Viele Probleme mit unserer kleinen Jack- Russel Hündin
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So beim Lesen alleine kommen mir folgende Punkte in den Sinn:
- fehlende Grenzen für den Hund
- fehlende Grenzen für die Kinder
- Überforderung des Hundes
- keine oder schlechte Erziehung des Hundes
- hochpuschende Beschäftigungen
- Signale die der Hund aussendet werden entweder nicht erkannt oder nicht beachtet, so das der Hund so massiv werden muss das er schnappt
- eine falsche Ansicht des Hundes (bei JRTs handelt es sich um ausdauernde Jagdhunde!) und dadurch ist der Hund nicht wirklich familientauglich.Also auch für mich gibt es nur 2 Wege: In einen JRT erfahrenden Haushalt abgeben, oder einen wirklich kompetenten Trainer ins Haus bestellen der sich die Situation vor Ort genau anschaut und entsprechend ein Training zusammenstellt. Wir können hier nur (so wie ich es oben gemacht habe) vermuten und rätseln. Wirklich greifbare Tipps können wir nicht geben. Nur ein Hund unter diesem Dauerstress ist eine tickende Zeitbombe. Bisher ist es beim Zwicken geblieben, fragt sich nur wie lange noch. Es besteht akuter Handlungsbedarf.
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16. Dezember 2010 um 16:12
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Viele Probleme mit unserer kleinen Jack- Russel Hündin - Vor einem Moment
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Hallo
wir haben zwei verrückte FoxTerrier (sind gleich verrückt wie die JRT) und wir haben es auch in den Griff bekommen.ihr solltet dem Hund nicht alle Freiheiten lassen, das heißt: alle Türen zu machen, wo er nicht hin darf, dann bleiben auch die Betten trocken!!
für mich hört es sich so an, als ob der Hund gestreßt ist,
ihr muß konsequent Grenzen gezeigt weden, das heißt: Jeder von euch muß sich an die Richtlinien halten, was der Hund darf und was nicht!!wie schon geschrieben, dein Bruder hat den Hund in Ruhe zu lassen, wenn der Hund zeigt "ich will nicht" (schon, wenn sie nervös wird)!!
Hund auf seine Decke schicken, wenn Besuch kommt, dort muß sie so lange bleiben, bis ein Aufhebungskommando gegeben wird. Das ist nicht ganz einfach bei hibbeligen Hunden. es bedarf viel viel Übung, viel Geduld und viel Belohnung, wenn sie es richtig macht. und eine ruhige Ausführung, d.h. bist du hecktisch und aufgeregt so ist es der Hund auch!
neuen Trainer suchen, der bisherige hat keine Ahnung, oder keine Lust
und was uns weiter geholfen hat, IMMER ruhig bleiben :ohm: !! Ich bin auch manchmal ausgeflippt, aber das geht nach "hinten los", glaub mir.
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Vielen Dank für die vielen guten Antworten.
Wir werden die Tipps aus auf jeden Fall ausprobieren.
ICh denke ich werde mal mit ihm in die Hundeklinik fahren, denn beim Tierarzt ist es immer eine komische Sache. Der meint ja dann geb dem Hund mal das und es hilft net und dann soll er was anderes nehmen. Und das einzige was am Ende bleibt ist eine fette Rechnung!Das mit meinem Bruder ist ein riesen Problem, da er es nicht versteht! Mein Bruder ärgert den Hund und egal wer es ihm sagt (das hat man ihm schon tausend mal gesagt und sogar der Tierarzt wiederholte es) er hört nicht auf.
Ich hoffe dass es sich bessern kann, denn sonst ist die Maja wirklich besser bei einer anderen Familie aufgehoben..Also wir sind hier nicht ohne Vorerfahrung, wir hatten schon einen Hund. Jedoch waren solche Probleme überhaupt nicht da. Und nur um keine Missverständnisse zu machen: Die Maja geht oft/ immer ohne Leine und kann sich austoben. Aber sobald jemand im Anmarsch ist, nehmen wir sie an die Leine. Also vom Auslauf her, kann ich mir diese Probleme nicht erklären...
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Der Jack ist nur mit Auslauf nicht zufrieden, der braucht auch etwas für den Kopf. Suchspiele bspw. ZOS, Fährten, Mantrailing.
Dein Bruder, wieso versteht er nicht, dass man Hunde die knurren oder weglaufen besser in Ruhe lässt?
Birgit
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Zitat
Das mit meinem Bruder ist ein riesen Problem, da er es nicht versteht!Was versteht er nicht? Was habt ihr ihm erklärt? Ein "Nein, tu das nicht" erklärt gar nichts. Ist er sich der Konsequenzen bewusst: er kann ernsthaft verletzt werden, der Hund muss weggegeben werden. Wurde ihm in der Familie der Wert eines Lebewesens vermittelt? Ein Lebewesen quält man nicht! Es hat so viele Feinfühligkeit und ist so gestresst, dass es gar nicht mehr ein und aus weiß und in seinem Zuhause pinkelt.
Gibt es für deinen Bruder Konsequenzen, wenn er nicht auf euch hört? Wenn deine Eltern deinen Bruder schon nicht unter Kontrolle kriegen (traurig an sich), dann kannst du ja dafür sorgen, dass der Hund nicht ohne Aufsicht in seiner Nähe ist. Du scheinst ja die Verantwortung tragen zu können, also nimm dich des Hundes an und mache deinem Bruder deutlich, dass er den Hund in Ruhe zu lassen hat.
Und einen erfahrenen guten Hundetrainer nicht vergessen, ihr braucht dringend Hilfe. -
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Das ist wirklich saugefährlich, was dein Bruder da veranstaltet. Wird nämlich nicht mehr lange dauern, bis der dauergeärgerte und gestreßte Hund nicht nur ernsthaft auf ihn losgeht, sondern sein Abwehrverhalten auch auf andere Jugendliche seines Alters und schließlich auf alle Menschen ausdehnt, die ihm irgendwie "komisch" kommen - daß das eigentlich als Notwehr angefangen hat, interessiert dann keinen mehr.
Genau das ist übrigens der Grund, daß es von Leuten, die was von diesen Hunden verstehen, immer wieder empfohlen wird, sie NICHT in Familien mit Kindern abzugeben, und viele Züchter das auch nicht tun: Weil sie dieses dauernde Geärger absolut nicht vertragen und sich dann immer aggressiver nach vorn verteidigen. Sowas ist für so einen Hund wirklich Gift.
Dein Bruder ist aber doch deutlich aus dem Alter raus, wo er noch nicht kapieren kann, daß Tierquälerei nicht nur mies ist, sondern auch Folgen hat. Ich verstehe echt nicht, daß deine Eltern da nicht sehr, sehr energisch einschreiten - zumal das wirklich böse ausgehen kann, denn der Terrier kann trotz seiner Kleinheit gefährlich zubeißen.
Schön, daß wenigstens dir der Hund am Herzen liegt - aber wenn ihr da nicht bald richtig was ändert, ist die Katastrophe perfekt.
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Das klingt wirklich so als wäre der Hund richtig schlimm gestresst. Das ist für alle Hunde schlimm aber Terrier reagieren darauf oft besonders stark. Vielleicht kannst du mal mit deinen Eltern darüber reden ob sie sich einen guten Hundetrainer (mit Terrier Erfahrung) suchen wollen und dem Hund Grenzen, Ruhe und Erziehung vermitteln wollen. Genauso sollte ein 10 oder 12 jähriger Junge verstehen können das man ein Lebewesen nicht quälen und ärgern darf.
Wenn deine Eltern nicht bereit dazu sind den Hund zu erziehen würde ich ihnen raten den Hund an jemanden mit Terrier Erfahrung abzugeben ... wobei es, wie schon gesagt wurde, massenweise JRT in diesem Alter gibt die ihren Besitzern über den Kopf gewachsen sind. Genau in diesem Alter passieren auch viele Beißunfälle mit Verletzungsabsicht, weil der Hund vorher vielleicht nur spielerisch geschnappt und gezwickt hat aber plötzlich "erwachsen" genug wird um das spielerisch geübte dann auch in die Realität umzusetzen.
Sonst kann man dir über ein Forum dazu einfach keine Anleitung geben. Das muss sich ein Fachmann vor Ort anschauen. Ich kann es auf keinen Fall mit meinem Gewissen ausmachen euch irgendwelche Erziehungstips zu geben und dann wird womöglich dein Bruder böse gebissen. Da kann ich nur an die Vernunft der Eltern appellieren.
Ich würde auch nicht sagen das JRT nicht familientauglich sind. Wenn es nicht allzu turbulent zugeht und der Terrier Impulskontrolle, Ruhe und Frusttoleranz beigebracht bekommt wird auch aus einem JRT ein "Familienhund".
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Ja ich finde auch, dass mein Bruder aus dem Alter raus ist. Aber er kriegt es immer gesagt, er wird geschimpft, er hat verbote bekommen aber es nützt nichts. Mit ihm haben wir nun auch große Probleme... er hat vermutlich ADS und wird jetzt vom Psychologen auf alle möglichen Sachen getestet... vielleicht liegt es daran! ER macht immer das, was er nicht machen soll. Ich werde ihm nun das hier von euch zum lesen geben und hoffe dass das vielleicht etwas in ihm bewirkt.
Ich denke auch man sollte zu allererst bei meinem Bruder anfangen. Wenn es bei ihm klick gemacht hat und er es endlich versteht (und auch nicht aus trotz machen will) dann wird der Hund schon viel ruhiger.
Ich werde nun auch einen Kurs machen, wo sie lernt mit anderen Hunden umzugehen und nicht immer gleich zu bellen.
Und zur Hundeklinik gehen wir morgen früh wegen der Blasenentzündung:) Also ich bin nun zuversichtlich, dass das wird.
Die letze Möglichkeit für mich, wäre dann ein Auszug. Ich könnte sie dann mitnehmen und in Ruhe erziehen, ohne das sie so "genervt" wird! Dazu fehlt mir aber leider im Moment noch das Geld. Nur bevor ich sie abgeben muss, wird das passieren! -
Das klingt doch schon mal gut. Das wichtigste beim JRT ist wirklich Ruhe, Ruhe und nochmal Ruhe. Bau dem Hund einen kuschligen Rückzugsort in irgend einer Ecke, vielleicht mit alten Kissen und Decken eine Art Höhle und leg auch ein schönes Spielzeug und einen Kauknochen da hin. Dann versuch dafür zu sorgen das den Hund alle in Ruhe lassen wenn er dort hin geht. Alleine damit das der Hund genug schäft und ruht (18+ Stunden!) wirst du schon einen kleinen Effekt erzielen. Der Rest kommt dann mit der Erziehung aber zuerst musst du den Hund mal von dem Stresslevel runter holen damit er überhaupt "lernfähig" wird.
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Hallo zusammen,
ich hab nun mit meinem Bruder ein ernstes Gespräch gehabt und wir haben einen Vertrag erstellt, wo er verspricht die Maja in Ruhe zu lassen. Wir haben uns auch eine Strafe bei brechen der Regeln ausgedacht und das hat jetzt am WE schon mal gut geklappt. Ich hoffe, dass behält er sich bei und wird mit der Zeit immer besser mit ihr umgehen.
Bei der Tierklinik habe ich nun eine Urinprobe abgegeben und das Ergebnis sollte morgen oder am Dienstag da sein, also werde ich dann mehr bezüglich der Blasenentzündung wissen.Sie hat nun auch ein neues Bettchen von mir bekommen, wo sie sich sehr wohl fühlt. Das habe ich in eine ruhige Ecke platziert und sie kann dort hin flüchten, wenn sie keine Lust mehr hat:) Ich hoffe, dass wir nun mit den Sachen alles gut in Griff bekommen.
Vielen Dank euch allen für die Tipps, hat mich sehr gefreut:)LG
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