Aussie als Familienhund?
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Hallo zusammen,
ich wohne mit meinem Freund (beide Ende 20) zusammen und wir überlegen uns schon seit längerem einen Hund anzuschaffen. Nun sind wir uns allerdings noch nicht ganz sicher, welche Rasse es sein soll. Wir tendieren zu einem Aussie oder einem Labrador. Nun möchten wir gerne wissen, wie sich ein Aussie in der Familie so verhält? Wir kennen nur ein Aussie-Rudel auf einem Reiterhof, dass uns zwar immer neugierig und bellend begrüßt, danach allerdings nicht von sich aus mit uns spielen möchte. Der Labrador eines Bekannten hingegen ist da uns gegenüber aufgeschlossener und möchte sofort spielen und zergeln, lebt allerdings auch nicht im Rudel. Nun würden wir gerne wissen, ob der Aussie generell nicht von sich aus die Initiative ergreift und spielen möchte, oder ob es a) daran liegt, dass wir fremd sind und er Fremden gegenüber erstmal zurückhaltend ist oder es b) daher kommt, dass die Hunde hier im Rudel zu 5. lieber miteinander spielen als mit Herrchen oder Frauchen. Es wäre also schön, wenn mal einer von euch etwas dazu sagen könnte, der einen Aussie als Einzelhund hält.
Danke & Gruß
Gina und Anhang
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Hi,
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Ich würde mich an deiner Stelle noch ein bisschen über Hunde informieren
Ein Aussie ist alles andere als einfach,hier ein sehr guter Artikel
http://www.hundeschule-gaden.de/
unter Aussie -
Les mal die Standards der beiden Rassen aufmerksam durch dann beantwortet sich deine Frage ganz von alleine
Wenn du einen Hund willst der jeden Fremden liebt und ihm glücklich um den Hals fällt als ob er ihn schon ewig kennen würde dann nimm den Labi.
Wie kommst du denn auf diese zwei so grundverschiedenen Rassen?
Was willst du mit deinem Hund machen?
Was bedeutet für dich Familienhund?
Meine leben bei mir in der Familie also sinds Familienhunde :) aber ich denke ich definiere anders als du. -
Das liegt einerseits daran, dass ein sich Aussie von Natur aus gegenüber Fremden reserviert verhält, aber auch daran, dass in so einem Rudel eine gewissen Dynamik herrscht.
Ich habe nun seit knapp 2 Jahren ein Aussie als "Einzelhund". Er zeigt sehr viel Initiative im Bezug auf Spiel oder Triebigkeit, ich reagier aber nicht immer auf seine Aufforderungen.
Aber nur weil ein Hund Spielinitiative ergreift bedeutet das nicht seine Familientauglichkeit.
Vielleicht kannst du mal genauer erläutern, was für Anforderungen ihr an den Hund stellt, ich glaube nicht, dass das daseinzigste ist, was euch wichtig ist
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Ich finde auch, Du solltst Dich noch mal näher mit beiden Rassen ausseinandersetzten, der oben genannte Artikel da schon mal richitg gut, gibts sowas auch vom Labi??
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Zitat
Das liegt einerseits daran, dass ein sich Aussie von Natur aus gegenüber Fremden reserviert verhält, aber auch daran, dass in so einem Rudel eine gewissen Dynamik herrscht.
Ich habe nun seit knapp 2 Jahren ein Aussie als "Einzelhund". Er zeigt sehr viel Initiative im Bezug auf Spiel oder Triebigkeit, ich reagier aber nicht immer auf seine Aufforderungen.
Aber nur weil ein Hund Spielinitiative ergreift bedeutet das nicht seine Familientauglichkeit.
Vielleicht kannst du mal genauer erläutern, was für Anforderungen ihr an den Hund stellt, ich glaube nicht, dass das daseinzigste ist, was euch wichtig ist
Och wenns danach ginge könnten meine von früh bis Abends Balli spielen, da sind sie unermüdlich. Aber so ein Balljunkiedasein unterstütze ich nicht.
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Hallo,
mir ist schon bewusst, dass dies 2 unterschiedliche Rassen sind und ich habe mich auch schon im Internet über beide Rassen schlau gemacht und wir kennen auch beide Rassen aus dem Bekanntenkreis.
Allerdings kennen wir den Aussie halt nur im Rudel wo er sich uns gegenüber sehr zurückhaltend zeigt. Nun war unsere Frage halt ob er das als "Einzelhund" gegenüber Herrchen und Frauchen auch macht.
Wo seht ihr denn die grundlegenden Unterschiede in den beiden Rassen, vielleicht habe ich ja etwas überlesen.
Wir suchen einen Hund der sportlich ist, der aktiv ist (keine Schlaftablette), der eine Beziehung zu uns aufbaut und sowohl spielen, zergeln und auch mal schmusen mag.Gruß
Gina
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Naja gut, DAFÜR kommen quasi alle Hunde in Frage.
Dass der/die Aussie(s) deiner Bekannten im Rudel ihrem Menschen gegenüber unzutraulich ist finde ich sehr seltsam, da stimmt dann was anderes nicht. Für ihren Menschen würden sie alles tun und anhänglich sind sie sehr. Nur eben bei fremden Menschen nicht
da sind sie ignorant.
Bsp: Fremder kommt und will Labrador streicheln -> Labbi freut sich Loch in den Bauch
Fremder kommt und will Aussie streicheln -> im Optimalfall geht er ignorant weg oder lässt sich, weil Frauchen es so möchte streicheln, tut aber angeekelt oder gelangweilt.
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Zitat
Wo seht ihr denn die grundlegenden Unterschiede in den beiden Rassen, vielleicht habe ich ja etwas überlesen.
Ich schreibe mal ganz platt und pauschal, einzelne Vertreter können natürlich auch ganz anders sein
Aussies sind in der Regel sensibler als Labradore und vor allem bei nicht guter Umweltgewöhnung auch schneller gestresst in neuen/aufregenden Situationen. Einige Aussies sind auch durch laute Geräusche schnell gestresst. Aussies lassen sich auch leicht anstecken, wenn der Mensch Stress hat/nicht gut drauf ist.
Erwachsene Aussies haben häufig kein großes Interesse mehr an fremden Hunden oder Menschen. Allgemein sind sie eher distanzierter, oft auch "höflicher" als Labradore. Labbis sind eher was distanzloser und mehr die Typen, die ungefähr jeden toll finden.
Labradore sind "Retriever", Jagdhunde für die Arbeit nach dem Schuß. Dummy-Arbeit wäre damit eine tolle Auslastung (was nicht = Bällchen holen ist). Aussies sind Wach- und Hütehunde. In der Regel mögen sie Bewegungssport und enge Zusammenarbeit mit ihrem Menschen. Mein Eindruck ist allerdings, Aussies überdrehen schneller, wenn zu viel oder zu wenig an Auslastung erfolgt, Labbis scheinen mir da anpassungsfähiger.
Aussies haben in der Regel mehr Wachtrieb (bzw. haben Wachtrieb und Labradore eher nicht). "Unheimliches" wird auch gerne mal verbellt. Mein Eindruck ist, beim Aussie ist es wichtiger, dass der Mensch vermittelt, er hat alles im Griff und selbstbewusste Ruhe ausstrahlt.
Labradore sind eher etwas eigensinniger, "arbeiten" z.B., weil sie die Futterbelohnung toll finden oder so gerne apportieren. Aussies arbeiten durchaus auch deshalb mit, weil ihnen ihr Mensch vermittelt, dass dies gerade eine wichtige Sache ist. Aussies sind eher ernsthafter, Labradore mehr Kindsköppe.
Einige Aussies haben einen nicht zu unterschätzenden Schutztrieb. Es dürfte mehr Aussies mit einem gewissen Agressionspotential geben (im Zweifelsfall nach vorne gehen), als Labradore.
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Zitat
Les mal die Standards der beiden Rassen aufmerksam durch dann beantwortet sich deine Frage ganz von alleine
Wenn du einen Hund willst der jeden Fremden liebt und ihm glücklich um den Hals fällt als ob er ihn schon ewig kennen würde dann nimm den Labi.
Wie kommst du denn auf diese zwei so grundverschiedenen Rassen?
Meine Freundin hat auch einen Labbi, der liebt jeden! Allerdings finde ich , das Labbis ziemliche Probleme mit dem zuhören haben
Wenn ich meine rufe kommen sie auch, bei ihr kann das schon mal länger dauern!Ich habe auch zwei Aussies, der erste war drei Jahre ein Einzelhund und hat überhaupt keine Probleme gemacht, man muss im ersten Jahr halt aufpassen, das man sie nicht so sehr aufpuscht . Viele Leute meinen ein Aussie müsste den ganzen Tag beschäftigt werden, das ist überhaupt nicht so, zumindestens aus meiner Erfahrung. Sicher gibt es bei den einzelnen Aussies auch unterschiede, meine zweite war ein totaler Wirbelwind und musste die erste Zeit Ruhe lernen, vorallem nach dem spielen, weil sie da immer total aufgedreht war. Aber sie hat es sehr schnell begriffen. Mein erster war nach dem Spielen immer sofort wieder von hundert auf null!
Für meine Beiden ist es vorallem wichtig, das sie immer bei ihrer Familie sind, wenn es möglich ist, nehme ich sie auch überall mit hin!
LG Petra - Vor einem Moment
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