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3. Tag Schleppleinentraining, die erste Bilanz

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    Hallo,
    nun sind wir also mittendrin im Training und ich hab ja vorher einiges gelesen, von dem ich dachte :???: z.B. man hat immer schmutzige Kleidung. Nun versteh ich es. Ich seh aus wie ein Schwein, meine Handschuhe, wenn ich sie nicht grad vergesse, sehen aus wie Schwein, mein Hund sieht eh aus wie Schwein. Das ist also schon mal kein Ammenmärchen :lol:
    Nun zum ernsten Teil: ich hab angefangen, indem ich uns einfach an die Leine, bzw den Umgang mit selbiger gewöhnen wollte. Elli hatte damit gar kein Problem, ich spring zwischendurch rum wie ein gestochenes Schaf und seh bestimmt allerliebst aus, wenn ich über die Leine springe, mich in ihr verheddere u.ä. Elli reagiert genau wie erwartet, man könnte meinen, sie hat noch nie was anderes gemacht. Wir machen halt viel im Spiel, nur noch 2 Befehle: "komm" das heißt bei uns, lauf weiter in meine Richtung und "hier" was bedeutet, komm hier zu mir, und zwar genau zu mir. Ich lauf los,rufe, sie kommt, es gibt ne Belohnung. Hört sie auf "hier", machen wir ne Megaparty, mit wildem toben und Ärmel reißen usw. Nebenbei werden noch die Grundkommandos geübt. Das war jetzt 2 Tage nicht in unserer Alltagsrunde, heute Morgen dann also die Situation. Elli und ich mit Schleppi in der gewohnten Runde, Begegnung mit erstem Hund, Elli spielte ein wenig trotz Schlepp, aber schön im Radius, kein Problem, wir wollen weiter, ich rufe sie, sie kommt - Party.
    Stufe 2, wir treffen ihre 3 Kumpels. Frauchen ist ja megaclever, ich geh mit ihr und den anderen in den Garten der HH (ne Freundin von mir), Elli darf spielen, alles prima. Alle Hunde wollen weiter, Elli stürmt mit raus, ab aufs Feld. Und dann hab ich sie einfach nicht gerufen! Sie lief dann wieder zu Momo in den Garten und gut war. Später Schleppi dran, Elli stinksauer, kaum noch gehört, musste ziehen, sie wollte definitiv nicht weg. Also mach ich mich zum Obst, Elli folgt ihrem interessanten Frauchen, der Spaziergang endet positiv.
    Aber die Frage, was ich tu, wenn ich beim Spaziergang andere Hunde treffe, erschließt sich mir immer noch nicht ganz. Spielt sie mit denen, verheddern sie oder der andere sich doch in der Leine. Nicht miteinander spielen lassen wäre eher meins, das scheiterte heute an 2 Haltern, die ihren Hund frei auf uns zulaufen ließen. Hab einen "weggeschickt" aber der ist ziemlich groß und noch recht jung und hat nicht so wirklich aufgehört...Egal, wir üben weiter. Was ich merke: sie konzentriert sich viel mehr auf mich. Ich rede ganz oft zu viel, habe für 1 Befehl ca. 40000 Ausdrücke und muss mich da erst mal ganz doll zurück nehmen.
    Ich weiß, ist nicht so ein wirklich wichtiges Posting, aber das ist halt für mich grad DAS Thema um das sich alles dreht.
    Danke fürs lesen!!!
    Ich wünsche euch einen schönen 3. Advent. Liebe Grüße, Anja

    Anja mit Elli(geb. 24.12.09)

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  • Hallo Anja!


    So unwichtig find ich das Posting gar nicht :smile: Ich freu mich, deine Erfolge zu lesen und werde auch gleichzeitig daran erinnert was ich beim Schleppleinentraining noch zu beachten hab...wie du :smile: weniger quasseln und auch wirklich einen Befehl nehmen und nicht in abgewandelter Form :smile:


    Viel Erfolg weiterhin!


    Liebe Grüße
    Suse und Paul

  • Huhu Anja,


    schön hier etwas positives zu lesen bei all den Problemthreads :D


    Wir üben auch und deine Erfahrung gibt mir Mut, dass das vielleicht bei uns auch irgendwann was wird...


    Ich nehme mit aus deiner Erfahrung: Mehr zum Affen machen und toben!
    Mein Problem ist nämlich nicht das reden (ok vielleicht doch, aber dann nur zweitrangig), sondern eher das "auf sich aufmerksam machen".


    Freue mich auf weitere Erfahrungsberichte!


    Wir wünschen einen schönen Sonntag Abend!

    Viele Grüße,
    Annika und Enki - rumänischer Allesdrin (*15.01.2010)

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  • Moin,


    DOCH - das ist ein schönes Posting.


    Einfach deshalb, weil es schön ist, zu lesen, wie toll Du das Problem angehst, wie schnell kleine Fortschritte da sind und dass Ihr 2 trotz Schleppi (oder vielleicht ja auch grad dank Schleppi? ;) ) draußen unterwegs Spaß miteinander habt.


    Das "Feintuning" kommt schon noch - und gib den anderen HH in Deiner Gegend ein wenig Zeit, sich an Eure Schleppleinen-Geschichte zu gewöhnen.
    Viele siehst Du doch regelmäßig und dann sagste denen halt Bescheid, dass es (sowieso immer), im Moment aber besonders doof ist, wenn ihre Hunde auf Euch zudüsen.


    LG; Chris

  • Ich habe ja auch so einige Zeit an der Schlepp hinter mir, hauptsächlich wegen des Jagttriebes. Ich habe immer einen Mix genutzt aus Schlepp und ohne Schlepp.


    Wenn ich hinten auf unserer großen Tobewiese andere Hunde getroffen habe, wurde Madam abgeleint und sie durfte spielen. Da hab ich sie dann halt einfach nicht gerufen solange ich wusste, dass sie mich grad eh nicht hört. Später, als die Kommandos gefestigt waren, natürlich zu Übungszwecken schon mal - aber sonst eben einfach nicht. So wie du es auch gemacht hast. Wozu Kommando geben, wenn es eh ignoriert wird und keine Gefahr droht.


    Habe ich an Ecken, wo Jagtgefahr drohte Hunde getroffen, durfte sie halt nicht spielen. Sie hat genug Auslauf, dann bin ich einfach weitergegangen. Fertig aus. Spielen mit Schlepp finde ich nämlich schon recht gefährlich, für den eignen und die anderen Hunde.


    Übrigens genauso, wie ich schon andere Hunde in Geschirren hängen hab sehen. Das find ich auch gefährlich, und hab ich immer vermieden. Hab Lena das Geschirr immer ausgezogen zum toben und danach wieder an.

    ~~~~~~What you give is what you get~~~~~~
    Kritik an anderen hat noch nie die eigene Leistung erspart
    ***Lena - Labrador-Dalmatiner-X-Mix geb. 06/2007***

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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