Jack Russel Suche
-
-
In Hamburg sitzt ein Attraktiver genau im gewünschten Alter (das übrigens ein verdammt anstrengendes Alter ist!) im Tierheim - ich nehme allerdings an, das ist euch zu weit weg?
http://www.hamburger-tierschutzverein.de/cms/index.php/…&category_id=10
- Vor einem Moment
- Neu
Hallo,
hast du hier Jack Russel Suche schon mal geschaut ?*
Dort wird jeder fündig!-
-
Huch, überlesen... Die Parsons hab ich heimlich auch erst Mal mit einbezogen
Ja, ich sag´s ihr auch immer... Wobei sie das schon schaffen würde. Sie will ja was sehr lebendiges. Und sie ist 17 und sehr reif. Sonst würde ich sie auch nicht dabei unterstützen. Uuuund wie gesagt: Sie arbeiten alle drei daran (und ich bin auch noch da...)
Aber vielleicht habt ihr ein paar Erfahrungsberichte, die ich ihr mal vorlegen kann? Nur damit sie offener wird, für ein bisschen ältere Hunde? Was sind denn eure Erfahrungen, welches Alter wäre bei der Rasse "ideal"?Seid nicht böse, wenn ich nicht gleich zu allen Hunden was schreiben kann. Muss ich mal nach und nach durchgehen
Soll ja nicht einfach zack zack abgearbeitet werden.
-
Das Schöne an Russells ( Jack & Parson sind dieselben Hunde, nur in unterschiedlichen Beinlängen, und der Russell ist eigentlich der Arbeits-Foxterrier des 19. Jahrhunderts) ist, daß sie normalerweise so aufgeschlossen und fröhlich sind, daß sie sich auch im höherem Alter noch sehr gut auf ein neues Zuhause umstellen können - sehr viel leichter als viele andere Hundetypen.
Jung sind sie mit ihrem Temperament, Witz und Charme natürlich bezaubernd, aber auch unglaublich anstrengend, weil sie eben keine Gesellschafts-, sondern solitär arbeitende Hochleistungs-Jagdhunde sind. Natürlich liegen sie begeistert auf dem Sofa - aber eben erst, wenn sie ihr Pensum gehabt haben. Sind zwar sehr anpassungsfähig, aber der Jagdtrieb ist bei den meisten wirklich ganz, ganz heftig - vor allem bei den kurzbeinigen Jack Russell-Typen ,die mehr in die Stallhunde-Richtung gehen.
Das heißt, die Hunde sind auf dies hier spezialisiert (Achtung, da gibt's Tote - aber das gehört wirklich UNBEDINGT zum Grundwissen, wenn man sich so einen Hund zulegt - sonst versteht man ihn nicht!)
http://www.youtube.com/watch?v=vjNdwha_ct0&feature=related
Jack Russells sind grandiose Hunde, wenn man ihr Temperament mag und damit umgehen kann - wenn nicht, gibt's die Flexileinen-Katastrophen, die wir alle kennen.
Wenn ich mir einen Erwachsenen als Begleiter aussuchen würde, würde ich sehr darauf achten, daß der Hund 1. gute Nerven hat 2. nicht übermäßig aggressiv ist, und 2. bei allem Temperament auch zur Ruhe kommen kann - daß ihm also nicht vor lauter Modehund-Vermehren sozusagen die Mitte abhanden gekommen ist.
-
Das weiß sie prinzipiell alles. Der Bruder von ihrem Freund hat auch einen Jack Russel, das hat ihren Wunsch noch verstärkt.
Ich kenne leider hauptsächlich diese Negativbeispiele :/ Aber ich gebe mir Mühe die Vorurteile abzulegen, wo doch bei mir selbst so eine vorurteilsbelastete Rasse einzieht demnächstIch werde ihr deinen Beitrag und das Video aber auf jeden Fall noch Mal zeigen.
Magst du mal noch ein bisschen schildern, wie euer Alltag so aussieht? Wie gesagt, ist nicht so, dass sie nicht schon Halter kennt, aber ein breiteres Bild ist immer gut
Wie viel seid ihr unterwegs? Was machst du gegen den Jagdtrieb? (Sowohl Ersatzsport, als auch gezieltes Training zum Unterbinden).
Bei dem Hund, der eigentlich einziehen sollte, war es eben ideal. Wir wussten wie er tickt, meine Cousine hat ihn mehrere Wochen erlebt.
Ich hoffe, wir finden an anderer Stelle den richtigen Hund :/ Ist schwierig einzuschätzen finde ich, gerade bei dieser Rasse.Das was du geschrieben hast (1. und 2.), finde ich nämlich auch ganz wichtig. Generell schon und besonders dadurch, dass er eben mit auf Tour gehen wird.
Aber der Hund muss ja nicht morgen kommen, deswegen bin ich ganz zuversichtlich. Oder wie seht ihr das? Ich habe leider nur Welpenerfahrung und keine Tierschutz, Tierheim oder sonstige... Erst recht nicht bei der Rasse. Da kenne ich nur die Theorie. Und die Kläffer aus dem Ort...
Edit: Ich find das Video ja faszinierend irgendwie
-
Unser Alltag (und der Alltag mit dem vorherigen Russell) sieht soweit völlig normal aus: der Hund tobt draußen & pennt drinnen.
Den Jagdtrieb habe ich gezielt haben wollen, weil es ausgesprochen praktisch ist, einen Hund zu haben, der gleich noch Katzen-Arbeit macht, sprich: Garten und Stall (in den er oft mitdarf) mäuse- und rattenfrei zu halten. Ist bei uns in der Innenstadt leider ein ewiges Thema. Da kommen die Viecher ständig aus dem Kanal und der Fußgängerzone, und ein guter Terrier ist einfach eine humanere Methode als Gift oder Katze - das ist wirklich Sekundentod auf Pfoten.
Da hat meine vorherige Russell-Hündin beste Arbeit geleistet, und damit, daß sie mehrmals täglich Garten-Kontrolle ging (das nahm sie SEHR ernst!) und beim Laufen draußen in den Feldern Mäuse jagte, war der Jagdtrieb gut ausgelastet - "Großwild" konnte ich ihr problemlos verbieten. Das letzte, was sie draußen an dem Tag tat, an dem sie eingeschläfert werden mußte, war die Rattenkontrolle. Völlig egal, wie blind sie war und wie mies es ihr ging - da war sie wirklich "working terrier" bis zuletzt.
Die junge Nachfolgerin ist da anders gestrickt: Die hat ein derart überschäumendes Temperament, daß sie bis heute noch keine Maus erwischt hat - nicht, weil sie kein Interesse hätte, sondern weil sie sich so wild auf jedes Geraschel stürzt, daß sie prompt auf dem Bauch landet - und dann ist die Beute längst weg.
Ist ihr relativ egal, sie steht ohnehin am meisten aufs RENNEN und tobt sich im Moment lieber mit jeder Menge Hundefreunde aus, am liebsten mit den ganz schnellen Jagdhunden. Jagdtrieb hat sie gigantisch, ist dabei aber erstaunlich leicht kontrollierbar für einen jungen Terrier, weil sie sehr gefällig ist - das ist aber nicht die Regel. Wenn sie richtig erwachsen ist, also so in zwei Jahren, soll sie am Pferd laufen, das müßte ihr sehr liegen. Im Moment tobt sie ihr Rakentemperament lieber mit anderen Hunden ab - was genaugenommen ja Jagd ist!
Im Haus ist sie total unproblematisch, aber sehr wachsam, sprich: schlägt bei jedem Mucks an. Ist hier erwünscht, wäre aber nichts für ein Mietshaus. Die große Schattenseite will ich allerdings nicht verschweigen: Ich glaube, das wird der erste Hund in Jahrzehnten, den ich schlicht nicht leinenführig kriege: Sie weiß zwar genau, was verlangt ist, aber eine Ablenkung und PENG!
Aber nobody (oder - dog) is perfect, und damit und mit der Aufregungspinkelei kann ich leben, weil's insgesamt ein soo bezaubernd fröhlicher, freundlicher junger Hund ist. Das typische Terrier-Paradoxon übrigens: ein rüpeliges Weichei....aber so sind sie fast alle!
-
-
Huhu Tani,
ich werde dir mal ein bisschen von Emmy erzählen.
Als ich sie übernahm war sie 2jährig, ohne Erziehung.
Das einzige was sie konnte war, alleine bleiben und sie war stubenrein.
Klein Ömmel wollte allerdings das alles noch mal von vorne lernen.Sie kannte nur den Hinterhof. Durch ihr aufgewecktes neugieriges Wesen, fand sie draussen die meisten Dinge sehr interessant. Was natürlich ein sehr grosser Vorteil war.
Emmy ist allerdings ein unsicherer Hund und bedingt durch ihre Unsicherheit geht sie nach vorne. D.h. sie geht knurrend, mit Borste auf, für sie unheimliche Dinge zu. Das sind "Probleme" an denen man aber gut arbeiten kann. Sie lässt sich abrufen und man kann ihr die Unsicherheit sehr gut nehmen, wenn man auf das "unheinliche" zu geht. Trotzdem machen wir desöfteren die typische JRT-Flexi-Kläffhund-Optik. Kann ich aber mit leben, da sich dieses Verhalten recht schnell legt.Komandos beibringen, hab ich vom ersten Tag an mit ihr geübt. Das waren dann so Dinge, an jeder Strasse stehen bleiben und "sitz" machen lassen. Durch die Regelmässigkeit hat sie es sehr schnell begriffen.
Nach 4 Tagen lief sie das erste mal ohne Leine im Wald, was sehr gut funktionierte. Wenn sie sich lieber mit anderen Hunden beschäftigte, anstatt zu kommen, versteckte ich mich. Und es gab eine riesen Party wenn sie anfing mich zu suchen. Ich muss aber dazu sagen, das Emmy vom ersten Tag an, sehr auf mich fixiert war.
Mit anderen Hunden hat sie keine Probleme. Kennst ja die Fotos aus meinem Thread.
Sie neigt allerdings dazu zu pöbeln. Denk nicht das du in solch einer Situation mit "heititei" weiterkommst. Da bedarf es schon eines donnerndes "Mach dich ran hier Frollein".Ich hab bei Emmy die Chance genutzt, jeglichen Blödsinn den sie macht, ein Kommando zu geben.
BSP: Emmy schmeisst sich liebend gerne auf den Rücken und kaspert rum wenn ich nach Hause komme und sie ignoriere. Dafür gibt es das Kommando "Relax".Einem JRT etwas beizubringen ist relativ einfach, wenn du weisst wie der Hund tickt, und ja es sind Clowns. Emmy lernte nach einmal ansehen wie sie auf das Fensterbrett kommt wo die Katze von meiner Freundin hochklettert.
Was du nicht vergessen darfst, JRT`s hinterfragen ganz gerne. Da kann es schon mal passieren das du ein Kommando gibst und der Hund dich zwar ansieht, dich aber dann ignoriert. In solchen Situationen arbeite ich nach dem Ampelsystem. Ich glaub das heisst so?. Emmy bekommt genau 3 Chancen das Kommando auszuführen, macht sie es nicht, ab an die Leine und Schluss mit lustig.
Dann zum Jagdtrieb. Das in dem Video ist Emmy live. Wenn ihr eine Maus, Ratte, anderes Kleinzeugs vor die Nase springt, wird es sofort gekillt. Glaub mir, ich hab mich beim ersten mal tierisch erschrocken. Dagegen arbeiten? Keine Chance, so schnell wie die Maus getötet wird, so schnell gibst du kein Abbruchkommando.
Allerdings ist hier das Buddeln in Mäuselöchern verboten.Emmy ging mir 1x hinter einem Reh hinterher, allerdings nur ganz kurz, sie kam sofort wieder nachdem ich aufgehört hatte sie zu rufen. Ich kann sie sehr gut mit ihrem Spielzeug umlenken. Das ist ihr wichtiger als Hinter Hase, Reh und Co hinter her zu jagen. Hat sie letztens erst wieder bewiesen.
Wenn deine Schwester gelernt hat zu erkennen, ab wann der Hund in den Jagdmodus geht, kann sie ihn in dem Augenblick abrufen.
Ich kann dir ehrlich gesagt nicht sagen, wie ich es bei Emmy geschafft habe, das sie sich abrufen lässt. Wenn sie in den Jagdmodus ging, nahm ich sie immer an die Leine. Und einmal, da sprang ein Reh vor unserer Nase aus dem Gebüsch, Emmy schon am Anfang vom Sprint, und ich nur noch gerufen "Emmy hier". Und sie kam. Dann gab es ein Mega-super-Leckerlie. Seit dem lässt sie sich abrufen.Sport, oder irgendwas mache ich nicht mit ihr.
Wir gehen am Tag durchschnittlich 2 Stunden. Auf der grossen Gassirunde wird getobt, gezerrt und es werden Suchspiele gemacht.Zu Hause wird geruht. Bevor Laila da war, hatte sie 1 Spielzeug hier, für das sie sich aber selten interessierte.
Was man vei JRT`s nicht vergessen darf, man kann sie auch ganz schnell überdrehen. Das musste ich auch erst lernen. Bei Emmy äussert sich das in Hibbeligkeit und Konzentrationsverlust. Ach wie soll ich es beschreiben? Das letzte mal war es auf einer Gassirunde mit mehreren Hunden. Beim Spielen mit den Hunden drehte sie immer mehr auf und ich hatte arge Mühe sie wieder rauszuholen. Sie kam zwar tw. auf Abruf, war aber nicht mehr konzentriert. Dann musste ich sie an die Leine nehmen damit sie runterfährt.
Auch ist sie sehr bellfreudig. Aber mit Geduld und Spucke sind wir irgendwann nur noch beim knurren angekommen.So, nach dem langen Psalm hoffe ich, ich habe nichts vergessen.
Wenn nicht frag noch mal. -
Ich habe auch gerade nochmal überlegt, was an diesem wahrlich nicht unproblematischen Hund eigentlich soooo unwiderstehlich ist, daß diese schrägen Viecher regelrecht süchtig machen: Neben diesem besonderen schrägen Humor (es gibt einfach kein anderes Wort dafür) ist das vor allem diese unverdrossene, unermüdliche und ansteckende Fröhlichkeit und Lebensfreude.
Sehr schwer in Worte zu fassen, aber hier ist eine Fotografin, die diesen "spirit" wunderbar in Bildern festhält. Wenn du die mal ein bißchen durchstöbern magst - ich glaube, das erklärt sehr viel von der "Russell-Magie":
-
Zitat
Ach, die ist das mit dem Welpenbild von der Rednock-Homepage. Fand das Bild schon früher so klasse.
Tolle Hündin, wahnsinnig hübsch....macht echt Lust auf mehr Russells. :liebhab:
Als Buch kann ich übrigens das GU-Buch von Karin Wegner empfehlen. Die aktuelle Auflage wurde übrigens fotografiert von Jochen Becker, auch einem Parson Züchter, der auf seiner Fotografen-HP auch ganz viele tolle Parson Fotos hat!
-
Und eins noch: Diese Hunde sind unglaublich anhänglich, was man bei so einem kernigen, selbständigen Jäger eigentlich erst nicht erwartet. Ist aber so: Sobald der Job getan ist, mutiert der Terrier zum Schoßhündchen - und beides scheinen sie gleichermaßen zu genießen.
Russells schließen sich ihren Menschen sehr, sehr eng an, vertragen "Weggesperrtwerden" absolut nicht, und viele sind auch nur schwer ans Alleinsein zu gewöhnen. Bei stundenlangem Frust demolieren sie da gern mal die Bude, und zwar Arbeitshunde-gründlich. Dauerkläffen können sie dann auch sehr gut...
Das sollte man auch unbedingt berücksichtigen: Wenn ein Hund verhältnismäßig viel allein bleiben muß und nicht eng bei seinen Menschen leben darf, ist das eher der falsche.
-
Bolle Boxer
Dieses Chilli-Welpenbild finde ich auch soooo genial! Ist übrigens ein Rüde, aber ein kleiner.
- Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!