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    Moin,
    mein Hund war schon immer ein absoluter Ball-Junkie. Also bei allen anderen Spielzeugen musste man ihn erst anspornen wie verrückt, damit er sich auf sie stürzt, wenn ich sie warf. Nur bei Bällen, da legte er jede Hemmung ab, sobalt die Moosgummikugel durch den Flur hüpfte.
    Nun ist allerdings das Problem, dass er den Ball zwar verfolgt und ihn aufnimmt. Dann läuft er mit stolz geschwellter Brust allerdings an mir vorbei und legt den Ball behutsam in seinem Körbchen ab. Alle Zurufe bewegen ihn höchstens dazu, dass er wieder zu mir zurück läuft, wenn der Ball sicher verstaut ist.
    Jetzt hatte ich versucht, ihm die Clicker methode Näher zu bringen. Nur weil er das Wort "Fein" schon als Belohnungswort kannte, verwendete ich dies statt einem Clicker. Also fing ich ganz einfach an. Ich nahm einen Stab, und immer wenn er ihn ansah, folgte "Fein" + Leckerlie. Danach stellte ich den stab vor ihm auf den Boden. Zunächst sah er mich etwas verdutzt an, als er nun aber beim Schnüffeln den Stab umwarf, folgte die Belohnung in genannter Form. Jetzt kann ich den Stab überall im Haus auf den Boden stellen und sobalt Gary ihn aufgespürt hat, wird er wild mit den Pfoten umgeworfen - das hat ja schonmal funktioniert. :smile:
    Jetzt wollte ich ihn mit ähnlicher Methode dazu bringen, dass er den Ball nach erfolgreicher Jagt zu mir zurück bringt. Da er ja schon weiß, wie man einem Ball hinterherjagt, wollte ich ihn anfangs nur dann belohnen, wenn er den Ball in meiner Nähe wieder ablegt. Allerdings scheint er nicht richtig zu wissen, was ich von ihm will.
    Habt ihr Tips, wie ich ihm näher bringen kann, dass er den Ball zu mir zurück bringen soll? :hilfe:

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  • na, lass ihn seine tägliche futtermenge gegen den ball eintauschen... spätestens am 5 tag läuft die sache...


    :D

    Meine Beiträge beruhen auf Erfahrungen aus über 5 Jahren Resozialisierungsarbeit mit ausgesondeten Diensthunden aller Art und mit meinen eigenen Hunden. Aber man lernt nie aus...


    Riesenschnauzer/ Münsterländerin*2007
    PJRmix *2008/ Jan2013 über Regenbognbrücke
    Borderrüde *2007
    Senfhund *2010

  • Genau, alles Schritt für Schritt, jedes gewünschte Verhalten belohnen (am besten mit der täglichen Futterration)!


    Habe meinem Spielzeugmuffel das apportieren auch erst kürzlich beigebracht. Er hatte anfänglich überhaupt kein Interesse daran. Erst das Teil neben ihn legen. Bei einem Schnuffeln in die Richtung Leckerlie. Wenn das sitzt und er auch beim Werfen hinrennt - Leckerlie. Dann das Aufnehmen, bei jedem kleinen Schritt in die richtige Richtung Leckerlie. Am besten immer mit einem Wort verknüpfen - "Hol" und "Nimm" und "Hierher". Mit Unterstützung dieser Kommandos den Hund dann anleiten bis er es von alleine weiß. Die Entfernungen sollte man am Anfang auch nicht so groß machen, damit man leicht eingreifen und korrigieren kann. Also nicht gleich werfen, sondern eher neben den Hund legen.


    Viel Erfolg :gut:

    SILKEN WINDSPRITE GOLDENMERLO
    Merlin - Calisto - Cooper

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  • ich würd aber nicht werfen, sondern die leine neben den sitzenden hund legen, ihm klarmachen, dass er dazubleiben hat, und dann den dummy wegbringen... dann zurück zum hund, und belohnen, dass hundi gewartet hat... und dann den hund losschicken... oder den dummy selber wiederholen...;)


    so lernts hundi auch gleich, nicht zu hetzen, frust abzuwarten, das ruhe sich lohnt, dass die beute dir gehört, dass es nicht hundi bestimmt, wies läuft, dass hundi dir die führung überläßt, dass der hund zusammen mit dir jagd und es sinn macht, auf dich zu achten und dich zu achten....

    Meine Beiträge beruhen auf Erfahrungen aus über 5 Jahren Resozialisierungsarbeit mit ausgesondeten Diensthunden aller Art und mit meinen eigenen Hunden. Aber man lernt nie aus...


    Riesenschnauzer/ Münsterländerin*2007
    PJRmix *2008/ Jan2013 über Regenbognbrücke
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    Senfhund *2010

  • Bei uns war das ähnlich... Skadi hat sich zwar mit dem zu apportierenden Gegenstand auf mich zu bewegt, aber entsprechenden Gegenstand ca. 3 Meter entfernt vor mir fallen lassen. :roll:
    Ich hab ihr das Bringen und vor allem das in die Hand geben mit einem Futterdummy beigebracht.
    Dazu hab ich sie erstmal in paar mal aus dem Dummy Leckerlie fressen lassen, nach dem ich das Ding vor ihren Augen geöffnet hatte.
    Schritt zwei war dann, dass ich sie das gefüllte Ding habe bearbeiten lassen, und nach einigen Augenblicken zu ihr gekommen bin, den Dummy geöffnet habe und ihr ein Leckerchen daraus gegeben habe.
    Dann habe ich ihr den Dummy nur noch geöffnet, wenn sie sich mit ihm in meine Richtung bewegt hat. Die drei Schritte gingen bei meiner recht schnell, da sie das apportieren ja grundsätzlich schon verstanden hatte.
    Irgendwannn war Skadi dann aber auch soweit, dass sie mir den Dummy von alleine nach dem Apportieren vor die Füße geschmissen hat, damit ich was für die rausnehme.
    Und als letzen Schritt habe ich nur noch belohnt, wenn sie ihn mir entgegengehalten hat.


    Das Ganze setzt natürlich voraus, dass dein Hund so weit gehorcht, dass er sich vom Dummy abrufen lässt, wenn er ernsthaft versucht ihn zu zerflücken...

    "Es ist schwieriger, eine vorgefasste Meinung zu zertrümmern als ein Atom."
    - Albert Einstein


    Es grüßen Eva, Der Katzendackel und das Skadidil
    Und immer im Herzen:
    Nemo 11.05.2004 - 23.09.2014

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • hunde verstehen das mit dem apportieren ziemlich schnell, und es is keine verstehensfrage, dass die dir den beutel nicht gebracht hat... da gehts rein darum, wer die beute hat und wer eben nich...


    und da es dem hund sinnvoll wird, wenn er hunger hat, den beutel mit dem essen abzugeben, um futter zu kriegen, gibt er den dann ab...


    das geht mit nem echten dummy deutlich schneller, griff in die tasche und getauscht...


    so n futterdummy kann man als hund auch erst fein durch die gegend tragen und damit angeben, noch ma eben pinkeln oder so... und ggf tatsächlich kann man den beutel aufreissen, wenns sein muß, und so kommt der hund ans futter ohne dich, du bist außen vor, der hund kann sich ohne dich ernähren...


    n echtes dummy is für den hund leichter abzugeben.


    eben alles eine frage des hungerniveaus..

    Meine Beiträge beruhen auf Erfahrungen aus über 5 Jahren Resozialisierungsarbeit mit ausgesondeten Diensthunden aller Art und mit meinen eigenen Hunden. Aber man lernt nie aus...


    Riesenschnauzer/ Münsterländerin*2007
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    Borderrüde *2007
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  • Also ich habe es jetzt mal mit einem Dummy versucht. Besser gesagt mit einem orangenen Brillenbeutel aus Neopren (wegen dem Reißverschluss).
    Jetzt habe ich Gary gezeigt, dass ich dort sein Futter hinein tue und ihn dann mehrmals daraus fressen lassen. dann habe ich den Reißverschluss verschlossen und ihm den Dummy hingelegt. Dann ging das Geraufe los. Erst schob er ihn immer vor sich her und drehte und wendete das Etui, wie er es auch schon von seinen Futterbällen kannte. Zu seinem Pech hatte der Dummy ja nun kein Loch, aus dem das Futter fallen könnte. Ich habe ihn also immer ein bisschen darauf rumkauen lassen, bis ich dann zu ihm gegangen bin und ihn habe daraus fressen lassen. Dann wurde der Dummy wieder verschlossen und das Spiel begann von vorn.
    Letztendlich hat er es in einem verschlossenen Raum geschafft, den Dummy aus der Ecke zu holen, ihn in der Mitte des Raums fallen zu lassen und mich dann erwartungsvoll an zu sehen. Nur er bringt das Etui einfach nicht zu mir. Wenn ich dann die Tür öffne, schleppt er den Dummy sofort in sein Körbchen, kommt dann wieder und erwartet sein Leckerlie. Das funktioniert natürlich nicht, wenn er das futtergefüllte Etui vorher verschleppt hat... :headbash:
    Was habe ich jetzt falsch gemacht?

  • Ich versuch mal, zu beschreiben, wie wir es im Dummy-Anfängerkurs gelernt haben:
    Es wurde mit normalen Dummys trainiert. Erster Schritt ist, der Hund muss den Dummy kurz halten, damit zu dir kommen und ihn dir in die Hand geben. Das wurde so gemacht: Der Hund ist an der Leine, er soll ja nicht mitm Dummy abhauen. Du hast den Dummy in der Hand, spielst damit vor seiner Nase rum, machst ihn interessant, gehst gleichzeitg ein paar Schritte rückwärts vom Hund weg. Er folgt dir interessiert, du gibst ihm den Dummy ins Maul - und gehst gleichzeitig weiter rückwärts, lobend, singend, trällernd, vom Hund weg. Nur ein paar Schritte, dann nimmst du ihm den Dummy wieder ab ("Aus" kennt er?) und gleich ein ecker rein in den Hund.


    Ich hoffe, das ist verständlich.

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