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Endlich hab ich meinen Weg gefunden

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    Bei Milos Erziehung habe ich es mir sehr schwer gemacht. Rico hab ich aus dem Bauch raus erzogen. Nie mit roher Gewalt aber auch fast nie mit Leckerlie - das wollte er nicht.


    Bei Milo wollte ich dann alles richtig machen. Am
    anfang warklar: durch Leckerchen Kommandos beibringen. Dann wollte ich weiterhin immer "positiv" sein. Ignorieren war da ein Stichwort. Dann kamen wieder andere Theorien und dann wieder andere. Das hat mich verunsichert und damit auch den Hund.


    Ohne Werbung machen zu wollen - dann hab ich das neue Buch von michael Grewe gelesen und hab gemerkt, dass er meinen Weg beschreibt.
    Fair sein, Regeln haben, freundlich aber souverän sein- ich selbst sein


    Eigentlich keine neue Erkenntnis, aber diese ganzen Theorien wie man den Hund erziehen soll und dass man teilweise blöd angeguckt wird, weil man den hund nicht ignoriert, wenn er was falsch macht das wurde mir zu viel.


    Ich mache jetzt das wonach mir ist. Ich werde fair sein und zeigen was ich möchte ohne Gewalt anzuwenden!!!
    Ohne tausend Theorien, die mich verunsichern - darauf hab ich keinen Bock mehr!


    Ich hoffe ich werde nicht gefressen, aber ich musste das jetzt loswerden!

    Liebe Grüße von Sandra
    mit
    Milo (Australian Shepherd *07.09.09) und Cole (Australian Shepherd *22.04.2016)

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  • Es freut mich, dass du deinen Weg gefunden hast. :smile:

    LG Anna mit Ylvi und Bembel :)


    Es fehlt unglaublich: Savannah ♥ (2008-2014)...Sie mischt jetzt den Himmel auf....


    Auch nach Jahren noch vermisst: Terry ♥ (1993-2009)...Einen besseren ersten Hund hätten wir nicht haben können...

  • Von mir bestimmt nicht :D


    Oftmals ist das eigene Bauchgefühl, gepaart mit dem Wissen, wie Hund "funktioniert" der bessere Weg.


    Ich ignoriere meine Hunde übrigens auch nie.



    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Lieben Gruß Gaby, ihre schweren Jungs und Finn

    Bruno

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  • Leider gehen die meisten Menschen heute nicht mehr mit ihrem Bauchgefühl sondern lassen sich Erziehungsstile vorquatschen. Manche denken, es sei das einzig wahre. Hundeschulen und Trainer schießen wie Pilze aus dem Boden und wie mit echten Pilzen ist nicht jeder Genießbar. Menschen erwarten heutzutage das man sie an die Hand nimmt und ihnen alles vorkaut. Da geht jegliches Bauchgefühl verloren und damit auch ihre Glaubhaftigkeit. Ein Hund spürt genau ob er einen Schauspieler vor sich hat, der nur so tut als wisse was er tut, oder jemanden, der von seinem Tun überzeugt ist.


    So wie du habe ich Hund 1 mit wenig Leckerlies erzogen, eher mit einem freundlichen Wort wenn ich richtiges Verhalten belohnen wollte und falsches Verhalten wurde entweder nicht beachtet, oder es viel mal das ein oder böse Wort. Je nach Vergehen. Hund hat es schnell verstanden.


    Hund 2 muss ich leider bestechen... :roll: Aber sie merkt genau wann sie zu weit geht.


    Fahr deine Schiene weiter wenn du und ein Wuff gut damit zurecht kommen. :gut:

  • Also, um es vorweg zu nehmen, ich fresse keine jungen Mädchen, auch wenn sie knusprig aussehen ... :smile:


    Aber es freut mich, daß du in deinem Alter schon eine Erkenntnis gewonnen hast, zu der ich 57 Jahre gebraucht habe um genau dahin zu kommen.


    Meinen ersten Hund bekam ich so ungefähr 1958. Die Ansichten über Haltung, Erziehung und Ausbildung von damals, na ja, es liegen Welten zwischen damals und heute. Aber wer sagt mir, daß unsere Enkel in 50 Jahren über unser heutiges Tun nicht genauso lächeln?


    2008 bekam ich meinen ersten Hund aus dem Tierheim mit einer nicht guten Vorgeschichte und damit auch mit Problemen. Ich wollte natürlich alles richtig machen, habe gelesen, habe mich informiert im Internet, habe Hundetrainer hinzugezogen und habe hier nachgefragt. Und dabei habe ich eins vergessen, den Hund, der all die schlauen Bücher nicht gelesen hat. Und es ging nicht vorwärts.


    Seid ich wieder mehr mein Bauchgefühl (durchaus mit Untermauerung durch die Theorie) benutze geht es aufwärts.


    Gut, ich habe nicht den perfekten Hund, aber wir haben unseren Spaß miteinander und der Hund ist genauso glücklich und zufrieden wie ich.


    Schön daß du deinen Weg gefunden hast, geh ihn einfach weiter.


    Liebe Grüße Jan

    Liebe Grüße Jan


    Bilder von unserer Susi


    "Sommer ist die Zeit, in der es zu heiß ist, um das zu tun, wozu es im Winter zu kalt war."
    Mark Twain

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Danke an euch für die lieben Worte :smile:


    Nachdem ich jetzt für mich festgestellt hab, was für mich der Weg ist, bin ich vieeeeel entspannter geworden.


    Es mag sich komisch anhören, aber ich bin mir jetzt einfach total sicher darüber, wie ich mich wann verhalte, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. So kann ich auch ohne Leckerlies aus dem Haus gehen, oder auch mal streng und körperlich NEIN! sagen, ohne dass ich glaube, dass die Bindung scheitert.


    Ich kann jetzt einfach sein, wie ich bin und das musste ich erstmal feststellen.


    Überall liest man, hört man und wird man verunsichert, dass man es einfach nicht mehr schafft auf sich selbst, auf sein Bauchgefühl, zu hören.


    Und jetzt lass ich mich nicht mehr verunsichern - das hab ich mir "geschworen" und siehe da: Milo ist entspannter. Er verhält sich, wie ich es will. Er geht bei Fuß, weil er gerne etwas richtig macht, weil er gerne mit mir arbeitet, weil ich mich darüber richtig freuen kann. Ich muss nicht darüber nachdenken womit genu ich ihn als nächstes belohne, damit ich spannend bleibe.


    Mal gibts ein Leckerchen, weil ich ihm ein Leckerchen dafür geben möchte. Mal gibts ein Spiel, weil ich gerne mit ihm Spiele und ich ihm zeigen will, dass ich sein Verhalten gern hab. Und mal gibts Ärger, weil der Herr meint mich ärgern zu müssen.


    Und es läuft super. Er hat sich noch nie so darüber gefreut zu mir zu kommen - einfach weil ich mich entspannt und unkünstlich freuen kann. Das unkünstliche geht bei mir nur, wenn ich bin, wie ich bin und nicht, wenn ich nach irgendeiner Methode erziehe.


    Schön das alles so gut klappt :)


    Nach dem Geprahle kommt bestimmt sehr bald ein sehr pubertärer Tag - ihr wisst sicher wovon ich rede...


    Da geht man zu wem hin, prahlt über den Hund - und wenn es nur im Internet ist - und am nächsten Tag jagt der Hund ca. 487 Vögel, kommt von 10 Mal rufen vielleicht ein halbes Mal und ist mit dem Kopf eigentlich bei dem leckeren Duft des Grashalmes anstatt sich anzustrengen und ein Ohr zu Frauchen zu drehen.... aber das sind sie halt - die Hunde :)

    Liebe Grüße von Sandra
    mit
    Milo (Australian Shepherd *07.09.09) und Cole (Australian Shepherd *22.04.2016)

  • :smile: Ich glaube nicht nur ich fühle mich fast "seelenverwandt" mit dir! Diese Erkenntnis kam mir auch irgendwann....Ich sag' nur: 10 Hundetrainer - 10 Meinungen. Jetzt gilt meine...und deine! :lol:

    Liebe Grüße

    Leni

    mit Aron und Balu im Herzen

  • Jan, das hast Du schön geschrieben, dem kann ich mich nur anschließen.


    @banane72
    Alles Gute wünsche ich Dir auf Deinem Weg!!!

  • ich melde mich mal wieder


    mich irritiert nämlich immer wieder das Gerede von "absolut positiv" oder " gewaltfrei" oder "nur durch Leckerlies"
    ABER
    überall lauern "Problemhunde" oder wie auch immer man sie nennt.
    Hängt das wirklich nur mit den Anforderungen zusammen? oder liegt es vielleicht doch am "positiven"?


    Noch immer bin und bleibe ich bei den Bauchentscheidungen.
    ich erzähl mal ein bisschen weil ich nämlich nicht lernen will


    Milo und ich bilden ein tolles Team. Wir können sehr ausgelassen schmusen, spielen oder aber auch einfach den ganzen Tag schlafen --> Hab ich gemerkt, als ich mal so richtig krank war letztens
    Ich kann immer an sein Futter gehen, ihn anfassen (er hält still wie ich das will) usw.


    Er hat das Jagen für sich entdeckt, wobei es uns hilft, dass das Abbruchsignal recht gut sitzt. Wenn er etwas aufstöbert (er ist der Sichtjäger-Typ) reicht ein scharfes NEIN! und er hört auch auf. Es gibt danach eigentlich immer Party - mal essen (hab ich aber nicht mehr immer mit...) oder auch ein Rennspiel oder auch Streicheleinheiten (wobei das auf seinen Tag ankommt, ob er das als Lob empfindet oder eher als Strafe :rollsmile: )


    Wir haben das Nein durch Meideverhalten aufgebaut. Halte ich für eine sinnvolle "Methode" weil es eine klare Grenze ist und weil Milo das auch so sehen soll. Und es klappt!!!


    Naja manchmal kommt die Pubertät etwas durch. Er testet mich dabei schon sehr. Tut als würde er Wild sehen, obwohl nichts da ist (naaa guckst du auch schön, was ich tue) oder: ich geh jetzt immer einen Meter weiter - sagst du da was gegen?
    Tja dann zeig ich ihm wie ich das sehe, das wird dann ca. 2 mal in Frage gestellt (echt jetz? meintest du gerade genau das hier? oder das? ) und dann wird es auch akzeptiert (um es dann nach dem Tag an dem er super gehört hat wieder in Frage zu stellen, aber das kennt ihr bestimmt )


    Ich geh da glaub so einen Mittelweg. Ich würde Milo nie weh tun oder Psychoterror machen. Milo hat keine Angst vor mir oder fühlt sich bei mir unwohl. Aber wenn er was falsch gemacht hat, dann weiß er es auch. Dann zeige ich ihm körperlich (durch strikt auf ihn zugehen oder Ähnliches... auch je nach Situation) und stimmlich (ich bekomme eine andere Tonlage, das kann man aber schlecht beschreiben... strenger halt) das etwas falsch ist (!!!! nicht war!!! ). Ich passe dieses Verhalten aber an meinen Hund an. Milo ist nicht total sensibel und ängstlich, aber reagiert stark auf Körpersprache (Hütehund halt..) deshalb mache ich es angepasst an den Hund!


    Ich könnte auch mit den Discs arbeiten (diese Klapperdinger) aber Milo reagiert so stark auf dieses Rasseln, dass ich im Leben nicht darauf kommen würde, sie regelmäßig zum Verhaltensabbruch zu nutzen! Das würde meinen Hund wirklich fertig machen - auch wenn einige "positiver erziehende Menschen" als ich diese Discs vielleicht für vertretbarer halten als körperliches Einschränken...
    Wäre das Jagen nicht durch mein Verbales Nein händelbar, würde ich sie höchstens dafür verwenden, aber nur sehr selten.


    Das sind so Grundlagen, die ich vielleicht für einige sehr speziell angehe - ich halte sie für Milo und mich allerdings für eine gute Sache, weil wir beide ganz gut damit klarkommen.


    Dogdance oder Agility hingegen mache ich auch nur völlig positiv. Da ist das Schlimmste was ich tue einen Trick/ ein Gerät abzubrechen und neu anzufangen
    Wir machen da ganz viel mit Spielzeug (mit dem mot am meisten!) weil Milo darauf weitaus mehr abgeht als auf Futter
    manchmal bin ich allerdings so schlau Milo am Start vom Parcours in Position zu füttern, weshalb er das Leckerchen dann mitten im Parcours aushustet und dann erstmal suchen muss... :headbash:



    Ich hoffe ihr könnt euch ein paar Dinge vorstellen, von meinem Weg mit Milo umzugehen. Ich möchte nur zeigen, dass ein Hund auch ein schönes Leben hat, wenn man diesen mega Trend nicht völlig mitmacht. Ich gehöre aber deshalb nicht zur hardcoreszene die irgendwem irgendwas tut


    so wir müssen jetzt schmusen gehen :p

    Liebe Grüße von Sandra
    mit
    Milo (Australian Shepherd *07.09.09) und Cole (Australian Shepherd *22.04.2016)

  • Die Einsicht "Bauchgefühl statt 1000 >perfekte< Methoden" habe ich auch vor ca 4 Monaten gehabt.


    Anfangs wollte ich auch alles richtig machen, alles minutös planen, alles genau so-und-so machen, hatte 3 Bücher hier, überall sprachs was anderes, dann hier und da noch "perfekte Erziehungstipps, die klappen MÜSSEN" ...


    Ergebnis: Ein total überdrehter und überforderter Welpe, der nicht wusste, wohin mit sich.
    Und eine total deprimierte, traurige und wütende Hundehalterin, die viel zu schnell den Spaß verloren hatte, weil nichts so klappte und irgendwie das "Feeling" fehlte.


    Also habe ich nach 6 Wochen die Bücher verbannt, mir den Kopf leer gemacht, mir mein Hundekind angeschaut und tief durchgeatmet - auf ein Neues, aber diesmal mit Bauchgefühl und eigenem Nachdenken.


    Seitdem klappt es VIEL besser, wobei ich glaube, dass einige Probleme die wir jetzt noch haben garnicht aufgetreten oder längst erledigt wären, hätte ich mich nicht so zuquatschen und beeinflussen lassen.


    Seitdem ist auch der Spaß am Hund, am Erfolg und sogar am Misserfolg und Ausprobieren wieder da, ich freue mich einfach auf jeden neuen Tag mit der Kröte und lasse mich überraschen. Geht etwas schief - nicht gleich verzweifeln, einfach nochmal probieren, oder etwas anders.
    Krötchen zeigt mir auch sehr genau, wie es gut klappt, was sie toll findet, womit sie gerne oder garnicht gern lernt...


    So sind wir jetzt, trotz kleinerer oder auch mal größerer Problemchen, beide glücklicher miteinander und arbeiten gern weiter mit- und aneinander :)

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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