Kommst du oder nicht?
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Also wenn ein altes Kommando "versaut" ist bevorzuge ich es, ein neues einzuführen. Aber das wird einem jeder Trainer anders sagen.
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Zitat
Ich würde ehrlich gesagt das alte Kommando belassen, das kann er ja prinzipiell schon. Ich würde ihm nur nochmal mittels Schleppleine verdeutlichen, dass es kein Angebot für eine Handlung sondern ein verbindliches Kommando ist.
Viele Grüße
Frank
Würde ich auch machen.Außerdem würde ich bei ihm mal ein bisschen Verlassensängste schüren. Wenn es die Situation erlaubt lass ihn mal stehen und geh in eine ganz andere Richtung wenn er nicht kommt. Am Besten mehrmals nacheinander. Schlag dich mal in die Büsche, damit er dich suchen muss.
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In der Phase stecken wir auch gerade! :/
Wenn wir alleine sind, egal ob im Wald oder sonst wo, reicht ein hier oder ein Pfiff und Hundi ist da.

Sind jedoch Ablenkungen da, wie Radfahren, Jogger, Hunde usw... funktioniert nichts mehr!
Wir üben viel mit der Schleppleine, gehen aber auch vorausschauend Gassi! Sobald wir eine "Gefahr" bemerken, wird Hundi herbei gerufen, gelobt und so abgelenkt, das er es meistens gar nicht mitbekommt!
Mit Sicherheit keine langfristige Lösung, aber wir sind ja noch am üben und gerade durch den Wald, ist die Schleppleine echt nervig!
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Arbeitest du mit Clicker? Dann könntest du das zu dir schauen und sich hinsetzen verstärken. Er reagiert ja noch auf dich. Dafür würde ich ihn belohnen.
Warum kommt er nicht zu dir? Weil die Umwelt interessanter ist oder weil er Strafe erwartet? Rufst du manchmal auch strenger? Also so nach dem Motto: 'Wenn du jetzt nicht kommst, gibt es Ärger'.
Ich pfeife mit den Lippen, hab nen Doppelpfiff für die Umorientierung und viele, kurze Pfiffe als Ankersignal zum Anfeuern, wenn er auf dem Weg zu mir ist.
Nen Handzeichen, sieht aus wie ein 'Zu mir winken', habe ich auch noch. Das hat sich so 'eingeschlichen'. Immer, wenn er Hund eh geschaut hat, gemacht, das zu mir Kommen belohnt. Das ist aber mehr ein Fragen, ob er jetzt kommen mag. Z.B bei Hundebegegnungen, einfach damit er noch ne andere Möglichkeit gezeigt bekommt.
Auf den Doppelpfiff reagiert er gut. Da hat er letztens sogar bei nem Kaninchen kehrt gemacht. Allerdings stecken da gut zwei Jahre Arbeit drinnen. Er ist übringens nicht als Superpfiff aufgebaut.
Es ist eigentlich ein Umorientierungssignal, wie 'Schau'. -
Unserer haben wir das "Draußen ist alles interessanter als Herrchen und Frauchen" mit dem Futterdummy abgewöhnt, zusammen mit ausschließlich unterwegs füttern und viiel Üben, egal was... so ist man immer interessant für den Hund ;-)
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also ich habe jetzt nich alles gelesen, aber habe das gleiche problem im moment. mein hund ist 5 monate alt und erkundet die welt jetzt lieber ohne mich.
ich habe ihn seit einigen tagen an der schleppleine und super leckere leckerlies, die er nur für diese eine übung bekommt.
bei mir heißt "komm" aber z.b. "komm wir gehen weiter" und ein "hier" "komm zu mir, setz dich vor mich hin und warte ab".
wenn er nicht zu mir kommt, ziehe ich die schleppleine langsam zu mir, kurz bevor er dann bei mir ist, sage ich noch einmal "hier" und lobe ihn, sobald er bei mir ist.im moment klappt es super, allerdings begegnen wir bei dieser kälte fast nie anderen hundehaltern. sprich es klappt alles nur ohne ablenkung. mal sehen wie das wird, wenn doch mal ein hund da ist...

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Also wenn ein altes Kommando "versaut" ist bevorzuge ich es, ein neues einzuführen. Aber das wird einem jeder Trainer anders sagen.
Das funktioniert aber nur wenn man das Kommando perfekt konditioniert, was ich für nicht praktikabel halte. Ich kann meine Hunde mit jedem x-beliebigem Wort rufen und wenn Pluto jagen geht hab ich noch nie das Abrufwort gerufen, sondern brülle ihm grundsätzlich irgendwelche Todesandrohungen hinterher. Funktioniert bestens

Ob ich im Alltag pfeife, "hier" rufe, "komm ma her" oder "Kartoffelbrei" ist total egal. Die wissen ganz genau was gemeint ist, weil mein Körper ja auch was sagt ;-)
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wenn er nicht zu mir kommt, ziehe ich die schleppleine langsam zu mir, kurz bevor er dann bei mir ist, sage ich noch einmal "hier" und lobe ihn, sobald er bei mir ist.Was machst du, wenn du keine Schleppi mehr dran hast?
Versuch doch mal das Herkommen kleinschrittiger aufzubauen. Erster Schritt ist, dass Hund überhaupt auf dich reagiert. Das belohnst du. Besonders in Situationen, wo du merkst, das Herkommen klappt noch. Dann geht man eben einen Schritt zurück.

Ich denke, dass es für die Hunde verständlicherweise oft sehr schwierig ist, sich von ihrer Umwelt zu lösen und in die Menschenwelt zu wechseln. :)
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Mit der Unsitte, bei Nichtkommen mit der SL nachzuhelfen, erzieht man sich bloss einen Hund, der wenig freudig (Strafe hemmt das Verhalten) und nur dann kommt, wenn die SL dran ist. Schleppleine niemals nie zum heranziehen benutzen, sie dient nur der Absicherung, damit Hund nicht abhauen kann! Für das eigentliche Rückruftraining ist sie entbehrlich!
Wenn der Hund auf 10m Distanz überhaupt nicht reagiert, halbiere ich die Distanz zum Hund und rufe aus 5m ab. Wichtig ist eine erste freudige Reaktion, sobald der Hund Kontakt aufnimmt. Dann kann man ihn u.U. auch mit Weglaufen zum Kommen animieren. Das Herankommen soll der Hund immer selber und in Erwartung einer Party/ hochwertiger Belohnung tun.
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Wir haben derzeit auch so unsere Schwierigkeiten mit dem Heranrufen, insbesondere wenn die Ablenkung groß ist.
Aber was mach ich denn, wenn Hund sogar an der Leine ist und mein "hier" einfach ignoriert? Dass das Heranziehen nicht gut ist, kann ich gut verstehen, aber ich bin etwas hilflos, wenn er nicht einmal zu mir aufschaut... Ich kann ihn doch nicht einfach machen lassen, was er gerade will?!
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