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Welpen ans barfen ranführen...

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    Bei uns dauert es noch eine Weile bis ein Welpe einzieht, aber man macht sich ja vorher schon seine Gedanken :D


    Unsere Hündin barfen wir und sind auch völlig überzeugt davon! Wollen das bei Hund Nr. 2 auch in jedem Fall machen. Jedoch habe ich gehört, dass beim Welpen auf Grund des schnellen Wachstums beim barfen Mangelerscheinung auf treten können und ich habe auch schon von einem konkreten Fall gehört wo das böse ausging! Da ich auch nicht so der extreme Futterexperte bin, traue ich mir das also nicht zu!


    Was denkt ihr wie ich den Welpen dann am besten ernähren soll? Nassfutter, Trockenfutter oder was?? Ab wann kann ich ihn langsam ans barfen ran führen?? Hatte mal was von 10Monaten gehört glaube ich?! Kann ich ihm vorher schon hin und wieder eine gebarfte Mahlzeit geben?? Wie soll ich das am besten angehen?

    Bracken kann man nichts befehlen, nur empfehlen.

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  • Hallo Trash,


    mein Kleiner wird diese Woche 15 Wochen alt.
    Hatte ihn von der Züchterin mit 9 Wochen abgeholt. Zuerst weiter das mitgegebene Trockenfutter gegeben, dann einen Tag nix bis abends.
    Am Abend gab´s die erste BARF-Mahlzeit und seitdem nurnoch. Klappt super und er liebt es :)


    Anfangs hab ich das Fleisch "angekocht" ca. 5 Min. im kochenden Wasser. Das hab ich dann tägl. verkürzt. Also jeden Tag ne Min. weniger.
    Dann fressen die Hunde die es noch nicht kennen das Fleisch lieber, weil es mehr riecht und der Verdauungstrakt kann sich besser umstellen.


    Blos NIE Knochen erwärmen! Das ist gefährlich.
    Auch Knochen gebe ich von Anfang an. Gewolfte Hähnchen- und Putenhälse. Nach ca. 3 oder 4 Wochen Kalbsbrustbein am Stück.


    Worauf Du achten musst, ist das Verhältnis von Calcium und Phosphor. Das ist wichtig wegen dem Knochenwachstum. ( Wenn du noch keine Knochen geben möchtest gibt es auch "Ersatz", geriebene Eierschalen oder Knochenmehl )


    Ausserdem natürlich Abwechslung der Fleischsorten, Innereien regelmässig wegen der Vitamine aber nicht zu viel, weil die Nieren Deines Hundes sonst zu sehr belastet werden.


    Ansonsten: lesen, lesen, lesen.


    Ich BARFE jetzt seit vier Wochen und bin damit totaaaaaal glücklich, glaube mein Hund auch :D


    Lass Dich nicht zu verrückt machen, wenn Du Dich informierst und vielleicht mal deinen Futterplan hier im Forum kontrollieren lässt, kriegst Dus bestimmt gut hin!


    Liebe Grüsse
    Zisska


    ( Da ich ja noch ein Neulings-BARFER bin, finden sich bestimmt auch qualifiziertere Antworter ;) Ich bin immer offen für Kritik, her damit! )

  • Warum sollte in gebarfter Welpe zu schnell wachsen? :???: Meine frisch gefütterten Welpen wachsen langsamer und gleichmäßiger als ihre Trofu-Geschwister.


    LG
    das Schnauzermädel

    Wer die Dunkelheit fürchtet, kennt die Grausamkeit des Lichtes nicht.


    Es ist gut zu wissen, dass der Hund an sich gar keine Fehler zu machen in der Lage ist. Er reagiert höchstens anders, als wir es wünschten und erhoffen.
    (Helmut Kettelake)

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  • Zitat von "schnauzermädel"

    Warum sollte in gebarfter Welpe zu schnell wachsen? :???: Meine frisch gefütterten Welpen wachsen langsamer und gleichmäßiger als ihre Trofu-Geschwister.


    LG
    das Schnauzermädel


    Nein, nicht zu schnell wachsen. Die Barfeinstellung auf Grund des schnellen Wachstums soll so kompliziert sein..Sorry vielleicht etwas falsch ausgedrückt!
    Und du barfst gleich wenn der Welpe zu dir kommt??

    Bracken kann man nichts befehlen, nur empfehlen.

  • Zisska Danke für die Antwort!


    Übers barfen an sich bin ich schon ganz gut informiert, da wir unsere Hündin ja schon länger barfen. Hier gehts wirklich nur um Barf bei Welpen.[/list]

    Bracken kann man nichts befehlen, nur empfehlen.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Hallo nochmal


    Sorry Trash, hatte überlesen, dass ihr eh schon BARFer seid :)
    Entschuldigung wegen der Neulings-BARFer-Tipps, wie zb. "Knochen NIE erwärmen" :ops:


    Mein Kleiner kam mit der Umstellung von heut auf morgen sehr gut zurecht.
    Hat die ersten Tage ab und an mal gespuckt ( glaub insgesamt vier mal ) und dann war das durch.
    Die Magensäure muss sich halt umstellen und wird saurer.
    Er bekommt schon Knochen und Kaninchenohren mit Fell. Ganz normal einfach. Nur Eintagsküken trau ich mich noch nicht :D

  • Ich habe Maja auch von Welpe an gebarft :smile: Gerade in der Phase des Wachstums ist es doch wichtig, dass der Hund so hochwertig wie möglich ernährt wird. Und das ist in meinen - und Deinen anscheinend auch - Augen einfach das barfen =)


    Klar, es erfordert schon ein bisschen mehr Rechenarbeit. Ich habe Maja jede Woche gewogen und ihren Bedarf neu ausgerechnet - aber das ist jetzt auch nicht sooo viel Aufwand finde ich. Da macht man mit einem Welpen ganz andere Dinge durch :D


    Allerdings habe ich Maja bis sie 12 Monate alt war täglich Calcium und Grünlippmuschelextrakt ins Futter gegeben. Ich hatte mir extra eine Miligrammwaage gekauft und den Bedarf für die Zusätze ebenfalls wöchentlich neu berechnet.


    Und was soll ich sagen? Maja ist ein topfitter Hund geworden :gut: Die Tierärzte sind regelmäßig begeistert, sie war in dem ganzen Jahr nur ein einziges mal krank und toll aussehen tut sie auch noch. Für mich würde GERADE für einen Welpen nie wieder etwas anderes in Frage kommen :smile:


    Edit: Du kannst Dich hier ja mal ein bisschen einlesen Biologisch Artgerechtes Futter trächtige Hündinnen (Affiliate-Link). Mir hats damals weitergeholfen.

    Liebe Grüße von Anni mit ihren Fellnasen Cleo & Maja, der Stubentigerin Litti und Dino und Jonathan im Herzen


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    "Hunde sind nicht alles im Leben, aber sie machen alles im Leben lebenswert."

  • Ja, wobei bis auf Klein-Greg und das Fund-Kleinteil bisher auch alle Welpen bereits beim Züchter roh gefüttert wurden, die kannten Trofu nur von wenigen Mahlzeiten, damit sie es auch bei nicht frisch fütternden Käufern fressen. ;)
    Meine erste Hündin bekamen wir zu einer Zeit, als man Fertigfutter noch eher schlecht bekam. Sie wurde mit Fleisch, Flocken, Calciumpräparat, Lebertran und einem Liter Milch pro Tag im ersten Lebensjahr großgezogen. Damals war das ein völlig normaler Futterplan. :lachtot:
    Da dieser Hund bestens geriet und auch gesund war, fehlen mir einfach diese Ängste, dass man den Hund falsch versorgen könnte.
    Heute mache ich es mir entweder einfach und füge die benötigten Knochenmengen gewolft in den Plan, das geht grammgenau. Oder ich nehme weiche Knochen, die ich gut anpassen kann.
    Wenn man sich mal hinsetzt und rechnet, dann ist das nicht schwerer als das Füttern von großen.


    LG
    das Schnauzermädel

    Wer die Dunkelheit fürchtet, kennt die Grausamkeit des Lichtes nicht.


    Es ist gut zu wissen, dass der Hund an sich gar keine Fehler zu machen in der Lage ist. Er reagiert höchstens anders, als wir es wünschten und erhoffen.
    (Helmut Kettelake)

  • Hast du also keine Knochen gefüttert oder warum noch das Calcium?? In welcher Form hast du das denn dazu gefüttert? Eierschalenpulver? Wozu das Grünlippmuschelextrakt?? Füttere meine im Moment nämlich ganz ohne irgendwelche Zusätze...


    Denke ich werde das vorher noch mal mit dem TA absprechen (unserer ist totaler BARF Fan), aber dann meine Idee mit Welpen doch nicht barfen wieder verwerfen...


    Sonst bin ich nämlich sehr zufrieden damit! Meine Hündin hat dadurch Topblutwerte, samt weiches Fell und frisst auch wieder mit Freude um nur mal ein paar positive Effekte dadurch aufzuzählen!

    Bracken kann man nichts befehlen, nur empfehlen.

  • Ich hatte das Glück daß meine Züchterin ihre Hunde (und auch Welpen) ohnhin barft.


    Von daher hab ich Jala von Anfang an roh gefüttert.





    Ich kann Dir folgende Broschüre empfehlen:


    Biologisch Artgerechtes Futter trächtige Hündinnen (Affiliate-Link)


    diese Lektüre hat mir viel meiner Angst genommen!

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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