Wie Kratzen (als Übersprungshandlung) unterbinden?

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    Hm, das mit den Spielen klingt ja gut, aber ich hab ja schon geschrieben, dass mein Hund nicht spielt. Wenn ich ein Stofftier schmeiße, guckt er mich nur blöd an ;) Der apportiert nicht. Er spielt auch nur maximal 5 Minuten mit anderen Hunden.
    Es ist schwer, einen Hund zu beschäftigen, der sich nicht für sowas wie Kong oder Fetztiere usw interessiert.
    Ich weiß daher nicht, wo ich den Ausgleich hernehmen soll, außer Gewaltmärsche mit ihm zu unternehmen, aber das kann ich momentan nicht und hab auch niemanden... Im Sommer fahren wir Fahrrad, auch das ist derzeit schlecht.
    Hmmmpf.

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  • Hallo,
    ich habe mir mal die Mühe gemacht mehrere Threads von dir durchzulesen ( ab 2007) und mein Fazit ist, das ihr viele Probleme vereint und ein Rat hier nur ein Tropfen auf dem heißen Stein wäre.


    Klar könnte ich hier raten den Hund vor dir abliegen zu lassen, wenn du die Schuhe anziehst und bleiben zu müssen (unterstützt mit Superleckerli), doch würde es den Kern der Probleme nicht beheben.


    Ich möchte dir nicht zu nahe treten aber wie steht dein Freund jetzt zu der Problematik und zu dem Hund?


    Hunde kommen auch mit Durststrecken (zwecks Auslauf) gut zurecht, ohne Auffälligkeiten zu entwickeln.


    Ich bin kein Freund davon, bei jedem kleinen Problem einen Trainer anzuraten, doch bei euch wäre es sinnvoll.


    Denke mal in Ruhe darüber nach und Tipps für Aktivitäten innerhalb des Hauses hast du schon bekommen.


    LG Sabine

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  • Hallo Sabine,


    was meinst du damit, dass wir mehrere Probleme vereinen?


    Von meinem Freund bin ich schon seit über 2 Jahren getrennt. ;)

  • Zitat von "Apaika"

    Hallo Sabine,


    was meinst du damit, dass wir mehrere Probleme vereinen?


    Von meinem Freund bin ich schon seit über 2 Jahren getrennt. ;)


    Oh, dann sorry. Hatte ich nirgendwo gelesen oder konnte darauf keine Hinweise finden. :ops:


    Nach den vielen gelesenen Threads hatte ich den Anschein das nicht nur das Kratzen das alleinige Problem ist (bellen, weglaufen ....)!? :ua_nada:

    LG Sabine

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Naja, auf jeden Fall vielen lieben Dank, dass du meine Beiträge alle gelesen hast :) Ich hab mich auch grad mal durchgeklickt und musste an manchen Stellen lachen, wenn ich sehe wie vieles sich verändert hat und wie ahnungslos ich teilweise war *g*
    Das Weglaufen war wohl ein Pubertätsproblem und hat irgendwann aufgehört. Heute kann er sogar tagsüber draußen rumliegen und bewegt sich freiwillig nicht weg... tja, so kanns gehen ^^
    Das Bellen ist etwas besser geworden, aber ich schreibe ja auch dass es noch zum aktuellen Problem gehört, da er neben dem Kratzen mitunter auch mal bellt, um auf sich aufmerksam zu machen.


    Ich denke das Hauptproblem ist dass Benji suuupersensibel und empfindlich ist. Ich kann mir sehr gut vorstellen dass das Kratzen psychosomatisch ist :( Und für mich ists einfach schwierig, da entsprechend mit ihm zu arbeiten, weil er sich ja auch blutig kratzt. Neulich hatte er mal eine Wunde unterm Ohr, da musste ich ihm eine Woche lang nen OP-Kragen überstulpen, weils immer schlimmer wurde.
    Wenn's halt nur das Bellen wäre... aber er tut sich ja auch richtig weh :( Vielleicht ist es vergleichbar mit ekzessivem Fingernagelkauen beim Menschen oder so.


  • Ein wunderschönes Foto das viel Harmonie und Stille vermittelt! :gut:


    Wenn du dir ganz sicher bist das er keine Hauterkrankungen hat und das Verhalten nur in deinen geschilderten Situationen auftreten, solltest du ihn aus diese Zwangs- Übersprungshandlungen herausführen.


    Ich habe hier auch ein Jacki - Chihuahua Sensibelchen (Rowdy), eine ehemalige Angsthüdin aus Bulgarien (Buffy) und einen Vermehrerhund der mit 4-5 Wochen zu uns kam und unsicheres, angstaggressives Verhalten zeigte (Fussel). Alle brauchten eine andere Erziehung und Umgang.


    Fussel ist deinem Hund jetzt am ähnlichsten. Er knurrte von winzig an wenn man ihn hochhob, das Geschirr ummachen wollte, die Hinterbeine abtrocknen wollte etc. Nur mit seehr viel Geduld (Vertrauensaufbau) konnten wir ihm die Unsicherheiten nehmen. Er begann auch früh mit Übersprunghandlungen und war wahnsinnig hibbelig und ungeduldig. Frusttolleranz kannte er überhaupt nicht ( Leinebeißen draußen, aufdrehen im Hausflur mit Kläffen und Leinebeißen, beim Schuhe anziehen ständig im Kreis durch meine Beine laufen, drängeln und Leinenunführig u.s.w.). Für uns harte, konsequente aber liebevolle Arbeit.


    Er brauchte genaue Anweisungen gepaart mit Belohnung. Er war und ist wie ein Autist der immer die gleichen Rituale braucht. :/


    Wenn ich mir heute die Schuhe anziehe, liegt er im Platz "vor mir" damit ich ihn beobachten und gegebenfall wieder ablegen kann und bleibt bis ich es aufhebe, Sitz bevor wir aus die Haustür gehen, Sitz vor der Treppe und hopp auf den Arm, da er HD hat und keine Treppen laufen darf. Alles wurde mit einem Leckerchen belohnt, heute nur noch ab und an.


    Zog er an der Leine habe ich sie um meinen Bauch befestigt und bin "meinen" Weg gelaufen, ohne Worte und immer im Wechsel, bis er auf mich geachtet hat und meinen Weg mitlief. So war auch das Leinebeißen bald erledigt.


    Gehe ich wieder in den Hausflur kommen die gleichen Rituale. Sitz vor der Tür, Sitz vor der Treppe - vor der Wohnungstür und wenn ich eintrete, bleibt er wieder so lange im Platz bis ich ausgezogen bin.


    Nur dieser konsequente, gleichmäßger Ablauf hat ihn aus diesen Übersprungshandlungen heraus geholt. ;)


    Er hatte auch mal eine Kläffzeit wenn wir im Auslaufgebiet an einem Kiosk Rast zu machten um einen Kaffee zu trinken. Anfänglich habe ich ihn von Restrudel ausgeschlossen und ca. 20m entfernt an einen Zaun gebunden, später reichte ein Anleinen bei uns und heute ist Ruhe.


    Damit kann ich die nur "unseren" Weg aufzeigen, ob es dein Weg ist kann man so, im Net, nicht feststellen.


    LG Sabine

  • Danke für deinen ausführlichen Bericht :gut:


    Ich werde mir auf jeden Fall Strategien überlegen und zudem schauen, wie ich ihn auch zuhause beschäftigen kann. Allerdings verlangt er gar nicht danach, er liegt den ganzen Tag auf dem Rücken mit ausgestreckten Beinchen tiefenentspannt in seinem Korb und pennt... Wenn ich lethargisch bin, ist er es auch :/


    Ich werd mal schauen. Und ggf wieder berichten.


    Danke :smile:

  • Was ich dir noch ans Herz legen möchte ist ein THP.
    Der kann unterstützend mit Bachblüten oder Homöopathie einwirken.
    Aber suche dir bitte einen Guten, leider kann sich jeder Mensch THP nennen. :/
    Ich würde auf jemanden achten der bei ATM ausgebildet wurde, ist meiner Meinung nach die beste Ausbildung.

    Ich bin nicht neugierig, ich will nur alles wissen.

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