder ganz gut gefallen und war recht munter. Heute früh ging es auch. Sie wirkte anfangs etwas seltsam, die augen waren sehr geweitet und haben verlangsamt reagiert. Nach ein paar Sekunden war sie aber wieder normal.
    Hat jemand eine Ahnung oder kann mir helfen? Natürlich geh ich am Montag zum TA. Aber vielleicht fällt ja jemandem noch was ein. Ich habe den schlimmen Verdacht, dass sie was im Kopf hat. Ich habe insg 6 Schweinchen, die anderen sind alle normal. Hab ja schon Angst, dass es an meiner Ernährung oder so liegt, aber den anderen gehts gut und ich halte mich an alle Vorgaben.


    Verzweifelte Grüße
    von Franzi mit der kranken Sieglinde

    In Gedanken bei Ally (03.08.99 - 15.05.09)
    und im Herzen bei Bronco (1996 - 03.01.2012)
    Wir vermissen euch beide so sehr!

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  • Wie alt ist das Wutz denn? Mein Tierarzt hat uns gesagt, daß ältere Meerlis gerne mal Probs mit der Schilddrüse kriegen, da kann es zu Lähmungen und epileptiformen Anfällen kommen...


    Könnte es auch sein, daß sie sich kratzt und dabei krampft? Unser Wutze-Oma hat Hautprobleme und wenn sie sich kratzt, krampft sie auch gerne mal und kommt dann nicht mehr auf die Beine, liegt dann da und streckt die Hinterbeine hoch, sieht schlimm aus...

  • Das kann wirklich sehr viele Ursachen haben wie Schlaganfall, Zahnprobleme, Tumor, .... inkl. ansteckender Viruserkrankungen, wobei Du letztere wahrscheinlich ausschließen kannst, da das Problem ja schon erstmalig vorletztes Jahr auftauchte. Und noch eine positive Rückmeldung: an der Ernährung liegt es meistens nicht.


    Es tut mir sehr leid um Dein Schweinchen, aber hier kann Dir nur ein TA, der sich mit Meerschweinchen bestens auskennt, weiterhelfen.


    Falls die Behandlung bei Deinem bisherigen TA nur mit der obligatorischen Spritze abäuft und er nicht intensiv nach der Ursache sucht, dann würde ich Dir raten, Dich in einem Meerschweinforum nach einem gutem TA in Deiner Nähe umzusehen. Denn scheinbar hat Dein Schweinchen einen ungeheuren Lebenswillen, da es sich immer wieder kurzzeitig berappelt und auch noch das Päppelfutter annimmt.


    Drücke Euch die Daumen! :gut:

    42 ist das kürzeste und bekannteste Zitat und die Antwort auf alle Fragen.

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  • Danke für eure Antworten. :)
    Gestern abend hat sie mir gut gefallen, da kam sie mir sogar schon wieder entgegengewackelt. Heute morgen machte sie immerhin einen wachen Eindruck. Mit meiner TÄ bin ich eigentlich sehr zufrieden, da sie selber auch Schweinchen hat und sich auch nicht zu schade ist, mal in Büchern nachzulesen.
    Wie alt das Schwein ist, ist schwer zu sagen, da ich immer nur die "abgelegten" bekomme... Ich würde schätzen vielleicht 4 oder 5 Jahre. Wissen tu ich es aber nicht.
    Ich habe aber mal ein bisschen gegoogelt und bin auf ein Virus gestoßen: E. cuniculi. Das greift das ZNS an. Die Symptome passen. Und wenn die anderen ein starkes Immunsystem haben, wären sie nicht betroffen.
    Ich werde den Artikel mal ausdrucken und der Ärztin morgen mitnehmen.
    Hoffentlich wissen wir bald, was es ist.
    LG Franzi

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  • Hallo,


    genau dieselben Symptome hatte mein 3-jähriger Kastrat auch. Bei ihm waren aber auch noch die Hinterbeine geschwollen und zum Ende auch die Vorderpfoten. Dazu das ewige Krampfen.


    Ich war bei 3 verschiedenen Tierärzten, die auch noch andere TÄ angerufen haben, weil einfach keiner eine Diagnose stellen konnte.


    2 Wochen hat es gedauert, vom ersten Humpeln bis zur Euthanasie. :sad2:


    Hat dein Meerschweinchen Schmerzen? Bei mir war es nachts immer ganz schlimm, er hat manchmal minutenlang einen ganz komischen Ton von sich gegeben, der hatte eindeutig schlimme Schmerzen.


    Ich wünsche dir alles, alles Gute für dein Meerschweinchen.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Das war auch mein erster Gedanke. Das hört sich schwer nach E.C. an. Bei Kaninchen gibts das sehr oft. Aber Meeris können das auch bekommen.
    Nachweisen is aber immer sehr schwer. Man kann den Titer zwar testen, aber das is immer so ne Sache.


    Ein Tier mit einem sehr niedrigen Titer kann Symphtome zeigen, umgekehrt gab es aber auch schon Tiere, die einen sehr hohen Titer hatten, die aber absolut beschwerdefrei waren.


    Behandelt wird meist mit Panacur, Vitamin B und AB.
    Die meisten Tiere können damit sehr gut leben. Je schneller behandelt wird, desdo besser.


    Bin gespannt was der TA sagt :gott:

  • So. Wir waren ja gestern beim TA. So richtig glücklich bin ich nicht. Erstmal vorweg, jemand hatte gefragt, ob sie Schmerzen hat. Nein, das denke ich nicht. Sie fühlt sich sicher nicht wohl, weil sie gehandicapt ist, aber schmerzen hat sie nicht.


    Die TÄ hat meine Diagnose zur Kenntnis genommen und war auch nicht abgeneigt. Da sie die Epileptischen Anfälle allerdings zweimal selbst auslösen konnte, behandeln wir jetzt erstmal auf Milben. Ich würde sagen, die Haut ist auch schon besser geworden.
    Sie hat mir ebenfalls gesagt, dass sie deutlich zu dünn ist, aber das wusste ich ja schon. Ist ja auch nicht zu übersehen. Sie vermutet, dass etwas mitfrisst. :/ Die Befürchtung hatte ich ja auch schon. Es kann durchaus sein, dass sie was im Kopf hat. Sie hat auf jeden Fall etwas im Bauchraum getastet. Das könnten aber von der Größe her auch noch Eierstockzysten sein. Das hoffe ich jetzt einfach mal. Obwohl die Hoffnung etwas unrealistisch ist, denn irgendwoher muss ja die Verschlechterung der Beinchen kommen. Sie läuft jetzt genauso schlecht, wie damals, als das ganze angefangen hat. :sad2: Ich hoffe, ich bekomme es nochmal hin, dass es wieder besser wird. Wenn nicht, werde ich sie wohl irgendwann erlösen müssen. Aber bis jetzt frisst sie mit Freude und wird auch von den anderen umsorgt. Von daher fütter ich jetzt weiterhin zu und gebe ihr B12 und schaue, ob sie wenigstens etwas zunimmt. Nicht, dass sie mir unter den Fingern verhungert.
    Ganz liebe Grüße,
    Franzi

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  • Update 6.1.:
    Es geht Sieglinde besser. Sie ist munterer und fängt an das b12 zu verweigern. :roll: Vielleicht merkt sie, dass sie es nicht mehr braucht?
    Ihre Hinterbeine sind etwas besser geworden. Allerdings ist ihre komplette Hüfte irgendwie zur Seite gedreht. Kann man schwer beschreiben. Als ob sie nichts mit den Nerven hätte sondern mit den Knochen. :???: Hm...nun überlege ich, ob ich die 10 Tage abwarte oder ob ich doch wieder früher zum TA gehe. Vielleicht sollte man sie mal röntgen?
    LG Franzi

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  • hallo


    ich halte/züchte seit 10 jahren meerschweinchen(rexe u. cuys).


    wenn bei deinem schweini milben festgestellt wurden ,kann es gut sein das solche anfälle ausgelöst durch den juckreiz auftreten können.


    milben kann sich jeden schweinchen mal einfangen,da kann man kaum vorbeugen.


    erkennen tut man diese z.b. an den ohren ,wenn diese weiß schuppig werden oder an stellen am körper die ebenso ausschauen.
    das ganze entwickelt sich dann meist zu schorfigen krustigen stellen.
    behandelt werden sollten milben mit dem wirkstoff ivermectin(ivomec). der stoff wird vom tierarzt gespritzt,je nach befall bis zu 3x im abstand von jeweils 7 tagen.
    das abheilen der wunden dauert meist etwas länger.da kann aluspray oft hilfreich sein.es desinfiziert und bildet einen schutzfilm auf wunden.auch surolan draufgetan hilft.
    bewährt hat sich bei uns auch das "verpflastern" der hinterfüßchen,damit die tiere sich nicht immer weider aufkratzen.



    die gewichtsabnahme ist auf den mit dem juckreiz verbundenen stress zurückzuführen.


    alles in allem braucht man als halter bei milben ein bischen geduld..meist erholen sich die tiere schnell wieder.



    lg kirsten

  • Hallo Kirsten,
    du bist doch die Verrückte mit den vielen Schweinchen. =)
    Die Milbensache haben wir jetzt ganz gut im Griff denke ich. Sie hatte nicht so die typischen Hautsymptome, sondern einfach nur viel haarausfall. Das haben wir jetzt im Griff.
    Seltsam finde ich die Geschichte mit den Hinterbeinen und der Hüfte. Sie hat noch Gefühl in den Beinchen. Wenn man sie kitzelt, zuckt sie weg. Hast du schon mal was von Knochensachen bei Meeries gehört?
    LG Franzi

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    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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